CH116725A - Einfädige Spitzenklöppelmaschine. - Google Patents
Einfädige Spitzenklöppelmaschine.Info
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Description
Einfädige Spitzenklöppelmascliine. . Die Erfindung bezieht sich auf eine ein- fädige Spitzenklöppelmaschine, bei welcher für jeden Teller ein kurzflügliger Haupt treiber und ein durch das Musterwerk heb- und senkbarer Hilfstreiber mit langen Flü geln angeordnet ist und das Stillsetzen der Klöppel dadurch geschieht, dass die Klöppel durch unrunde Gestalt der Teller aus dem Bereiche der Flügel der Haupttreiber ent fernt werden,
wobei die Hilfstreiber mit den Haupttreibern dauernd auf Mitdrehung ge kuppelt sind, so dass sie ebenfalls ständig umlaufen. Während bei der im. Hauptpatent dargestellten Ausführungsform einer Ma schine dieser Art der Hilfstreiber auf dem Haupttreiber in der Achsrichtung verschieb bar geführt und nur auf Mitdrehung mit ihm verbunden ist, sind gemäss vorliegender Zusatzerfindung beide Treiber fest mitein ander verbunden und gemeinsam auf der Nabe des Triebrades derart auf- und ab beweglich angeordnet,
dass in der untern End- lage die Flügel des Haupttreibers sich noch in Höhe des glöppelstiftes befinden. Dabei können Haupttreiber und Hilfstreiber vor- teilhaft aus einem einzigen gemeinsamen Gussstück gebildet sein.
Durch diese Ausbildung wird einerseits die Herstellung und der richtige Zusammen bau der Maschine wesentlich erleichtert und verbilligt, anderseits eine grössere Haltbar keit und damit eine längere Lebensdauer der Maschine erreicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch Tellermitte und quer zur Laufrichtung der Maschine bei gesenkten Treibern, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch Tellermitte bei angehobenen Treibern und in der Laufrichtung des Klöppelganges, wo bei der Deutlichkeit halber das Gestänge für die Auf- bezw. Abwärtsbewegung der Trei ber um 90 versetzt ist, und Fig. 3 eine Draufsicht auf drei benach barte Treiber, wobei deren Mittelpunkte, an statt,
wie in Wirklichkeit auf einer Kreis linie, auf einer geraden Linie liegend dar gestellt sind. In der Zeichnung sind n, a die auf einem Kreise angeordneten Teller, die in der Um fangsrichtung jenes Kreises länger sind als in dessen radialer Richtung, so dass sich die Klöppel auf den strichpunktiert angedeuteten Ovalbogen bewegen. Jeder Teller ist in Höhe der Gangplatte b von einem in der Unterplatte c festgeschraubten eisernen Pfei ler<I>d</I> gehalten, auf dessen Bund<I>f</I> in bekann ter Weise ein Stirnrad g drehbar gelagert ist.
Das Stirnrad ist nach oben mit einer langen, den Pfeiler d umschliessenden Nabe k versehen, auf der (und hierin liegt eine Neue rung) der gegossene Treibkörper i durch einen in einem senkrechten Schlitz t der Nabe h eingreifenden Gleitdorn in der Dreh richtung fest gekuppelt, in der Achsrichtung aber verschiebbar geführt ist. Der Treiber körper i ist nun an seinem obern Ende mit zwei kurzen Hauptflügeln k und darunt@_#r mit zwei längeren Hilfsflügeln in versehen, so da.ss die bisher getrennt ausgebildeten Haupt- und Hilfstreiber hier in einem Stücke vereinigt sind.
Der Treiberkörper i wird gewöhnlich durch sein Eigengewicht in der untern End- lage (Fig. 1) gehalten, in welcher nur noch die Hauptflügel Ir. in Höhe der Klöppelstif te ri, sich befinden.
In bekannter Weise erfolgt das Anheben des Treiberkörpers i unter Ver mittlung einer in eine am untern Ende des Treiberkörpers i befindliche Ringnut o ein greifenden Gabel p und einer diese tragen den, in Gangplatte b und Unterplatte c ge führten Stange q durch das Musterwerk. In der angehobenen Stellung (Fig. 2) nehmen die Hilfsflügel 7n- die an den Kreuzungsstel len der Gangbahn, das heisst zwischen je zwei Tellern<I>a,</I> a stillgesetzten Klöppel mit, wobei letztere durch die ovale Form der Tel ler in den Bereich der Hauptflügel k zu rückgeführt werden.
alsdann senkt sieh der vom Musterwerk gesteuerte Treiberkörper i durch sein Eigengewicht wieder, wobei durch einen an der Unterseite des Stirnrades g an gebrachten keilförmigen Nocken r, welcher auf einen an dem Gestänge q angeordneten Arm s einwirkt, die Abwärtsbewegung des Treiberkörpers i. zwangsweise .sichergestellt wird.
Die nunmehr nur von den Haupt flügeln k, mitgenommenen Klöppel werden an der nächsten Kreuzungsstelle dadurch wieder stillgesetzt, dass sie durch die Form der Teller a aus dem Bereich der Haupt flügel herausgeführt erden.
Claims (1)
- PATE\TANSPRUCH: Einfädige Spitzenklöppelmaschine, bei welcher für jeden Teller ein kurzflügliger Haupttreiber und ein durch das Musterwerk b.eb- und senkbarer Hilfstreiber mit langen Flügeln angeordnet ist, und das Stillsetzen der Klöppel dadurch geschieht, dass die Klöp pel durch unrunde Gestalt der Teller aus dem Bereiche der Flügel der Haupttreiber entfernt werden, wobei die Hilf..,treiber mit den Haupttreibern dauernd auf Mitdrehung gekuppelt sind, so dass sie ebenfalls stän dig umlaufen, dadurch gekennzeichnet,dass Haupt- und Hilfstreiber fest miteinander verbunden und auf der Nabe des Triebrades gemeinschaftlich derart auf- und abbeweb- lich angeordnet: sind, dass in der untern End- lage die Flügel des Haupttreibers sich noch in Höhe des Klöppelstiftes befinden. U'NTERANSPRUCH: Klöppelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Haupt- und Hilfstreiber ein gemeinsames Gussstück bil den.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH106983T | 1924-10-01 | ||
| DE116725X | 1924-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH116725A true CH116725A (de) | 1926-09-16 |
Family
ID=25707091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH116725D CH116725A (de) | 1924-10-01 | 1925-10-29 | Einfädige Spitzenklöppelmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH116725A (de) |
-
1925
- 1925-10-29 CH CH116725D patent/CH116725A/de unknown
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