CH116305A - Heizvorrichtung mit Wärmeaufspeicherung. - Google Patents

Heizvorrichtung mit Wärmeaufspeicherung.

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CH116305A
CH116305A CH116305DA CH116305A CH 116305 A CH116305 A CH 116305A CH 116305D A CH116305D A CH 116305DA CH 116305 A CH116305 A CH 116305A
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CH
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heat
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Theodor Popescu
Alexander Pais
Constantin Pais
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Theodor Popescu
Alexander Pais
Constantin Pais
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/20Ranges
    • F24B1/24Ranges with built-in masses for heat storage or heat insulation

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Description


  Heizvorrichtung mit Wärmeaufspeicherung.    Vorliegende Erfindung bildet eine     Heiz-          vorrichtung    für gewerbliche und häusliche  Zwecke aller Art. Die Erfindung besteht  darin, dass die Heizvorrichtung, einen von  geschlossenen Kanälen durchsetzen, wärme  leitenden und allseitig wärmeisolierten Block  aufweist, der in seinen Kanälen ein für alle  mal eine Substanz eingefüllt enthält, welche  zwischen den Temperaturgrenzen, innerhalb  welcher die aufgespeicherte     -\Värme    nutzbar  gemacht werden soll, sich im Zustande des  gesättigten Dampfes unter Druck befindet;

    und zwar sowohl bei der Erwärmung, als  auch bei der Wärmeabgabe, wobei die Wärme  isolierung des Blockes an den     Wärmeent-          nahmestellen    je nach Bedarf entfernt und  wieder hergestellt werden     kann.     



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung ein Küchenofen dar  gestellt.     Fig.    1 zeigt den Küchenofen in  schematischem Längsschnitt;     Fig.    2 einen  Querschnitt nach Linie     II--II    der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt nach Linie       HI-III    der     Fig.    1;     Fig.    4 zeigt eine Drauf  sicht auf den Küchenofen;

   In den     Fig.    5    und 6 ist eine Art der Regelung der Wärme  abgabe im Querschnitt nach Linie     V--V    der       Fig.    4 in zwei charakteristischen Stellungen  veranschaulicht;     Fig.    7 zeigt eine zweite  Art der Regelung der Wärmeabgabe in einem  Querschnitt nach Linie     VII-VII    der     Fig.    4  im vergrösserten Massstab ; Die     Fig.    8-11  zeigen eine Ausführungsform eines Blockes  in Seitenansicht, Draufsicht und in Schnitten  nach den Linien     X-X    und     XI-XI    der       Fig.    9 ;

   In den     Fig.        I2-15    ist eine zweite  Ausführungsform eines Blockes in . Seiten  ansicht, Draufsicht und in Querschnitten  nach den Linien     XIV-XIV    und     XV-XV     der     Fig.    13 dargestellt.  



  Der     Küchenofen    gemäss den     Fig.    1-7  weist einen gut wärmeleitenden Block x  zweckmässig aus Metall auf, der von einem  eigenartigen, druck- und gasdicht geschlosse  nen     Hohlkörpersystem    beziehungsweise Kanal  system durchzogen ist. Letzteres besteht  bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus  einem Bündel von Röhren 2, die auf irgend  eine geeignete Weise mechanisch und ther  misch zu einer Einheit vereinigt sind. In      den Röhren 2 ist ein für allemal ein flüssiges,  beziehungsweise     gasförmiges        Wärmeübertra-          gungsmittel    eingefüllt.

   Als solches Wärme  übertragungsmittel kann für die in Rede  Stehende Durchführungsform der Erfindung  zum Beispiel Ammoniak verwendet werden.  Jede Röhre ist durch     Verschluss-Mittel    3  (z. B. Pfropfen,     Verschweissungen    und     dergl.)     druck- und gasdicht geschlossen, so dass  Gewähr gegeben ist, dass das im Rohr befind  liche     Wärmeübertragungsmittel    in     dem    kon  stanten Rohrvolumen erhitzt werden     leann,     ohne dass sich die Menge des ein für allemal  eingeschlossenen     Wärmeübertragungsmittels     ändert.  



  Die Anordnung und der     Zusammenbau     der Röhren in dem Block kann auf die ver  schiedenartigste Weise gewählt werden. Bei  dem Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.     1-6 besteht der wärmeleitende Block x aus  gut wärmeleitenden Mitteln (Metallplatten,  Metallpulver, Metallspäne, leicht schmelzbares       Metall    und dergleichen in einem Metallgefässe)  zwischen welchen das geschlossene Röhren  system 2 gebettet ist. 5, 5, 5 stellen um  das Rohrbündel herumgelegte Bandagen aus  Metallbändern dar, welche die Röhren zu  sammenhalten. 6, 6 sind zwischen die Röhren  verlegte Zwischenkörper aus Metallpulver  (z. B.

   Kupferpulver) und 7, 8, 9 und 10 sind  über die     vorgenamiten    Elemente 2, 5, 6 an  geordnete Metallplatten, die zu einem Gehäuse  vereinigt sind. 7 ist die Platte mit der  Heizfläche für das Röhrensystem und 9 die  Platte mit der     Wärmeabgabefläche.     



  Unter dem Block x ist eine     Heizvorrich-          tung    vorgesehen; sie besteht aus einem Rost  20, einer Feuertür 21, einem Aschenfall 22,  dem Feuerraum 23, mehreren Flammen  kanälen 24 (Fis. 3) und dem Rauchabzug 25,  der durch einen Deckel 26 abgeschlossen  werden kann. Das Röhrensystem und die       Heizvorrichtung    sind in geeigneter Weise  durch Isolierkörper abgedeckt. Die     Isolier-          körper    sind in Bezug auf das     Röhrensystem     und die Heizvorrichtung zum Teil fix und  zum Teil beweglich angeordnet.

   Die fixen       Isolierkörper    bestehen aus einem     Isolierkasten       30, der für Koch- und Bratzwecke mit einem  Dom     .31    versehen sein kann. Die rückwärtige       Öffnung    des Kastens ist durch einen gleich  falls als Isolierkörper ausgebildeten Deckel  32 abgeschlossen. Die obere Wand des       Isolierkastens    30, die auf der Wärmeabgabe  platte 9 des Blockes x aufliegt, ist stellen  weise mit     Öffnungen    35, 36, 37 versehen,  die durch als Wärmeisolierung ausgebildete,  bewegliche     Passkörper    45, 46, 47     geöffnet     und geschlossen werden können.  



  Die Öffnungen 35, 36 verlaufen quer  über die ganze Breite des Ofens; die mit  diesen     Öffnungen    zusammenwirkenden     Pass-          stücke    45, 46 sind zu Schiebern ausgebildet.  Die Schieber 45, 46 sind an ihrer einen  Schmalseite mit einer bogenförmigen     Aus-          nehmung    50 ausgestattet; an der andern  Schmalseite ist je ein     Handgriff    51 zur Be  dienung der Schieber vorgesehen. Nehmen  die Schieber 45, 46 die aus     Fig.    4 ersicht  liche Stellung des Schiebers 45 ein, so sind  die     Wärmeabgabeöffnungen    35, 36 zur Gänze  geschlossen.

   Durch Verschiebung der     Schieber     45, 46 in der in     Fig.    4 bezeichneten Pfeil  richtung kann die Grösse der wärmeabgeben  den Fläche und damit die an den zu er  hitzenden Gegenstand, zum Beispiel einen  Kochtopf 53, abgegebene Wärme geregelt  werden (vergleiche Stellung des Schiebers  46 in den     Fig.    4, 5 und 6). Die Öffnung  37 ist bei dein gezeichneten Ausführungs  beispiel kreisrund, verläuft gegen die Wärme  abgabeplatte 9 kegelförmig und kann durch  einen kegelförmigen     Deckel47    abgeschlossen  werden.

   Im Bereiche der Öffnung 37 ist  gleichfalls eine Einrichtung zur Regelung  der an den zu     erhitzenden    Gegenstand, zum  Beispiel einen Kochtopf 54, abzugebenden  Wärme angeordnet; dieselbe besitzt einen  zweiarmigen Hebel 57, der bei 58 seine  Drehachse hat. Der eine Hebelarm 5 7' be  findet sich in einem Schlitz des Blockes x,  wobei das Ende des     Arnies    57' annähernd  in der Mitte der     Öffnung    37 liegt. Der  zweite Hebelarm<B>57"</B> kann durch eine Stell  schraube 60 verstellt werden. Nimmt die  Regelungseinrichtung die in     Fig.    7 mit vollen      Linien gezeichnete Stellung ein, so sitzt der  Topf 54 auf der     Wärmeabgabeplatte    9 der  Öffnung 37 vollständig auf.

   In dieser Stellung  findet Erhitzung des Topfes 54 statt. Soll  die Erhitzung unterbrochen werden, so ist  es nur erforderlich die Schraube 60 so zu  drehen, dass der Hebel 57 die mit strich  punktierten Linien angedeutete Stellung ein  nimmt. Bei     Verschwenkung    des Hebels 57  wird der Topf von der     Wärmeabgabeplatte     9 abgehoben und hierdurch die Erhitzung  des Topfes durch Zwischenschaltung von  Luft vermindert. Die Öffnungen 35, 36, 37  reichen bis auf die     Wärmeabgabeplatte    9  des     Hohlkörpersystems.    Der Isolierkasten  mit seinem gesamten Inhalt ruht auf vier  Füssen 40.  



  Die Handhabung und der Betrieb des  vorstehend beschriebenen Ofens sind folgende:  Vor dem Anheizen des Ofens wird der  Deckel 26 abgenommen, der Rauchabzug 25  an einem Kamin angeschlossen und nach  Auflage von     Brennstpff    auf den Rost 20 die  Heizvorrichtung in Tätigkeit gesetzt.  



  Das in den Hohlräumen des Blockes x  ein für allemal druck- und gasdicht einge  schlossene     Wärmeübertragungsmittel    wird  zweckmässig auf jene Temperatur erhitzt, bei  welcher unter Berücksichtigung der Art und  Menge des eingeschlossenen     Wärmeübertra-          gungsmittels    dasselbe sich im Zustande des  gesättigten Dampfes unter Druck befindet,  und vorteilhaft die Leitfähigkeit des Wärme  übertragungsmittels sich ihrem Höchstwerte  nähert.

   In diesem Zustand des     Wärmeüber-          tragungsmittels    wird die durch die     Heizvor-          richtung    der Platten 7 des Blockes x zuge  führte kalorische Energie nahezu augenblick  lich und mit überraschend günstigem Wirkungs  grad an die Energie abgebende Stelle (Platte  9) geleitet und kann von dieser Platte bei  entsprechender Freilegung der Öffnungen 35,  36, 37 durch Verschiebung der Schieber 45,  46, oder durch Abnahme des Deckels 47 zu  beliebigen Zwecken abgenommen werden.  



  Ist der vorerwähnte günstige Zustand  der Wärmeleitung des Wärmeübertragungs-    mittels erreicht, so kann -die Feuerung ganz  abgestellt werden und durch Aufsetzen des  Deckels 26 und durch Schliessung der Schieber  45, 46 und des Deckels 47 eine vollständige       Abisolierung    der ganzen Einrichtung ermög  licht werden. In diesem Zustande kann aus  dem Ofen ohne Zuführung neuer Wärme  mehrere Tage hindurch die unter den gün  stigen wärmewirtschaftlichen Verhältnissen       aufgespeicherte    Wärme nach Bedarf ent  nommen werden.

   Zu diesem Zwecke ist es  nur notwendig, einen oder beide Schieber 45!  46 in der in     Fig.    4     gezeichneteten    Pfeilrich  tung zu verschieben oder den Deckel 47 ab  zuheben und in die freigelegten Öffnungen  35     bezw.    36     bezw.    37     bezw.    dem Dom 31  die entsprechenden Koch- und Bratgefässe  einzusetzen.  



  Um die     Übertragung.    der im Block x auf  gespeicherten Wärme auf die zu erhitzenden  Gegenstände (Koch- und Bratgefässe) un  mittelbar zu gestalten, muss für eine gute,  wärmeleitende Verbindung zwischen dem zu  erhitzenden Gegenstand und der wärmeab  gebenden Platte 9 Sorge getragen werden.  Dies kann auf die verschiedenartigste Weise  bewirkt werden. Eine Art der günstigsten  Wärmeübertragung wird dadurch erzielt, dass  die Oberfläche der wärmeabgebenden Platte 9  und die Unterfläche des zu erhitzenden Gegen  standes, zum Beispiel Kochtopfes, geschliffen  werden.

   Hierdurch wird beim Aufsetzen  eines solchen Kochtopfes auf die Platte 9  erreicht, dass die geschliffenen Flächen sich  an allen Stellen innig berühren und an keiner  Stelle zwischen den Flächen ein die Wärme  übertragung hinderndes Mittel, zum Beispiel  Luft, verbleiben kann. Eine andere Art zur  Erreichung einer- guten Wärmeübertragung  besteht darin, dass zwischen den zur Wärme  abgabe     dienenden    Heizflächen und dem zu  erhitzenden Gegenstand, zum Beispiel Koch  gefäss, eine Schicht aus leicht schmelzendem  Metall angeordnet wird, dessen .Schmelz  punkt unter der abzugebenden Temperatur  liegt. Als Zwischenmetall eignen sich die  verschiedenartigsten Legierungen, zum Bei  spiel     Wodd.sches    Metall.

        Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den       Fig.    1 bis 6 besteht der Block aus einem  System von Röhren und einem Zwischen  körper. In den     Fig.    8 bis     11-bezw.    12 bis  15 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele  von Blöcken für Heizvorrichtungen dargestellt.  Der in den     Fig.    8 bis 11 veranschaulichte  Block besteht aus einer Metallplatte 70, in  welcher mehrere parallel verlaufende Kanäle  71 vorgesehen sind. Die Kanäle 71 sind in  parallel zur wärmeabgebenden Fläche 9'     all-          geordneter    Reihe     r-r    angeordnet. Die  Enden der Kanäle sind durch     Querkanäle    73,  74 miteinander verbunden.

   In dem aus  untereinander kommunizierenden Kanälen 71,  73, 74 bestehenden Kanalsystem ist ein für  allemal die Substanz eingefüllt, welche sich  zwischen den Temperaturgrenzen, innerhalb  welcher die aufgespeicherte Wärme nutzbar  gemacht werden soll, sich im Zustande des  gesättigten Dampfes unter Druck befindet.    Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den       Fig.    12 bis 15 bestellt der Block x aus einer  Metallplatte 75, die der Länge nach     voll     Kanälen 76, 77 durchsetzt ist.

   Die Kanäle  76 besitzen kleineren Durchmesser und liegen  in einer parallel zur wärmeabgebenden Fläche  9' verlaufenden Reihe Die Kanäle 77  besitzen grösseren Durchmesser und liegen in  einer unterhalb der Kanäle 76 befindlichen  Reihe Die Kanäle 76 stehen unter  einander durch Querkanäle 80, 81, die Ka  näle 77 durch Querkanäle 82, 83 in Verbin  dung. Die Querkanäle 80, 82     bezw.    81, 83  sind wiederum durch kurze     Vertikalkanäle     85 verbunden. Es folgt hieraus, dar sämt  liche Längskanäle 76, 77 in dem Block x  miteinander kommunizieren.  



  Die Herstellung der Blöcke     a:    gemäss den       Fig.    8 bis 15 kann in der verschiedenartigsten  Weise     durehgeführt    werden. Zweckmässig  bestehen die Blöcke x aus Gusseisen oder  Stahlplatten mit eingegossenen oder ausge  sparten, geschlossenen Kanälen. Hierbei  können die Kanäle aus Röhren, zum Beispiel       Mannesmann-Röhren;    bestehen, die beim       Giessen    der Blöcke gleich     miteingegossen       werden.

   Die Wirkung des     Wärmeübertra-          gungsmittels    besteht darin, die zugeführte  Wärme auf das ganze Kanalsystem des  Blockes, welches das     Wärmeübertragungs-          mittel    enthält, sowohl bei der     Erwärulung     als auch bei der Abkühlung     augenblieldieh     auf die ganze Masse des Blockes gleichmässig  zu übertragen.  



  Die Wirkungsweise bei der     Wärmeüber-          tragung    ist die folgende  Man wählt die Art und Menge des     Wär-          meübertragungsmittels,welches    in das Kanal  system des Blockes ein für allemal eingeführt  wird, so dar es sich innerhalb der Tempe  raturgrenzen, zwischen welchen die Wärme       nutzbar    gemacht werden soll, im Zustande  des gesättigten Dampfes     befindet.    Wenn  man zum Beispiel eine Temperatur von 100    bis 240   C benötigt, wird man in das Kanal  system des Blockes Alkohol oder Wasser       etc.    einfüllen, das heisst solche Substanzen,

    welche zwischen diesen Grenzen sieh im Zu  stande des gesättigten     Dampfes    befinden.  



  Ist das     Wärmeübertragungsmittel    bei  spielsweise Alkohol, so wird die Menge des  selben derart zu wählen sein, dar sie dem  kritischen Volumen entspricht. Mit einer       geringeren    Menge wird der Zustand des ge  sättigten Dampfes bis zu einer Temperatur  von 240   (der britischen     Temperatur)    nicht  eintreten.  



  Wenn man eine     Wärmeübertragung     zwischen den Temperaturen 0   und     +1300     vornehmen will, wird man zum Beispiel  Ammoniak verwenden.  



  Die     Heizvorrichtung    erfüllt hinsichtlich       Wärnieöl.:oiioinie    und Handhabung praktische  Forderungen. Die Ausbildung des Wärme  speichers als Block mit Kanälen und mit in  diesen eingefüllten Substanzen der eingangs  erwähnten Art, ermöglicht auf einfache  Weise eine gute     Wä        rineisolierung.    Durch  die kombinierte     Anwendung    der einzelnen  Elemente kann eine Heizvorrichtung geschaf  fen werden, die beispielsweise in ihrer An  wendung auf     Kiiehenofen    es ermöglicht, beim  einmaligen Anheizen in 24 Stunden, mit      einer weit geringeren Menge von Brenn  material als bisher es möglich ist,

   innerhalb  langer Zeit nach dem Anheizen eine ver  blüffend rasche Wärmeübertragung zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heizvorrichtung, gekennzeichnet durch einen von geschlossenen Kanälen durchsetzten, wärmeleitenden und allseitig wärmeisolierten Block, der in seinen Kanälen ein für allemal als Wärmeübertragungsmittel eine Substanz eingefüllt enthält, welche zwischen den Tem peraturgrenzen, innerhalb welcher die auf gespeicherte Wärme nutzbar gemacht werden soll, sich im Zustande des gesättigten Dampfes unter Druck befindet, und zwar sowohl bei der Erwärmung, als auch bei der Wärme abgabe, wobei die Wärmeisolierung - des Blockes an den Wärmeabnahmestellen je nach Bedarf entfernt und wiederhergestellt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Block als gut wärmeleitendes Material Metall aufweist, welches die das Wärmeüber- tragungsmittel enthaltenden Kanäle um gibt. 2. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Wärmeübertragungsmittel enthaltenden, geschlossenen Kanäle ge bildet sind durch Röhren, die in einem massiven Metallblock eingelassen sind. 3. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Block aus einem gegossenen Metallkörper mit beim Giessen desselben ausgesparten, geschlossenen Kanälen für das Wärmeübertragungsmittel besteht. 4.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Wärmeübertragungsmittel enthaltenden Kanäle des Blockes durch Verbindungskanäle miteinander zu einem kommunizierenden Kanalsystem verbunden sind. 5. Ueizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Wärmeübertragungsmittel enthaltenden Kanäle in einer oder meh reren Reihen im Block angeordnet sind. 6.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Wärmeübertragungsmittel enthaltenden Kanäle in einem mit gut wärmeleitenden Materialien gefüllten Metallgefäss angeordnet sind. . 7. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die das Wärmeüber- tragungsmittel enthaltenden Kanäle in einem mit Metallkörperchen gefüllten Metallgefäss angeordnet sind. B.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die das Wärmeüber- tragungsmittel enthaltenden Kanäle in einem mit einer leicht schmelzbaren Metallegierung gefüllten Ifletallgefässe an geordnet sind. 9. Heizvorrichtung nach. Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Block ein Bündel von allseitig druck- und gasdicht geschlossenen Röhren aufweist. 10. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Wärmeentnahmestellen Mittel zum verlustlosen Übertragen der Wärme vom Block an den die Wärme ver brauchenden Gegenstand vorgesehen sind. 11.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Wärme ab gebende Fläche des Blockes an den Wärmeentnahmestellen geschliffen ist. 12. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Wärmeent- nahmestellen Schichten aus leicht schmelz barem Metall bezw. Metallegierungen vorgesehen sind. 13.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragung unter Ver mittlung eines flüssigen bezw. gas förmigen Wärmeüberträgers erfolgt, der bei tiefer Temperatur ein für allemal in das Kanalsystem eingefüllt wird. 14. Heizvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wä rme- entnahmestellen mit Einrichtungen zum Regeln der vom Block abgegebenen Wärme ausgestattet sind. 15. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die Regelung der vom Block abgegebenen Wärme durch Änderung der Grösse der die Wärme abgebenden Fläche erfolgt.
    16. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die Regelung der vom Block abgegebenen Wärme durch Zwischen schaltung von einem wärmeisolierenden Mittel zwischen die die Wärme abge bende Blockfläche und den die Wärme verbrauchenden Gegenstand erfolgt. 17. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 14 und 15, da durch gekennzeichnet, dass die Regelungs einrichtung über der wärmeabgebenden Fläche des Blockes beweglich angeordnete Isolationskörper aufweist. 18.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 14, 15 und 17, da durch gekennzeichnet, dass als Isolations körper dienende Schieber an einer quer zur Verschubrichtung liegenden Seite je mit einer bogenförmigen Ausnehmung ausgestattet sind. 19. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die Regelungseinrichtung Mittel zum Abheben des zu erhitzenden Gegen standes von der wärmeabgebenden Fläche des Blockes besitzt. 20.
    Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 und 19, dadurch ge kennzeichnet; dass in der wärmeabge benden Fläche des Blockes ein Hebe daumen eingelassen ist, der durch eine Betätigungseinrichtung aus der Ebene der die Wärme abgebenden Fläche be wegt werden kann.
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