CH116188A - Gasgewindeschneid- und Abstechmaschine. - Google Patents

Gasgewindeschneid- und Abstechmaschine.

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Publication number
CH116188A
CH116188A CH116188DA CH116188A CH 116188 A CH116188 A CH 116188A CH 116188D A CH116188D A CH 116188DA CH 116188 A CH116188 A CH 116188A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parting
main spindle
thread cutting
gas thread
cutting
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengese Reishauer-Werkzeuge
Original Assignee
Reishauer Werkzeuge Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Reishauer Werkzeuge Ag filed Critical Reishauer Werkzeuge Ag
Publication of CH116188A publication Critical patent/CH116188A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/22Machines specially designed for operating on pipes or tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  



     Gasgewindeschneid-und    Abstechmasehine.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine   Gasgewindeschneid-und    Abstechma schine.



   Das Neue bei der Maschine gemäss der
Erfindung besteht darin, dass die zum Tragen der Werkzeuge bestimmte Hauptspindel als
Hohlkörper ausgebildet ist und zugleich eine drehende   Schnittbewegung,    sowie   eine Vor-    schubbewegung im   Axialsinn    ausführt, wäh rend das Werkstück in einem auf der Ma schine festen   Schraubstock    eingespannt ist.



   Dank dieser Anordnung kann das Werk stück stabil eingespannt werden, so dass sich ein genaues und sauberes Gewinde ergibt, und es können auch bereits gebogene Werk stücke, zum Beispiel Gasrohre, ohne Weiteres eingespannt und geschnitten werden, was bei
Maschinen mit rotierendem Werkstück nicht möglich ist.



   Die Maschine kann entweder von Hand oder durch motorische Kraft angetrieben werden, wobei der Vorschub im Axialsinn nach Belieben von Hand oder selbsttätig und zwangläufig erfolgen kann.



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig.   1    eine   Seitenansieht    derselben ohne das   Maschingestell    ;
Fig. 2 ist eine Stirnansicht der Spindel stockseite, teilweise im Schnitt ;
Fig.   3    ist eine Draufsicht ;
Fig. 4 ist eine Stirnansicht des Schraub stockes. teilweise im Schnitt ;
Fig. 5 zeigt den Spindelstock im Längs schnitt nach Linie   Y-VinFig.3:   
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach
Linie VI-VI in Fig.   5,    und
Fig.   7    ein senkrechter Schnitt nach Linie
VII-VII in Fig. 5 ;

  
Fig. 8 zeigt in grösserem Massstab eine
Stirnansicht des Schneidkorpers, und
Fig. 9 in gleichem   Alnssstabe    eine Seiten ansicht desselben mit teilweisem   Axial-    schnitt ;
Fig. 10 und 11 zeigen in noch grösserem   Massstabe    Detailschnitte des Schneidkorpers.



     I    ist das Maschinengestell, von welchem nur der oberste Teil gezeichnet ist, wie auch das gesamte, nicht zur Erfindung gehörige und zu deren Erklärung unnötige Getriebe weggelassen worden ist. 2 ist der auf dem   Maschinengestell befestigte Spindelstock,    in welchem die als Hohlzylinder ausgebildete Hauptspindel 3 drehbar und axial verschiebbar gelagert ist ; am innern Ende letzterer sitzt der   Sehneidkorper      4,    welcher auf bekannte Weise als Vierbackenkopf ausgebildet ist. Dem Schneidkopf gegenüber ist auf der Spindel  stoekplatte    der   Schraubstock    5 längsverschiebbar und festklemmbar angeordnet.

   Zum Antrieb der Hauptspindel 3 ist quer zu dieser im Spindelstock   9    eine Welle 6 gelagert, welche über Stirnräder   7    und   8    eine parallel zu ersterer gelagerte Schneckenwelle 9 antreibt.



  Die auf dieser   festgekeilte    Schnecke   10    steht im Eingriff mit einem auf der Hauptspindel längsverschiebaren Schneckenrad 11, welches mit dem in der Nut 13 der Hauptspindel 3 gleitenden Keil 14 verschraubt ist und auf diese Weise sich mit der Hauptspindel dreht. Der   Achsialdruck    der Schnecke wird durch Kugellager aufgenommen, nebstdem läuft das Getriebe im    #lbad.    Der Antrieb der Welle 6 geschieht normalerweise motorisch durch ein nicht gezeichnetes   Kupp-      lungs-und Geschwindigkeitswechselgetriebe,    kann aber auch mittelst der am vordern Ende abnehmbar aufgesetzten verstellbaren Handkurbel 15 von Hand geschehen.

   Zum Be  tätigen des Axialvorsdiubes    der Hauptspindel 3 von Hand ist quer zu dieser im Spindelstock eine Welle 16 gelagert, auf welcher zwei nach oben ragende Arme   17 festgekeilt    sind, an deren freien Enden in eine Ringnut 19 der Hauptspindel 3 eingreifende Backen 18 sitzen. Auf das herausragende freie Ende der Welle 16 ist ein Stellhebel 20 aufgesetzt, durch dessen Verschwenkung die Hauptspindel axial verschoben werden kann.



  Mittelst einer durch einen Kreisschlitz des Stellhebels 20 hindurchgehenden Stellschraube 31 kann dieser und mit ihm die Hauptspindel 3    f#r    das   Abstechen In einer    bestimmten Axiallage festgestellt, werden. Für die selbsttätige    Ausf#hrung des Axialvorschubes    ist an der Stirnseite des   Spindelstockes    2 eine Konsole   22 angebracht, in welcher    ein senkrecht   verschiebbarer Bolzen 23 gegen Drehung ge-    sichert gelagert ist.

   Das obere Ende des Bolzens   @3    ist zu einer Gewindebacke 24 ausgebildet, welche in der gezeichneten Stellung mit ihrem Gewinde in die Gänge einer an der   Hauptspindel 3 befestigten Gewindepa-    trone   28    von gleicher Steigung wie das zu schneidende Gewinde eingreift. Durch das untere Ende des Bolzens   23    tritt eine quer zu demselben in der Konsole 22 gelagerte Exzenterwelle 25 hindurch, auf deren einem Ende ein Stellhebel 26 aufgesetzt ist, der in zwei Endstellungen mittelst eines in Rasten einschnappenden Stellstiftes 27   verblockt    werden kann.

   Bei Verschwenkung des Stellhebels 26 aus der in Fig.   1    gezeichneten Lage nach oben senkt sich der Bolzen   23    und die   Gewindebacke      24    kommt auBer Eingriff mit der   Gewindepatrone    28, so   da.    die Hauptspindel axial wieder frei verschoben werden kann.



   Der Schneidkopf 4 ist auf bekannte Weise ausgeführt, indem, wie in Fig. 8 und 9 gezeigt, vier Schneidbacken   29    in einem vier eckigen Hohlraum des runden Sehneidkopfgehäuses mit schiefen Ebenen aneinander gelagert sind, derart. dass beim Verschieben einer einzigen Backe durch Drehen der im Gehäuse   gelagerten Spindel 30 mit Vierkant-    ende, welche an einer auf der betreffenden   Baeke    festen butter angreift, sämtliche Backen verschoben werden, so    da#    sie sich je nach dem Drehungssinne dem Zentrum    n#-    hern oder von diesem entfernen. An der In nenkante jeder Backe ist mittelst Schrauben 31 und Spannleiste   32einGewindesohneid-    stahl 33 (Fig. 8 und 11) befestigt. Zum Gewindeschneiden werden die Backen bezw.



     Schneidstähle    mittelst eines auf den Vierkant der Spindel 30 aufgesetzten Schlüssels eingestellt.   Zum Abstechen werden zwei Gewinde-       schneidst#hle    entfernt   und    zwei   Abstech-    stähle 34    einander gegen#ber zum Abstechen    von Rohren kleineren Durchmessers (bei sol  chen grossem Durchmessers genügt ein    ein  ziger    Stahl) an den Backen auf gleiche Weise wie die   Gewindeschneidstähle    befestigt (Fig.



  10). Um hierbei   den Abstechvorschub    des Stalles zu erzeugen ist auf den Vierkant der Spindel 30 ein Schaltrad 35 aufgesetzt, welches bei richtiger   Axialeinstellung    der
Hauptspindel 3 auf einen am Maschinenge stell befestigten Stift 36   auf stosst (Fig. l    und 5), und bei jeder Umdrehung der Haupt spindel um einen Zahn geschaltet wird, wo durch auch der bezw. die Abstechstähle ent sprechend vorrücken ; nach beendigtem Ab stechen werden dieselben von    Hand zur#ck-    gedreht.



   Der Schraubstock   5,    welcher auf der
Spindelstockplatte längsverschiebbar ist und mittelst Schraube mit Griffmutter 37 festge klemmt werden kann, besitzt zwei im
Schraubstockkörper gelagerte Spannbacken
38 mit auswechselbaren Einsätzen 39, und zum Spannen der Backen dient eine im
Schraubsstockkörper gelagerte, doppelgän gige Spindel 40 mit Spannstern 41. Dank der besonderen Ausbildung des   Schneid-    kopfes und des Schraubstockes kann das Gewinde bis nahe an letzteren herangeschnitten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gasgewindeschneid-und Abstechma- schine, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Tragen der Werkzeuge bestimmte Haupt spindel als Hohlkörper ausgebildet ist und zugleich eine drehende Schnittbewegung, sowie eine Vorschubbewegung im Axialsinn ausführt, während das Werkstüek in einem auf der Maschine festen Schraubstock einge spannt ist.
    UNTERANSFRÜCHE : 1. Gasgewindeschneid und Abstechmascll nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Hauptspindel vermittelst einer unter ihr sitzenden Schnecke und eines längsverschiebbar und unverdrehbar auf ihr sitzenden Schneckenrades in Dre hung versetzt wird.
    2. Gasgewindeschneid-und Abstechmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein feststellbarer Handhebel zum axialen Verschieben der Hauptspin- del von Hand, sowie zum Feststellen der selben beim Abstechen vorgesehen ist.
    3. Gasgewindeschneid-und Abstechmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Erzielung eines selbst tätigen, zwangläufigen Axialvorschubes der Hauptspindel am Spindelstock ein ver senkbarer Bolzen angeordnet ist, welcher eine mit einer an der Hauptspindel sitzen den Gewindepatrone in Eingriff stehende Gewindebacke besitzt, welche durch Sen ken des auf einer Exzenterwelle sitzenden Bolzens mittelst Drehens derselben ausser Eingriff mit cler Gewindepatrone gebracht werden kann, um die Hauptspindel von Hand vorschieben oder zwecks Abstechens feststellen zu können.
    4. Gasgewindeschneid-und Abstechmaschine nach Patentanspruch, mit Vierbacken- schneidkopf. dadurch gekennzeichnet, dass auf der den Vorschub der Backen des Schneidkopfes betätigenden Spindel ein Schaltrad sitzt, welches beim Abstechen auf einen am Maschinengestell sitzenden Sehaltstift aufstösst und bei jeder Umdre hung der Hauptspindel um einen Zahn gedreht wird. wodurch ein an Stelle eines Gewindeschneidstahls an einem Baeken be festigter Abstechstahl seinen Ators (hul erhält.
CH116188D 1925-10-29 1925-10-29 Gasgewindeschneid- und Abstechmaschine. CH116188A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0097745A3 (en) * 1982-06-25 1984-05-09 Erico Products, Inc. Tapered thread cutting machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0097745A3 (en) * 1982-06-25 1984-05-09 Erico Products, Inc. Tapered thread cutting machine
US4526496A (en) * 1982-06-25 1985-07-02 Erico Products, Inc. Tapered thread cutting machine

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