CH115214A - Inhalator. - Google Patents
Inhalator.Info
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Description
Inhalator. Gegenstand der Erfindung ist ein Inha- lator, der gegenüber bekannten Vorrichtun gen dieser Art grosse Vorzüge aufweist. Er besitzt die Gestalt einer kürzen Tabakpfeife mit gebogenem Rohr und kann im Munde getragen werden wie eine kurze, gebogene Tabali:pfeife, so dass er jederzeit vollkommen unauffällig benutzt werden kann.
Der mit einem Klappdeckel versehene Kopf der Pfeife umschliesst eine Menge gelochter kleiner Gläskiageln,- die bestimmt sind, mit äthe rischen Ölen getränkt zu werden und eine grosse Verdunstungsfläche bieten, wobei sämt liche Einatmungsluft den Weg durch; den ge öffneten- Deckel und zwischen den Glas kugeln hindurch nehmen muss.
Auf der Zeichnung ist der Inhalator in einer beispielsweisen Ausführungsform dar gestellt.
Fig. 1 zeigt dieselbe in schaubildlicher Darstellung; Fig. 2 zeigt einen senkrechten Längs schnitt, während rig. 3 und 4 Einzelheiten veranschau lichen. Im Kopf 1 des die Gestalt einer. Tabak pfeife mit kurzem, gebogenem Rohr 2 besit- zenden Inbalators sitzt der Behälter 3 aus Metall mit durchlochter Wandung und Bo den. Der darunter befindliche, von dem Be hälterboden siebartig abgeschlossene Raum 4 ist .mit der Inhalationsflüssigkeit, z. B. äthe rischen Ölen, gefüllt.
Der Behälter 3 ist mit kleinen durchlöcherten Glaskugeln 5 ange füllt und kann mittelst eines Klappdeckels 6 dicht verschlossen werden. Infolge der Unter bringung der Kugeln in dem Behälter 3 kön nen sie zwecks Reinigung leicht zusammen entfernt werden.
Auch die Öffnung 7 vom Kopf zum Rohr 2 hin ist durch den Behälter 3 siebartig abgeschlossen. Sodann befindet sich im Rohr ein ,Stopfen 8, z.<B>13.</B> aus Kork, in den ein Röhrchen 9 eingesetzt ist. Auf den nach oben herausragenden Teil des Röhrchens 9 ist das z. B. aus Horn bestehende gebogene Mund stück 10 aufgeschraubt.
Das untere Ende des Röhrchens 9 ragt so weit aus dem Stop fen 8 vor, dass kein 01 aus dem Raum 4 in das Mundstück übertreten kann, wenn der Inhalator umgedreht wird oder beim Tragen in der Tasche in eine schiefe Lage kommt. Der aus Glas bestehende Kopf besitzt einen Schutzüberzug 11, z. B. aus Hartgummi.
Wird der Inhalator bei geschlossenem Deckel umgedreht, so werden die Glaslziigeln mit. dem durch den siebartigen Behälter boden hindurchtretenden<B>01</B> benetzt, während letzteres nach dem Zurückdrehen des Inlia- lators in die aufreclita Stellung wieder in den Raum 4 zurückfliesst, Soll inhaliert werden, dann wird der Deckel 6 geöffnet, wobei sich der Verschlusshaken 12 auf den Abschluss- rand 13 des Kopfes auflebt.
Die Luft nimmt nun gezwungenermassen ihren Web durch sämtliche gelochte Glaskugeln, die eine grosse Verdunstungsfläche darstellen und gelangt mit Verdunstungsteilchen der Inlialations- flüssibheit angereichert durch das Rohr ? in die Atmungsorgane, so dass der dargestellte Inhalator einen starken Wirkungsgrad be- =sitzt. Das Röhrchen 9 verhindert,
dass etwa durch die Öffnung 7 in (las Rohr e.ixi-etre- tene Flüssigkeit in die Mundhöhle belangen kann. Der Inhalator ist also stets betriebs bereit, sobald die richtige Inhalationsflüs- si "keit in demselben vorhanden ist. Er kann auch infolge seiner eigenartigen Ausbildung zum abgewöhnen des Tabakranehens ver wendet werden.
Insbesondere aber soll lei denden Personen iv egen der bequemen und unauffälligen Handliabun- des Ixilialators die regelmässige Benutzung desselben zur Cxe- wohnheit gemacht werden. Der Irilialalor kann auch finit Oliven 14 zur Ausführung der Naseninhalation verbunden werden.
Statt der dargestellten Form kann der Iri- lial-ator auch eine andere geeignete I'orin er halten, ebenso könnte an Stelle des Behälters 3 zum Beispiel ein Netz aus Metall benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Inhalator, dadurch gekennzeichnet, dass er die Gestalt einer kurzen Tabakpfeife reit gebogenem I oliv besitzt, deren mit einem Klappdeckel vereliener Kopf eine Menge ge lochter kleiner Glaskugeln umschliesst, die bestimmt sind, mit ätherischen Olen benetzt zu werden und eine grosse Verdunstungs- fläche bieten,wobei sämtliche Einatmunbs- luft. den Web durch den geöffneten Deckel und zwischen den CTlaskugeln hindurch neh- inen muss.UNTERANSPRMIE 1, Inhalator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glaskugeln sich in einem Einsatzbehälter 3 aus Metall mit gelochter Z'4Tandunb und Boden befinden, zum Zwecke, dass sie bemeinsa.m aus dein Kopf 1 lierausbenommen werden können.2. Inhalator nach Patentansprueli und Ln- leranspruch 1, dadurch gekennzeichxiet, dass der Rauin 4 des Pfeifenkopfes zur Aufnahme der Inhalationsflüssigkeit be stimmt und durch den gelochten Bod@#n des Behälters 3 gegen oben siebartig ab geschlossen ist,so dass die Flüssigkeit nach dein durch Umkehren der Pfeife er folgenden Benetzen der Cllaskugeln wieder in den Raum 4- zurückfliesst und dann vom Verdunsluxibsraum völlig -,etrennt ist.3. Inlialator nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung i vom Kopf 1. zum Rohr hin von der gelochten Wandur- des Behälters 3 siebartig ahgeclilossen ist und dass ein in einen Stopfen 8 des Roh res cin@;esetztc=, nach tunen genübend weit aus dem Stapfen herausragendes Röhrchen 9 ein Eintreten der Inhalationsflüssigkeit in das 31unclatti"1L beim Umkehren oder Schrägstellen des Inlialators verhindert.4-, Inhalator nach Patentanspruch und dun Unteranspriichen 1. bis 3, dadurch gel(enn- zeichnet, dass der aus Glas bestehende hopf 1 einen Selin1-riilierziig 11. besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH115214T | 1925-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH115214A true CH115214A (de) | 1926-06-16 |
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ID=4374280
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|---|---|---|---|
| CH115214D CH115214A (de) | 1925-05-12 | 1925-05-12 | Inhalator. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH115214A (de) |
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1925
- 1925-05-12 CH CH115214D patent/CH115214A/de unknown
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