CH115219A - Ringdrosselspule, insbesondere für Nebenstellenspeisebrücken. - Google Patents
Ringdrosselspule, insbesondere für Nebenstellenspeisebrücken.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01F27/34—Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
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Description
Ringdrosselspule, insbesondere für Nebenstellenspeisebrücken. Gegenstand der Erfindung ist eine Ring drosselspule mit mindestens zwei koachsialen Wicklungen auf einem Kern. Die zur Nebenstellenspeisung bei den Z. B.-Fernsprechvermittlungsstellen dienen den Speisebrücken gemäss Fig. 2 und 3 be stehen aus zwei bezw. drei Drosselspulen D1 und D2 bezw. D1, D2, D3 und zwei Kon densatoren C1, C2. Die Drosselspule D1 ist mit der Zentralbatterie verbunden und leitet den Speisestrom in die b-Leitung. Die Dros selspule D2 dient mit dem Kondensator C2, welcher den Weg für den Gleichstrom zur a-Leitung verriegeln soll, lediglich zur Her stellung der Symmetrie der a- und b-Leitung von dem Batterieanschlusspunkte aus, um ein Nebensprechen über die Batterie und in be nachbarten Leitungen auszuschliessen. Der Kondensator Cl schliesst die b-Innenleitung von der Aussenleitung gegen den Gleichstrom der Zentralbatterie an der Speisebrücke ab. Es ist Erfordernis, dass zur Vermeidung schädlichen Übersprechens zwischen den über die gleiche Leitung gespeisten Nebenstellen auf eine besonders gute Drosselwirkung einerseits und anderseits auf möglichste Gleichheit der Scheinwiderstände der beiden Brückenzweige gesehen werden muss_ Ausser dem bedingt die Notwendigkeit, eine grosse Anzahl von Speisebrücken auf kleinstem Raum unterzubringen, eine weitgehendste Verringerung der äusseren Abmessungen der Speisebrückenanordnung. Diese Bedingungen in günstigem Masse zu erfüllen, ist Zweck der vorliegenden Erfindung. Bekanntlich werden die grössten Drosselwirkungen an Spulen mit geschlossenem Eisenkern er reicht, wobei Form und Material des Kernes von ausschlaggebender Bedeutung sind. Je besser der magnetische Schluss des Eisens, je höher die Anfangspermeabilität des ver wendeten Kernmaterials und je günstiger dieses unterteilt ist, umso grösser ist bei sonst gleichen Bedingungen die Selbstinduk tion der Spule. Bei Verwendung der bisher gebräuchlichen Drosselspulen mit rahmen- förmig gestaltetem Kern tritt der Übelstand auf, dass zwischen den äussern Abschlussplat- ten und dem Mantel Stossflächen vorhanden sind?' die einen ziemlich hohen magnetischen Übergangswiderstand besitzen und dadurch eine Streuung der Kraftlinien an diesen Stel len, sowie an den scharf ausgeprägten Eeken hervorrufen. Dieser Umstand bann leicht eine induktive Beinflussung benachbarter Stromkreise und damit Übersprechen zur Folge haben. Solche nachteiligen Wirkungen werden vermieden durch Verwendung der der Erfindung zugrunde gelegten Ringspule. Sie hat gegenüber der Rahmenspule ausser dem den Vorteil, dass die Windungen gleich- mässib über den ganzen Kern verteilt werden können. Dadurch wird eine bessere Aus nutzung des verfügbaren Wickelraumes und damit eine erhebliche Kupferersparnis er möglicht. Die Kernform und Wicklungsart vermeidet die Ausbildung schädlicher Streu flüsse. Die notwendige Symmetric der beiden Brükenzweige ist bei der Ringspule für alle' vorkommenden Speiseströme und dem ganzen Bereich der Sprechfrequenzen da durch erreicht, dass die beiden Drosselspulen wicklungen der Speisebrücke erfindungsge mäss auf einem Kern vereinigt sind. Der Gleichstrom in der einen Wicklung verur sacht daher für beide Wicklungen eine gleich mässige Selbstinduktionsänderung. Ausser dem ist eine wesentliche konstruktive Ver einfachung der Speisebrocken erreicht, da die bisher notwendigen zwei oder in manchen S Solialtui soger sogar drei Drosselspulen durch eine ersetzt werden. Auf der Zeichnung ist eine Ausfülirungs- form des Gegenstandes der Erfindung darge stellt. Fig. 1 zeit die schematische Darstellung einer Drosselspule; Fig. 2 und 3 zeigen die Verwendungs möglichkeiten der Drosselspule als Speise brücke für Nebenstellen. Der ringförmige Kern A ist aus unter- teiltcm Eisen hergestellt. Auf ihm sind die Wicklungen D2, D1 und gegebenenfalls D3 übereinander oder gleichzeitig aufgebracht. Die windungen aller Wicklungen sind auf den ganzen Umfang des Kernes A gleich mässig verteilt und so abgeglichen, dass zum Beispiel die Wicklung D2 mit dem Konden sator C2 zusammen und die Wicklung Dl den gleichen Scheinwiderstand haben. Bei Verwendung der Speisebrücke im Selbstan schlussbetrieb ist es möglich, den in solchen Schaltungen vorbandenen i700 Ohm Wider stand in bifilarer Anordnung auf den glei chen Kern unterzubringen.
Claims (1)
- PATENT AN SPRUCH Riin gdrosselspule mit einem Kern aus unterteiltem Eisen, insbesondere für Speise- briicken zur Nebenstellenspeisung bei Fern- sprechv ermittlungsstellen, dadurch geheim zeichnet, dass auf dem Kern (A) zwei oder mehr Wicklungen (D1, D2, D3), je gleich mässig auf den ganzen Kern verteilt, ange ordnet sind.UNTERAN SPRUCH: ltingdrosselsliule für die Verwendung ini belbstansehlussbetrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Kern (_d) ausser den Wicklungen (Dl, D:) für die Speisebrücke nucli die in solchen Schaltun gen nötigen Widerstände (TV) in bifilarer nordnung untergebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH115219T | 1925-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH115219A true CH115219A (de) | 1926-06-16 |
Family
ID=4374288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH115219D CH115219A (de) | 1925-05-14 | 1925-05-14 | Ringdrosselspule, insbesondere für Nebenstellenspeisebrücken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH115219A (de) |
-
1925
- 1925-05-14 CH CH115219D patent/CH115219A/de unknown
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