CH116208A - Steuerungseinrichtung eines Servomotors, der die Reguliernadel einer Hochdruckturbine bewegt. - Google Patents

Steuerungseinrichtung eines Servomotors, der die Reguliernadel einer Hochdruckturbine bewegt.

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CH116208A
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CH
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piston
servo motor
cylinder
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regulating needle
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Inventor
Pilsen Aktiengesellschaft V In
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Skoda Kp
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  Steuerungseinrichtung eines Servomotors, der die Reguliernadel  einer Hochdruckturbine bewegt.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist eine Steuerungseinrichtung eines Servo  motors, der zur Bewegung der Reguliernadel  bei einer Hochdruckturbine dient, deren Ge  schwindigkeit durch     Strahlablenkung    gesteuert  wird. .  



  Die doppelte Regulierung, die bei     Hoch-          druck-Peltonrädern    in Verwendung kommt,  denen das Wasser in langen Rohrleitungen  zugeführt wird, arbeitet zum Zwecke der  Verhütung von gefährlichen Wasserstössen  in der Rohrleitung wie folgt:  Bei Belastungsänderungen, zum Beispiel  bei Entlastung, lenkt der     Wasserstrahlab-          lenker    die Richtung des Wassers vom     Lauf-          rade    derart ab, dass sich die Leistung der  Turbine verkleinert und dann erst schiebt  sich die Reguliernadel langsam in die Düse  hinein; in dem     AZasse,    als sich die Nadel  einschiebt, schwenkt der     Strahlablenker    aus  dem Wasserstrahl aus.

   Bei plötzlicher Be  lastung     ,schwenkt    der     Strahlablenker    aus und  wird gleichzeitig die Nadel aus der Düse    herausgezogen, wodurch der     Wasserzufluss     zum     Laufrade    vergrössert wird. Die oben be  schriebene umständliche Bewegung beider  Regulierorgane erzielt man bei bestehenden  Konstruktionen durch eine sehr komplizierte  Einrichtung mit Hilfe von Katarakten,  Bremsen und Federn, die zur Bewegung des       Strahlablenkers    oder der Nadel dienen. Die  Kräfte, die zum Erzielen dieser Bewegung  benötigt werden, sind bedeutend und infolge  dessen sind die Federn, Bremsen usw. von  grossen Dimensionen.

   Die gegenseitige Lage  der beiden Organe wird durch     verscbiedene     Anschläge und gekrümmte Flächen erzielt,  auf denen sich die Anschläge oder Hebel  bewegen. Diese Einrichtungen sind im ganzen  sehr kompliziert, unübersichtlich und teuer,  und es ist nur selten möglich,     Regulatören     normaler     Konstruktion    zu verwenden.  



  Infolge ihrer Kompliziertheit können sie  leicht versagen, und es ist dabei unmöglich,  zu erzielen, dass sich der     Strahlablenker     knapp über dem Wasserstrahl befindet, da-      mit er bei einer Entlastung der Turbine  augenblicklich den Strahl ablenke.  



  Durch vorliegende Erfindung sollen diese  Fehler und Nachteile beseitigt werden. Die Er  findung besteht darin, dass     derZylinder    des Ser  vomotors, der zur Bewegung des     Strahlab-          lenkers    dient, durch eine Rohrleitung in       Verbindung    mit einem Hilfszylinder steht,  der auf ein Steuerorgan des zur Bewegung  der Nadel dienenden Servomotors einwirkt,  wobei der Druckunterschied zu beiden Seiten  des Kolbens des Servomotors, der zur Be  wegung des     Strahlablenkers    dient, zum Be  trieb des Hilfszylinders verwendet     wird.    Die  Vorrichtung gemäss der Erfindung ist in ihrer       Wirkungsweise    ungewöhnlich einfach,

   da  durch auch betriebssicher und genau, da  alle Bewegungen der Reguliernadel aus  schliesslich hydraulisch erfolgen.  



  Auf der beiliegenden     Zeiehuung    ist ein  Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der  Erfindung schematisch dargestellt.     Abb.    1  stellt die Gesamtanordnung dar;     Abb.    2 und  3 sind Einzelheiten.  



  In     Abb.    1 ist V der Zylinder eines nor  malen hydraulischen Geschwindigkeitsreglers  zur Bewegung des     Strahlablenkers    2. Mit  dem Kolben 1 ist der     Strahlablenker    2 mit  teist Lenkerstange und Hebel verbunden.  Beide Räume vor und hinter dein Kolben  sind durch die Rohrleitungen 3 und 4 mit  dem Hilfszylinder 5 verbunden, in dem sich  der Kolben 6 bewegt, der unter dein     Ein-          flusse    der     Feder    13 steht und     finit    dem Ver  teilungsschieber 7 verbunden ist.

   Beide  Räume vor und hinter     dein    Kolben 1 des  Zylinders V sind durch eine Rohrleitung,  (nicht dargestellt) mit der Quelle oder den  Quellen des Druckmittels, und zwar durch  eine     Zufluss-        bezw.        Abflussleitung    verbunden.  Am Boden des Zylinders des Verteilungs  schiebers ist eine Stellschraube 8 angebracht,  mit welcher der Hub des     Schiebers    begrenzt  werden kann. Der Zylinder des Verteilungs  schiebers ist durch die Rohrleitungen     10;10'     mit dem Servomotor     IV    für die Nadelbe  wegung verbunden.  



  Die Vorrichtung wirkt folgendermassen    Bei Entlastung der Turbine steigt der  Druck vor dem     Kolben    1 und der Kolben  verschiebt sich so, dass der     Strahlablenker    2  den     Wasserstrahl    ganz oder teilweise vom       Laufrade        ablenkt.    Bei Druckerhöhung vor  dem Kolben 1 erhöht sich auch der Druck  über den Kolben 6; dadurch verschiebt sich  dieser in der Richtung nach unten und ver  schiebt auch den mit ihm verbundenen Ver  teilungsschieber in die in     Abb.    2 dargestellte  Lage.

   In dieser Lage strömt das Drucköl,  das durch die Rohrleitung 9 eingeleitet wird,  durch den teilweise     offenen    Kanal 10 hinter  den     Differenzialkolben    11 des Servomotors     ll',     der mit der Reguliernadel 12 verbunden ist,  die sieh langsam in die Düse hineinschiebt.  Durch das Einschieben der Reguliernadel  in die Düse wird die ausströmende Wasser  menge verkleinert und     schwenkt    der Strahl  ablenker allmählich aus dem Wasserstrahl  aus, bis endlich der der neuen Belastung  entsprechend starke Strahl gebildet ist. Ent  spricht nun die Strahlstärke der neuen Be  lastung, so liegt der     Strahlablenker    knapp  an der Aussenfläche des Wasserstrahls.

   Der  Druck auf beiden Seiten des Kolbens 1 hat  sich ausgeglichen und der Kolben 6 ver  schiebt sich durch die Wirkung der Feder  13 in der Mittellage, wodurch der Kanal 10'  so weit abgeschlossen wird, dass die Be  wegung des Kolbens 11 aufhört.  



  Bei augenblicklicher Belastungserhöhung  steigt der Druck hinter dem Kolben 1, und  der     Strahlablenker        schwenkt    von der Aussen  fläche des Strahls ab. Durch das Ansteigen  des Druckes     hinter    dein Kolben 1 steigt  auch der Druck unter dem Kolben 6, der  sich samt dem Schieber 7 verschiebt und  die Verbindung der Kanäle 10' und 14 ver  ursacht (siehe Abbildung 3).

   Durch Verbin  dung dieser beiden Kanäle fliesst die Druck  flüssigkeit aus dem Raume hinter dein Kol  ben 11 ab und verschiebt sich dieser augen  blicklich, da ein ständiger Druck auf seine  kleinere     Flüche    einwirkt, und zwar derart,  dass die Reguliernadel sieh aus der Düse       herausseliiebt    und einen grösseren     Wasserzu-          fluss    in das Laufrad in dem Masse, wie es      der Belastung der . Turbine entspricht;       zulässt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerungseinrichtung eines Servomotors zur Bewegung der Reguliernadel einer Hoch druckturbine; bei der die Geschwindigkeits regelung durch einen von einem Servomotor bewegten Strahlablenker bewerkstelligt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder des Servomotors, der zur Bewegung des Strahlablenkers dient, durch eine Rohrleitung mit einem Hilfszylinder in Verbindung steht, welcher auf ein Steuerorgan. des Servomo tors der Reguliernadel einwirkt, wobei der Druckunterschied zu beiden Seiten des Kol bens des Strahlablenkerzylinders zum Be trieb des Hilfszylinders verwendet wird,
    so dass auf diese Art alle Bewegungen der Re guliernadel ausschliesslich hydraulisch erfolgen. UNTERAN SPRüCHE 1. Steuerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckunterschied zu beiden Seiten des Kolbens des Strahlablenkerzylinders auf eine _ bewegliche Wand übertragen wird, welche mit dem Steuerorgan des Servo motors der Reguliernadel verbunden ist. 2.
    Steuerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seiten des Strahlablenkerzylinders durch Rohrleitungen mit entsprechenden; durch eine bewegliche Wand<B>-</B>voneinander ge trennten Räumen des Hilfszylinders in Verbindung stehen, wobei die Trennungs wand mit dem Steuerorgan des die Nadel bewegenden Servomotors in Verbindung steht.
    3. Steuerungseinrichtung nach @Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Erreichen des Gleichgewichtszustandes der Turbine ein Kolben des Hilfszylinders durch eine Feder in eine solche Lage be wegt wird, dass das Steuerorgan einen zum Servomotor der Reguliernadel führen den Kanal abschliesst, so dass die Bewegung des Kolbens dieses Servomotors aufhört.
CH116208D 1924-08-27 1925-08-10 Steuerungseinrichtung eines Servomotors, der die Reguliernadel einer Hochdruckturbine bewegt. CH116208A (de)

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