CH115064A - Klosettspülvorrichtung. - Google Patents

Klosettspülvorrichtung.

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CH115064A
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CH
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piston
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stepped piston
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toilet flushing
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Robert Stickdorn
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Robert Stickdorn
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  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description


      Klosettspülvorrichtung.       Bei den bekannten     Klosettspülvorriehtun-          gen,    die einen im     Ruhezustande    wasserfreien  Windkessel und ein     Ventil    mit einem Stufen  kolben besitzen, der von Hand unter     LTber-          windung    des auf seine grössere     Stufe    wirken  den Wasserüberdruckes in die Füllstellung  zu bringen ist und durch jenen Wasserüber  druck auf Spülung umgestellt wird, erfor  dert das Verstellen des Stufenkolbens von  Hand, das in der Regel durch Druck auf  dessen Spiegel erfolgt, einen     ziemlichen     Kraftaufwand,

   so dass die     Betätigung     schwächlichen Personen, zum Beispiel Kin  dern, unter     Umständen    Schwierigkeiten  macht. Anderseits geht, wenn einmal der  Druck im Windkessel die für die Umstellung  auf Spülung erforderliche Stärke erreicht  hat, diese Umstellung so schnell vor sich, dass  man erhebliche Wasserschläge in der     Zufluss-          leitung    erhält.  



  Gemäss der Erfindung wird diesen Übel  ständen dadurch abgeholfen,     da.ss    für das  Verstellen des     Stufenkolbens    von Hand in  die Füllstellung     eine    steilgängige Schrauben  spindel vorgesehen ist, die nicht selbstsper-         rend    ist, aber beim Umstellen durch den  Wasserüberdruck eine gewisse Bremswirkung       auf    den Stufenkolben ausübt.  



  Die     Zeichnung        veranschaulicht    die Erfin  dung an einem Ausführungsbeispiel.  



       Fig.    1 zeigt die Spülvorrichtung von der  Rückseite;       Fig.    2 ist in grösserem     Massstabe    ein senk  rechter Schnitt durch die Mittelachse des       Spülventils    in der     Ruhestellung,          Fig.    3 eine gleiche Darstellung in der     Zu-          f        lussstellung,          Fig.    4 ein     Schnitt    nach der Linie     IV-IV     der     Fig.    2.  



  Der Windkessel     'l    ist in an sich bekann  ter Weise V-förmig gestaltet und hat am       tiefsten        Punkt    in der     Mitte    den     Abflussstut-          zen    2, mit dem er an das Spülrohr ange  schlossen wird. Das     Spülventil    durchsetzt  den ganzen Windkessel, über dem auf der  oben herausragenden Spindel eine Bedie  nungskurbel 13 angeordnet ist.

   An der       Rückseite    des     V1Tindkessels    liegt der Anschluss  4     für    das     Wasserzuflussrohr.    Im Innern des  Windkessels liegt das in der Weite abge-      stufte Gehäuse 5 des Ventils, das ungefähr  in der Mitte seiner Höhe durch den den  Windkessel nach hinten durchsetzenden Stut  zen     .1    mit der     Wasserzuflussleitung,        ain    sin  tern Ende durch einen Kranz von Löchern       2(i    mit dem Innenraum des     -'V#rincll@essels    ver  bunden ist und ausser     Dichtungsmanschetten     6, 7.

   8 für den in ihm geführten Stufenkol  ben 10 einen     R.ing-rost    9 als     Strahlbrecher     und Geräuschdämpfer enthält. .  



  Das Gehäuse des Steuerventils ist oben  durch einen ausserhalb des     Windkessels    lie  genden     Schraubenverschlusskörper    11 mit. Ge  genmutter 21 abgeschlossen. Der     Körper    11  ist in der     Achsenrichtung    durchbohrt und  dient als Lager für eine Hohlspindel 12, auf  deren oberem Ende die Kurbel 13     befestigt     ist.  



  Die Spindel 12 trägt in ihrem untern  Teil 12a, der vom Lagerungsteil durch einen  Bund 16 getrennt ist, steilgängiges     Gewinde.     Diesem entspricht ein     Muttergewinde    14 im       obern    Ende des Kolbens 10. Das Gewinde  hat eine solche Steigung, dass durch     etwa     eine halbe Umdrehung der     Kurbel    1 3 der  Kolben aus der in     Fig.    2 dargestellten ge  hobenen Lage in die in     Fig.    3     dargestellte     gesenkte Lage     geführt    wird.

   Dabei verlangt  die     Bedienung    geringeren Kraftaufwand als  die Betätigung der bekannten     Spülvorrich-          tungen    gleichen Systems.  



  Am     obern    Ende des     Kolbens    10 ist ein       Flansch    17     angebracht,    der zwei     einander          ,#,eoenüberliegeiidc    Ausschnitte 18 aufweist,  in die an einer festen     Einsatzbüchse    19     des          Gehäuses    angeordnete Längsrippen 21) ein  greifen.

   Dadurch ist     der.Kolben    gegen     Dre-          liunggesichert,    wie es     erforderlicli    ist, um  seine     aehsiale        Verschiebung    durch     Drehen     der Gewindespindel zu ermöglichen.  



  In     Fig.    2 ist angenommen, dass     nach    Voll  endung eines Spülvorganges der     Stufenlzolben     l<B>0</B> sich noch in der     gehobenen        Stellung    be  findet, in     welcher    der Windkessel     durch    die  Löcher 26 und die freie Manschette 8 - mit       dem    Spülrohr verbunden ist.

   In dieser     Stel-          hin,-        wird    der     Stufenkolben    durch den im    Raum zwischen den Manschetten 6 und 7 auf  die grössere     obere    Stufe wirkenden Über  druck     festgehalten.     



  Will     matt    eine Spülung herbeiführen, so  dreht man die     Kurbel    13 um 18U  vorn herum  in die     Stellung    der     Fig.    3. Hierbei wird  durch die     Wirkung    des     Gewindes        12a    der       Kolben   <B>10</B> in die in     Fig.    3 dargestellte tiefste  Lage     gebracht,    in der aus der     Zuflussleitung     durch den Raum zwischen den Manschetten  6 und 7, die freie Manschette 7 und die Lö  cher<B>26</B> Wasser in den Windkessel übertritt.

         Man    kann nun jederzeit     vor        Vollendung        d@@s          Fiillvorgaiige@    die     Kurbel    13 nach vorn  herum in die     Stellung    der     Fig.    ? zurück  drehen.

   Dabei wird durch die     Wirkung    des  Gewindes 12 < 3 der     Kalben    10 wieder in die  Stellung der     Fig.    ?gehoben, bei     welcher    der  weitere     Wasserzufluss    zum     -#A'indl;essel        alr@e-          sperrt    ist und der im Windkessel     bereits        e,iit-          li.iltene        Wasservorrat    durch die     Löcher    26  und die nicht mehr dichtende     Manschette    8  in das     Spülrohr    abfliessen kann.

   Will man  für die     Spülung    eine volle normale     Wind-          hesselfüllun@g        ausnutzen,    so     überlässt        man     das -in die     Füllstellung        (Fig.    3) gebrachte  Ventil sich     sell,st.    Wird dann ins     Wind1.:es-          sc:

  l    ein bestimmter     Wasserdruck    erreicht, so       drückt    dieser     clilrc,li    die     Stufenwirkuli-    den  Kolben 10 in die     Hölie,    so dass die     Unistel-          11111g    von Füllung auf     Spülung    sieb selbst  tätig     vollzieht.    Bei diesem     sellisttä.ti:@F@ll          Hochgellen    des     Kolben:

      wird durch die     Wir-          kung    des     infolze    seiner     Steilheit    nicht     selbst-          sperrenden        Gewindca        12a    die Spindel 12 mit  der Kurbel 13 in     die    Stellung der     Fig.    2     zu-          rüci@gedrclit.    Dadurch wird     dein    Hochgehen  des     Steuerkolbens    ein gewisser     Widerstand     entgegengesetzt.

       der    ausreicht, um ein plötz  liches     Absperren    des     Wasserzuflusses    und  damit:     das        Aufl-rcten    von Wasserschlägen     ill          der        @uflussleitun;.;        zii    verhüten.  



  Man könnte gegebenenfalls     auch    die       Schraubenspindel        mit    dem     Stufenkolben    lose        < luf        3litnalini(-    in der     Aclisenriclitung        kup-          peln    und den     @"e,i@s,,lilussdeel@el        des        Ventil-          gehäuses        mii        (b#in        Nuttergewindl#        versehen;

            dabei    wäre     di(@iche.un@@    des     Slufenkolbens         gegen Drehung entbehrlich. Die dargestellte  Ausführung ist jedoch vorzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENNTAN SPRUCH: Klosettspülvorrichtung mit einem im Ruhezustande wasserfreien Windkessel uud einem mit einem Stufenkolben versehenen Steuerventil, dessen Kolben von Hand gegen den auf seine grössere Stufe wirkenden Was serüberdruck in die Füllstellung gebracht und durch jenen Überdruck auf Spülung um gestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass für das Verstellen des Stufenkolbens von Hand in die Füllstellung eine steilgängige Schraubenspindel vorgesehen ist, die nicht selbstsperrend ist, aber beim Umstellen durch den Wasserüberdruck eine gewisse Brems wirkung auf den Stufenkolben ausübt.
CH115064D 1925-03-07 1925-08-24 Klosettspülvorrichtung. CH115064A (de)

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CH115064D CH115064A (de) 1925-03-07 1925-08-24 Klosettspülvorrichtung.

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