CH114944A - Mittelst einer Membrane Schallwellen erzeugende oder aufnehmende Vorrichtung. - Google Patents

Mittelst einer Membrane Schallwellen erzeugende oder aufnehmende Vorrichtung.

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CH114944A
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      MLittelst    einer Membrane Schallwellen erzeugende oder aufnehmende Vorrichtung.         Vorliegende    Erfindung betrifft eine mit  telst einer Membrane Schallwellen erzeugende  oder aufnehmende     Vorrichtung,        wie    zum  Beispiel Mikrophon,     Telephonhörer,    Gram  mophon     etc.     



  Gemäss der Erfindung ist die Membrane als  einseitig offener Hohlkörper ausgebildet, zum  Zwecke, durch die     Dämpfungswirkung    der  Luft, welche bei den durch Schwingungen  entstehenden Deformationen der Membrane  durch die     Offnung    ein- und ausströmt, die       Eigenschwingung    der Membrane aperiodisch  zu machen.  



  Vorzugsweise ist der Hohlkörper von  zwei in einem Abstand voneinander angeord  neten und aussen durch ihre umgebördelten  Ränder     miteinander    verbundenen     Scheiben     begrenzt, deren jede aus einem ringförmigen  flachen Teil und einem daran anschliessenden       Kegelstumpfmantel    besteht,     Urelche    Scheiben       derart    zueinander angeordnet sind,     da.ss    die  beiden     Kegelstumpfmäntel    nach der gleichen  Seite zu gerichtet sind,

   wobei eine Verbin  dung des Hohlkörpers mit einem festen Glied  der Vorrichtung am innern Teil des einen       Kegelstumpfmantels        erfolgt.       Ausführungsbeispiele- des Erfindungs  gegenstandes sind auf     beiliegender    Zeich  nung dargestellt, in welcher:       Fig.    1 die obere Hälfte der Membrane der  Vorrichtung im Schnitt darstellt;       Fig.    2     zeigt    einen Schnitt durch die un  tere Hälfte der Membrane;       Fig.    3 zeigt die aus den beiden Hälften  nach     Fig.    1 und 2 zusammengebaute Mem  brane im Schnitt;

         Fig.    4 zeigt als Vorrichtung einen Laut  sprecher, in welchem die Membrane nach den       Fig.    1 bis 3 eingebaut ist;       Fig.    5 zeigt einen gewöhnlichen Telephon  Kopfhörer, in welchem eine der Membrane  nach den     Fig.    1 bis 3 ähnliche Membrane ein  gebaut ist;       Fig.    6 zeigt eine abgeänderte Ausfüh  rungsform der Membrane, und       Fig.    7 zeigt die Membrane nach     Fig.    - 6  mit einem an ihr befestigten     Magnet.     



  In den     Fig.    1 bis 3 ist eine Membrane,  die als einseitig offener Hohlkörper, aus dün  nem metallischem Blech hergestellt ist, ge  zeigt. Die einander gegenüberliegenden Hälf  ten<I>a</I> und<I>b</I> des Hohlkörpers schliessen einen      Luftraum     c    ein. Jede Wand des Hohlkörper  besteht aus einer Metallscheibe,     welche    einen  flachen ringförmigen Teil     d    und einen daran  anschliessenden     Kegelstumpfmantel    e auf  weist; beide     'feile    sind     demnach    Rotations  flächen.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten     obern        Hälfte     der Membrane ist um die durch Entfernen  der     Ziegelspitze    gebildete Öffnung in das In  nere des     Kegelstumpfmantels    hineinragend  ein Flansch f durch     Umbörteln    oder auf eine  andere Art gebildet, welcher sich nach auf  wärts gegen den     ringföiznigen    Teil     zii    er  streckt und dessen Erzeugende parallel zur  Achse des Kegels ist. Am äussern Umfang       des    flachen ringförmigen Teils ist ein  Flansch ,g vorgesehen, der parallel zum  Flansch f verläuft, sich aber in entgegen  gesetzter Richtung, das heisst nach unten, er  streckt.

  
  Die untere Hälfte b der Membrane ist ge  mäss     Fig.    2 ähnlich gestaltet wie die obere  Hälfte<I>a,</I> der Flansch     lt    am Umfang des fla  chen Teils     d    erstreckt sich jedoch in ent  gegengesetzter Richtung zum Flansch g, das  heisst     nach    oben. Die beiden Hälften oder  Wände sind so zusammengebaut, dass die       Kegelstumpfmäntel    nach der gleichen     Seite     zu gerichtet sind und sind durch die Flan  schen<I>g</I> und     1a    miteinander vereinigt, welch  letztere gleichzeitig die beiden Wände in  einem     Abstand    voneinander halten.

   Das un  tere Ende des     Kegelstumpfmantels    der Wand  b ist durch einen parallel zur Basis des Ke  gelstumpfes verlaufenden kreisförmigen Teil  j abgeschlossen. Die flachen ringförmigen  Teile     d    der beiden Wände besitzen     nutenför-          mige    Ausbuchtungen, vorzugsweise durch  Einpressen erzeugt, um ihre Biegsamkeit zu  erhöhen; die     Nuten    können aber auch     we-          gelassen    werden.  



  Da die     beiden    Wände in ihren Formen  und Abmessungen einander entsprechen, so  besitzt der Luftraum c zwischen     denselben     eine gleichförmige     Weite-und    letztere kann  durch Festlegen der Distanz, um welche die  beiden     Wandungselemente    voneinander ab  liegen,     bestimmt    werden.

      Im Ausführungsbeispiel der Vorrichtung  nach     Fig.        .I,    welches einen Lautsprecher dar  stellt, ist. der in den     Fig.    1 bis 3 dargestellte  Hohlkörper eingebaut, indem der flache Teil       welcher    den     lbscliluss    des     Kegelstumpf-          inantels    der untern     Membranhälfte    b bildet,  mit einer Zunge l vermittelst einer Schraube  befestigt; die     Zunge        l    wird     elektromagnetiseh     in der gewöhnlichen Art innerhalb des Ge  häuses des Lautsprechers in Schwingung ver  setzt.  



  Die Platte     >>r.    mit. welcher der Trichter  des     Lautsprechers        verbunden    wird, weist  einen nach innen sich     erstrechenden.    durch  bohrten Teil     ra    auf, dessen Bohrung o einen  derartigen Durchmesser besitzt, dass der  Flansch /' der     Meinbranhä.lfte        a    in dieselbe  gut hineinpasst.

   Das untere Ende des Teils     >c     ist konisch     abgeschrägt,    so dass es genau auf  den     Kegelstumpfmantel    von     a    presst, und  der Hohlkörper wird auf diese Weise von  der Platte     iir        getragen.    Der Hohlkörper  ist nahezu völlig von dem Gehäuse des  Lautsprechers umgeben.

   Die feste Ver  bindung zwischen dein Flansch f und der  Tragplatte     w    für den Trichter kann auch auf  andere Weise hergestellt werden, und es kön  nen auch andere Mittel als der Flansch f für  die Verbindung     zwischen    Hohlkörper und       Tragplatte        nr        verwendel:    werden.  



       Fig.        a    zeigt     als    weiteres     Ausführungsbei-          spiel    der Vorrichtung einen     Telephon-Kopf-          hörer    mit einem ähnlichen Hohlkörper als  Membrane.

   Die Innenfläche des Flansches f  und ein     letzteren    mit dem     Kegelstumpfman-          tel    verbindender ringförmiger Teil der     obern          Nembranhälfte        a    sind im     Kontakt    mit einem  Ring     ir,        während    die Aussenseite des Flan  sches f auf einem Tragglied     i.,    anliegt, das  vermittelst einer     Biiclise        ir    vom Gehäuseteil  x des Telephons getragen wird.

   Der Kopf  hörerteil     y    ist mit     derri    Gehäuseteil<I>x</I> ver  schraubt,     wodurch    das     Tragglied        v    fest gegen  die Büchse     ar        gepresst    wird. Die beiden  Wände oder Hälften     a    und<I>b</I> des Hohlkör  pers sind durch die Flanschen<I>g</I> und<I>h</I> mit  einander verbunden, und die untere Hälfte b      ist. mit der Zunge l durch eine Schraube be  festigt.  



       Div    vorstehend beschriebene Art der Be  festigung der Schallmembrane kann auch bei  Lautsprechern     angewendet    werden.  



  Bei der in     Fig.    6 dargestellten abgeänder  ten Ausführungsform des Hohlkörpers sind  die beiden     Wände    aus zwei flachen Scheiben       N        und    q gebildet, welche durch die an ihrem  äussern     Umfang    vorgesehenen Flanschen r  miteinander verbunden sind. Um den Hohl  körper einseitig offen zu machen, besitzt die  oberes Scheibe     p    eine Öffnung, welche von  einem Flansch s     eingefasst    ist. Der Flansch .s  ist bestimmt, mit einem- gewöhnlichen Kopf  hörergehäuse durch Einwalzen oder auf an  dere Art verbunden zu werden.

   Die Scheibe       q    kann von magnetischem Material sein und  direkt oberhalb. der Magnete des Telephons  angebracht werden, oder sie     kann    aus einem  andern Material sein, und mit der Zunge, wie  in     Fig.    4 gezeigt, verbunden sein, oder ein  magnetisches     Stück    t kann an der Scheibe q  befestigt sein, wie in     Fig.    7 gezeigt, das     dan;i     von den     Telephonmagneten    angezogen     wird.     



  Der Hohlkörper wird vorzugsweise aus  dünnem Aluminiumblech hergestellt, obwohl  auch irgend ein anderes Metall oder anderes  Material dazu verwendet werden kann. Die  beiden Hälften desselben werden separat her  gestellt und dann durch Pressen, Schweissen,  Löten oder auf andere Art miteinander ver  bunden.  



  Die Hälften des Hohlkörpers können flach  oder gekrümmt sein, und sie können auch  verschieden gestaltet sein, so dass die Weite  des Luftraumes an den verschiedenen Stellen  sich ändert; die äussere Begrenzung braucht  nicht kreisförmig zu sein, sie kann auch oval.  viereckig,     vieleckig        ete.    sein.  



  Bei den beschriebenen Beispielen ist der       Hohlkörper    im mittleren Teil eines Wandteils  festgehalten, so dass beide Teile desselben frei  schwingen können, da am äussern Rand keine       Etinspannungsmittel,    welche die     Schwingung     hindern, vorhanden sind. Durch die einseitige  Öffnung findet bei der durch die Schwingun  gen entstehenden Deformation der Membrane    ein Ein- und Ausströmen der Luft statt, wo  durch eine     Dämpfungswirkung    erhalten wird,  welche die Eigenschwingung der Membrane  aperiodisch machen, so dass die Schallwellen.

    welche durch einen solchen Hohlkörper er  zeugt oder aufgenommen werden, nahezu frei  von jeder Verzerrung sind, im Gegensatz zu  den bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei  welchen die Schallmembrane als Scheibe aus  gebildet ist, die an ihrem äussern Rand einge  spannt ist und bei welchen die     ausgeprägten     Eigenschwingungen dieser Schallmembrane  die von letzterer erzeugten oder aufgenom  menen     Schwingungen        beeinflussen.     



  Die Membrane nach den     Fig.    6 bis 7 zeigt  gegenüber derjenigen nach den     Fig.    1 bis 3  den Vorteil, dass sie weniger Platz einnimmt  und einfacher herzustellen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittelst einer Membrane Schallwellen er zeugende oder aufnehmende Vorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass die Membrane als einseitig offener Hohlkörper ausgebildet ist, zum Zwecke, durch die Dämpfungswirkung der Luft, -welche bei der durch Schwingungen entstehenden Deformation der Membrane durch die Öffnung ein- und ausströmt, die Eigenschwingung der Membrane aperiodisch zu machen. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper in einem Gehäuse eingeschlossen ist. ?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper zwei einander gegenüber derart angeordnete und ausgebildete Wände besitzt, dass der vom Hohlkörper eingeschlossene Luftraum von gleichförmiger Dicke ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Hohlkörpers mit einem festen Glied der Vorrichtung derart ausgeführt ist, dass nur eine Stelle des Hohlkörpers an ihrer Schwingungsbewegung gehindert ist. -l.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch. gekennzeichnet, dass der Hohlkörper von zwei in einem Abstand voneinander angeordneten und aussen durch ihre aufgebördelten Ränder miteinander verbundenen Scheiben be grenzt ist, deren jede aus einem ringför migen flachen Teil und einem daran an schliessenden Kegelstumpfmantel besteht, welche Scheiben derart zueinander ange ordnet sind, dass die beiden Kegelstumpf mäntel nach der gleichen Seite zu gerich tet sind,
    wobei die Verbindung des Hohl Körpers mit einem festen Glied der Vor- richtung am innern Teil des einen Iiegel- stumpfmautels erfolgt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen ? bis 4, dadurch gekenn zeichnet, class die Offnung im zentralen Teil einer der Scheiben vorgesehen ist, und dass die andere Scheibe mit Mitteln verbunden ist,
    durch welche eine Schwin- g@mgsbewegung übertragen wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die _N'ändc des Hohlkörpers aus Me tall bestehen.
CH114944D 1924-05-27 1925-02-06 Mittelst einer Membrane Schallwellen erzeugende oder aufnehmende Vorrichtung. CH114944A (de)

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