CH116437A - Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in Flüssigkeiten. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in Flüssigkeiten.

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CH116437A
CH116437A CH116437DA CH116437A CH 116437 A CH116437 A CH 116437A CH 116437D A CH116437D A CH 116437DA CH 116437 A CH116437 A CH 116437A
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Koenemann Ernst Ing Dr
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Koenemann Ernst Ing Dr
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

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  Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf  in Flüssigkeiten.    Es ist bekannt, Dampf höherer Span  nung dadurch zu erzeugen, dass man die  beim Einleiten von Dampf in geeignete  Flüssigkeiten freiwerdende Wärme als Er  zeugungswärme benutzt und die durch das  Einleiten von Dampf verdünnte Hilfsflüssig  keit wiederum unter Druck ausdampft. Die  Temperatur im     Eindampfbehälter    ist hier  bei meist erheblich höher als die Temperatur  im Mischbehälter.

   Man hat nun vorgeschla  gen, zwischen Mischbehälter und Eindampf  behälter einen     Gegenstromvorwärmer    einzu  schalten, der die Temperatur der Hilfs  flüssigkeit bis zu einem gewissen Grad den  Temperaturen im     Eindampfbehälter        bezw.     Mischbehälter näher bringt.  



  Eingehende Untersuchungen zeigen je  doch, dass dieser Ausgleich nur sehr unvoll  kommen ist, und dass durch einen vollkomme  neren Ausgleich der Wirkungsgrad der Ge  samtanlage entscheidend     beeinflusst    werden  kann. Erreicht wird dies gemäss der Er  findung dadurch, dass die Flüssigkeit vor  Eintritt in einen     Eindampfbehälter    unter    höheren Druck als den des     Eindainpfbehäl-          ters    gesetzt wird.  



  Auf der anliegenden Zeichnung. ist ein  Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäss  der Erfindung dargestellt.  



  In dem     Eindampfbehälter    1 und in dein  Mischbehälter 2 befindet sich die Hilfsflüs  sigkeit, beispielsweise Natronlauge. Durch  eine Feuerung 3 wird im     Eindampfbehälter    1  aus der Hilfsflüssigkeit Wasserdampf er  zeugt, welcher durch eine Rohrleitung 4 ent  nommen wird, nach Arbeitsleistung in eine  Rohrleitung 5 und von hier zu einer Misch  düse 6 gelangt, in der er sich mit der Hilfs  flüssigkeit vereinigt. Die freiwerdende  Wärme erzeugt in einem Dampfkessel 7 aus  Wasser Wasserdampf, welcher durch eine  Leitung 8 entnommen wird.  



  Eine Räderpumpe 9 dient zum Erzeuger  eines Umlaufes der Hilfsflüssigkeit zwischen       Eindampfbehälter    1 und Mischbehälter 2.  Sie drückt die Hilfsflüssigkeit unter einem  höheren Druck, als dem Druck im Eindampf  behälter 1, in den     Gegenstromvorwärmer    10.      In einem Drosselventil 11     sinkt.    der Druck  auf den Druck des     Eindampfbehälters    1,  und mit diesem Druck     belangt    die     Hilfs-          flüssigkeit    durch ein Rohr 1? und den     Ge-          benstromvorwärmer    10 und ein Rohr<B>13</B> zu       einem    Drosselventil 14.

   Von hier     gelangt          sie    unter entsprechender     Entspannung    in den  Mischbehälter     Ei        zurücl@.     



  Bei der Betrachtung der     Wirkungsweise     ist davon auszugehen, dass die Konzentra  tion der     Hilfsflüssigkeit    im     Mischbehälter     erheblich     geringer    ist. als im     Eindampfbehäl-          ter    1.

       Infolgedessen    ist auch     die    Siedetem  peratur der     Hilfsflüssigkeit    im Behälter  aus zwei Gründen erheblich     geringer    als im  Behälter 1, nämlich erstens     wegen    der     ge-          ringeren    Konzentration und zweitens     wegen     des     geringeren    Druckes.  



  Würde man durch die Pumpe 9 die     Hilfs-          flüssibkeit    mit dein Druck des     Einclampf-          behä.lters    1 durch den     Gegenstromvorwärmer          1!i    schicken, so     würde.    zwar im     Ge;

  enstrom-          vorwäriner    10 die durch den     geringeren          Druek    bedingte Herabsetzung des Siede  punktes in Fortfall kommen, die durch die       geringere    Konzentration     bedingte        Erniedri-          gung    des Siedepunktes aber bestehen bleiben.

    Es     würde    daher im     Gegenstromvorwärmer     nur ein sehr unvollkommener Temperatur  ausgleich erreicht werden können, da die zum       Eindampfbehälter        hinbewegte        Flüssigkeit    er  lieblich tiefer siedet als die vom Eindampf  behälter     rückkehrende    Flüssigkeit, ein Sie  den im     Vorwärmer    aber natürlich auf jeden       Fall        vermieden    werden muss.

    
EMI0002.0053     
  
    Wird <SEP> hingegen <SEP> die <SEP> Flüssigkeit <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Pumpe <SEP> 9 <SEP> auf <SEP> einen <SEP> höheren <SEP> Druck <SEP> als <SEP> den
<tb>  des <SEP> Eindanipfbehälters <SEP> gebracht <SEP> und <SEP> die
<tb>  Flüssigkeit <SEP> von <SEP> diesem <SEP> Druck <SEP> im <SEP> Drossel  ventil <SEP> 11 <SEP> g,ieder <SEP> entlastet:, <SEP> so <SEP> ist <SEP> es <SEP> möglich,
<tb>  die <SEP> Temperatm, <SEP> dE,r <SEP> hinströmenden <SEP> und <SEP> der
<tb>  ztiriielistrc3iiic-itden <SEP> Flüssigkeit <SEP> bis <SEP> auf <SEP> ein
<tb>  geringes, <SEP> an <SEP> der <SEP> Heizfläche <SEP> erforderliches
<tb>  Temperaturgefälle <SEP> auszugleichen, <SEP> und <SEP> da.ntit
<tb>  die <SEP> Wirtschafiliclikeit <SEP> der <SEP> Gesamtanlage
<tb>  ausserordentlich <SEP> zii <SEP> erhöhen.
<tb>  



  Natürlich <SEP> kann <SEP> man <SEP> die <SEP> Einrichtung <SEP> auch
<tb>  dort <SEP> anwenden. <SEP> tvo <SEP> inelirere <SEP> Mischer <SEP> und <SEP> meh  rere <SEP> Verdaiiil,l't.r <SEP> zur <SEP> gleichen <SEP> Anlage <SEP> ge  hören, <SEP> und <SEP> kann <SEP> liier <SEP> .die <SEP> Ausgleichung <SEP> der
<tb>  Temperat..uren <SEP> z@visclien <SEP> beliebi-,en <SEP> lliseliern
<tb>  und <SEP> beliebi;geii <SEP> Verdampfern <SEP> vornehmen.

Claims (1)

  1. EMI0002.0054 PATENTANSPRUCH: Einrichlung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannring dureh Einleiten von Dampf in Flüssigkeiten, bei welcher zwischen einem Misehbehälter niid einem Eindampfbehälter ein Geben#truml@irwürmer eingeschaltet ist, dadurch gehennzeiclinet,
    dass die Flüssigkeit vor Eintritt in den Eindampfbehä lter unter höheren Druck ah den des Eindampfbehäl- ters besetzt wird. zum Zwecke, in dem<I>zwi-</I> schen Eindanipfbehälter und llisclibeliälter eingesehalteten (tegenstroinvorwä.rnier einen möglichst vollkommenen Temperaturausgleich zu erzielen.
CH116437D 1924-11-14 1925-08-17 Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in Flüssigkeiten. CH116437A (de)

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