CH115346A - Vorrichtung zum Abfüllen bestimmter Flüssigkeitsmengen. - Google Patents
Vorrichtung zum Abfüllen bestimmter Flüssigkeitsmengen.Info
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Description
Vorrichtung zum Abfüllen bestimmter Fliissigkeitsmengen. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet eine Vorrichtung zum Abfüllen bestimmter Flüssigkeitsmengen, bei welcher in einem Messbehälter ein Rohrgelenk-Über- lauf angeordnet ist, welcher von, einem mit einem Registrierwerk in Wirkungsverbin dung stehenden Zeiger in verschiedene Hö henlagen einstellbar ist und in ein Schwim mergehäuse mündet, dessen Schwimmer je eine Sperrvorrichtung für einen die Be tätigung des Zählwerkes selbsttätig bewir kenden Mechanismus und ein zum Steuern des Ein- und Auslaufes des Messbehälters dienendes Absperrorgan beherrscht, das Ganze so,
dass letzteres zwecks Entleerung des Messbehälters nicht eher betätigt, werden kann, bevor die Sperrvorrichtung durch den von überlaufender Flüssigkeit gehobenen Schwimmer ausgelöst wird.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein . Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt; Fig. 2 zeigt das Schwimmergehäuse und die Sperrvorrichtung in Draufsicht und in kleinerem Massstabe. Im Innern des Messbehälters 1 ist ein aus zwei vertikalen Stangen 2 und 3 und zwei dieselben verbindenden Platten 4 und 5 bestehender Rahmen vorhanden. Zwischen den Stangen 2 und 3 ist eine endlose Kette 6 über zwei übereinander befindliche Ketten rollen 7 und 8 geleitet. Mit der Kette 6 ist ein an der Stange 3 verschiebbar geführter Schlitten 9 fest verbunden, der eine mit einer Sperrolle 10 ausgerüstete Klinke 11 trägt.
Eine auf die Klinke 11 wirkende Feder 12 veranlasst die Sperrolle 10, in an der Stange 3 angeordnete Rasten 13 einzutreten, so dass der Schlitten 9 bei in einer Rast liegender Sperrolle in der betreffenden Höhenlage ge halten ist. Am Schlitten 9 ist das obere Ende eines zweigliedrigen Rohrgelenkes 14 ange- lenkt, dessen unteres Ende in ein den Boden des Messbehälters durchdringendes Rohr 15 mündet. Das. Rohr 15 führt unten in eine Schale 16, die allseitig frei in ein unter dem Messbehälter 1 angeordnetes Schwimmer gehäuse 17 eingebaut ist. Das Rohrgelenk 14 ist oben offen und bildet einen Überlauf.
Durch Verschieben des Schlittens 9 kann der Überlauf in verschiedene Höhenlagen. ein- gestellt werden, je nach der abzufüllenden Flüssigkeitsmenge. Die Verschiebung des Schlittens 9 wird durch entsprechendes Drehen der Kettenrolle 7 bewirkt, die mit- telst eines Kettengetriebes 18, 19, 20 und einer ausserhalb des Messbehälters angeordne ten Handkurbel 21 drehbar ist.
Die Hand kurbel 21 ist auf einer auf der Aussenseite des Messbehälters angeordneten Kreisteilung 22 entsprechend einstellbar und trägt einen Anschlagzapfen 23, welcher in den Bereich eines an einer Schnurrolle 24 angebrachten Zeigers 25 ragt. Die Schnurrolle 24 steht mit einem auf der Zeichnung nicht ersicht lichen Zählwerk zwangsläufig in Verbindung. Am Umfang der Schnurrolle 24 ist eine Nase 26 angeordnet, die in der Nullstellung des Zeigers 25 an einer Sperrstange 27 an liegt.
Die Sperrstange 27 verhindert ge wöhnlich, dass die Schnurrolle 24 unter dem Einfluss eines mit ihr durch eine Schnur 28 in Verbindung stehenden Gewichtes 29 ge dreht werden kann. An Stelle eines Gewich tes kann auch ein Federtriebwerk verwendet werden. Am untern Ende der Stange 2 7 greift ein Hebel 30 an, dessen Welle 31 im Schwimmergehäuse 17 gelagert ist und in der Schale 16 einen Schwimmer 32 trägt. Die Schale 16 ist über einem in dem tiefer liegenden Tank oder V orratsbehälter zurück führenden Abflussrohr 33 mit einer Ablauf öffnung 34 versehen, die verhältnismässig klein ist, so dass die Entleerung der Schale eine gewisse Zeit erfordert, während die Füllung der Schale rasch vor sich geht.
Die Welle 31 trägt ausserhalb des Schwini- inergeliäuses 17 einen Anker 35, 36, der als Sperrvorrichtung für eine Daumenscheibe37 und ein Sperrad 38 dient. Die Teile 37 und 38 sitzen fest auf der Achse 39 eines Zwei- weghalines 40. Der letztere steht durch eine Rohrleitung 41 mit dem Messbehälter 1 in Verbindung, ist einerseits an eine vom Tank ausgehende Leitung 42 angeschlossen und mit einer Abflussleitung 43 versehen.
Zur Betätigung des Zweiweghahnes 40 ist eine Kurbel 44 auf der Halmachse 39 angeordnet. Ist die Schale 16 leer, so ist der Schwimmer gesenkt und der als Haken ausgebildete Schenkel 35 des Ankers greift vor die Schulter der Daumenscheibe 37. Neben der letzteren ist auf der Hahnachse 39 eine Klinke 45 angeordnet, die bis an den äussern Umfang der Daumenscheibe heranreicht und zwischen zwei Anschlagstiften 46 und 47 lose hin und her drehbar ist. Eine Feder 48 sucht die Klinke 45 stets an den Stift 47 anzulegen.
In dieser Stellung greift die Klinke 45 über die Schulter der Daumen scheibe hinaus und verhindert, dass der Schenkel 35, wenn er nach aussen geschwun gen ist, wieder in die Daumenscheibe ein greifen kann, bevor der Zweiweghahn zwecks Entleerung des Messbehälters umgestellt ist. Der Ankerschenkel 36 liegt mit seinem freien Ende in der Ebene des Sperrades 38 und bewirkt, im Eingriff mit demselben, dass der Hahn zwecks Entleerung des Messbehälters nicht umgestellt werden kann, bevor der Vorgang des Überlaufens beendet ist. Im Bereich der Kurbel 44 befindet sich ein an einem Sektor 49 angeordneter Arm 50.
Am Sektor 49 ist das eine Ende der Schnur 28 befestigt. Trifft die Kurbel 44 gegen den Arm 50, so wird durch die Schnur 28 der Zeiger 25 in die Nullstellung zurück gedreht.
Die -Wirkungsweise der Vorrichtung zur Entnahme einer bestimmten Flüssigkeits menge aus dem Messbehälter ist folgende:: Sind beispielsweise<B>15</B> Liter Flüssigkeit ab zufüllen, so wird die Kurbel 21 auf die Zahl 15 der Skala.<B>2222</B> eingestellt. Unter Ver mittlung der Kettengetriebe Z0, 19, 18, 7, 6, 8 wird der Schlitten 9 in die der Füllung von 15 Litern entsprechende Höhe eingestellt.
Alsdann wird durch Einstellen der Kurbel 44 in die ausgezogene Stellung der Zwei weghahn 40 so eingestellt, dass der Messbehäl- ter 1 mit dem Flüssigkeitstank, zum Bei spiel Benzinfass. in Verbindung steht. Hat die Flüssigkeit im Nessbehälter 1 die Höhe der Mündung des (-u'elenkrohrüberlaufes 14 erreicht, so fliesst der weiter in den Mess- behältei, zuströmende Überschuss durch die Rohre 14 und 15 ab in die Schale 16. Da- durch wird der Schwimmer 32 aufwärts bewegt und der Hebel 31 und der Anker 35, 36 entsprechend gedreht.
Der Hebel 30 zieht die Stange 27 aus dem Bereich der Sperrnase 26, worauf das Gewicht 29 zur Geltung kommt und den Zeiger 25 bis zum Anschlag an den Stift 23, unter gleich zeitigem Antrieb des Zählwerkes, dreht, das dann die im Messbehälter befindliche Liter zahl 15 anzeigt. Bei der Drehung des An kers 35, 36 nach rechts schwingt der Schenkel 35 aus dem Bereich der Daumen scheibe 37 und der Klinke 45 und der Schen kel 36 kommt mit dem Sperrad 38 in@Ein- griff. Die Klinke 45 schwingt sofort an den Stift 47 heran vor die Schulter der Daumen scheibe 3 7 und verlegt dem Schenkel 35 den Weg zum Eingriff in die Daumenscheibe.
Nach Beendigung des Überlaufens aus dem MessbehLter 1 in die Schale 16 beginnt der Schwimmer 32, sich langsam zu senken, wobei der Ankerschenkel 36 mit dem Sperr rad 38 ausser Eingriff kommt. Erst jetzt kann der Hahn 40 durch Drehen der Kurbel 44 auf Entleeren eingestellt werden. Zu Be ginn der Drehbewegung der Kurbel 44 trifft die letztere gegen den Arm 50 des Sektors 49, welcher unter Vermittlung der Schnur 28 den Zeiger 25 in die Nullstellung zurück dreht. Mit dem Senken des Schwimmers 32 gelangt der Ankerhebel 35 mit der Dau menscheibe 37 wieder in Eingriff.
Nach er folgter Entleerung des Messgefässes 1 wird der Hahn 40 wieder auf Einlauf gestellt, worauf die Vorrichtung wieder zu einer wei teren Füllung bereit ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abfüllen bestimmter Flüssigkeitsmengen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Messbehälter ein Rohrgelenk- Überlauf angeordnet ist, welcher von einem mit einem Registrierwerk in Wirkungsver bindung stehenden Zeiger in, verschiedene Höhenlagen einstellbar ist und in ein Schwimmergehäuse mündet, dessen Schwim mer je eine Sperrvorrichtung für einen die Betätigung des Zählwerkes selbsttätig bewir- kenden Mechanismus und ein zum Steuern des Ein- und Auslaufes des Messbehälters dienendes Absperrorgan beherrscht, das Ganze so,dass letzteres zwecks Entleerung des Messbehälters nicht eher betätigt werden kann, bevor die Sperrvorrichtung durch den von überlaufender Flüssigkeit gehobenen Schwimmer ausgelöst wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Über lauf bildende Rohrgelenk am obern Ende an einen vertikal verschiebbar geführten Schlitten angelenkt ist, welcher durch Kettengetriebe mit einer auf einer Skala einstellbaren Kurbel zwangsläufig in Verbindung steht, die einen Anschlag für einen gewöhnlich in der Nullstellung ge sperrten Zeiger trägt,der mit dem Zähl werk in Verbindung ist und nach Frei gabe durch die Sperrvorrichtung durch Gewicht- oder Federkraft unter gleich zeitigem Antrieb des Zählwerkes bis zum Anschlag der genannten Kurbel gedreht -wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlittenführung mit Rasten ver sehen ist, in die bei der Verschiebung des Schlittens ein an dem letzteren angeord netes Organ unter Federwirkung eintritt und dadurch den Schlitten in der durch die betreffende Rast bestimmten Höhen lage hält. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan des Messbehälters ein Zweiweghahn ist, dessen Achse eine Daumenscheibe und ein Sperrad trägt und durch einen auf die letzteren wirken den Sperranker beherrscht ist, der mit dem Schwimmer in Verbindung steht, welcher um eine Achse drehbar ist, das Ganze so, dass die Entleerung des Messbehälters erst möglich ist, wenn im Messbehälter die eingestellte Menge vorhanden und das Überlaufen der Flüssigkeit aus dem Mess- Behälter in das Schwimmergehäuse be endigt ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Überlauf des Mess- gefässes in eine im Schwimmergehäuse angeordnete Schale mündet, die eine zum Abfluss des Schwimmergehäuses verhält nismässig kleine Ablauföffnung auf weist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass mit dem Betätigungs organ des Zweiweghahnes der nach seiner Auslösung durch Gewicht- oder Feder wirkung sieh aus der Nullstellung dre hende Zeiger derart. in Wirkungsverbin dung steht, dass bei Beginn der Dreh bewegung des Hahnes in die Entleerungs stellung der genannte Zeiger in die Null stellung zurückgedreht wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
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Family Applications (1)
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