CH115128A - Schalteranordnung für den Lichtstromkreis bei Filmvorführungsapparaten. - Google Patents

Schalteranordnung für den Lichtstromkreis bei Filmvorführungsapparaten.

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CH115128A
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Aktiengesellsch Universum-Film
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Universum Film Aktiengesellsch
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  Schalteranordnung für den     Lichtstromkreis    bei     Filmvorführungsapparaten.       Es ist bekannt, dem Bildbande bei seiner       Durchwanderung    des Bildfensters frische  Luft, gegebenenfalls unter Beimengung von  Feuchtigkeit, zuzuführen, die durch ein Ge  bläse von der Innen- oder Aussenseite gegen  die Fläche des Bildbandes geblasen wird  und durch die hierbei eintretende Kühlung  das Entstehen von Filmbränden verhütet.  



  Weiterhin ist     bekannt,    bei Einrichtungen  dieser Art den kühlenden Luftstrom dazu  zu benutzen, um den Kontakt der elektri  schen Kinolampe zu beeinflussen. Schliess  lich ist bereits vorgeschlagen worden, bei  solchen Anlagen den von dem Luftstrom  beeinflussten Kontakt in     einen'Nebenstrom-          kreis    einzuschalten, der eine Magnetspule  enthält, deren Anker als Kontakthebel den       Lampenhauptstromkreis    schliessen kann;  hierbei wird der     Schalthebel    für den Haupt  stromkreis unabhängig von diesem Kontakt  hebel des     Nebenschlusskreises    ein- und aus  geschaltet.  



  Im Gegensatz hierzu kennzeichnet sich  die Erfindung dadurch, dass nur ein ein-         ziger    Stromkreis, nämlich der Lampenstrom  kreis, benötigt wird und dass der Schalter  des Lampenstromkreises sowohl in der     A.üs-          schaltstellung,    wie in der Einschaltstellung  gesperrt wird. Hierbei kann die Einrichtung  so getroffen sein, dass die Sperrung in der  Ausschaltlage so lange andauert, als nicht  der Druck des kühlenden Luftstromes sie  auslöst, so dass dann der Schalter in die       Stromschlusslage        bewegt    werden kann, und  dass er in dieser, solange der Druck des  Luftstromes anhält, unter der Einwirkung  des letzteren wiederum gesperrt wird.

   Fer  ner kann die Einrichtung so getroffen sein,  dass mit Aufhören des Luftdruckes die Sper  rung des in der     Stromschlusslage    befind  lichen     Schalthebels    sich selbsttätig löst,     wbr-          auf    dieser,     ebenfalls        selbsttätig,'    zum Beispiel  durch Federkraft, in die Ausschaltlage zu  rückkehrt, wo er wiederum so lange gesperrt       bleibt,    bis der Druck des Luftstromes diese  Ausschaltsperrung freigibt.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in- einem Ausführungsbeispiel  schematisch veranschaulicht.           Fig.    1 ist die Draufsicht in der Ausschalt  stellung,       Fig.        2?    die Draufsicht in der     Einschalt-          oder        Stromschlussstellung;          Fig.    3 ist eine Stirnansicht.  



  Der Schalthebel 1 sitzt auf     einem    Bü  gel ?, der um die Achszapfen 3, 4 des bügel  förmigen Trägers 5 der Kontaktmesser 6, 7  schwingbar ist.     Statt    der beiden Kontakt  messer 6, 7 kann ein einziges Kontaktmesser  oder es können auch mehr an dem Halter 5  befestigt sein. Diese Kontaktmesser werden  in der     Stromschlusslage    der     Fig.    2 in be  kannter Weise mit den Kontakten des Lam  penstromkreises in Eingriff gebracht. Nahe  dem     Handgriff    1 kann, mit diesem verbun  den, ein Schild angebracht werden, welches  zum Beispiel die Aufschrift "ein" und "aus"  enthält.  



  Der Bügel     \?    greift mit seinem den     Kon-          taktmessern    entgegengesetzten Schenkel 8  in eine Schlitzführung 9, gebildet durch die  beiden Rahmenwände 10 und     11.    Vor und  hinter den     letzteren    verläuft je eine Schiene  12, 13; diese beiden Schienen sind starr mit  einander verbunden durch Bolzen 14, 15,  welche in Bohrungen 16, 17 des die Schlitz  führung bildenden Rahmens 10, 11 ver  schiebbar sind. Eine weitere Führung er  halten die beiden Schienen 12, 13 bei der       dargestellten    Ausführungsform durch einen  Bolzen 18, der an der Rahmenwand 11 be  festigt ist und durch eine Bohrung der  Schiene 13 greift.

   Dem Bolzen 18 gegen  über sitzt an der Rahmenwand 10 ein Stift  19, welcher lose durch eine Bohrung der  Schiene 12 greift und eine schrauben  förmige Druckfeder 20 trägt, die sich einer  seits gegen die Rahmenwand 10 und ander  seits gegen die Schiene 12 legt. Diese     Druclz--          feder    20     bewirkt,    dass gewöhnlich das  Schienenpaar 12, 13 in der Stellung der       Fig.    1 sich befindet.

   Statt einer einzigen  Druckfeder 20 können auch mehrere solcher  Federn angeordnet sein; sie können auch  durch entsprechend angreifende Zugfedern  ersetzt     werden.       An der     Schiene    1.2 sitzen weiterhin zwei  Anschlagstifte 21, 22, welche die Relativbewe  gung des Schienenpaares 12,     13    gegenüber  dem Rahmen 10, 11 begrenzen. Diese An  schlagstifte 21, 2 2     -werden    zweckmässig als  Schraubenbolzen ausgebildet, um die Hub  höhe einstellen zu können. Die beiden ein  stellbaren Anschlagstifte 21, 22 können durch  Gegenmuttern oder dergleichen in ihrer je  weiligen Lage gesichert werden. .  



  An jeder der beiden Schienen 12, 13  sitzt fernerhin ein     Arretierstift,    und zwar  an der Schiene 1.2 der     Arretierstift    23 und  an der Schiene     lder        Arretierstift    24;  beide Stifte sind mit ihren freien Enden  gegen den Rahmen 11_1, 11 zu gerichtet und  greifen, ,je nach der Lage der Schienen 12,  13, gegenüber dem Rahmen 10, 11, in Boh  rungen     desselben    ein. Bei der Stellung der       Fig.    1 befindet sich der Stift     \?4    in Ein  griff, bei     Fig.    ? der Stift 23. Die freien  Enden der beiden Stifte 23, 24 sind     abge-          se    prägt.  



       Der        Schenkel    8 des Bügels     \?,    der um  Zapfen 25 drehbar ist, erhält ebenfalls eine  Querbohrung     ?6,    derart, dass, wenn der     Bii-          gel    2 mit dem Handgriff 1 in der Ausschalt  stellung sieh befindet     (Fig.    1), der Stift 21  nicht nur die     entsprechenden    Bohrungen des  Rahmens 70, 11.     sondern    auch die Bohrung  ?6 durchdringt,     während    bei der Strom  schlusslage     (Fig.    ?) der Stift 23 durch die  entsprechenden Bohrungen des     Rahmens    10,  11 und die Bohrung 26 greift.  



       An    dem Bügel ? ist: das obere Ende einer  kräftigen     Zugfeder        227    befestigt, deren un  teres Ende am Schaltbrett oder an dem Trä  ger     des        Rahmens    1.0, 11 angreift.  



  Die Schiene 1 ? steht unter der     Wir-          kung        eines        Kolben:,    der von dem Druck     des          kühlenden    Luftstromes bewegt wird. Bei     der          sehematisell        dargestellten        Anordnung    ist die  Schiene l? so     verlängert,        class    sie mit     ihrem     freien Ende im Bereich einer Stange 28 liegt,  die an dem im     Zylinder    29 spielenden Kol  ben 30 befestigt ist.

   Der     ZS-linder    29 ist mit  einem     Einlassstutzen    31 und mit einem           Auslassstutzen    3 2 für die Druckluft ver  sehen.  



  Der Kolben 30 befindet sich nach     Fig.    1  in der     linken    Endstellung, wenn auf ihn  ein Überdruck sich nicht geltend macht.  Dies ist dann der Fall, wenn die Pumpe zur  Förderung des Luftstromes nicht in Tätig  keit ist. Sobald die Kühlluft     unter    Druck  geliefert wird und durch den Stutzen 31  in den     Zylinder    29 strömt, wird der Kolben  30 nach rechts bewegt und verschiebt durch  die Stange 28 die Schiene 12, welche die  andere Schiene 13 mitnimmt. Dieser Hub  der Schienen 12, 13 wird durch die An  schlagstifte 21, 22 begrenzt.

   Bei dieser Be  wegung der Schienen 12, 13 greift der Stift  23 in die entsprechenden Bohrungen des  -Rahmens 10, 11 oder des Schenkels 8, wäh  rend der Stift 24, der bisher mit den ent  sprechenden Bohrungen in Eingriff war, aus  diesen heraustritt.    Die Handhabung ist folgende:  Nach     Fig.    1 befindet sich der Hand  griff 1 und der denselben tragende Bügel 2  in der Ausschaltlage. Die Kontaktmesser 6, 7  sind ausser Berührung mit den Kontakten  des Lampenstromkreises. Der Schenkel 8  des Bügels 2 befindet .sich in einer Stellung,  bei welcher der Sperrstift 24 durch seine  Bohrung 26     hindurchgreift.    Der Kolben 30  ist mangels Luftüberdruckes in der unwirk  samen Lage. Die beiden Schienen 12, 13  sind durch den     Druck    der Feder 20 nach links  bewegt.  



  Der Versuch, den Handhebel 1 aus die  ser Ausschaltstellung in die     Stromschlusslage     der     Fig.    2 zu bewegen,     -wird    durch den Sperr  stift 24 verhindert. Erst wenn nach     Ingang-          setzen    der Druckluftpumpe der Kolben 30  sich in die entgegengesetzte (rechte)     Ein-          stellung    bewegt und hierbei die Schienen  12, 13 mitgenommen hat, wird die     Speri-ting     der     Ausschaltstellung    aufgehoben;

   denn  durch die Bewegung des Kolbens 30 wird  das Schienenpaar 12, 13 aus der Stellung  der     Fig.    1 in diejenige der     Fig.    2, entgegen  dem Druck der Feder 20, bewegt. Es kann    nunmehr der Schalthebel 1 aus der Lage der       Fig.    1 in diejenige der     Fig.    2     umgelegt    wer  den; dies erfolgt entgegen der Zugwirkung  der Feder 27. Wenn hierbei der Schenkel 8  des Bügels 2 in den Bereich des     Stiftes    23  kommt, wirkt ersterer gegen das abgeschrägte  Ende dieses Stiftes und drückt zunächst  den letzteren und damit das Schienenpaar  12, 13 etwas zurück; dies ist ohne weiteres  möglich unter Überwindung des auf den  Kolben 30 sich geltend machenden Luft  druckes.

   Ist aber der Bügel 2 vollkommen  in die     Stromschlusslage    der     Fig.    2 geschwun  gen, dann schnappt der Stift 23 in die Boh  rung 26 ein und bewirkt so die Sperrung  des Schalters in der     Stromschlusslage.       In letzterer wird der Schalter so lange  gesperrt, als der Kolben 30 in der zuletzt  eingenommenen Stellung bleibt, das heisst  so lange die Pumpe dem Film kühlende Luft  zuführt. Sobald die Pumpenleistung auf  hört oder nachlässt, bewegt sich der Kolben  30 wieder nach links, so dass das Schienen  paar 12, 13 unter der Wirkung der Feder 20  sich ebenfalls nach links bewegt.

   Der Sperr  stift 23 kommt hierbei ausser Eingriff mit  der Bohrung 26 des Schenkels 8, so dass der       Biigei_    2     unter    der Wirkung der Zugfeder 27  selbsttätig aus der bisherigen     Stromschluss-          lage    übergeführt wird in die Ausschaltstel  lung der     Fig.    1.

   Bei dieser     Rückkehrbewe-          gung    stösst der Schenkel 8 gegen das abge  schrägte Ende des Sperrstiftes     2.1    und drückt  letzteren zunächst ein wenig nach rechts, wo  bei das Schienenpaar 12, 13 mitgenommen  wird, bis die Bohrung 26 dem Stift 24  gegenüberliegt, so     dass    dieser in die Boh  rung eingreifen kann und die Sperrung in  der neu eingenommenen Ausschaltlage her  beiführt.  



  Aus dieser kann der Bügel 2 mit dem  Handgriff 1 so lange nicht von Hand in die       Stromschlusslage    bewegt werden, bis in der  gekennzeichneten Weise durch den Druck  des kühlenden Luftstromes die durch den       Stift-24    bewirkte Sperrung wieder ausgelöst  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteranordnung für den Lichtstrom- kreis bei h'ilmvorführunbsapparaten, der von dem Luftstrom zur Kühlung des Bildbandes im Bildfenster beeinflusst wird, dadurch gr- lienii7eiclinet., dass der Schalter des Lampen stromkreises sowohl in der Ausseh < iltstellunb, @vie in der Einschaltstellung (Stromsehluss- labe) gesperrt wird.
    UNTERANSPssüCIIE 1. Schalteranordnung nach Patenta.nsprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung in der Ausschaltlabe so lange andauert. als nicht der Druck des kühlenden Luft- stromes diese Sperrung auslöst, so dass dann der Schalter in die Stromschlusslabe bewegt werden kann.
    ?. \elialteranordniinb nach Patentanspruch und rnterauspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der von. Hand in die Strom- schlusslabe bewegte Schalter in dieser Lage unter dein Einfluss des Drnclres des Luftstromes gesperrt und dass diese Sper rung erst nach Aufhören oder I\ aclilassen dieses Luftdruckes selbsttätig aufgehoben jvird. worauf der Schalter, ebenfalls selbsttätig,
    in die Ausschaltlabe zurück- liehrt. 3. Schalteranordnung nach Patentanspruch und Untera.nsprueh ?, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Schenkel des Schalters im Bereich zweier Sperrstifte schwing bar ist, voll denen der eine in der Aus- schaltstellung,
    der andere in der Strom- schlusslabe die Sperrung herbeiführt. s. Schalteranordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen quer zur Schwingbewebanb des Schalters verschiebbaren\ Rahmen,
    der die beiden Sperrstifte trägt und der in der einen Verschieberichtung unter der Wirkung eines von dem DruA des kühlenden Luftstromes bewegten Kolbens und in der entbe;enbeetzten Verschiebe- richtung, unter der Wirkung einer Gegen- kraft stellt.
    Schalteranordnung- nach Patentanspruch und U nteransprueli -1, dadurch gekenn zeichnet. dass df,r Sehälter aus einem mit einem Handriff vf@rsehenen Doppelhiibel besteht, von d(@in der eine Bügel in be kannter @@rcise die Kontaktmesser,
    der an dere Bii-el den im Bereich der Sperrstift(# schwingenden Schenkel trägt. (#. Schalteranordnung nach Patentanspruch und I nteransl)i-ucli ), dadurch gekenn- zeichnet. dass der Schalter unter der Wir- kung einer Gegenkraft steht,
    %velelie selbsttätig den Schalter aus der Strom- schlussla < e in die Ausehaltstellung be- wc bt, wenn der Druck des fühlenden Luftstrome aufhört oder nachlässt.
    -r. Schalteranordnung nach Patentanspruch und 1'nteransprucli 6, dadurch gelz-enn- zeichnet, dass der verschiebbare, die Sperr stifte traberd(@ Rahmen mit einem oder mehreren vcrstfIlharen Anschlagbolzen versehen ist. um die Hubbewebünb dieses Rahmen:
    zii begrenzen. S. Schalteranordnun , nach Patentanspruch und L nteransprueli 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass der im Bereich der Sperr stifte schwingende Schenkel des Schalters durch eine Schlitzführung greift, deren Wände zugleich die Führung für den querverschiebbaren Rahmen bilden.
CH115128D 1924-12-12 1925-06-30 Schalteranordnung für den Lichtstromkreis bei Filmvorführungsapparaten. CH115128A (de)

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