CH115632A - Selbsttätige Zugsicherung durch Signalauslösung auf dem fahrenden Zuge von der Strecke aus. - Google Patents

Selbsttätige Zugsicherung durch Signalauslösung auf dem fahrenden Zuge von der Strecke aus.

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CH115632A
CH115632A CH115632DA CH115632A CH 115632 A CH115632 A CH 115632A CH 115632D A CH115632D A CH 115632DA CH 115632 A CH115632 A CH 115632A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
signal
locomotive
driver
train
cab
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Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Helmstaedter
Original Assignee
Heinrich Helmstaedter
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Application filed by Heinrich Helmstaedter filed Critical Heinrich Helmstaedter
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  



  Selbsttätige Zugsicherung durch Signalauslösung auf dem fahrenden Zuge von der Strecke aus.



   Abhilfe gegen   Eisenbahnunglücksfälle,    die auf das durch unsichtiges Wetter und andere Umstände veranlaBte Überfahren der Haltsignale zurückzuführen sind, kann nur dadurch geschaffen werden,    da#    eine selbsttätige Zugsicherung Verwendung findet, die durch Signalauslösung auf dem fahrenden Zuge von der Strecke aus   das UberLahren    des   Haltsignals    dem   Zugführer    anzeigt.



  Eine solche selbsttätige Zugsicherung setzt ein von den Bahnzustandssignalen   abhängi-    ges   Streckenhindernis    voraus, das auf dem fahrenden Zuge die Signalvorrichtung be  tätigt,    wenn die Bahnzustandssignale auf     #Halt" gerichtet    sind.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche selbsttätigeZugsicherung, die ohne weiteres mit bereits im Betrieb befindlichen Bahn  zustandssignalen    in Verbindung gebracht werden kann.



   Auf der Zeichnung ist der   Erfindungs-    gegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht.



   Abb.   1    zeigt die   selbsttätige Zugsicherung    in der   Arbeitsbereitschaftsstellung    ;
Abb. 2 veranschaulicht die mit dem   Streckenhindernis    zusammenwirkende, auf dem Dach des Führerstandes einer   Lokomo-    tive angeordnete Einrichtung zur Auslösung eines optischen und eines akustischen Signals ;
Abb. 3 lässt in Verbindung mit der Ein   richtung@nach Abb.    2 ein   Schaltungsschema, fur    die elektrische Auslösung des optischen und akustischen Signals erkennen.



   Beim gezeichneten Beispiel besteht das   Streckenhindernis    aus einem quer zum Bahnkörper verschwenkbaren Anschlag c, der an dem Arm d in solcher Entfernung von dem   Signalmast    a gelenkig angebracht ist, dass er etwa in der Mitte des   Schienenstran-    ges,    f#r    den das Signal b in Betracht kommt,   herabh#ngt.   



  Der den in dem Gelenk e quer zum    Bahnk#rper    verschwenkbaren Anschlag c tragende Arm d ist an dem   Signalmast a    in den   Lagern f starr    befestigt.



   An dem Arm d und an dem dessen starre Befestigung vermittelnden, rechtwinklig abgebogenen Ausläufer g sind   Fiili-    rungsrollen   la,    i für ein Zugseil   j    angebracht, das einerseits mit dem Anschlag c, anderseits mit der    Zugseileinrichtung k f#r    die Einstellung des Signals   b    in Verbindung steht, so    da#    bei der in Abb.   1    in vollausgezogenen Linien veranschaulichten "Halt" Stellung des Signals   b    der Anschlag c senkrecht herabhängt, während er bei der in Abb.

     1    in gestrichelten Linien   angedenteten    Stellung des Signals   b    seitlich   ausgesehwun-    gen ist und infolgedessen kein   Strecken-    hindernis für den fahrenden Zug bildet.



   Die   zwangsläufige Verbindung zwischen      rien    Zugseilen oder Drahtzügen j und k kann in irgend geeigneter bekannter Weise getroffen werden. In dem   Ausführungsbei-    spiel der Zeichnung ist diese    zwangsl#ufige    Verbindung durch die gemeinsam drehbaren Pollen l, m am   untern    Ende des   Signal-    mastes a hergestellt.



   Das durch den beschriebenen Anschlag c gebildete   Streelienhindernis ragt    in der   .,      Halt"-Stellung des    Signals   b    in den Weg eines über dem   Daeh      it    des Führerstandes o der Lokomotive um die quergerichtete Achse p drehbaren   Gewichtshebels      q,    der am Kopf die Verbreiterung r aufweist. Durch den das einstellbare Gewicht s tragenden Winkelarm   t    des Hebels q wird dieser während der Fahrt des Zuges bei jeder Geschwindig keit in der aufrechten Stellung gehalten.



  Trifft der Hebel q mit seiner   Eopfschienc    r gegen den Anschlag c, so wird er aus der in Abb. 2 in   vollausgezogenen    Linien ver anschaulichten Stellung in die in der   glei-      e hen Abbildung    in gestrichelten Linien an   gedeutete Stellung umgelegt. Durch den dabes aufgerichteten Winkelarm/kommt    das    #bergewicht des Hebels q zur Geltung,    so dass dieser in der umgelegten Stellung verharrt.



   Beim Umlegen des Hebels q trifft dieser mit der aus   stromleitendem Metall verfer-      tigten Kopfschiene t'gegen    zwei iiber dem Dach   s1    des Führerstandes o der Lokomotive    angebrachten Kontakte u, v und schlie#t,    wie aus Abb. 3 ersichtlich, einen beliebig gespeisten Stromkreis, in den optische und akustische Signale w   bezw.. x eingeschaltet      sind. Diese Signale sind    im Führerstand der Lokomotive so angeordnet, daR sie voll zur Geltung kommen und dem Lokomotivführer das    vorschriftswidrige #berfahren    des Haltsignals melden. Der Lokomotivführer hat damit Gelegenheit, den fahrenden Zug rechtzeitig zu bremsen und zum Stillstand zu bringen.



  Falls   gewünselt    wird. kann   die Auslöseein-    richtung so   ausgebildet werden, dass zu-    gleich mit den   Signalen die Bremse selbst-    tätig in Funktion gesetzt wird.



   Die   Kontakteinricht'ung'für    die Betätigung der Signale    @      Iiale    kann gewünschtenfalls in das Innere des   Führerstandes    o der   Loto-    motive   verlegt werden.

   Bei dieser Ausfüh-    rung empfiehlt es sich, auf dem Dach n des   Führerstandes    o der   Lokomotive    den    Anprall der Kopfschiene)'des Gewichts-    hebels q mildernde, federnd nachgiebige    Schienen oder dergleichen anzubringen, de-    ren Bewegung auf Zapfen oder dergleichen, die   durch    das    Dach @ des F#hrerstandes o       der Lokomotive dringen, #bertragen und dadurch die im Innern des F#hrerstandes     @    gesch#tzt gelegene Kontakteinrichtung   be  t#tigt wird.   



   Zum Wiederaufrichten des Gewichts   hebels < /g'ehtvoneinemseltlleitenArm    der Drehachse p eine Kette z oder der   gleichen, dic erforderlichenfalls #ber Rollen gef#hrt sein kann, nach unten. so da# sie dem Lokomotivef#hrer bequem erreichbar ist.   



  Durch Zug an der Kette z wird die Achse p und damit der Gewichtshebel q gedreht, bis dieser die durch einen Anschlag begrenzte Arbeitsbereitschaftsstellung einnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Selbstt#tige Zugsicherung durch Signalausl#sung auf dem fahrenden Zuge von de@ Strecke aus, dadurch diS ein an einem Mast eines Bahnzustands- signals verschwenkbar angebrachtes, in seiner Stellung von dem Signal abh#ngiges Streckenhindernis bei Stellung des Signals auf "Halt" in den Weg eines #ber das Dach des F#hrerstandes der Lokomotive empor ragenden Gewichtshebels ragt, der beim Anprall gegen das Streckenhindernis umgelegt wird uncl dabei einen Stromkreis schlie#t, wodurch im Führerstand der Lokomotive ein Signal ausgelöst wird.
    UNTERANSPR#CHE : 1. Selbsttätige Zugsicherung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Streekenhindernis aus einem quer zum Bahnkörper verschwenkbaren An schlag (c) besteht, der mittelst eines Armes (d) an dem Signalmast (a) in solcher Entfernung von diesem gelenkig angebracht ist, dass er etwa in der Mitte des Schienenstranges, für den das Signal (b) in Betracht kommt, herabhä.
    ngt und der durch eine Zugverbindung (j) mit der Zugverbindung (7e) für die Einstellung des Signals (b) in zwangsläufiger Ver bindung steht, derart, dass er in der #Halt"-Stellung des Signals (b) senk recht herabhängt, in der andern Stellung des Signals (b) dagegen seitlich aus geschwungen ist und infolgedessen kein Streckenhindernis für den fahrenden Zug bildet.
    2. Selbsttätige Zugsicherung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel für die Signalauslösung im Führerstand (o) der Lokomotive um eine quergerichtete Achse (p) drehbar ist und an einem Winkelarm (t) ein ein stellbares Gewicht (s) in solcher Anord nung trägt, dass er durch sein Über- gewicht in der umgelegten Stellung ver harrt und die Signaleinrichtung im F#h- rerstand (o) der Lokomotive so lange betätigt, bis er von Hand wieder in die Arbeitsbereitschaftsstellung aufgerichtet worden ist.
    3. Selbsttätige Zugsicherung nach Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, da# der umgelegte Gewichts hebel (q) auf Kontakte (u, v) einwirkt und durch diese einen beliebig gespeisten Stromkreis schliesst, in dem optische und akustische Signale (w bezw. x) so eingeschaltet sind, dass sie im Führer stand der Lokomotive das vorschrifts widrige Überfahren des Haltsignals melden.
CH115632D 1925-06-20 1925-06-20 Selbsttätige Zugsicherung durch Signalauslösung auf dem fahrenden Zuge von der Strecke aus. CH115632A (de)

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