CH114726A - Vorrichtung zum Pressgiessen. - Google Patents

Vorrichtung zum Pressgiessen.

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CH114726A
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melting
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Inventor
Eckert Gebrueder
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Eckert Geb
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Description


  Vorrichtung zum     Pr        essgiessen.       Bei elektrischen Giessöfen ist es schon be  kannt, die Druckluft nicht unmittelbar in den  das flüssige Metall aufnehmenden Behälter  zu leiten, sondern durch besondere Kanäle  dem Schmelzkessel von einem unter dessen  Deckmantel liegenden Verteilungsraume zu  zuführen. Dies hat zur Folge, dass das flüs  sige Metall durch die verschiedenen-auf das  selbe einwirkenden     Druckluftstrahlen    in Wal  lung versetzt wird, und dass durch Zurück  schlagen des     Metalles    in die     Druckluftkanäle     diese verstopft werden.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist eine Vorrichtung zum     Pressgiessen,    bei  welcher diese Nachteile vermieden werden  sollen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausfüh  rungsformen dargestellt, und es zeigt       Fig.    1 die erste Ausführungsform in Auf  sicht,     Fig.    2 einen teilweisen Schnitt nach  der Linie     A-B    der     Fig.    1, und     Fig.    3 eine  zweite     Ausführungsform    in einem teilweisen  Querschnitt.

      Der Schmelzkessel besteht in bekannter  Weise aus einem halbkugelförmigen Metall  behälter 1, in dem sich zur Entnahme des  flüssigen     3Ietalles    ein Rohrkrümmer 2 befin  det, welcher sich von der tiefsten Stelle des  Kessels bis zu dessen äussern Rand' erstreckt  und mit dem Kessel aus einem Stück oder  auch getrennt. hergestellt sein kann.

   Der  Kessel 1 wird verschlossen durch einen kreis  runden Deckel 3, mit einer     Durchtrittsöffnung     3a für die Druckluft und mit einer mittleren  kegelförmigen     Durchbrechung    4, in welcher  ein kegelförmiger     Verschlusskörper    5 sitzt,  der eine tiefe ringförmige     Ausnehmung    6 be  sitzt, und wobei der unterhalb der     Ausneh-          mung    6 verbleibende Kegelstumpf 7 die kegel  förmige     Durchbrechung    4 des Deckels 3 nicht  abschliesst, zwischen diesen Teilen vielmehr  ein Ringspalt 8 von etwa 2 mm verbleibt.  



  Der kegelförmige     Verschlusskörper    5 hängt  drehbar an einer Schraubenspindel 16, die  in Muttergewinde eines Querhauptes 9 sitzt  und oberhalb desselben einen doppelarmigen  Handhebel 10 trägt. Das     Querhaupt    9 sitzt  um den Schraubenbolzen 14 schwenkbar auf      der Säule 12 auf,     wiiilireird    es mit     seinem     andern     Ende    in einer     Ausnehmung    der Säule  13 aufliegt, und in dieser durch einen dreh  baren Bügel 15 gehalten ist. Die     Säulen    12  und 13 sind in der Kesselwand 11 befestigt.

         Iin    Deckel 3 ist noch ein sich in den     Schmelz-          kessel    erstreckendes; unten abgeschlossenes  Rohr 17 zur Aufnahme eines     Pyrometers    vor  gesehen.  



  Die Druckluft wird durch die schräge       Einführungsöffnungen        3a    in die ringförmige       Ausnehmung    6 des     Verschlusskörpers    5 ein  geführt, und gelangt von diesem durch den  Ringspalt 8 zwischen dein untern Kegel  strumpf 7 und dem Deckel 3 in den     Schmelz-          kessel    ein, um hier auf das flüssige Metall  zu drücken und es durch den     Rohrkrümmer     2 aus dem     Schmelzkessel    1 in eine Giessform  überzuführen.

   Durch die Zwischenschaltung  des     Ringkanales    zwischen     Druckluftleitung     und Schmelzkessel wird eine zu starke Ein  wirkung der Druckluft auf einen Bruchteil  des flüssigen     Metalles    vermieden, die Druck  luft gelangt vielmehr möglichst gleichmässig  auf die ganze Oberfläche des     Metalles,    so dass  dieses nicht mehr in eine zu starke Wallung  geraten und in die     Lufteintrittsöfftiung        zurück-          spritzen        kann.     



  Ist der Kessel geleert und soll neues Me  tall eingefüllt werden, so braucht     inan    den       Verschlusskörper    5 durch Drehung der Spin  del 16     mittelst    des Hebels 10 nur etwas  über den Deckel lieben.

   Darauf wird der       Bügel    15 der Säule 13 heruntergeklappt und  das     Querhaupt    9 mitsamt der Spindel 16 und  dein     Verschlusskörper    5 um den Bolzen 14  der     Säule    12 gedreht.

       Nunmehr    ist die Ein  füllöffnung 4 freigelegt zum Einführen neuen       Metalles.    Nach beendigtem     Beschickung    des  Kessels wird das Querhaupt 9 wieder in seine  ursprüngliche Lage zurückgedreht und seine  Befestigung mit der Säule 13 durch den  drehbaren Bügel 15 wieder vermittelt, wo  rauf man die Spindel 16 abwärts schraubt  und die Öffnung 8 des Deckels 3 wieder  durch den     Verschlusskörper    5     verschliesst.     Hierauf kann der neue Guss in der oben ge  schilderten Weise beginnen.

      Die     Anordnung    des unten geschlossenen  Rohres 17     ini    Deckel 3 des     Schmelzkessels    1  zur     Aufnahme    eines     Pyroineter:s    ist insofern  von erheblicher Bedeutung, als nunmehr das       Pyrometer    nicht mehr     urimittelbar        finit    dem  geschmolzenen Metall in Berührung kommt  und infolgedessen nicht     inehi,    der Zerstörung  unterworfen ist.

   Die     Messungen        mittelst    eines  derart angeordneten     Pyrometers    sind ebenso       genau    wie die     DIessungen        finit    einem unmit  telbar in die     Flüssigkeit    eingetauchten     PS-ro-          ineter,    weil die     Metallwandungen    des Roh  res 17 die Temperatur gut leiten und zwi  schen     dein    Innern des Rohres und     seiner          Aussenfläche    infolgedessen kein Temperatur  abfall     vorhanden    ist.  



  Bei der zweiten     Ausführungsform    nach       Fig.    3 ist unter dein mit der     Druchluftleitung     18 versehenen, dein     Schmelzkessel    19 auf  liegenden Deckel 20 eine Platte 21 angeord  net, welche     finit    dein Deckel verbunden ist,  zum Beispiel durch Stege 22.

   Zwischen     dein     Rand der Platte 21 und dem     Schmelzkessel     19 ist ein schmaler Spalt von etwa 2 min       vorgesehen.    Die     Eititrittsöffnting    18     für    die  Druckluft     mündet    in den Raum zwischen  Deckel 20 und Platte 21, so dass hier eine  Verteilung der Druckluft eintritt, und diese  möglichst     gleichmässig    durch den Ringspalt  22 auf das flüssige     ?Metall    zur     Eimvirkun-          gelangt.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zum Press>giessen, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Unterseite des Deckels schmale, die Druckluft über einen grösseren Bereich der Oberfläche der Schmelz masse verteilende Eintrittsöffnungen angeord net sind, clenen die Druckluft durch einen Kanal mehr oder weniger gleichmässig zu geführt wird. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass rin Deckel des Schmelz kessels eine kegelförmige Öffnung und in dieser ein kegelförmiger Vei,schltissk;;rper vorgesehen ist, welch letzterer eine Ring nut besitzt, und dass der unterhalb der Ringnut befindliche Kegelstumpf mit der kegelförmigen Deckenöffnung einen Ring spalt für den Austritt der Druckluft bildet. 2.
    Vorrichtung nach Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Verschluss- körper mittelst einer Schraubenspindel tra gendes Querhaupt auf zwei Säulen ruht, derart, dass es an einer dieser Säulen wag recht schwenkbar und an der andern Säule lösbar befestigt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Schmelz deckels unter Freilassung eines Zwischen raumes eine von ihtn getragene Platte vorgesehen ist, von kleinerem Druckmes ser als demjenigen des Schmelzkessels.
CH114726D 1924-11-20 1925-05-22 Vorrichtung zum Pressgiessen. CH114726A (de)

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