CH114801A - Anlage zum Empfangen drahtlos übermittelter Signale mit Hilfe eines Organes mit negativer Charakteristik und Gleichrichterwirkung. - Google Patents

Anlage zum Empfangen drahtlos übermittelter Signale mit Hilfe eines Organes mit negativer Charakteristik und Gleichrichterwirkung.

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CH114801A
CH114801A CH114801DA CH114801A CH 114801 A CH114801 A CH 114801A CH 114801D A CH114801D A CH 114801DA CH 114801 A CH114801 A CH 114801A
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CH
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circuit
resistance
organ
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negative
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


  Anlage zum Empfangen drahtlos übermittelter Signale mit Hilfe eines     Organes    mit  negativer Charakteristik und     Gleichrichterwirkung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lage zum Empfangen drahtlos übermittelter  Signale mit Hilfe eines Organes mit nega  tiver Charakteristik und     Gleichri_chterwir-          kung.     



  Es sind schon Anlagen bekannt, die sich  zum Empfangen drahtloser Signale eignen  und die mit Hilfe eines Organes mit einer  negativen Charakteristik arbeiten.  



  Unter einem Organ mit einer     negativen          Charakteristik    oder     Widerstandscharakteristik     versteht man in dieser     Beschreibung    ein Or  gan mit einem Stromkreis, an dessen Klem  men, wenigstens     innert    gewissen Grenzen,  die Spannung abnimmt bei     wachsendem     Strom und umgekehrt oder mit andern Wor  ten: ein Organ, welches einen Stromkreis  
EMI0001.0011     
  
    aufweist <SEP> für <SEP> den <SEP> dV <SEP>  < 0. <SEP> Der <SEP> Wert <SEP> die-            ses    Ausdruckes entspricht einem rechnungs  mässigen negativen Widerstand.  



  In einem solchen Stromkreis mit nega  tivem Widerstand kann man die Grösse die  ses Widerstandes messen, indem     man.    in    Reihe mit jenem Teil des Stromkreises, in  dem der negative Widerstand auftritt, eine  regelbare Spannung anlegt, während man,  zum     Beispief    durch     einen        Vorschaltwider-          stand,    den Zustand     stabil    macht, und die zu  verschiedenen     Spannungen    gehörigen Strom  stärken     misst.     



  Ein Beispiel eines Organes mit negativer       Widerstandscharakteristik    ist eine Triode in  der sogenannten     Dinatronschaltung.        Fig.    1  der     beiliegenden    Zeichnung stellt     schematisch     ein     solches    Organ dar.  



  In     Fig.    1     sind    die Kathode 1, das Git  ter 2 und die Anode 3     innerhalb=    des luft  dicht verschlossenen Gefässes 4 angeordnet,  das zum     Beispiel    auf bekannte Weise hoch  evakuiert sein kann.  



  Das Gitterpotential ist durch die Batterie  6     bestimmt,    und das     Anodenpotential    ist  durch die in Reihe geschalteten Batterien 7  und 8,     bezw.    den eingeschalteten Teilen die  ser letzteren festgelegt. Bei einer geeigneten  Wahl der     Batteriespannungen    werden die  auf der Anode     ankommenden        primären    Elek-           tronen    eine Anzahl sekundäre Elektronen  aus der Oberfläche der     Elektrode    freimachen,       -welche    sekundären Elektronen nach dem  Gitter gezogen werden,     -wenn    das Gitter  potential höher ist als das der Anode.

   Wird  die der Batterie 8 entnommene     Spannung    ge  steigert, so wird die Anzahl     freiwerdender     sekundärer Elektronen zunehmen, so dass der       Strom    im Anodenkreis abnimmt.  



  Im Anodenkreis, zum     Beispiel    zwischen  den Punkten P und     Q,    tritt also ein nega  tiver Widerstand auf, dessen     Üharakteristik     man finden kann, indem man der der Bat  terie 8 entnommenen Spannung verschiedene  Werte gibt und jedesmal Spannung und  Strom mit Hilfe eines Voltmeters V und des  Amperemeters A misst.  



  Andere     Beispiele    von Organen mit einer  negativen Widerstandscharakteristik sind  1. Vorrichtungen, in denen eine Bogen  entladung vorkommt.  



  2. Der sogenannte     Kallirotron    von Turner  (beschrieben in Radio Review I, Seite 817  und folgende).  



  3. Der     Negatron    (beschrieben in Radio  Review     II,    Seite 598 und folgende).  



  4. Die in der britischen Patentschrift  Nr.     1.72320    beschriebenen Vorrichtungen mit  einem Gitter nahe der Kathode und einem  von ihr entfernteren zweiten Gitter, wobei  der Stromkreis des     erstgenannten    Gitters den  negativen Widerstand aufweist.  



  5. Eine Vorrichtung mit einer Ent  ladungsröhre mit     Glühkathode,    Anode,  Steuergitter und zwischen der Kathode und       dem    Steuergitter angeordnetem     Hilfsgitter,     das in bezug auf die Kathode ein positives  Potential aufweist, und wobei die beiden  Gitter derart verbunden sind, dass ihre     Span-          nungsschwankungen    gleich sind. Von einer  solchen Vorrichtung wird weiterhin noch die  Rede sein.  



  Damit all diese Vorrichtungen sich un  mittelbar zum Empfangen hochfrequenter  Schwingungen eignen, müssen sie gleichrich  ten können, so dass die niederfrequenten  Schwingungen, mit denen die hochfrequente  Tragwelle moduliert ist, oder die- durch In-         terferenz    erhalten werden, in einem     Telephon     oder ähnlichem Apparat hörbar     gemacht    wer  den können.  



  Wenn die Vorrichtungen mit Entladungs  röhren arbeiten, die mit einem Steuergitter  versehen sind, so kann die     Detektorwirkung     auf bekannte Weise mittelst eines     Gitterkon-          densators    mit Streuwiderstand erhalten wer  den; bei Bogenentladung kann die gleichrich  tende     @Virhung    erreicht werden, wenn man  dafür sorgt, dass nur eine der beiden Elek  troden zum     Glühen    gelangt, oder     da.ss    im all  gemeinen die Entladung asymmetrisch ist.  



  Die Erfindung hat nun zum Zweck,     eine     Schaltung mit einem Organ mit negativer       Mriderstandscharakteristik    und mit Gleich  richtung derart zusammenzusetzen, dass,  wenn auf diese Schaltung eine von dem ein  treffenden Signal induzierte E. M.     I-.    wirkt,  sowohl die sehr hochfrequenten, wie die sehr  niederfrequenten     Schwingungen    in grossem  Masse verstärkt werden.  



  Gemäss der Erfindung     wird    dieser     Zweck     dadurch erreicht, dass der Stromkreis mit  negativem Widerstand des genannten Organes  derart geschlossen ist, dass der Gesamtwider  stand in demselben sowohl für bloss eine  Hochfrequenz, die als Radioempfangs  frequenz vorgesehen ist. als auch     gleichzeitig     für ein breites Gebiet von Niederfrequenzen  praktisch auf 0 eingestellt werden kann.  



  Die     erstgenannte    Hochfrequenz wird also  regelmässig diejenige der Trägerwelle bei       Telephonieempfa.ng,        bezw.    diejenige der ein  treffenden Schwingung beim Empfang von  gewöhnlicher     Hochfrequenztelegraphie    sein.  



  Das breite Gebiet von Niederfrequenzen       -wird    in der Regel, insbesondere für den Fall  der     Telephonie,    das Gebiet der hörbaren  und der noch niedrigeren     Frequenzen    um  fassen.  



  Bei den bisher     üblichen    Schaltungen hat  man zwar für die zu empfangenden hoch  frequenten     Schwingungen    den     Gesamtwider-          stand    auf 0 eingestellt, dabei aber. um der  Auswahl der zu empfangenden Hochfrequenz  willen, Kreise erhalten, die für Nieder  frequenz eine     hol)(,        Tmpcclanz    aufweisen.           Macht    man gemäss der Erfindung den Wi  derstand auch für die Niederfrequenzen nahe  gleich 0, so können auch die niederfrequen  ten Ströme sich besser     entwickeln.     



  Der an die Klemme des genannten Or  ganes geschaltete äussere Stromkreis kann  einen Schwingungskreis aufweisen, der auf  die Hochfrequenz abgestimmt werden kann  und aus einer parallel ,geschalteten Kapazi  tät und     Selbstinduktion    besteht, und ferner  einen in Reihe mit diesem (Schwingungskreis  angeordneten     Ohmschen    Widerstand, der we  nigstens gleich dem auszugleichenden Wert  des negativen Widerstandes gemacht werden  kann und zu- dem ein Kondensator parallel  geschaltet ist.  



  Zweckmässig wird ferner zu diesem Kon  densator ein     Ohmscher    Widerstand in Reihe  geschaltet; die beiden genannten     Ohmschen     Widerstände sind vorzugsweise praktisch       selbstinduktionsfrei    auszugestalten.  



  Die     Fig.    2 bis 4 der beigefügten Zeich  nung stellen schematisch einige Ausfüh  rungsformen von Anlagen nach der Erfin  dung -dar.  



       Fig.    2 stellt eine Anlage nach der Er  findung dar mit einem     Stromkreis,    der mit  einem negativen Widerstand zwischen den  Punkten P und Q in Reihe geschaltet ist,  welcher     negative    Widerstand auf beliebige  Weise     erhalten    werden kann.  



  In     Fig.    3 ist eine Anlage dargestellt, bei  der die Erfindung auf eine Entladungsröhre  angewendet ist, die mit einer Glühkathode,  einer Anode, einem. :Steuergitter und einem  zwischen der Kathode und dem     Steuergitter     angeordneten     Hilfsgitter    versehen ist, wel  ches in bezug auf die Kathode ein positives  Potential aufweist.  



       Fig.    4 zeigt eine andere     Ausführungs-          form:    einer     erfindungsgemässen    Anlage, bei  der der     negative    Widerstand zum Beispiel  durch eine Bogenentladung erhalten     wird.     



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten     Anlage     tritt der negative Widerstand zwischen den  Punkten P und Q auf. In Reihe mit diesem  negativen Widerstand sind ein aus einer       Selbstinduktionsspule    10 und einer zu der-    selben parallel geschalteten Kapazität 11 be  stehender     Schwingungskreis    und ein     Ohm-          scher    Widerstand 12 angeordnet, zu dem eine  Kapazität 13 in Reihe mit einem     Ohmschen     Widerstand 14 parallel geschaltet ist.

   Bei  dieser Anlage ist bei geeigneter Wahl der  Grösse der Widerstände usw. der Gesamt  widerstand im Stromkreis sowohl für die zu  empfangende Hochfrequenz, wie zu gleicher  Zeit für -die sehr tiefen, hörbaren Frequen  zen auf 0 einstellbar.  



  Der Schwingungskreis 10, 11 wird auf  die Frequenz der zu empfangenden,     hoch-          frequenten    Schwingung, die darauf induzie  rend wirkt, abgestimmt. Dieser     Schwiu-          gungskreis    hat für die Niederfrequenzen,  mit denen die Hochfrequenzen moduliert  sind, einen Widerstand, der praktisch ver  nachlässigt werden kann.

   Wenn der Kon  densator 13 eine     verhältnismässig    geringe  Kapazität aufweist, so ist für die nieder  frequenten Schwingungen der Widerstand  des Stromkreises 12, 13, 14 praktisch gleich  dem     Ohmschen    Widerstand 12; und man  kann also für die niederfrequenten Schwin  gungen den Gesamtwiderstand im     Stromkreis     gleich 0 machen, indem man dafür sorgt,  dass der Widerstand 12 gleich dem absoluten  Wert des negativen Widerstandes zwischen  den Punkten P und Q ist.  



  Für die hochfrequenten     Schwingungen,     auf die der Stromkreis 10, 11 abgestimmt  ist,     beträgt    der     Ohmsche    Widerstand dieses  Stromkreises zwischen den Punkten A und  
EMI0003.0039     
  
    <I>B: <SEP> <U>C</U> <SEP> ,.</I> <SEP> wobei <SEP> <I>L</I> <SEP> die <SEP> Selbstindnl:tion <SEP> der       Spule 10, C die Kapazität des Kondensators  11 und     r    der geringe     Ohmsche        'V4Tiderstand,     der praktisch immer im Schwingungskreise  vorkommt, ist.

   Der     Ohmsche    Widerstand des  Stromkreises 12, 13, 14 ist für die     hoch-          frequenten        Schwingungen    geringer als der  Widerstand 12, da für die Hochfrequenz  die Impedanz des Kondensators 13 wenig  bedeutet. Es wird also einleuchten, dass bei  geeigneter Wahl der Konstanten des Strom  kreises 10, 11, sowie der Grösse des Wi  derstandes 14 und der Kapazität 13, der Ge-           Samtwiderstand    im Stromkreise auch für die       hochfrequenten    Schwingungen gleich Null  gemacht werden kann.

   So erreicht man so  wohl hochfrequente als niederfrequente     Ver-          stä.rkung    mit Hilfe nur einer Vorrichtung  mit einem negativen Widerstand.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Anlage  ist. es erwünscht, dass die Widerstände 12  und     1-1    induktionsfrei sind. Der     Widerstand          1.1    ist speziell dazu vorgesehen, die infolge  der Anwesenheit des Kondensators 13 für die  hochfrequenten     Schwingungen    entstehende  Phasenverschiebung so viel wie möglich zu  beschränken: Gute     Ergebnisse    können aber  auch schon erzielt werden, wenn nur ein  Kondensator zu dem Widerstand 12 parallel  geschaltet wird.  



  - Die zu empfangenden Wellen können     bei-          spiels-,veise    auf eine nicht gezeichnete, zum  Beispiel zwischen Punkt P und Punkt A       vorgesehene    Kopplungsspule wirken. Im sel  ben Stromkreis kann zum Beispiel ein Hör  teleplion mit parallel geschalteter Kapazität  eingeschaltet sein.  



  In     Fig.    3 sind innerhalb der Hülle 15,  die zum Beispiel auf bekannte Weise hoch  evakuiert ist, eine Kathode 16, eine Anode  19 und Gitter 23 und 24 angeordnet. Die  Kathode 16 wird mit Hilfe einer     Batterie    17  und eines Regelwiderstandes 18 auf die er  forderliche Temperatur erhitzt. Die Anode  19 ist über eine     Batterie    20 und ein Tele  phon 21, zu dem ein Kondensator 22 paral  lel geschaltet ist, mit der Kathode verbun  den.  



  Das Steuergitter 23 und das Hilfsgitter  24 sind über einen Gitterkondensator 25 mit  einander verbunden und ist auch ein Streu  widerstand 26 vorgesehen. Ferner sind die  beiden Gitter über einen Schwingungskreis  27, 28 und über einen regelbaren     Ohmschen     Widerstand 29, zu dem ein Kondensator 30  parallel geschaltet ist, mit der Batterie 20  leitend     verbunden.    Das Hilfsgitter 24 weist  also in bezug auf die Kathode dasselbe Po  tential auf wie die Anode 19.  



  Bei einer solchen Anlage tritt ein nega  tiver Widerstand in den den beiden Gittern         gemeinsamen    Lampenstromkreis. also zum  Beispiel zwischen Punkten P und Q, auf.  



  Der zwischen den Punkten P und     Q    an  geordnete, oben     beschriebene    äussere Strom  kreis bewirkt nun, dass der Gesamtwider  stand in dem über P und Q verlaufenden  geschlossenen Stromkreis für die Hochfre  quenz, sowie für die hörbaren     1Ziederfrequen-          zen    auf Null eingestellt werden kann. Die  modulierten, durch die Antenne 31 empfan  genen     Schwingungen    werden also nicht nur,  was der hochfrequente Teil anbetrifft, ver  stärkt, sondern auch die durch die     Detektion     am Gitterkondensator auftretenden nieder  frequenten     Schwingungen    werden in erheb  lichem Masse verstärkt.

   Da. sich der Strom  im Anodenkreis in praktisch demselben Masse  verändert wie der Strom im Kreise des Hilfs  gitters 24, so werden also im     Telephon    21  erheblich verstärkte niederfrequente Signale  wahrgenommen werden.  



  Die Einrichtung des zwischen den Punk  ten P und Q angeordneten Stromkreises  stimmt im wesentlichen mit derjenigen  nach     Fig.    2 überein. Ein Unterschied be  steht nun darin, dass die Teile 27, 28, 29 und  30 als regelbar dargestellt sind, was selbst  verständlich für die Praxis erwünscht ist,  und ferner, dass der Widerstand 14 fortgelas  sen ist.  



  Bei. der in     Fig.    4     dargestellten    Anlage muss  man sich zwischen den Punkten P und Q  einen negativen     )Viderstand    denken, wie die  ser zum Beispiel bei einer     Bogenentladung     auftreten kann und der also zum Beispiel von  der Grössenordnung einiger     Obme    ist.  



  In diesem Falle enthält der     Stromkreis     die Selbstinduktion 37 und die mit ihr in  Reihe geschaltete Kapazität 36, welch beide  auf die zu empfangenden Hochfrequenzen     a)     
EMI0004.0036     
  
    so <SEP> abgestimmt <SEP> werden, <SEP> dalli <SEP> <I>co <SEP> L <SEP> =</I> <SEP> <B>co</B> <SEP> <U>1C</U> <SEP> für       diese Frequenz. Für     diese    Frequenz bleibt  von der Impedanz von 36 und 37 nur der  kleine     Ohmsche    Widerstand 32 übrig, der  praktisch immer     vorhanden    ist.  



  Parallel zu dem     Kondensator    36 ist ein       Stremviderstand   <B>32)</B>     angeordnet;    der     negative         Widerstand zwischen     1'    und Q ist durch eine  Selbstinduktion 34, die für die Hochfrequenz  einen sehr hohen Wert hat, und einen Wi  derstand 35     überbrückt,    der ungefähr gleich  dem absoluten Wert des negativen Wider  standes sein soll. Für die hochfrequente       Schwingung    kann der parallel zu dem nega  tiven Widerstand angeordnete Stromkreis  34, 35 ausser Betracht bleiben und kann  durch eine geeignete Wahl des Streuwider  standes 33 der Gesamtwiderstand im Strom  kreise auf 0 eingestellt werden.  



  Für die niederfrequenten Schwingungen  ist der Gesamtwiderstand im Stromkreise    annähernd gleich     rs2        +        rss   <B>+</B>     2,35   <U>x</U>     9'meg          r85    -     rneg       worin     rss    viel grösser ist als     rs2,    und     rned    =  dem     absoluten    Wert des negativen Wider  standes.     In    diesem Falle kann man den Ge  samtwiderstand auf 0 einstellen, indem man       rss    etwas kleiner als     rneg    macht.

   Es wird  dabei vorausgesetzt, dass im     unverzweigten     Teil des Stromkreises einerseits eine von der  zu empfangenden Welle herrührende E. M.     K.     und anderseits ein Empfangsorgan enthalten  sind, die deutlichkeitshalber beide in     Fig.    4  fortgelassen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zum Empfangen drahtlos übermit telter Signale mit Hilfe eines Organes mit negativer Charakteristik und Gleichrichter wicklung, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis mit negativem Widerstand des genannten Organes derart geschlossen ist, dass der Gesamtwiderstand in demselben sowohl für bloss eine Hochfrequenz, die als Radio empfangsfrequenz vorgesehen ist, als auch gleichzeitig für ein breites Gebiet von Nie derfrequenzen praktisch auf 0 eingestellt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit dem negativen Widerstand in Reihe geschaltete Strom kreis einen Schwingungskreis enthält, der auf die Hochfrequenz abgestimmt ist und aus einer parallel geschalteten Kapazität und Selbstinduktion besteht, wobei in Reihe mit diesem Schwingungskreis ein Ohmscher Widerstand angeordnet ist, der wenigstens ungefähr gleich dem absoluten Wert des negativen Widerstandes ist und zu dem ein Kondensator parallel geschal tet ist. 2.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator in Reihe mit einem Ohm- sehen Widerstand geschaltet ist. 3. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Ohmschen Wider stände praktisch selbstinduktionsfrei sind.
CH114801D 1924-02-29 1925-01-20 Anlage zum Empfangen drahtlos übermittelter Signale mit Hilfe eines Organes mit negativer Charakteristik und Gleichrichterwirkung. CH114801A (de)

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