CH115773A - Regulierungseinrichtung an Kreiselmaschinen. - Google Patents

Regulierungseinrichtung an Kreiselmaschinen.

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CH115773A
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CH
Switzerland
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blade
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English (en)
Inventor
Antenor Nydqvist
Original Assignee
Antenor Nydqvist
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/04Combined pump-turbine units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Regulierungseinrichtung an Kreiselmaschinen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Regulierungseinrichtung an Kreisel  maschinen.  



  Das unter dem Namen     "Transformator     von Föttinger" bekannte hydraulische Über  setzungsgetriebe arbeitet bekanntlich gut,  solange das Übersetzungsverhältnis, für  welches das Getriebe gebaut ist, nicht wesent  lich über- oder unterschritten wird. Wenn  dagegen zum Beispiel das auf die angetrie  bene Welle wirkende Drehmoment zunimmt,  so dass ihre     Geschwindigkeit    unter das Nor  malmass sinkt, so nimmt der Wirkungsgrad  des Getriebes ab.  



  Mit Hilfe der vorliegenden Regulierungs  einrichtung kann dieser Nachteil beseitigt  und dadurch der Transformator für verschie  dene Übersetzungsverhältnisse verwendbar  gemacht werden.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,  dass mindestens ein Schaufelrad der Kreisel  maschine eine Schaufelung besitzt, die min  destens einen beweglichen Teil aufweist,  dessen Schaufeln einen Schaufelkranz bilden  und der mit     seinem    Schaufelkranz derart  beweglich angeordnet ist, dass die wirksame    radiale Schaufellänge des Schaufelrades ver  ändert werden kann.  



  Die Erfindung kann nicht nur bei hydrau  lischen Transformatoren, sondern auch bei  Wasserturbinen,     Kreiselpumpen,        Gasturbinen,     Verdichtern und dergleichen benutzt werden  und     ermöglicht    eine Änderung der Umlauf  zahl und des     Drehmomentes    bei Kraft  maschinen beziehungsweise des     Druckes    und  der Fördermenge bei Arbeitsmaschinen.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.       Fig.    1 ist - ein     Längsschnitt    der einen  Hälfte eines hydraulischen Transformators  der mit der     Regulierungseinrichtung    versehen  ist;       Fig.    2 ist ein Querschnitt eines Teils  des Schaufelsystems desselben Transformators;       Fig.3    ist ein     .Längsschnitt    der einen  Hälfte eines hydraulischen Transformators  gemäss einer andern Ausführungsform, wobei  schematisch Mittel zur Kupplung von Teilen  des Schaufelrades gezeigt sind;       Fig.    4 ist ein Längsschnitt eines Teils  einer Turbine mit der Einrichtung gemäss  der Erfindung;

        Fig. 5 zeigt einen Teil der Kupplungs  mittel nach Fig. 3;  Fig. 6 stellt die Moment- und. Leistungs  kurven des in Fig.3 dargestellten Trans  formators dar.  



  Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten  Ausführungform sitzt ' fest auf der treibenden  Welle 1, die mit einer Kraftquelle (z. B. einer  Kraftmaschine) in unmittelbarer oder mittel  barer Verbindung steht, ein Schaufelrad 2.  Auf der zu treibenden Welle 3 sitzt ein  Schaufelrad 4. Die Räder 2 und 4 sind  derart zueinander angeordnet, dass in ihrem  Innern ein     zusammenhängender    Kanal zur  Aufnahme der Arbeitsflüssigkeit entstellt, die  beim Drehen des treibenden Rades in be  kannter Weise teils eine drehende     Bewegung,     teils eine     Bewegung    in der Richtung des  Pfeils A, Fig. 1, ausführt, wobei zwischen  dem Auslass und dem Einlass des Rades 2  ein Druckunterschied entsteht, ähnlich wie  in einer Kreiselpumpe.

   Der Druck und die  Bewegung der Flüssigkeit wirken auf das  zu treibende Rad 4 ein, so dass letzteres eine  Drehung in dem gleichen Sinne wie das  treibende Rad ausführt und somit wie eine  Turbine arbeitet.  



  Die bisher beschriebenen Teile und ihre  Wirkungsweise sind für alle Transformatoren  nach Föttinger kennzeichnend.  



  Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten  Ausführungsform sind nun die Schaufeln "des  Rades 2 geteilt ausgebildet. Sie bestehen  teils aus fest mit der Radnabe und der Welle  1 verbundenen Teilen 6, teils aus achsial  verschiebbaren Teilen 7, 7'. Die Teile 7, 7'  sind konzentrisch angeordnet und zu Kränzen  zusammengefasst, welche von ringförmigen  Scheiben 8 bezw. 8' getragen werden, die auf  der Nabe des     Clehäuses    9 längsverschiebbar  sitzen, wobei die Schaufelteile 7, 7' durch  entsprechende Aussparungen in der äussern  Seitenwand des Rades 2 hindurchgehen. Wenn  die verstellbaren Schaufelkränze 7, 7' ganz  aus dem Laufradkanal ausgezogen sind, ar  beitet das Rad 2 somit nur mit den festen  Schaufelteilen 6.

   Da der Durchmesser dieser  Schaufelteile verhältnismässig klein ist, so         wird    auch die Umlaufgeschwindigkeit der  Flüssigkeit und damit auch die Umlauf  geschwindigkeit des zu treibenden Rades 4  entsprechend herabgesetzt. Je nachdem eine  Erhöhung der     Umlaufzahl    der zu treibenden  Welle beabsichtigt wird, kann die Länge der  Schaufeln des treibenden Rades durch Ein  schieben der beweglichen Schaufelkränze er  höht werden.  



  Die Einstellung der die beweglichen  Schaufelkränze 7     bezw.    7' tragenden Scheiben  8     bezw.    8' kann mechanisch oder wie in       Fig.    1 angedeutet, hydraulisch erfolgen. Im  letzteren Falle sind die Scheiben derart aus  gebildet, dass zwischen der Scheibe 8 und  dem 'Rad 2     bezw.    zwischen den Scheiben 8  und 8' und zwischen der Scheibe 8' und  dem umgebenden Gehäuse 9 geschlossene  Räume 10, 11 und 12 entstehen, die durch  Kanäle 13 in. der Nabe des Gehäuses und  Leitungen 14 zwecks     Verschiebens    der Schei  ben unter verschiedenen Druck gesetzt werden  können.

   Der hierzu erforderliche Flüssigkeits  druck kann beispielsweise durch die mit  Flüssigkeit ganz gefüllte Vorrichtung selbst  geliefert werden,     indem    von Stellen ver  schiedenen     Druckes    Leitungen 15, 16 aus  gehen. Die Steuerung erfolgt mit Hilfe  von Ventilen 17, durch welche die Zwischen  räume 10, 11, 12 abwechselnd mit der Druck  seite durch Leitung 15 und der Saugseite  durch Leitung 16 in Verbindung gesetzt  werden können.  



  In     Fig.    1 ist     angenommen,    dass der mitt  lere Zwischenraum 11 mit der Druckseite  und die Räume 10, 12 mit der Saugseite in       Verbindung    stehen, so dass Scheibe 8', welche  den äussersten Schaufelkranz 7' trägt, heraus  gezogen wird. Die Einstellung kann während  des Betriebes erfolgen.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Aus  führungsform bezeichnet 21 die Treibwelle,  die mit einer nicht dargestellten Kraftquelle,  z. B. einer Kraftmaschine unmittelbar oder  mittelbar verbunden ist und ein Schaufelrad  22 trägt. 23 ist die zu treibende Welle,  auf welcher der innere     'feil    des zu treibenden  Schaufelrades 24 festsitzt.

   Der innere Teil      des Rades 24 ist durch einen oder mehrere  konzentrische Schaufelringe, und zwar in dem  Falle durch zwei, 25 und 26, umgeben,  welche derart auf der zu treibenden Welle  oder, wie dargestellt; auf der Nabe     des          innern    Teils des Rades 24 sitzen, dass die  Ringe, welche beim Anlassen und bei nied  riger Geschwindigkeit der zu treibenden Welle  mit letzterer fest verbunden sind und somit  auf sie treibend wirken, bei zunehmender  Geschwindigkeit der .zu treibenden Welle  von dieser selbsttätig gelöst werden, und zwar  derart, dass zunächst der äussere Ring 26  und, wenn die Geschwindigkeit noch höher  wird, auch der innere Ring 25 frei wird,  wonach die Ringe 25, 26 frei umlaufen  können, und zwar mit den durch ihre Schaufel  stellungen bedingten Geschwindigkeiten,

   ohne  irgendwelche Nutzarbeit zu leisten. Der  innere Teil des Rades 24 bildet also bei  fester Verbindung mit seinen beiden Ringen  25, 26 ein langsam laufendes Turbinenrad  mit grossem Drehmoment, bei fester Verbin  dung mit nur dem innern Ring 25 ein etwas  schneller laufendes Turbinenrad mit kleinerem  Moment, während der innere Teil des Rades  24 allein das in bezug auf die Höchstge  schwindigkeit zweckmässigste Turbinenrad  mit einem dieser Geschwindigkeit entspre  chenden Drehmoment darstellt.  



  Die Drehmoment- und Leistungskurven  erhalten in diesem Falle die in Fig. 6 dar  gestellte Form.  



  Mit gestrichelten Linien sind in dieser  Figur die entsprechenden Kurven eines Trans  formators bisher bekannter Ausführung mit  demselben Geschwindigkeitsgebiet und der  selben Höchstleistung angedeutet.  



  Das Turbinenrad gemäss Fig. 4 ist ähnlich  ausgebildet wie bei dem Transformator nach       Fig.3    und braucht deshalb nicht näher be  schrieben zu werden.  



  Die gegenseitige Kupplung und     Ent-          kupplung    der Teile 25, 26 und der zu trei  benden Welle kann beispielsweise durch  folgende schematisch dargestellte Einrichtung       getroffen    werden.  



  Der Ring 25 besitzt an seinem Umfang    Zähne 28., in welche eine Sperrklinke 27  greifen kann. Die Sperrklinke 27 ist am  Zapfen 29 in dem Teil 26 gelagert. Ein am  Zapfen 29 befestigter Arm 30 ist durch eine  Stange 31 mit dem einen Ende eines Winkel  hebels 32 verbunden, der am Zapfen 33 ge  lagert und mit seinem andern Ende in eine       Ringnut    einer auf "der Welle 23 verschieb  baren Hülse 34 greift. Die Verschiebung  der Hülse 34 kann entweder durch einen       Zentrifugalregler    35, wie dargestellt, erfolgen,  oder mit Hilfe eines Handhebels, wobei der       Reglerhebel    oder der Handhebel mit einem  Arm in eine Ringnut der Hülse 34 greift.

    Die Hülse 34 besitzt an ihrem innern Ende  Zähne 36, welche mit Zähnen 37 der Teile  24 und 25 in     Eingriff    gebracht werden können,  um den Teil 25 mit 24 und dadurch mit  der Welle 23 zu kuppeln.  



       Eine    entsprechende Kupplung kann  zwischen den Teilen 25, 24 vorhanden sein.  Während bei den bisher bekannten hyd  raulischen Vorrichtungen beim Festbremsen  der angetriebenen Welle ein Drehmoment  erhalten wird, das höchstens etwa 1,6-1,8  mal so gross wie das bei der zweckmässigsten  Geschwindigkeit wirkende Moment ist, und  während der Wirkungsgrad bei der zweck  mässigsten (normalen) Umlaufzahl seinen  Höchstwert erreicht -und über und unter  dieser Umlaufzahl, wenn er in Funktion der  Umlaufzahl als Kurve aufgetragen wird,  schnell parabolisch auf Null sinkt, kann bei  einer Vorrichtung nach der Erfindung das  Drehmoment beim Festbremsen der angetrie  benen Welle erheblich gesteigert werden.

   Bei  der Ausführungsform nach     Fig.    3 und 5 kann  diese Steigerung selbsttätig erfolgen bis auf  einen Wert, der mehrmals grösser ist als  das normale Moment. Ferner kann bei der  vorliegenden Einrichtung der Wirkungsgrad  innerhalb eines grösseren Geschwindigkeits  gebietes annähernd konstant gehalten werden.  Dies bedeutet, dass eine nach -den beschrie  benen Grundsätzen gebaute Einrichtung mit  grossem Vorteil, zum Beispiel zum Antrieb  von Fahrzeugen benutzt werden kann, wozu  grosse     Anlassmomente    erforderlich sind. Bei      einem Motorfahrzeug, wie einem Automobil,       kann    deshalb das     "Wechselgetriebe    zweck  mässig durch eine Einrichtung der beschriebenen  Gattung, etwa gemäss Fig. 3 und 5, ersetzt  werden.

   Die     Wirkungsweise    spielt sich dabei  wie folgt ab  Wenn ein Automobil, .das auf einem  horizontalen Weg läuft, an eine Steigung  gelangt, kann die     Höchstleistung    des Motors  dadurch vollkommen ausgenutzt werden, dass  der     Motor    mit voller Umlaufzahl läuft,  während sich das für die Treibräder erfor  derliche Drehmoment auf den den Steigungs  verhältnissen und der     Motorleistung    ent  sprechenden     Wert    einstellt.  



       Abänderungen    der     beschriebenen        Aus-          führungsformen    sind möglich, ohne vom  Wesen der Erfindung abzuweichen. Beispiels  weise     kann    sowohl das treibende Rad als  auch das zu treibende Rad bewegliche  Schaufelteile besitzen. Die Anzahl der be  weglichen     Schaufelkränze    kann beliebig gross  sein. Wenn erwünscht, kann die Schaufelung  der Räder ganz und gar aus beweglichen  Teilen zusammengesetzt     sein.     



  Bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 3  und 4 kann an Stelle des in Fig. 5 dar  gestellten Zahngesperres auch ein     Klemm-          gesperre    verwendet werden.  



  Die oben beschriebenen     Ausführungsformen          finit    geteilten Schaufeln sind, wie erwähnt,  auch bei Kreiselpumpen,     Gasturbinen,    Ver  dichtern und dergleichen verwendbar. Bei  Turbinen     können    so die Umlaufzahl und     das          Drehmoment,        hei        Kreiselpumpen    die Förder  höhe     und    Fördermenge     verändert    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regulierungseinrichtung an Kreiselmaschi nen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schaufelrad der Kreiselmaschine eine Schaufelung besitzt, die mindestens einen beweglichen Teil aufweist, dessen Schaufeln einen Schaufelkranz bilden und der mit seinem Schaufelkranz derart beweglich ange ordnet ist, dass die wirksame radiale Schaufel länge des Schaufelrades verändert werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, mit mehr als einem beweglichen Schaufelkranz, dadurch gekennzeichnet, dass die beweg lichen Schaufelkränze auf zueinander kon zentrischen Scheiben befestigt sind, die um eine gemeinsame Welle beweglich sind und zwecks Änderung der wirksamen radialen Schaufellänge mit dieser Welle fest verbunden oder von ihr gelöst werden können. ?.
    Einrichtung nach Patentanspruch mit mehr als einem beweglichen Schaufelkranz, dadurch gekennzeichnet, dass die beweg liehen Schaufelkränze auf zueinander kon zentrischen Scheiben befestigt sind, und zwischen diesen Scheiben sowie zwischen letzteren und einem auf einer Welle un beweglich befestigten Teil des Schaufel rades und zwischen den Scheiben und einem Gehäuse geschlossene Räume ge bildet sind, die zwecks Verschiebung der Schaufelkränze unter verschiedenen Druck gesetzt werden können. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossenen Räume durch mit Ventilen versehene Rohrleitungen mit unter verschiedenem Druck stehenden Stellen der Iireiselnia\chine verbunden werden können. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die die beweglichen Schaufelkränze tragenden konzentrischen Scheiben achsial verschiebbar sind, so dass die beweglichen Schaufelkränze durch Verschiebung der Scheiben in wirl@sanie oder unwirksame Lage eingestellt werden kennen. Einrichtung nach Patentanspruch, und Unteranspruch 1,
    gekennzeichnet durch selbsttätig wirkende, zum Kuppeln und Entkuppeln der Schaufelkränze mit der Welle dienende Mittel, die durch einen Regler gesteuert werden. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Handsteuerungseinrichtung für das Kuppeln und Entkuppeln der Schaufel kränze mit der Welle.
CH115773D 1925-02-23 1925-02-23 Regulierungseinrichtung an Kreiselmaschinen. CH115773A (de)

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