CH116590A - Vorrichtung zur Herstellung von Holzstäbchen, insbesondere Zündholzstäbchen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Holzstäbchen, insbesondere Zündholzstäbchen.

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CH116590A
CH116590A CH116590DA CH116590A CH 116590 A CH116590 A CH 116590A CH 116590D A CH116590D A CH 116590DA CH 116590 A CH116590 A CH 116590A
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CH
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sticks
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knife
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Brugg Aktiengesellschaft
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Brugg Ag Masch
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/02Cutting match splints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung von     Holzstäbahen,    insbesondere     Zündholzstäbchen.       Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung zur Herstellung von     Holzstäbchen,     insbesondere     Zündholzstäbchen,    von quadra  tischem oder     rechteckigem    Querschnitt. Das  Werkstück wird von auf einem Schwungrad  gelagerten     Ritzmessern        vorgeritzt,    die wäh  rend des Schnittes geradlinig geführt wer  den. Nach der Erfindung wird zum Ab  schneiden des     vorgeritzten    Holzes ein     Evol-          ventenmesser    verwendet.  



  Rotierende     Evolventenmesser    sind bei  Zerkleinerungsmaschinen bereits bekannt. Es  ist aber neu, solche     Evolventenmesser    zum       Schneiden    von Stäbchen aus     vorgeritztem     Holz zu verwenden. Bisher     wurden    bei nach  dem Schälverfahren arbeitenden Abschlag  maschinen Messer mit gerader     Schneide    vor  gesehen. Solche Messer haben den Nachteil,  dass sie bei     vorgeritztem    Holz die     ganten    der  Stäbchen ausbrechen.

   Bei     Evolventenmessern     nach     vorliegender    Erfindung, deren Dreh  achse durch den Mittelpunkt des     Evolventen-          grundkreises    geht, liegt die Schneide wäh  rend des ganzen     Schnittes        tangential    zur  Holzfaser, indem die     Mittelsenkrechte    des  Holzstapels oder eine von ihr nur wenig ab-    stehende Parallele eine Tangente an den  Grundkreis der     Evolvente    bildet. Das     Evol-          ventenmesser    übt daher einen ziehenden  Schnitt aus und hat keinerlei Neigung, die       ganten    auszubrechen.

   Durch die     Evolven-          tenform    des Messers ist ein vollständig ge  naues Abschneiden der     vorgeritzten        Stäb-          chen    gewährleistet. Die natürliche     Porosität     des Holzes bleibt gewahrt, und die Stäbchen  erhalten die     denkbar    grösste     Festigkeit,    weil  der Schnitt der Faserrichtung folgt. Die  Stäbchen erhalten glatte, genau parallel lau  fende Oberflächen und sind daher für     die     Weiterverarbeitung in Automaten     vertreff-          lich    geeignet.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes' dar  gestellt.  



       Abb.    1 ist eine Stirnansicht des Schwung  rades der Vorrichtung,     Abb.    2 ein     Schnitt     nach der Linie     A-B-C-D,        Abb.    3 ein  Schnitt nach der Linie     E-F;        Abb.    4 ist eine  Stirnansicht des Schwungrades;     Abb.    5 und  6 zeigen schematisch die Stellung des     Evol-          ventenmessers    gegen das Holz zu Anfang  und Ende des Schnittes.

        Die     Ritzmesser    2 sind in eine U-förmige  Klammer     ??    eingespannt, die in einer     Füh-          ruiij    23 der Scheibe 1 parallel der     Anfanbs-          stellung    verschiebbar ist. Eine Feder 24  drückt auf einen     Bock    ?5, der an der     Klam-          iner    22 befestigt ist.

   Das andere Ende der  Feder ist gegen ein Lager ?6 am Schwung  rad 1 abgestützt.     3n    dem     Boch    25 ist eine  Rolle     2"r    befestigt, die beim Vorübergehen  der     Ritzmesser    an dein     Holzstück    3 durch  eine feststehende Bahn 28 in gerader Linie  geführt wird, so dass die Messer     '?    sich wäh  rend des Schnittes nicht nach einer Kreis  kurve, sondern nach einer geraden Linie  bewegen und das Holzstück in entsprechen  den, zueinander parallelen Geraden ritzen.

    Ein     Evolventenmesser    4 ist ungefähr dia  metral gegenüber den     Ritzmessern    über einer  Aussparung 5 im Schwungrad 1 so befestigt,  dass es längs der Schneide einen schmalen       ,Schlitz    6 freilässt. Vor dem     Schwungrad    1  befinden sich in einem Gehäuse 7 von     recht-          cekigem    Querschnitt und fest auf den Wel  len 8     bezw.    9 zwei geriffelte Walzen 10.

    Auf der Welle 9 ist ferner ein Klinkenrad  11     aufgekeilt    und ein Hebel 12 lose     schwinb-          hor        angeordnet,    welcher durch eine Feder 121       (Abb.    3) gegen das     Schwungrad    1 gedrückt  wird. Ausserdem sitzt auf jeder der beiden  Wellen 8 und 9 ein Stirnrad 13. Diese bei  den Stirnräder sind miteinander im Eingriff.  Auf dem Hebel 12 befindet sich eine     Klinke     14, welche unter Druck der Feder 15 in das  Klinkenrad 11 eingreift.

   Eine     andere    Klinke  16, deren Bolzen     ani        Gehäuse    7 fest  geschraubt ist, und die unter Druck der     Fe-          iler    17 steht, greift ebenfalls in das Klinken  rad 1.1 ein.     3m    obern Ende des Hebels 12  befindet sich auf     einem    Gewindebolzen 18  die Laufrolle 19, welche auf der am     Scliwunb-          rad    1 befindlichen Kurvenbahn 20 zu laufen  bestimmt ist. Neben jeder der beiden gerif  felten Walzen 10 und mit dem Gehäuse 7  fest verbunden befindet sich ein Führungs  stück 21, welches mit mehreren horizontal  liebenden messerscharfen Rippen versehen  ist.

   Diese sind     daz         bestimmt,    das zu schnei  dende Holzstück gegen jede andere Be-         wegung    als in der     Vorschubrichtung    zu  schützen.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Das zu verarbeitende Holzstück wird in  das Gehäuse 7     einbesehoben    und gegen die  Walzen 10     bepresst.    Dies kann von Hand  oder durch eine     beeibiiete        Vorriclitun-    ge  schehen. Mit jeder in Pfeilrichtung erfolgen  den Umdrehung des     Schwungrades    drehen  sich die     Walzen    1.0     infolge        Beeinflu.sun-          durch    den schwingbaren Hebel 12, Klinke  14 und Klinkenrad 11, sowie Stirnräder<B>13)</B>  und schieben das Holzstück 3     gegen    die  Messer.  



  Die in     Abb.    1 dargestellte Lage des       Schwungrades        liezw.    des     Schneidmessers    ent  spricht dem Beginn eines     Arbeitsvorganges.     Bei der in Pfeilrichtung erfolgenden weiteren  Drehung des     Schwungrades    ritzen die Ritz  messer 2 in einer     berannten    Weise das zu  verarbeitende     Holzstüch    3 in geraden Linien.

    Der     Schneidenabstand    der     Ritzmesser    ent  spricht     benan    der     gewünschten        14ölzchen-          breite.    Nach diesem     Vorgang    des Ritzens  wird das zu verarbeitende Holzstück 3 durch  die     obgenannte        Vorschubvorrichtung    genau  um die     vorgeritzte    Tiefe gegen das Schwung  rad 1 vorgeschoben, worauf das     Evolventen-          messer    4 in die Stellung kommt, wie sie aus       Abb.    5     cr;

  siclitlicli    ist, und welche dem Be  ginn des     Schneidvorganges        entsprielit.        3iis     der     gegenseitigen        Stellung    des Holzstuckes 3  und des     Sclnieidrnessers        -1,    nämlich so, dass  die.

       Mittelsenkrechte    des Holzstapels oder  eine von ihr nur     wenig    abstehende Parallele  eine Tangente an     den    Grundkreis der     Evol-          vente    bildet     (Abb.    5), ist ersichtlich, dass die       wagrecht        verlaufenden    Holzfasern 31 fast  genau     tanbential    zur kurvenförmigen Messer  schneide verlaufen, und dass die Messer  schneide das Holz     ungefähr    von der Mitte  aus nach beiden Seiten hin aufschneidet.

         3bb.    6 zeigt das Schwungrad     bezw.    das       Schneidmesser    am Ende des     Schneidvorban-          bes,    und es ist sofort. ersichtlich, dass die vor  erwähnten     Bedingungen,        tangentiale    Lage  der Holzfasern zur Messerschneide und           Schneidbeginn    annähernd in der Mitte des  zugeführten Holzes, auch in dieser Stellung  erfüllt werden. Das gleiche lässt sich für  jede beliebige Zwischenstellung nachweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Holz stäbchen, insbesondere Zündholzstäbchen von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt, mit auf einem Schwungrad gelagerten, wäh rend des Ritzens geradlinig geführten Ritz- messern, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abschneiden des vorgeritzten Holzes ein um den Mittelpunkt des Evolventengrundkreises rotierendes Evolventenmesser verwendet wird, wobei die Mittelsenkrechte des Holzstapels oder eine von ihr nur wenig abstehende Pa rallele eine Tangente an den Grundkreis der Evolvente bildet.
CH116590D 1925-08-14 1925-08-14 Vorrichtung zur Herstellung von Holzstäbchen, insbesondere Zündholzstäbchen. CH116590A (de)

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