CH114874A - Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von langfaserigen Stoffen mit Zement. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von langfaserigen Stoffen mit Zement.

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CH114874A
CH114874A CH114874DA CH114874A CH 114874 A CH114874 A CH 114874A CH 114874D A CH114874D A CH 114874DA CH 114874 A CH114874 A CH 114874A
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Magnesite Comp Austro-American
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Austro American Magnesite Comp
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  Verfahren und Vorrichtung zum Nischen von     langfaserigen    Stoffen- mit Zement.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine Vorrichtung zum Mischen von       langfaserigen    Stoffen, wie Holzwolle, Torf  wolle, Jutefasern, Stroh und dergleichen,  mit Zement, insbesondere     Sorelzement.    Bis  her ist das Mischen durch Handarbeit mit  Hilfe von Gabeln oder Schaufeln in ähn  licher Art wie bei der Bereitung von     Zement-          Sandmischungen    durchgeführt worden, und  es wäre daher naheliegend, zur maschinellen  Herstellung der Mischung die bekannten       Betonmischmaschinen    zu verwenden.

   Ver  suche haben ergeben, dass solche Maschinen  durchaus ungeeignet sind, weil sie das  lockere Gefüge der Faser zerstören und eine  gleichmässige Mischung wegen der Verschie  denheit der spezifischen Gewichte der zu  mischenden Bestandteile nicht zulassen.  Ebenso erscheinen auch Flügelschnecken  und ähnliche Organe, wie sie in andern In  dustrien üblich sind, wegen der Festigkeits  beanspruchung, der die Fasern ausgesetzt  werden, nicht anwendbar.

      Nach dem Verfahren gemäss -der Erfin  dung wird das Fasermaterial als lockerer  Strang     Hinterhalb    einer Streuvorrichtung     f-ür     Zement ruckweise v     orbewegt,    um .eine     glei0i-          mässige    Verteilung des aufgestreuten -Ze  mentes zu bewirken.     Vorteilhafterweise    wird  das Fasermaterial während der Bewegung  unterhalb der     Streuvorriehtung    gewendet,  damit die Fasern an allen Seiten einen gleich  mässigen Zementüberzug erhalten.

   Die Vor  richtung zur Durchführung des Verfahrens  weist Rechen auf, die untereinander versetzt  angeordnet sind und ruckweise gegenläufig  hin- und     herbewegt    werden,. so dass das dem  obersten Rechen zugeleitete Fasermaterial  in einer Schlangenlinie durch die     Xasüh_ne     geführt wird und dabei den     mittelst    einer  Streuvorrichtung     eiuigebracliten    Zement auf  fängt. Beim Übergang von einer-Etage zur  nächstfolgenden findet dabei ein Wenden  des     Faserstranges    statt, der somit durchaus  gleichförmig mit dem Zementpulver be  streut wird.

   Die stossweise Bewegung- der      Rechen     bewirkt,    dass der Zement in den       Faserstrang    tief eindringt und dass an den  Zinken der Rechen etwa, anhaftendes Mate  rial abgestreift wird. Von einer Lage abge  worfener oder durchgerüttelter Zement ge  langt dabei auf die nächstfolgende gewendete  Lage, so dass alle Seiten der Faser mit dem  pulverförmigen Bindemittel bestreut werden  und schliesslich ein mit Zement durchaus  gleichförmig     durchsetztes    Material erhalten  wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Vorrichtung dargestellt, welches  im Zusammenhang mit einem Verfahren  beispiel beschrieben wird. Die     Fig.    1 zeigt  einen Längenschnitt und die     Fig.    2 einen  Grundriss.  



  Die mit Wasser oder Lauge getränkten  Faserstoffe, wie Holzwolle, Jutefasern, Stroh  oder dergleichen, werden durch ein Förder  band<I>a</I> einem viereckigen Schacht<I>b zu-</I>  geführt, in welchem mehrere, in gleichem  Abstand übereinander angeordnete Rechen c  untergebracht sind. Die Rechen durchsetzen  Schlitze g gegenüberliegender Seitenwände  des Schachtes und sind zueinander versetzt  angeordnet, wodurch ein nach einer Schlan  genlinie verlaufender Weg für das Faser  material geschaffen wird. Die Rechen jeder  Gruppe sind ausserhalb des Schachtes an  Rahmen d befestigt, die     mittelst    der Lenker     e     bei f pendelnd aufgehängt sind.

   Die gegen  läufige ruckweise Bewegung der Rechen er  folgt mittelst der Exzenter     h    und der Stan  gen i in der Weise, dass das Material von  der Schachtwand gegen die Spitzen der Re  ellen     bewegt    wird, wo es unter Wendung  des     Stranges    auf den darunter befindlichen  Rechen niederfällt. Oberhalb des Schachtes  ist ein Behälter l angeordnet, der mit einer  Streuvorrichtung     iii    bekannter Art     ausgestat-          tet    ist, so dass das Fasermaterial auf seinem  Wege durch den Schacht gleichförmig mit  Zement bestreut wird. Die Rechen sind in  solcher Anzahl angeordnet, dass aller Zement  zuverlässig vom Fasermaterial aufgenommen  wird.

   Das Ausbringen der Mischung ge  schieht mit Hilfe eines Förderbandes     k.,    auf    welches das vom     iintpi:4en    Rechen abglei  tende Fasermaterial niederfällt. Da der An  trieb der Rechen ausserhalb des Schachtes  liegt, können     Störungen    durch Verunreini  gung der Gelenke nicht eintreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI: Verfahren zum Mischen langfaseriger Stoffe mit Zement, dadurch gekennzeichnet, dass das Fasermaterial als lockerer Strang unterhalb einer Streuvorrichtung für Zement ruckweise vorbewegt wird. UNTERANSPRUCH 1: Verfahren nach Patentansprueh I, da- durch gekennzeichnet, dass das Fasermaterial w 'hrend der Bewegung unterhalb der Streu- ä zn vorrichtung gewendet wird.
    PATENTANSPRUCH 1I: Vorrichtung zum Mischen langfaseriger Stoffe mit Zement gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Rechen, die untereinander versetzt angeord net sind und ruckweise gegenläufig hin- und herbewegt werden, so dass das dem obersten Rechen zugeleitete Fasermaterial in einer Schlangenlinie durch die Maschine ge führt wird und dabei den mittelst einer Streuvorrichtung eingebrachten Zement auf fängt.
    UNTERANSPRUCH 2: Vorrichtung nach Patentanspruch Il:, da durch gekennzeichnet, dass die Rechen in einem Schacht untergebracht sind, der oben und unten mit Transporteinrichtungen zur regelmässigen Zu- bezw. Abfuhr des Faser materials ausgestattet ist. UNTERANSPRUCH 3: Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gel.:ennzeichiiet, dass die Rechen ge genüberliegende Schachtwände durchsetzen und ausserhalb derselben mit der Antriebs vorrichtung verbunden sind.
CH114874D 1924-11-04 1925-07-21 Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von langfaserigen Stoffen mit Zement. CH114874A (de)

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CH114874D CH114874A (de) 1924-11-04 1925-07-21 Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von langfaserigen Stoffen mit Zement.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739478C (de) * 1939-09-07 1943-09-27 Fritz Knueppel Vorrichtung zum Mischen von Faserstoffen mit Zement, Gips o. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739478C (de) * 1939-09-07 1943-09-27 Fritz Knueppel Vorrichtung zum Mischen von Faserstoffen mit Zement, Gips o. dgl.

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