CH115714A - Antriebseinrichtung an Stereotypplattengiessmaschinen. - Google Patents

Antriebseinrichtung an Stereotypplattengiessmaschinen.

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CH115714A
CH115714A CH115714DA CH115714A CH 115714 A CH115714 A CH 115714A CH 115714D A CH115714D A CH 115714DA CH 115714 A CH115714 A CH 115714A
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CH
Switzerland
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shaft
casting
drive device
crank
pawl
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor
    • B41D3/14Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Antriebseinrichtung    an     Stereotypplattengiossmaschinen.       Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  Antriebseinrichtung an     Stereotypplattengiess-          ina'schinen,    bei denen das Metall beim Giessen  aus dem Schmelzkessel durch ein     Hähnkücken     in die Giessform strömt. Durch die Erfindung  soll eine wesentliche Vereinfachung des An  triebes dieser Maschinen erzielt werden, der  bisher immer noch als ziemlich kompliziert  bezeichnet werden musste. Erfindungsgemäss  werden die beiden Wellen, von denen die  Giessschale und das Kücken gesteuert werden,  durch zwei Kurbeln zwangsläufig gedreht, die  von der Hauptantriebswelle aus zwangsläufig  in .

   Schwingung versetzt werden, und zwar  wird jede Welle von der Kurbel aus durch  ein Schaltgetriebe betätigt, das auf der an  getriebenen Welle angeordnet ist. Das Schalt  getriebe kann beispielsweise in der Art aus  geführt werden, dass auf der anzutreibenden  Welle ein in seinem Umfang mit Ausschnit  ten versehener Schaltring lose aufgesetzt ist,  der ein     Mitnehmen    der mit der angetriebenen  Welle fest verbundenen Schaltnabe durch die  schwingende Schaltklinke nur zu bestimmten  Zeitpunkten gestattet,     nämlich        ?u    den Zeit    punkten, in denen die Giessform oder das  Kücken geöffnet oder geschlossen werden.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der Erfindung, und zwar zeigt       Abb.    1 die     Antriebseinrichtung    in Seiten  ansicht; in den       Abb.    2 bis 5 ist das zur Steuerung der       Giessschalenwelle    dienende Schaltwerk dar  gestellt; in       Abb.    6 bis 10 das zur Steuerung des     Kük-          kens    dienende Schaltwerk;       Abb.    11 zeigt das auf der Giessschalen  welle sitzende Schaltwerk in Draufsicht.

    An der Unterseite des Schmelzkessels     a     des     Giesswerkes    ist in an sich bekannter  Weise die     Griessform    angeordnet, und zwar  stellt     U    den Giesskern,<I>a</I> die Giessschale dar.  Beide Teile sind bei geöffneter Giessform aus  gezogen, bei geschlossener Giessform strich  punktiert dargestellt. Die Giessform wird von  der Steuerwelle d aus mit Hilfe der     Kurbel    e  und Pleuelstangen f geöffnet und geschlossen.

    Die Steuerwelle d erhält ihre hin- und her  schwingende Bewegung durch die Kurbel     g,     die mit der Welle d durch ein Schaltwerk,      das eine auf der Kurbel     g    befestigte Klinke  h: aufweist, gekuppelt und mitgenommen wird       (Abb.    2 bis 4).

   Die Kurbel     g    erhält ihre       hiii-    und     berschwingende    Bewegung durch  eine Steuerstange     i,    die an eine Kurbel     k    an  gelenkt ist;

   die Kurbel k ist auf der Haupt  antriebswelle     l    der     JSZaschine        aufgekeilt    und  dreht sieh in der beschriebenen Ausführung       entgegen    dem     Uhrzeigersinn.    Die Welle     d     wird von dem Antriebsmotor, der auf der  Zeichnung nicht dargestellt 'ist, durch ein  Schneckengetriebe gedreht, das sich in     dem          Gebäusekasten        m    befindet. Die Verbindung  und     Kupplung    des Antriebsmotors mit der  Welle     l    ist für die Erfindung ohne Bedeutung  und daher nicht besonders dargestellt.

   Durch  einen Hebel     yi    wird der Antriebsmotor mit  der Welle     l    gekuppelt; die     Entkupplung        ge-          schiebt    selbsttätig nach Fertigstellung der  Platte.  



  Der Metalleinlauf vom Kessel in die Form  wird durch ein     Kücken    gesteuert, das auf der       Kückenwelle    o sitzt. Durch     Drehung    dieser  Welle, die durch die hin- und hergehende  Bewegung der Kurbel _p bewirkt wird, wird  das     Kücken    geöffnet     und    geschlossen. Die  Kurbel     V    wird durch die Stange     q        gesteuert,     die gleichfalls an der auf der Hauptantriebs  welle     l        festgekeilten    Kurbel k     angelenkt    ist.  



  Die Kurbel     g    und die Verbindungsstange i  sind in der einen     Endstellung    gestrichelt ge  zeichnet, in der anderen Endstellung strich  punktiert dargestellt. Die der gestrichelt dar  gestellten Lage der Kurbel     g    und der Stange i  entsprechende Mittelstellung der Kurbele und  der Stange     q    ist ausgezogen, während beide  Endstellungen von     e    und     q    strichpunktiert  sind.  



       Abb.    2 zeigt die     Giessschalenwelle        d    bei  Beginn des Arbeitsvorganges, also bei ge  öffneter Giessform. Wenn nun der Einschalt  hebel     3i        niedergedrückt    wird, so wird die  Welle     l    mit dem Antriebsmotor gekuppelt  und die Kurbel     g.    -bewegt sich in die strich  punktierte Lage.

   Der mit der Kurbel     g    fest  verbundene     -Mitnehmer        r-    stösst hierbei gegen  den Zahn s der Schaltnabe t, die auf der       (Tiessschaleiisteuerwelle        d    fest. angeordnet ist    und nimmt sie mit, so dass die Welle d ent  gegen dem     Uhrzeigersinne    gedreht wird, bis  sie in die in     Abb.    3 dargestellte Lage ge  langt.  



  Die     Mitnehnierklinke        h,    die an der Kur  bel     g        angelenkt    ist, gleitet hierbei über den  mit Ausschnitten versehenen Umfang des       Schaltringes        it    hinweg, der auf der     Gief.'3-          schalensteuerwelle        d    lose angeordnet ist und  der in seiner Lage durch die Federnase     v     gehalten wird.

   Aus der in     Abb.    3 gezeich  neten Stellung     schwingt        nun    die Kurbel     .g     wieder zurück in die Stellung nach     Abb.        -f.     Die Klinke     Ir,    gleitet hierbei zunächst - über  den Umfang des Schaltringes     tt,    dann über  den     Umfang    der     Schaltnabe    t, bis sie an den       Ausschnitt        rt-    der Schaltnabe     t    gelangt.

   Sie  fasst nun unter der Wirkung der Feder x,  die sie gegen den -Umfang der Schaltnabe und  des Schaltringes drückt, in den Ausschnitt  des Schaltringes und verschiebt diesen so  weit, dass der Punkt 1, an dem die Schalt  klinke angreift, an die Stelle zu liegen     kommt,     die bisher der Punkt 0 einnahm, ebenso rückt  der Punkt 2     an    die Stelle des Punktes     r          nsw.        (Abb.    4).

   Bei der nächsten Hin-     und          Rückschwingung    rückt der Punkt 2 an die  Stelle 0, bei der übernächsten der Punkt 3       usw.,    bis bei der sechsten Hin- und Her  schwingung Punkt 6 an die Stelle gerückt  ist, die bei der Stellung nach     Abb.    3 Punkt 0  einnahm. Dann fällt die Anschlagfläche 0  des Schaltringes mit der     Anschlagfläelie    C  der Schaltnabe     t    zusammen     (Abb.    b).

   Jetzt  kann die Klinke     h    bei C wieder einfallen,  sie     nimmt    daher bei der siebenten Schwin  gung die Schaltnabe t an der Anschlagfläche  C mit, so dass die Schaltnabe und der Schalt  ring wieder in die in     Abb.    2 dargestellte  Lage kommen.  



  Durch diese Drehung der Welle     cd    wird  die Giessschale wieder geöffnet; gleichzeitig  wird in     bekannter    Weise die Antriebswelle l  von dem Antriebsmotor entkuppelt, so     da1     die fertig gegossene Platte aus der Giessschale  entnommen werden kann. Beim Wieder  einschalten des Hebels     a    stösst die zurück  schwingende Kurbel     y    mit dem     Mitnehmer    fi-      gegen den Zahn s und der Vorgang     wiedei-          holt    sich wie beschrieben.  



  Die Steuerung der     Kückenwelle    o durch  die Kurbel p geht in folgender Weise vor  sich:  Bevor noch die     Giessschalensteuerwelle    d  aus der Stellung nach     Abb.    2 in die Stellung  nach     Abb.    3 gelangt ist und die Giessschale  geschlossen hat, ist die Steuerstange q in die  untere strichpunktierte Endstellung gelangt,  die Kurbel p nimmt die in     Abb.    6 dargestellte  Lage ein.

   Auf der Welle o ist gleichfalls  eine Schaltnabe z     aufgekeilt    und ein Schalt  ring     a'    lose drehbar gelagert, die beide mit  Ausschnitten am Umfang versehen sind, in  die eine Doppelklinke b' und     c'    eingreift, die  an der Kurbel p     angelenkt    ist.

   In der Stel  lung nach     Abb.    6 steht die Anschlagfläche A  der Schaltnabe z zusammen mit der Anschlag  fläche I des Schaltringes<I>a',</I> die Klinke<I>b'</I>  fällt daher in den Ausschnitt ein und dreht  die     Sehaltnabe    z und damit die Welle o in  der Uhrzeigerrichtung und öffnet dabei das  Kücken, so dass das Metall in die Giessform  einströmen kann.     Abb.    7 zeigt die     Kücken-          steuerwelle    unmittelbar nach dem Offnen des  Kückens.

   Die Kurbel     p    befindet sich be  reits wieder auf dem Wege der Rückschwin  gung, die Doppelklinke b', c' stösst mit einer       Aussparung    gegen der) Zahn d', der mit der  Schaltnabe fest verbunden ist und wird da  durch umgelegt, so dass bei der Rückschwin  gung der Kurbel der Zahn c' auf dem Um  fang des Schaltringes und der Schaltnabe  gleitet, während der Zahn b' von ihr abrückt.  Der Zahn o' tritt bei der weiteren Rück  schwingung in den Ausschnitt e' der Schalt  nabe ein und stösst gegen die     Arischlagfäche    1  des Schaltringes     cr',    der hierdurch. mitgenom  men wird, und zwar so weit, bis die An  schlagfläche 1 die Stelle einnimmt, die  vorher die Anschlagfläche 0 einnahm     (Abb.    8).

    Bei einer zweiten Hin- und     Herschwingung     wird die Fläche 2 an die Stelle 0     (Abb.    7)  geschoben, darin die Fläche 3 und endlich  die     Anschlagfläche    4     a-n    die Stelle, die in       Abb.    7 die Fläche 0 einnahm. Nunmehr lie  gen, wie     Abb.    9 zeigt, die Anschlagfläche B    und     Il    übereinander: so dass die Klinke     c'     wiederum einfallen und sowohl den Schalt  ring als auch die Schaltnabe entgegen der  Richtung des Uhrzeigers mitnehmen kann.

    Das Kücken wird durch     :diese    Drehung der  Welle o wieder geschlossen:     Abb.   <B>10</B> .zeigt  die -Stellung unmittelbar nach Abschluss .des       Kückens    wieder auf .der Rückschwingung,. die  Klinke ist durch den Zahn d' umgelegt wor  den. Die Klinke b' greift an der Anschlag  fläche 8 an und schiebt den Schaltring     a'     weiter, bis die     Fläche-8    die Stellung ein  nimmt, die vorher die Fläche 7 einnahm.

    Bei der nächsten Doppelschwingung gelangt  die Fläche 9 nach 7, die Fläche I des Schalt  ringes fällt wieder mit der Fläche A der  Schaltnabe zusammen, der     Steuermechanismus     nimmt also wieder die in     Abb.    6 dargestellte  Lage ein (Beginn der Öffnung). In     Abb.    11  ist die Kupplung für die     Giessschalenbewe-          gung    in Draufsicht dargestellt. Durch ge  eignete Wahl der Zähnezahlen, der Schalt  räder und entsprechende Anordnung der Aus  schnitte der Naben lässt sich die Anzahl der  Leerschwingungen der Hebel     g    und p, die  während eines Gusses gemacht werden, nach  Belieben ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebseinrichtung an Stereotypplatten- giessmaschinen, bei denen das Metall beim Giessen aus dem Schmelzkessel durch ein Halmkücken in die Giessform strömt, dadurch gekennzeichnet, dass Giessschalen- undKücken- antriebswelle von zwei Kurbeln, die von der Hauptantriebswel leaus zwangsläufig in Schwin gung versetzt werden; mit Hilfe je eines Schaltgetriebes, das auf der angetriebenen Welle angeordnet ist, zwangsläufig gedreht werden. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Giess schalen- und Kückenantriebswelle je ein an seinem Umfang mit Ausschnitten versehener Schaltring lose. aufgesetzt ist, der ein Mit- nehmen einer mit der angetriebenen Welle fest verbundenen Schaltnabe durch die sehwingende Schaltklinke nur zu den Zeit- punkten gestattet, in denen die Giessform bezw. das Kücken geöffnet oder geschlos sen werden soll. 2.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Kur bel die zur Betätigung der Küchenwelle dient, eine Doppelklinke schwingend an gebracht ist, die die Schaltnabe nach der einen oder andern Richtung mitnimmt und durch einen auf der Schaltnabe angeord- rreten Anschlag umgesteuert wird.
CH115714D 1925-08-20 1925-08-20 Antriebseinrichtung an Stereotypplattengiessmaschinen. CH115714A (de)

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