CH116134A - Fuss- und Leistenmessapparat. - Google Patents

Fuss- und Leistenmessapparat.

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CH116134A
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CH
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Walter Sidwell Earnest
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Walter Sidwell Earnest
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Description


  Fuss- und     Leistenmessapparat.       Den Gegenstand der Erfindung bildet  ein Fuss- und Leistenapparat, welcher das  Massnehmen selbst durch ungeschulte oder  solche Personen, die nur wenig oder gar  keine Fachkenntnisse haben, ausserordentlich  erleichtern und doch sehr genaue Resultate       ergeben    soll.

   Die Eigentümlichkeit der Er  findung besteht darin,     dass        Fussumfassungs-          und        Längenmessglieder    mit je einem Satz       Anzeigzeichen    derart in Verbindung stehen,  dass sich, wenn die genannten Glieder aus  einer bestimmten Ausgangsstellung     bewegt     werden, je nach der Grösse der Bewegung,  eine bestimmte Zeichenkombination ergibt.  



  Auf     der.Zeichnung,    die ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  stellt, ist     Fig.    1 eine Seitenansicht,     Fig.    2  ein Querschnitt nach der Linie     2a--2a    der       Fig.    1, und     Fig.    3 eine Draufsicht;     Fig.    4  und 5 zeigen zwei Schemata, und     Fig.    6 eine  Variante.  



  Das Gestell des Apparates besitzt eine  Schlittenführung 1, eine verschiebbare Fuss  stützplatte 2, einen Hebel 3, einen Schlit-         ten    4 und am hintern Ende eine Platte 5.  Die Platte 5 trägt einen nach oben ragen  den Lappen 7 und zwei querverschiebbare  Seitenplatten 6, die von seitwärts an die  Ferse eines zu messenden Fusses angelegt  zu werden bestimmt sind. Der Lappen 7  dient als hinterer Anschlag für die     Perse,     und von ihr aus werden alle Längsmessun  gen des Fusses vorgenommen. Auf einem       Schlitten    9 ist unter dem mittleren Teil der  Platte 2 eine Rahmenplatte 8 drehbar ge  lagert. Der Schlitten 9 ist auf der Führung 1  vor- und rückwärts verschiebbar.

   Um mit  Sicherheit zu erzielen, dass sich der Fuss bei  der Messung in der Mitte des Apparates be  findet, sind zwei quer zur Führung 1 ver  schiebbare     Tastplatten    10 vorhanden. So-.  wohl die     Seitenplatten,    6, als auch die     Tast-          platten    10 sind durch je eine Zahnstange  und ein in dieselben     eingreifendes    Zahnrad  zwangsläufig miteinander verbunden, so dass  man stets die Gewähr hat, dass beide Platten  genau gleich weit gegenüber der vertikalen  Mittelebene der Führung 1 verschoben wer-      den.     Innerhalb    der     Tastplatten    10 ist je  ein mit den letzteren verschiebbares, bieg  sames Führungsrohr 12 angeordnet.

   Durch  jedes Rohr 12 geht eine     Messschnur    13 hin  durch. Zwei     Messschnüre    13 dienen zum Um  fassen des Fusses beim mittleren Teil des  selben. Das untere Ende der einen Schnur  13     (Fig.    2,     links)    ist bei 14 an einem festen       Punkte    des Apparates befestigt; das untere  Ende der andern Schnur ist in einer Füh  rung 16, mit mehreren als     Anzeigezeichen     dienenden Typen 15 fest verbunden, die in  der Führung 16 verschiebbar sind. Als An  zeigezeichen sind die Buchstaben 3,<I>B, C,</I>  <I>D, E, h'</I> vorgesehen. Die Führung 16 ist  mit dem Schlitten 9 fest verbunden und  folglich mit diesem verschiebbar.

   Die  Schnüre 13 sind an dem zum Umfassen     des     Fusses dienenden obern Ende mit einer  Schnalle oder durch irgend einen andern ge  eigneten     Verschluss    17 ausgerüstet, so dass  sie zum Herumlegen um den Fuss vonein  ander getrennt: und über dem Fuss wieder  miteinander vereint werden können.  



  Zum Messen der Knöchel und des     Eist.s     dienen je zwei     Messschnüre    19a und     1911.     die in Rohrleitungen 19 geführt. sind. Die  einen Enden der     Schnüre        19a    sind nicht orts  fest, sondern bei 18     (Fig.    5) am Schlitten 9  befestigt. Die andern Enden der Schnüre 191  sind in einer Führung 20 mit je einem TZ-  pensatz 20a verbunden, welcher längsver  schiebbar ist. Der Typensatz weist die Buch  staben     II,   <I>N, 0, P,</I>     Q,   <I>R</I> auf. Statt.     diesen     Buchstabengruppen könnten natürlich auch  andere gewählt werden.

   Die Führungen 20  bilden einen     festen    Teil des Gestelles. Die  Schnüre     19>>    sind in ähnlicher Weise wie  19a in Rohrleitungen     19c    geführt,     einerends     in einer Führung     20c    mit einem verschieb  baren Typensatz 20d mit den Buchstaben       G,   <I>H, I.</I>     h,   <I>L</I> und     anderends    ebenfalls mit  dem Schlitten 9 fest verbunden. Die Schnüre  sind am obern Ende durch Schnallen 31  miteinander lösbar verbunden.  



  Zum Messen der ganzen Fusslänge dient       eine    an die Fussspitzen anzulegende verti  kale Platte 21, die von einem Aufsatz 22    des auf der Führung 1 verschiebbaren Schlit  tens 4 nach oben ragt. Eine     Seitentastplatte     23 ist an dem Hebel 3 angeordnet, welcher  auf dem um eine     senkrechte    Achse 32"  schwenkbaren horizontalen Arm 32 drehbar  gelagert ist, um die Platte 23 an die linke  oder rechte Seite des Fusses anlegen zu kön  nen, wie dies in     Fig.    3 in vollen und strich  punktierten Linien     angedeutet.    ist.

   Die vor  der     Tastpla.tte    21 in der vertikalen Mittel  ebene der     Führung    1 gelagerte Schwenk  achse des Armes<B>3</B>? ist am untern Ende  durch ein     1,lel)elgestänge    ?4 mit einer nach  Art eines     Teleskops        verlängerbaren    Stange  ?5 verbunden, die in einer mit dem Gestell  Fest     verbundenen    Führung 29 an einem in       derselben        verschicbbo-ir    geführten     Typensatz          angreift,    der die Buchstaben     Y,    Y, Z.

   Y, 1  trägt. 28 und     3;11    sind Führungen, die  einen     Zahleritvpensatz    enthalten. Der     Zah-          leniypensat7,    in 28 ist fest und wird     durch     einen fest mit dem Schlitten 9 verbundenen       'feil    bei der Verschiebung des letzteren     inelar     oder weniger     abgedccki,    woraus die Entfer  nung zwischen der     Fersenplatte    7 und     den          Seitentastplatten        14)        bestimmt        werden        tann.     !)

  er     Zahlentypensatz    in der Führung     ;31)        ia     durch ein nicht     gezeichnetes    Zugorgan     mii     der     Zehentastplattp    21 verbunden     und    wird  mit dieser bewegt.. Aus der Stellung des       Zahlentypensatzes    in der Führung 30 kann  die Entfernung     z@vischen    der     Fersenplatte    7  und der Zehenplatte 21 festgestellt werden.

    Die als     Anzeigehasten    dienenden Führungen  16, 28, 30, 29, 20,     20e    liegen in dieser  Reihenfolge unmittelbar nebeneinander und       sind    von einem     Iiarteneinführungskasten    26  überdeckt.

   Im Boden der genannten Füh  rungen sind     vertikale    Stifte 34 verschiebbar  geführt, die in einer     quer    zu den     Führungen     laufenden Reihe     angeordnet    sind.     Unier     zweien dieser Stifte ist: ein Kopf 35 ange  ordnet, der mittelst     eines        Hebels    27     betätigt          werden    kann. Durch     Niederdrücken    eines  Hebels 27 werden die zugehörigen Stifte 34  nach. oben     geschoben    und dadurch die über  ihnen befindlichen Typen nach oben gegen  die in den Kasten 26 eingeführte Karte ge-      drückt.

   Auf der letzteren werden folglich  die betreffenden Buchstaben abgedruckt.  Zu diesem Zwecke können über die Typen  gelegte Farbbänder oder andere, den Ab  druck leicht lesbar machende Hilfsmittel be  nutzt werden.  



  Der ganze Apparat wird vorteilhaft in  einer Neigung von etwa 30   zur Horizon  talen oder in einer andern passenden Nei  gung aufgestellt, so dass die Schlitten 9 und  22 durch ihr Eigengewicht in eine be  stimmte Ausgangsstellung zurückgleiten  können, die auf der Zeichnung nicht gezeigt  ist. Die Wirkung dieses Eigengewichtes  kann auch aufgehoben werden durch An  bringen von Gegengewichten, so dass die  Schlitten in ,jeder Stellung stehen bleiben  und leicht hin- und hergeschoben werden  können.  



  In     Fig.    6 ist     gezeigt    dass die     Seiten-          Tastplatten    10, statt mittelst Zahnstangen  getriebes, durch ein Hebelgestänge 11  zwangsläufig     miteinander    verbunden sein  können, um     zii    erreichen, dass sie stets  Bleichweit von der vertikalen Mittelebene  der Führung 1 entfernt sind. Es könnten  natürlich zu diesem Behufe auch andere ge  eignete Mittel angewendet werden..  



  Zum Messen eines Fusses wird derselbe,  nach dem     Offnen    der Schnüre 13, 19ä und       19b,    auf die Platte 2 aufgesetzt, mit der  Ferse an der Platte 7 anstossend. Durch  Anlegen der     Tastplatte    6 wird die Ferse  auf die Mittelebene der Führung 1 einge  stellt. Der Schlitten 9 wird von Hand so  eingestellt, dass der Rahmen 8 mit     den        Tast-          platten    10 ungefähr in die Mitte des Fusses  zu liegen kommt. Werden dann die     Tast-          platten    10 so eingestellt, dass sie den Fuss  auf beiden Seiten leicht berühren, so befindet  sich der letztere in der Mitte der Führung 1.

    Die Stellung der     Tastplatten    10 wird in der  Führung 16 durch eine in derselben befind  liche Zeichentype 15 angezeigt, die die  Länge des Fusses von der Ferse bis zur  Fusshöhlung     (ball-joint)        angibt.    Der Schlit  ten 4. 22 wird so eingestellt, dass die Platte  21 die Spitze der grossen Zehe berührt. Die         Zehenwinkeltastplatte    28 wird so eingestellt,  dass der Arm 32 in die vertikale Mittelebene  der Führung 1 zu liegen kommt, worauf  der eine Teil der Stange 25 mittelst der  Klemmschraube 33 in der Nullstellung fest  gestellt wird. Die Klemmschraube 33 ist  so ausgebildet, dass mit einer Umdrehung  der äussere Teil der Stange 25 festgestellt ist.

    Wird dann der     Winkelmessmechanismus    32,  3, 23 so gedreht, dass die     Tastplatte    23 mit  dem     Zehenspitzenwinkel    gleichlaufend ist,  so kommt die diesem     -Winkel    entsprechende  Zeichentype der Führung 29 über den be  treffenden Stift     3,4    zu liegen und wird dann  bei Betätigung des zugehörigen Hebels 27  zum Abdruck gebracht, auf der in den Ka  sten 26 eingeführten Karte.  



  Die voneinander getrennten     Teile    der  verschiedenen     Umfassungsschnüre    werden  dann     miteinander        verbinden    durch Schlie  ssen ihrer Schnallen, wodurch die mit den       Umfassungsschnüren    verbundenen Zeichen  typen eine entsprechende Verschiebung er  fahren und ebenfalls zum Abdruck gebracht  werden können durch     Betätigung    der be  treffenden Hebel 27. Auf der in den Kasten  26 geschobenen Karte können dann allen ge  messenen Massen entsprechende Angaben ab  gelesen werden.  



  Nach dem Lösen der     SchnurverschlüssP     17 und 31 und dem Zurückstellen der Stell  schraube     33    mit der Stange 25 kann der  Fuss oder     Leist    vom Apparat abgehoben  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fuss- und Leistenmessapparat, dadurch ge kennzeichnet, dass Fussumfassungs- und Län- genmessglieder mit je einem Satz Anzeige zeichen derart in Verbindung stehen, dass sich, wenn die genannten Glieder aus einer bestimmten Ausgangsstellung bewegt werden, je nach der Grösse dieser Bewegung eine be stimmte Zeichenkombination ergibt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Fuss- und Leistenmessapparat nach Patent anspruch, mit einer verschiebbaren Platte zum Aufsetzen des zu messenden Fusses oder Leistes, gekennzeichnet durch eine zum Umfassen des Fusses oder Lei- stes am Mittelfuss dienende Messschnur, deren eines Ende ortsfest ist und deren anderes Ende mit gegenüber der ver schiebbaren Platte beweglichen Zeichen typen verbunden ist. ?.
    Fuss- und Leistenmessapparat nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messschnur durch biegsame Führungsröhren hindurchgeht, die mit quer beweglichen Seitentastplatten für den Mittelfuss in fester Verbindung sind. 3.
    Fuss- und Leistenmessapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der zum Umfassen des Mittelfusses dienenden Messschnur in biegsamen Röhren geführte Messschnüre für Knöchel- und Ristmes- sungen vorhanden sind, deren eine Enden unter Vermittlung eines Schlittens mit der verschiebbaren Fussplatte verbunden und deren andere Enden an in je einer festen Führung verschiebbar angeordnete Zeichentypen angeschlossen sind.
    .1. Fuss- und Leistenmessa.pparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Typen dargestellten Anzeige zeichen auf in Führungen verschiebbaren Drucl@hörperii angeordnet sind, mittelst denen durch die Typen dargestellte Mess- und Winkelangaben gedruckt werden können. <B>5</B>.
    Fuss- und Leistenniessapparat nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch gekennzeiehnet, da.ss die Drnch- typenführungen unmittelbar nebenein ander angeordnet und mit Vorrichtungen versehen sind, mittelst denen die von Be- tä,tiguno-sorganen beherrschten Typen auf ein gemeinso-imes Blatt gedrucld werden können. 6.
    Fuss- und Leistenmessapparat nach Patent anspruch und I\ntera.nsprüchen 1 bis dadurch gekennzeichnet, dass die beweg lichen Teile nach Gebrauch selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurückgehen.
CH116134D 1924-12-01 1925-07-22 Fuss- und Leistenmessapparat. CH116134A (de)

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