CH115194A - Gummiaderleitung. - Google Patents

Gummiaderleitung.

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CH115194A
CH115194A CH115194DA CH115194A CH 115194 A CH115194 A CH 115194A CH 115194D A CH115194D A CH 115194DA CH 115194 A CH115194 A CH 115194A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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      Gummiaderleitung.       Die in elektrischen Anlagen verwendeten       Gummiaderleitungen    werden in ihrem Isola  tionswert stark beeinträchtigt > und nach  verhältnismässig kurzer Zeit sogar vollständig  zerstört, wo sie in feuchten Räumen, chemischen  Betrieben, Gruben usw.

   dem     Angriff    durch  Wasser, Ammoniak, Chlor, Salpetersäure  dämpfe und dergleichen ausgesetzt sind, die  entweder durch die äussere imprägnierte       Beflechtung    der     Gummiaderleitung,    die mit  der Zeit ausgelaugt wird, bis auf den Gummi       hindurchdringen    oder durch die unmittelbar  auf der Gummihülle befindliche hygros  kopische     Faserstoffbewicklung    oder     -bespin-          nung    von den Enden her     eingesaugt    werden       können.    Das auf dem     Gummi    befindliche  wasseraufnahmefähige     gummierte,

  Band    oder  die     Baumwollbeflechtung    und ähnliche     Be-          spinnungen        wirken    wie ein Docht, durch den  die     Feuchtigkeit    an den     Gummi    gelangt.  Die Folge davon ist.     häufig    eine Zerstörung  der Isolierhülle durch Verrottung des Gummis.  



       Gegenständ    der Erfindung ist eine Gummi  aderleitung, welche im Gegensatz zu den    bisher verwendeten Leitungen wetterbeständig  ist. Das hygroskopisch wirkende     gummierte     Band     etc.    auf dem     Gummi    wird bei der  Leitung nach der Erfindung ausdrücklich  vermieden und dadurch eine wesentliche  Ursache der Zerstörung beseitigt. Die Erfin  dung besteht darin, dass die     Gummischicht     der Leitung unmittelbar von einer oder  mehreren Schichten ans     wasser-,    säure- und       alkalifesten        Substanzen    umgeben ist.

   Als  besonders geeignete     Stoffe        hierfür    haben sich  Bitumen,     Ozokel'rt    und Paraffin erwiesen.       11Ian    hat es bisher vermieden, derartige       Stoffe        unmittelbar    auf die Gummiumhüllung  aufzubringen, weil man eine Schädigung des  Gummis durch das Auftragen der Stoffe.  befürchtete. Es hat sich aber bei Versuchen  gezeigt, dass sich eine solche Schutzschicht,  ohne den Gummi zu schädigen, auf diesen  aufbringen lässt.

   Da     die.    Schutzschicht aus  einem der vorgenannten     Stoffe    oder einer  Mischung dieser Stoffe. an sich keine schäd  lichen Einflüsse auf den Gummi ausübt, so  ist eine derart überzogene Gummileitung      insofern sehr wertvoll, als sie weder durch  Wetter noch durch chemische Einflüsse irgend  welcher Art zerstört wird.  



       Man    kann die Gummileitung unmittelbar  reit mindestens einer Schicht aus einer  Mischung von Bitumen,     Ozokerit    und Paraffin  versehen. Ob dabei die Schutzschicht     durclr     Überstreichen oder Umpressen, durch Ein  tauchen der     nachten    Gummiader oder durch  Lösung in Lackform aufgebracht wird, ist  dabei gleichgültig.

   Es ist aber auch möglich,  die     Gummischicht    unter Vermeidung der  bisher üblichen     Bewicklung    mit     gumrniertem     Band mit einer     Umspinnung    oder     Umflechtung     aus     Faserstoffen    zu versehen, die vor oder  nach dem Aufbringen mit einem oder mehreren  der vorgenannten Stoffe imprägniert sind.  Die     Umspinnungen        oderUmflechtungen    werden  dabei so     vollkommen        durchtränkt,    dass sie  ihre     Wasseraufnahmefähigkeit    verlieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gummiaderleitung, dadurch gekennzeich net, dass dia Gummischicht unmittelbar von mindestens einer Schicht einer wasser-, säure- und alkalifesten Substanz umgeben ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Gummiaderleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz schicht aus Bitumen besteht. 2. GUmmiaderleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz schicht ans Ozokerit besteht. 3. Gummiaderleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz schicht aus Paraffin besteht.
    4. Gummiaderleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz schicht aus einer Mischung von Bitumen, Ozokerit und Paraffin besteht. "o. Gummiaderleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die die Gumrnischicht umgebende Schutzschicht noch eine Beflechtung aus Faserstoff gelegt ist.
CH115194D 1924-06-13 1925-06-02 Gummiaderleitung. CH115194A (de)

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