CH115889A - Sperreinrichtung bei Kombinationsschlössern. - Google Patents

Sperreinrichtung bei Kombinationsschlössern.

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CH115889A
CH115889A CH115889DA CH115889A CH 115889 A CH115889 A CH 115889A CH 115889D A CH115889D A CH 115889DA CH 115889 A CH115889 A CH 115889A
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CH
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locking
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combination
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cleat
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Inventor
A-G Bauer
Original Assignee
Bauer Ag
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Description


      Sperreinrichtung    bei Kombinationsschlössern.    Gegenstand der Erfindung ist eine ein  fache Sperreinrichtung bei Kombinations  schlössern, bei welchen nach dem Einstellen  der Kombination der Schliessriegel nur auf  halbe Tour gestellt, aber nicht völlig zu  rückgeschoben werden kann, während zum  völligen Zurückschieben die Kombination  wieder zu verstellen ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel - des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht der Einrichtung eines       Gefach-(Safe)-Schlosses;          Fig.    2 einen Schnitt nach     cl    er Linie     L-31     der     Fig.    1,       Fig    3 einen Schnitt nach der Linie<I>N-0</I>  der     Fig.    1,       F'ig.    4 einen Schnitt nach der Linie     P-Q     der     Fig.    1,       Fig.    5 die Sperrstellung der Einrichtung,

         Fig.    6 die völlige     Offenstellung    der Ein  richtung.  



  Das dargestellte Schloss besteht aus einem  an sich bekannten     Zuhaltungsschloss    I mit    durch Schlüssel 2 zu betätigendem Schliess  riegel 1 und der Kombinationseinrichtung     II,     durch welche die Sperrung des Schliessriegels  I erfolgt. Die Kombinationseinrichtung be  sitzt in an sich bekannter Weise eine An  zahl (zum Beispiel vier) rings um eine  Achse 3 angeordnete     Kombinations-Zuhal-          tungsscheiben    4, 4', 4",     4""...,    die an ihrem  Umfang mit je einer     Kerbe    5, 5', 5", 5"' . . .  versehen sind.

   Auf der Achse 3 sitzt eine  der Zahl der     Zuhaltungsscheiben    4 entspre  chende Anzahl (vier) von Sperrhebeln 6, 6',  6",     6"'*".    .., die mit je einem Vorsprung 7,  7', 7", 7<B>\O ...</B> versehen sind, welche Vor  sprünge bei eingestellter Kombination in die       Kerben    5,<B>5'...</B> eintreten. Das dem Schliess  riegel zugekehrte Ende der Sperrhebel ist  hakenförmig ausgebildet, mit einer Einbuch  tung 8, mit der es über einen Vorsprung 9  des Schliessriegels greifen kann.

   Im Schliess  riegel ist ein Schlitz 10 angeordnet, durch  welchen ein Stollen 11 einer     hinter    dem  Schliessriegel angeordneten verschiebbaren  Platte' 12     hindurchtritt.    Vor den Sperrhebeln  liegt ein     1Vlitnehmerhebel    43, der mit -einem      Stollen 13 versehen ist, welcher     über    die  Sperrhebel greift. Der     llitnehmerlrebel    steht  unter der     Wirkung    einer Feder 40, die ihn       entgegen    dem Sinne des Uhrzeigers (F     ib.    1)  zu verdrehen strebt.  



  Die Einrichtung wirkt in folgender  eise:  Bei geschlossenem     Schliessriegel    1 und  verstellter Kombination nehmen die Teile  die in     Fib.    5 dargestellte Labe ein, bei wel  cher die Vorsprünge 7 der     Sperrhebel    6 auf  den Umfängen der     Zuhaltunbsscheiben    4  aufliegen und daher das vordere Ende der       Sperrhebel    6 so angehoben ist, dass es hinter  dem Stollen 11 der Platte 12     liebt,    so dass  bei einem Versuch, den Schliessriegel zurück  zuschieben, dieser Stollen, der durch den  Riegel     mitgenommen    wird, an die Sperrhebel  anstösst und den     Schliessriegel    sperrt.

   Wird  die     Kombination        einbestellt    und hierauf der       Schliessriegel        mittelst    des Schlüssels     zurück-          beschoben,    so fällt bei halber Tour des       Sehlüssels    das     hakenförmige    Ende 8 der       Sperrhebel    unter der Wirkung der Feder 40  über den     Vorsprung    9 (zum Beispiel eine       -lufbieb        tnb    oder ein Stollen)

   des Schliess  riegels 1 ein und verhindert dadurch das       weitere    Zurückschieben des     Scliliessriebc        1-,     der immer noch zur Hälfte     vorgeschoben     bleibt     (Fib.    1).

   Durch das halbe     Zuriiclk-          schieben    des Riegels ist nun aber der Stol  len 11 über die Sperrhebel 6     getreten:    wer  den diese im Sinne des     Uhrzeigers    nach  rechts verdreht, indem die Kombinations  schreiben     .1    verstellt werden, so wird     der    Stol  len 11 im Schlitz 10     angehoben    und steht  nun einem weiteren Zurückschieben des       Schliessriegels    nicht mehr im Wege.

   Dieses  kann aber erst erfolgen, nachdem sämtliche  Sperrhebel angehoben sind, da. erst dann die  Bahn für den     Vorsprung    9 frei wird;     e#          müssen    also sämtliche     Zuhaltunbsscheiben    11       verstellt    werden, bevor die gänzliche     Zurück-          @:chiebung    des Schliessriegels möglich ist.

    Wird dann zum Schliessen der     Schliessriegel     wieder     vorgeschoben,    so fällt der Stollen 11       nach,    Verlassen der Sperrhebel durch sein    Gewicht (oder mit Hilfe einer Feder) von  diesen herunter, und die     Sperrung    ist damit  ohne     weiteres    wieder     eingetreten.    An den       Kombinationsscheiben    braucht keine Ver  stellung mehr     vorgenommen    zu     werden:   <B>es</B>  besteht die     C4wissheit,    dass sämtliche dersel  ben bereits     verstellt    sind.  



  Statt durch     Schlüssel    und     Zuhaltunbs-          schloss    T könnte der     Schliessriegel    auch ein  fach durch einen Griff     betätigt    werden.  Die     Kombinationszuhaltungen    könnten statt  rings um die     \chivin@unbsacbs´    der Hebel  auch in einer     Reilie    hintereinander liegen.  



  Die Sperruri de,     Schliessriegels    mit der  verschiebbaren Platte 12 und dem     haken-          förmigen    Ende des Sperrhebels könnte auch  nur mit einem Sperrhebel ausgeführt wer  den.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Sperreinrichtun-- bei. Kombinationsschlös sern, dadurch bekenn zeichnet, dass eine am Schliessriegel vur,chiebbare Platte mit einem Stollen versehen ist, der sich bei geschlos senem Schliessriegel vor wenigstens einen Sperrhebel lebt, und (lass Schliessriegel und Sperrhebel durch eine am einen dieser Teile vorhandene Einbuchtung und einen am an dern Teil vorhandenen Vorsprung bei halber Tour des Schliessrie-Tels zusammengreifen,
    während durch Verstellen wenigstens eines Zuhaltunbselementes der Stollen durch den Sperrhebel angehoben, (las Zusammengreifen von Einbuchtung und Vor.prunb aufgehoben und die Balin für den Schliessriegel völlig freigegeben wird.
    UNTRRAN SPRüCHR : 1. Sperreinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Schliess riegel ein Schlitz (10) vorhanden ist, in welchem die vei:
    .cliiebba.re Platte (12) mittelst ihres Stollens (1.l) geführt ist, sowie ein Vorsprun- (9), mit welchem eine am @perrheb(#1 (G) vorhandene Ein- buchtung (8) bei Halber Tour des Schliess riegels zusammen--reift. 2.
    Sperreinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine der Zahl der Kombinationszuhaltungen entsprechende Anzahl von Sperrhebeln (6, 6', 6" . . .) zur Sperrung des Schliessriegels, von denen jeder durch Verstellen je eines Kombinationselementes einzeln verstellt werden muss, um die Sperrung bei halber Tour aufzuheben.
CH115889D 1924-10-06 1925-07-23 Sperreinrichtung bei Kombinationsschlössern. CH115889A (de)

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CH115889D CH115889A (de) 1924-10-06 1925-07-23 Sperreinrichtung bei Kombinationsschlössern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6050926A (en) * 1997-02-18 2000-04-18 Joe E. Purdie, D.D.S. A Dental Corporation Hand base for push-ups

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6050926A (en) * 1997-02-18 2000-04-18 Joe E. Purdie, D.D.S. A Dental Corporation Hand base for push-ups

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