CH114961A - Punktierapparat für Bildhauer und verwandte Berufe. - Google Patents

Punktierapparat für Bildhauer und verwandte Berufe.

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CH114961A
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Paul Rueefli
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Paul Rueefli
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B1/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving, or able to be controlled, three-dimensionally for making single sculptures or models

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  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zum Färben und Bedrucken von     hydrophobem     Fasermaterial.    Es wurde gefunden, dass wertvolle Färbungen und  Drucke auf     hydrophobem    Fasermaterial, beispielsweise aus       Celluloseestern,    wie     Cellulose-?        1/2-acetat    oder     Cellulose-          triacetat,    Polyestern, insbesondere     Polyäthylenterephthalat,     Polyamiden,     Polyurethanen,        Polyacrylnitril    oder     Polyvinyl-          chlorid    erhalten werden,

   wenn man als Farbstoffe     Arylmereapto-          anthrachinone,    worin ein     Benzolring    eine     Arylmercaptogruppe     und gegebenenfalls nicht     wasserlöslichmachende        Substituenten     und der andere     Benzolring    als allfällige     Substituenten     höchstens     Arylmercaptogruppen    aufweist, verwendet, mit Aus  nahme derjenigen     Anthrachinonfarbstoffe,

      die in mindestens  einer     a-Stellung    eine     Hydroxylgruppe    und keine     Aminogruppen     an den     Anthrachinonkern,gebunden    enthalten, und ferner mit  Ausnahme von     1-Amino-anthrachinonen,    die den aromatischen       Thioätherrest    in der     4-Stellung    tragen. Bei den ausgenommenen      Farbstoffen handelt es sich um die in den Patentansprüchen  der Patente 373 011 und 369 741 definierten Farbstoffe.  



  Die     erfindungsgemäss    verwendbaren Farbstoffe ent  halten vorzugsweise mindestens eine     Arylmercaptogruppe    in  einer     a-Stellung    des     Anthrachinonkerns.    Sie sind frei von       wasserlöslichmachenden        Substituenten,    wie     Sulfonsäure-    oder     -          Carbonsäuregruppen.     



  Als Beispiele von     Arylmercaptogruppen    seien a- und       p-Naphthylmercaptogruppen    und insbesondere     Phenylmercapto-          gruppen    genannt, wobei letztere im     Phenylrest    noch     Substi-          tuenten    aufweisen können, beispielsweise Halogenatome, niedere       Alkyl-,        Oxyalkyl-,        Alkoxyalkyl-    oder     Alkoxygruppen,        Oxy-,          Amino-,        Nitro-,    Cyan- oder     Carbalkoxygruppen.     



  An demjenigen     Benzolring    des     Anthrachinonkerns,    an  dem sich eine     Arylmercaptogruppe    befindet, können die Farb  stoffe noch weitere nicht     wasserlöslichrracriende        Substituenten     aufweisen, beispielsweise Halogenatome, wie Chlor- oder Brom  atome, ferner     Oxy-    oder     Alkoxy-,        Alkyl-    oder     Alkylmercapto-,          Nitro-    oder insbesondere     Aminogruppen,    wobei als solche ausser  der     NH#I-Gruppe    auch     Alkylamino-,

          Cycloalkylamino-,        Aralkylamino-          oder        Arylaminogruppen    in Frage kommen. Diese     Substituenten     befinden sich ebenfalls vorzugsweise in     a-Stellung.    Von be  sonderem Interesse sind Farbstoffe, die in     1-Stellung    eine     subst    i-           tuierte        Aminogruppe    aufweisen, beispielsweise eine     Alkyl-          amino-    oder eine     Acylaminogruppe,    oder Farbstoffe,

   die 1  bis 2     Arylmercaptogruppen    und sonst keine weiteren     Substi-          tuenten    am     Anthrachinonkern    aufweisen.  



  Als Beispiele seien die folgenden Farbstoffe genannt:       1-Phenylmercaptoanthrachinon,     1,5- oder     1,8-Diphenylmereaptoanthrachinon,          1-Chlor-4-p-tolylmercaptoanthrachinon,          1-Methylamino-4-phenylmercaptoanthrachinon,          1-Oxyäthylamino-4-phenylmercaptoanthrachinon,          1-Phenylamino-4-phenylmercaptoanthrachinon,          1-Acetylamino-4-phenylmercaptoanthrachinon,          1-Amino-2,4-diphenylmercaptoanthrachinon,          2-Amino-l-phenylmercapto-3-bromanthrachinon,          1-4p-Dimethylaminophenyl)-mercaptoanthrachinon.     



  Zu diesen Farbstoffen gelangt man, wenn man beispiels  weise nach bekanntem Verfahren     Nitro-    oder     Halogenanthra-          chinone    mit     Arylmercaptanen    umsetzt. In gewissen Fällen  kann die Verwendung von Mischungen zweier oder mehrerer  der     verfahrensgemäss    zu verwendenden Farbstoffe von Vorteil  sein.  



  Zum Färben verwendet man die genannten Farbstoffe  zweckmässig in feinverteilter Form und färbt unter Zusatz      von     Dispergiermitteln,    wie     Sulfitcelluloseablauge    oder  synthetischen Waschmitteln, oder einer Kombination ver  schiedener Netz- und     Dispergiermittel.    In der Regel ist  es zweckmässig, die zu verwendenden Farbstoffe vor dem  Färben in ein Färbepräparat überzuführen, das ein     Disper-          Biermittel    und feinverteilten Farbstoff in solcher Form  enthält, dass beim     Verdünnen    der     Farbstoffpräparate    mit  Wasser eine feine Dispersion entsteht.

   Solche Farbstoff  präparate können in     bekannter    Weise,     z.B.    durch Vermahlen  des Farbstoffes in trockener oder nasser Form mit oder  ohne Zusatz von     Dispergiermitteln    beim Mahlvorgang, erhalten  werden.  



  Zur Erreichung starker Färbungen auf     Polyäthylentere-          phthalatfasernerweist    es sich als     zweckmässig,    dem Färbe  bad ein     Quellmittel    zuzugeben, oder aber den Färbeprozess  unter Druck bei Temperaturen über<B>1000,</B> beispielsweise bei  120o, durchzuführen.

   Als     Quellmittel    eignen sich aromatische       Carbonsäuren,    beispielsweise     Benzoesäure    oder     Salicylsäure,          Phenole,    wie beispielsweise o- oder     p-Oxydiphenyl,    aromati  sche Halogenverbindungen, wie beispielsweise Chlorbenzol,       o-Dichlorbenzol    oder     Trichlorbenzol,        Phenylmethylcarbinol,

            oder        Diphenyl.        Bei        den        Färbungen        unter        Druck        erweist          es    sich  als vorteilhaft, das Färbebad schwach sauer zu stellen,  beispielsweise durch Zusatz einer schwachen Säure,     z.B.         Essigsäure.

    Die     erfindungsgemäss    zu verwendenden Farbstoffe  erweisen sich als besonders geeignet. zum Färben nach  dem sog.     Thermofixierverfahren,    wonach das zu     färbende     Gewebe mit einer wässerigen Dispersion des Farbstoffes,  welche     zweckmässig    1 bis 50     %    Harnstoff und ein Verdickungs  mittel, insbesondere     Natriumalginat,    enthält, vorzugsweise       bei        Temperaturen          von    höchstens     60.o    .imprägniert und wie  üblich abgequetscht wird.

   Zweckmässig quetscht man so  ab, dass die imprägnierte Ware 50 bis     100%    ihres Ausgangs  gewichtes an     Färbeflüssigkeit    zurückhält.  



  Zur Fixierung des Farbstoffes wird das so impräg  nierte Gewebe, zweckmässig nach vorheriger Trocknung,     z.8.     in einem warmen Luftstrom, auf Temperaturen von über 100o,  beispielsweise zwischen 180 bis 2100, erhitzt.  



  Von besonderem Interesse ist das eben erwähnte       Thermofixierverfahren    zum Färben von Mischgeweben aus Poly  esterfasern und     Cellulosefasern,    insbesondere     Baumwolle.     



  In diesem Falle enthält die     Klotzflüssigkeit    neben dem       erfindungsgemäss    zu verwendenden Farbstoff noch zum Färben  von Baumwolle     geeignete    Farbstoffe, beispielsweise     Direkt-          Farbstoffe    oder     Küpenfarbstoffee    oder insbesondere sog.

         Reaktivfarbstoffe,        d.h.    Farbstoffe, die auf der Cellulose-           faser    unter Bildung einer chemischen Bindung fixierbar sind,  also beispielsweise Farbstoffe, enthaltend einen     Chlortriazin-          oder        Chlordiazinrest.    Im letzteren Fall erweist es sieh als  zweckmässig, der     Foulardierlösung    ein säurebindendes Mittel,  beispielsweise ein     Alkalicarbonat    oder     Alkaliphosphat,    Alkali  borat oder     -perborat    bzw. deren Mischungen zuzugeben.

   Bei  Verwendung von     Küpenfarbstoffen    ist eine Behandlung des       foulardierten    Gewebes nach der Hitzebehandlung mit einer  wässerigen alkalischen Lösung eines in der     Küpenfärberei     üblichen Reduktionsmittels nötig.  



  Die gemäss vorliegendem Verfahren auf Polyester  fasern erhaltenen Färbungen werden zweckmässig einer Nach  behandlung unterworfen, beispielsweise durch Erhitzen mit  einer wässerigen Lösung eines     ionenfreien    Waschmittels.  



  Das vorliegende Verfahren eignet sich ebenfalls zum  Färben von Mischgeweben aus Polyesterfasern und Wolle, wobei  der Wollanteil reserviert bleibt und nachträglich mit einem  Wollfarbstoff gefärbt werden kann.  



  Anstatt durch Imprägnieren, können gemäss vorliegen  dem Verfahren die angegebenen Farbstoffe auch durch Be  drucken aufgebracht werden. Zu diesem Zweck verwendet man       z.B.    eine Druckfarbe, die neben den in der Druckerei üb  lichen Hilfsmitteln, wie Netz- und Verdickungsmittel, den           feindispergierten    Farbstoff gegebenenfalls im Gemisch mit  einem der oben     erwähnten    Baumwollfarbstoffe, gegebenenfalls  in Anwesenheit von Harnstoff und/oder eines säurebindenden  Mittels enthält.  



  Nach dem vorliegenden Verfahren erhält man     kräftige     Färbungen und Drucke von ausgezeichneten     Echtheiten,    insbe  sondere guten Licht-,     Sublimations-,        Dekatur-,    Wasch- und  
EMI0007.0007     
  
    Chlorwasserechtheiten. <SEP> Die <SEP> Färbungen <SEP> auf <SEP> Acetatseide <SEP> zeichnen
<tb>  ausserdem
<tb>  sich <SEP> durch <SEP> eine <SEP> gute <SEP> Gasechtheit <SEP> aus. <SEP> Ein <SEP> weiterer <SEP> Vorzug       liegt in der guten     Woll-    und Baumwollreserve der verfahrens  gemäss zu verwendenden Farbstoffe.

   Gegenüber vergleichbaren  Farbstoffen der französischen Patentschrift 1 167 615, die  anstelle einer     Phenylmereapto-    eine     Cyclohexylmercaptogruppe     aufweisen, zeichnen sich die erfindungsgemäss zu verwendenden  Farbstoffe dadurch aus, bei gleich gutem Ziehvermögen auf       Polyäthylenterephthalatfasern    Färbungen von besserer Licht  echtheit zu ergeben.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile,  sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die  Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in  Celsiusgraden angegeben. Die Gewichtsteile verhalten sich  zu den     Volumteilen    wie das Gramm zum Milliliter.      <U>Beispiel 1.</U>  



  0,5 Teile     1-Phenylmercaptoanthrachinon    werden mit  0,5 Teilen     2,2'-Dinaphthylmethandisulfonsäure    zu einer  feinen Dispersion vermahlen. Diese gibt man zu einem Färbe  bad, das in 3000 Teilen Wasser 3 Teile Eisessig und 3 Teile       N-Benzyl-p-heptadecyl-benzimidazolsulfonsäure    enthält, geht  mit 100 Teilen gut genetzter     Acetatkunstseide    bei 400 ein,  steigert die Temperatur auf 80o und färbt eine Stunde bei  800. Die     Acetatseide    ist rein gelb gefärbt und die Färbung  zeichnet sich durch gute Lichtechtheit aus.  



  Verwendet man als Farbstoff     1-Phenylmercapto-4-          benzylaminoanthrachinon,    so erhält man eine blaustichig  rote Färbung von guten     Echtheiten.         <U>Beispiel 2</U>       w:.     



  Man     vermahlt    1 Teil einer wässerigen Paste von     1-          Phenylmercaptoanthrachinon    mit ungefähr einem Teil ge  trockneter     Sulfitcelluloseablauge    in einer     Walzenmühle    zu  einem feinen Teig mit einem     Farbstoffgehalt    von etwa 10     @.     



  100 Teile     Polyäthylenterephthalat-Fasermaterial     werden in einem Bade, das     auf*1000    Teile Wasser 1 bis     2-          Teile        Natriumsalz    der     N#Benzyl-g-heptadecylbenzimidazol-          disulfonsäure    und     7,    Teil     konz.    wässerige     Ammoniaklösung     enthält, während einer halben Stunde     vorgereinigt.        Anschlies-          send    wird das Material in ein     Färbebad    von 3000 Teilen       .Wasser    gebracht,

   in dem der .gemäss Absatz 1 erhaltene       Farbstoffteig    unter Zusatz von 4 Teilen     Natriumsalz    der       N-Benzyl-p-heptadecylbenzimidazol-disulfonsäure        dispergiert     wurde.

   Das Ganze wird in einem     Druckgefäss    auf 120o erhitzt  und etwa     1/2Stunde    bei dieser Temperatur gehalten.     An-          schiessend    wird gut gespült und erforderlichenfalls mit  einer Lösung, die auf 1000 Teile Wasser 1 Teil     Natriumsalz     
EMI0009.0033     
  
    der <SEP> N-Benzyl-p-heptadecylbenzimidazol-disulfonsäure <SEP> enthält,
<tb>  halben
<tb>  während <SEP> einer <SEP> Stunde <SEP> bei <SEP> 60 <SEP> bis <SEP> 80o <SEP> gewaschen. <SEP> Man <SEP> erhält       eine reine gelbe     Färbung    von vorzüglicher Sublimier- und  Lichtechtheit.

        In der nachfolgenden Tabelle sind in Kolonne I eine  Reihe weiterer Farbstoffe aufgeführt, die     Polyäthylentere-          phthalatfasern    nach dem angegebenen Verfahren in den in  Kolonne     II    angegebenen Tönen färben.

    
EMI0010.0004     
  
    Nr. <SEP> I <SEP> II
<tb>  1 <SEP> 1-Methylamino-4-phenylmercaptoanthrachinon <SEP> violett
<tb>  2 <SEP> 1,5-Diphenylmercaptoanthrachinon <SEP> rotstichig
<tb>  gelb
<tb>  3 <SEP> 1-Amine-2,4-diphenylmercaptoanthrachinon <SEP> rot  violett
<tb>  1-Amino-2-methyl-4-phenylmercaptoanthrachinon <SEP> rosa
<tb>  5 <SEP> 1-Amino-2-brom-4-phenylmercaptoanthrachinon <SEP> rubinrot
<tb>  6 <SEP> 1-Amino-2-cyan-4-phenylmercaptoanthrachinon <SEP> blaurot <SEP> i
<tb>  7 <SEP> 1-Amino-2-(ss-methoxyäthoxy)-4-phenylmercapto- <SEP> rot
<tb>  anthrachinon
<tb>  8 <SEP> 1-Anilido-4-phenylmercaptoanthrachinon <SEP> blau
<tb>  9 <SEP> 1-Acetylamino-4-p-tolylmercaptoanthrachinon <SEP> orange
<tb>  10 <SEP> 1-(p-Dimethylaminophenyl)-mercaptoanthrachinon <SEP> orang       Farbstoff     No.    5 wurde wie folgt erhalten:

    15,2 Teile     1-Amino-2,4-dibromanthrachinon    werden  in einer Lösung aus     4,4        Teilen        Thiophenol,    2,3 Teilen       Kaliumhydroxyd    in 300     Vol.-Teilen        Aethanol    ä 96     Vol.          während    15 Std. am Rückfluss verrührt. Nach dem Erkalten      wird das in Form von dunkelroten Kristallen abgeschiedene       1-Amino-2-brom-4-phenylmercaptoanthrachinon        abfiltriert,     gründlich mit Wasser gewaschen und im Vakuum bei 70o ge  trocknet.  



  Farbstoff Nr. 6 wurde wie folgt erhalten:  5,3 Teile     1-Amino-4-phenylmercaptoanthrachinon-2-          sulfonsäure        (Natriumsalz)    werden in 140 Teilen Wasser mit  8 Teilen     Natriumcyanid    und 4 Teilen     Ammoniumbicarbonat    5     @Std.     auf 120 bis 125o erhitzt. Man filtriert das entstandene       1-Amino-2-cyan-4-phenylmercaptoanthrachinon    und wäscht  mit Wasser neutral.

        100 Teile     Polyäthylenterephthalat-Fasermaterial     werden in einem Bade, das auf 1000 Teile Wasser 1 bis 2  Teile     Natriumsalz    der     N-Benzyl-p-heptadecylbenzimidazol-          disulfonsäure    und 1 Teil     konz.    wässerige     Ammoniaklösung     enthält, während einer halben Stunde     vorgereinigt.        An-          schliessend    wird das Material in einem Färbebad, das in  3000 Teilen Wasser 9 Teile     Diammonphosphat    und 1,

  5 Teile  des     Natriumsalzes    der     N-Benzyl-p-heptadecylbenzimidazol-          disulfonsäure    enthält, 15 Minuten bei 50o behandelt. Dann  werden     allmählich    9 Teile     Natrium-o-phenylphenolat    gelöst,  zugesetzt und     anschliessend    durch Bewegen des Textilmaterials       während    15 Minuten bei 50 bis 55o das Aufziehen des in       Freift    gesetzten     o-Phenylphenols    bewirkt. Dann wird der  nach Beispiel     2..    Absatz 1 erhaltene     Farbstoffteig    zugegeben.

    Man bringt nun das Bad innerhalb 1/2 bis 3/4 Stunden zum  Kochen und färbt 1 bis 1 1/2 Stunden möglichst nahe bei  Kochtemperatur. Anschliessend wird gut gespült und gegebenen  falls mit einer Lösung, die auf 1000 Teile Wasser 1 Teil       Natriumsalz    der     N-Benzyl-M-heptadecylbenzimidazol-disülfon-          säure    enthält,     während    1/2 Stunde bei 60 bis 80o gewaschen.       Man    erhält eine gelbe Färbung von vorzüglicher     Sublimier-          und    Lichtechtheit.

      
EMI0013.0001     
  
    <U>Beispiel <SEP> 4.</U>
<tb>  Man <SEP> vermischt
<tb>  300 <SEP> Teile <SEP> Gummi <SEP> arabicum <SEP> (1:1)
<tb>  300 <SEP> Teile <SEP> Kristallgummi <SEP> (1:2)
<tb>  250 <SEP> Teile <SEP> Wasser
<tb>  40 <SEP> Teile <SEP> Cyclohexan
<tb>  40 <SEP> Teile <SEP> Thiodiglycol
<tb>  50 <SEP> Teile <SEP> einer <SEP> 10%igen <SEP> Lösung <SEP> des <SEP> Natriumsalzes
<tb>  der <SEP> m-Nitrobenzolsulfonsäure
<tb>  <U>20 <SEP> Teile</U> <SEP> eines <SEP> Gemisches <SEP> aus <SEP> Kaliumoleat <SEP> und <SEP> Pine-Oil
<tb>  1000 <SEP> Teile       In 800 Teile dieser Stammverdickung werden mit  Hilfe eines'     Schnellrührers    200 Teile des gemäss Beispiel 2,  Absatz 1 erhaltenen     Farbstoffteiges    bis zur     vollständigen     Dispersion eingerührt.

       Polyäthylenterephthalatgewebe    wird  mit dieser Paste gedruckt. Nach dem Drucken wird das Ge  webe getrocknet und während 45 Minuten bei 3/4 atü ge  dämpft, während 10 Minuten in kaltem Wasser gespült,     abge-          schleudert    und getrocknet.     Man    erhält eine echte gelbe       Färbung.         <U>Beispiel 5.</U>  



  In 400 Teilen Wasser löst man 200 Teile Harnstoff  und 20 Teile des Farbstoffes der Formel  
EMI0014.0001     
    durch Aufkochen. Zu dieser Lösung giesst man 100 Teile  einer wässerigen Dispersion, enthaltend 30 Teile     1-Phenyl-          .        mercaptoanthrachinon    und 2 Teile des     Natriumsalzes    der     Di-          isobutylnaüthalinsulfonsäure,    mischt im     Schnellrührer     während einigen Minuten gut durch,

   wobei gleichzeitig 100  Teile einer     20%igen        Natriumcarbonatlösung    und 400 Teile  einer     50%igen        Natriumalginatlösung    zugegeben werden.  



  Mit der so erhaltenen     Klotzlösung    wird bei 50 bis       60     ein Mischgewebe aus 35 Teilen Baumwolle und 65 Teilen       Polyäthylenterephthalatfaser        foulardiert,    dass die impräg  nierte Ware 65 bis 70     %    ihres Ausgangsgewichtes an     Parb-          stofflösung    zurückhält, getrocknet und anschliessend     während     einer Minute bei 200 bis 210 o einer     Hitzebehandlung    unterworfen.

        Anschliessend wird     während    20 Minuten in einer       Lösung,    enthaltend 2 g/1 eines     ionenfreien    Wachmittels  und 2 g/1     calz.        Natriumcarbonat,    bei Kochtemperatur ge  waschen, gespült und     getrocknet.    Man erhält     eine    reine  gelbe Färbung von sehr guten Echtheitseigenschaften.      <U>Beispiel 6.</U>  



  Man geht bei<B>500</B> mit 100 Teilen eines Mischgewebes,  das zu 50 Teilen aus     Polyäthylenterephthalatfasern    und  50 Teilen aus Wolle besteht in ein Bad, das auf 1000 Teile  Wasser 5 Teile einer     75%igen    wässerigen Emulsion von       Salicylsäuremethylester    als Beschleuniger, 1 Teil des       Natriumsalzes    der     Diisobutylnaphthalinsulfosäure    und 10  Teile     1-Phenylmercaptoanthrachinon    enthält. Hierauf bringt  man innerhalb einer Stunde zum Kochen, kocht während l 1/2  bis 2 Stunden und spült das gefärbte Material gut mit  warmem Wasser. Eine Nachreinigung ist nicht erforderlich.

    Man erhält eine kräftige gelbe Färbung des Polyesteranteils,       während    der Wollanteil nahezu weiss reserviert bleibt.      <U>Beispiel 7.</U>  



  1 Teil     1-Amino-4-phenylmercaptoanthrachinon    wird  mit 2 Teilen einer     50%igen    wässerigen Lösung von     Sulfit-          celluloseablauge    nass vermahlen und getrocknet.  



  Dieses     Farbstoffpräparat    wird mit 100 Teilen einer       10%igen    wässerigen Lösung eines     Kondensationsproduktes     aus     Octadecylalkohol    mit 20     Mol        Aethylenoxyd        verrührt    und  durch     Verdünnen    mit Wasser ein Färbebad von 4000 Teilen  ,bereitet.  



  In dieses Bad geht man kalt mit 100 Teilen eines       Polyamidgewebes    ein, steigert die Temperatur in einer  halben Stunde auf<B>900</B> und färbt eine Stunde bei dieser  Temperatur. Man erhält eine kräftige rosa Färbung von  guter Licht- und Waschechtheit.

Claims (1)

  1. <U>Patentanspruch I.</U> Verfahren zum Färben und Bedrucken von hydrophobem Fasermaterial, dadurch gekennzeichnet, dass man als Farb stoffe Arylmercaptoanthrachinone, worin ein Benzolring eine Arylmercaptogruppe und gegebenenfalls nicht wasserlöslich machende Substituenten und der andere Benzolring als all fällige Substituenten höchstens Arylmercaptogruppen aufweist, verwendet, mit Ausnahme derjenigen Anthrachinonfarbstoffe,
    die in mindestens einer a-Stellung eine Hydroxylgruppe und keine Aminogruppen an den Anthrachinonkern gebunden enthalten', und ferner mit Ausnahme von 1-Aminoanthrachinonen, die den aromatischen Thioätherrest in der 4-Stellung tragen. <U>Unteransprüche.</U> 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man Arylmercaptane der Formel EMI0018.0021 verwendet, worin A einen Arylrest und X ein Wasserstoffatom oder eine Arylmercaptogruppe bedeutet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man Arylmercaptane der Formel EMI0019.0004 verwendet, worin A einen Arylrest, Y eine Alkylamino- oder eine Phenylaminogruppe bedeutet. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man Arylmercaptane der Formel EMI0019.0009 verwendet, worin A eine Arylgruppe und Z ein Halogenatom oder eine Phenylmercaptogruppe bedeutet. EMI0019.0012 <U>Patentanspruch <SEP> II.</U> <tb> <U>nach <SEP> dem <SEP> Verfahren/</U> <tb> Das/gemäss <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> gefärbte <SEP> oder <SEP> bedruckte <tb> Material.
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