CH116592A - Verfahren zur Herstellung einer Aluminiumplattierung auf Eisen- oder Stahlblechen bezw. -bändern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Aluminiumplattierung auf Eisen- oder Stahlblechen bezw. -bändern.

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CH116592A
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Aktiengesellschaft Tr Walzwerk
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Trierer Walzwerk Aktiengesells
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  Verfahren     zur    Herstellung einer     Aluminiumplattierung    auf Eisen- oder     Stahlblechen          bezw.    -bändern.    Zur Verbindung von Eisen- oder Stahl  blechen     bezw.    -bändern mit Aluminium zur  Herstellung einer     Aluminiumplattierung    sind  bisher verschiedene Verfahren angewendet  und vorgeschlagen worden. So     wurden    beide  Metalle oder wenigstens eines derselben vor  dem Zusammenwalzen auf mindestens<B>300',</B>  meist aber noch höher, nämlich bis auf die       Schweisstemperatur    des     Aluminiums    (550    bis<B>600')</B> erhitzt.

   Bei einem andern Ver  fahren wurde ein Bindemittel in flüssiger  Form (Lot) verwendet, oder es wurden die  Eisenbleche zu diesem Zweck vor der Ver  einigung mit dem Aluminiumblech mit Alu  miniumpulver abgerieben. Für eine Mehr  fachplanierung ist auch der Vorschlag ge  macht worden, das zwischen den zwei andern  Metallen anzuordnende Metall vor dem Wal  zen in flüssigem Zustand aufzubringen.  



  Alle diese Verfahren weisen erhebliche  Nachteile auf; vor allem ist bei dem jetzt  meist gebräuchlichen     Erhitzen,    bis zu<B>300'</B>  oder einer noch höheren     Temperatur    stets die  Gefahr einer gewissen     Zunderbildung    ge-    geben, und es ist bekannt, dass eine ein  wandfreie Planierung nicht möglich ist,  wenn nichtmetallische Fremdkörper sich  zwischen den Blechen befinden. Ausserdem  müssen die zu plattierenden Bänder in Ein  satztiegel verbracht, in den Ofen eingesetzt  und ihre Temperatur beobachtet werden usw.,  was teuer, sowie zeitraubend ist und geübtes  Personal erfordert.  



  Erfindungsgemäss werden Eisen- oder  Stahlbleche     bezw.        -bänder    mit Aluminium  dadurch     plattiert,    dass Bleche oder Bänder  aus diesen Metallen mit metallisch reiner  Fläche     aufeinanderliegend    ohne vorherige  Wärmebehandlung durch ein Kaltwalzwerk  geschickt werden.  



  . Die anliegende Zeichnung soll in stark  vergrössertem     Massstabe    rein schematisch und       perspektivisch    ein Bild vor dem Verbindungs  vorgang darstellen.  



  Eine Blechplatte, besonders vorteilhaft  ein Eisen- oder Stahlband 1     grösserer    Länge,  zum Beispiel von der üblichen Länge von  400 Metern, wird auf der einen Seite ja           künstlich        aufgerauht,    zum Beispiel mittelst  Sandstrahlgebläses, wodurch die für die Ver  bindung dienende Fläche gleichzeitig metal  lisch rein gemacht wird.     Zweckmässig    wird  mit dem andern Metallband,     einem    Alumi  niumband 2, ebenso verfahren, das heisst.

    dieses auf der Seite 2a ebenfalls künstlich       #        auf.,        --eraulit.        Die        beiden        Metallbänder        werden     von dem etwa. noch anhaftenden Sand ge  reinigt und sodann mit den     beiden        auf-          gerauhten    Seiten     a.ufeinanderliegend    durch  Walzen 3, 4 eines     Kaltwalzwerkes    ge  schickt.

   Infolge der     Aufrauhung    weisen  die einander zugekehrten Seiten der Metall  bänder eine Unzahl von kleinen Vertiefungen  und Erhöhungen auf, welche unter dem  Druck der Walzen ineinander eintreten und  sieh     gegenseitig    verankern.

   Dabei wird     wäh-          rend        des        Walzens        eine        Temperatur        von        100        ",     wie sie durch den     Walzdruck    entsteht, nicht       überschritten,

      so dass das plattierte Band  jederzeit mit Lederhandschuhen erfasst und  bedient werden     harn.    Auf     dieseWeise    wird  ohne die Nachteile der bisherigen     Wärme-          behandlung    der Metallstreifen eine überaus  innige Verbindung derselben zu einem     Bi-          metallband    5     bewirkt.    Ein wesentlicher Vor  teil dieses     Verfahrens        besteht    darin, dass zum  Beispiel bei der Verbindung eines stark       fle-,ihein        Stahlbandes    mit einem Aluminium  band dem ersteren nicht, wie bisher,

   durch       ciie    Wärmebehandlung ein Teil seiner Feder  kraft genommen wird, diese     Federkraft    viel  mehr in vollem Masse erhalten bleibt.         Dieses    Verfahren ist natürlich nicht auf  die     Verbindung    von nur zwei     Metallhändern     zu einem     Bimetallband    beschränkt, sondern  kann auch zur     Heisstellung    von     plattierten     Metallstreifen     v@-rwendet    werden, welche aus  mehreren     -#letallagen    zusammengesetzt sind.  



  Die     Erfindung    ist     selbstverständlich    nicht  auf ein Verfahren     beschränkt,    bei welchem  das zur     Planierung    verwendete Blech oder  Band aus reinem Aluminium     besteht,    son  dern     sinngemäss    können auch Bleche oder  Bänder zur Herstellung der     Aluminiumplat-          tierung        verwendet    werden,     welche    aus einer       Aluininiunilegierung,    zum Beispiel     Alumi-          niuni-Magnesium-Kupferlegierung,

          Alumi-          nium-Ma.gnesium-Manganlegierung    oder Alu  minium -     Magnesium    -     IKirkellegierung,    be  stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Alu- miniumplattierung auf Eisen- oder Stahl blechen bezw. -bändern, dadurch geli#enii- zeiehnet, dass die Blecbe oder Bänder mit metallisch reiner Fläche aufeinanderliegend ohne vorherige Wärmebehandlung durch ein Kaltwalzwerk geschickt:
    werden. L'N TRR A1 SPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass für die Herstellung der Aluminiumplattierung Blech oder Bänder einer Aluminiumlegierung verwendet werden.
CH116592D 1925-01-09 1925-11-02 Verfahren zur Herstellung einer Aluminiumplattierung auf Eisen- oder Stahlblechen bezw. -bändern. CH116592A (de)

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CH116592D CH116592A (de) 1925-01-09 1925-11-02 Verfahren zur Herstellung einer Aluminiumplattierung auf Eisen- oder Stahlblechen bezw. -bändern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10258943A1 (de) * 2002-08-23 2004-03-04 Trierer Walzwerk Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Al-Ti plattierten Verbundmaterials

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10258943A1 (de) * 2002-08-23 2004-03-04 Trierer Walzwerk Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Al-Ti plattierten Verbundmaterials
DE10258943B4 (de) * 2002-08-23 2008-01-24 Trierer Walzwerk Gmbh Verfahren zur Herstellung eines plattierten AL-TI-Verbundmaterials sowie Verwendung eines derartigen Verbundmaterials

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