CH116869A - Zahnrad mit pfeilartigen Zähnen. - Google Patents

Zahnrad mit pfeilartigen Zähnen.

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CH116869A
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Paul Boettcher
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/08Profiling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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Description


  Zahnrad mit pfeilartigen Zähnen.    Die hervorragenden Eigenschaften der  Pfeilverzahnung sind sowohl bei Stirn- wie  bei Kegelrädern gleichermassen bekannt, sie  kommen jedoch nur vollkommen zur Geltung,  falls beide Schenkel des Pfeils in der Pfeil  spitze unmittelbar ineinander übergehen, in  dem sie ein ungeteiltes und in keiner Weise  zerschnittenes Ganzes bilden. Die echte Pfeil  form stellt eine schroffe Zusammenstellung  zweier entgegengesetzt geneigter Schrägver  zahnungen dar. Derartige echte Pfeilräder  bieten der mechanischen Bearbeitung wegen  der scharfen Kante beim Übergang von einem  Schenkel des Pfeils zum andern grosse  Schwierigkeiten.  



  Wird ein Pfeilrad unter Verzicht auf das  Abwälzverfahren mit Anwendung von profi  lierten Fingerfräsern hergestellt, so ergeben  sich Zahnformen minderer Güte, bei welchen  die beiden Pfeilschenkel nicht mehr scharf  in der Pfeilspitze unter ihrem gegenseiti  gen Steigungswinkel zusammentreffen. Der  Durchmesser des Fingerfräsers bedingt eine  entsprechende Abrundung der scharfen Ecke  an der Konkavseite des Pfeils. Da. beim spä-    teren Zusammenarbeiten diese abgerundete  Ecke des einen Rades mit der scharfen Kante  der Konvexseite des Pfeils des Gegenrades  zusammenarbeiten muss, macht es sich er  forderlich, alle scharfen Kanten in einem be  sonderen Arbeitsgang um den gleichen Betrag  abzurunden.

   Da aber der profilierte     Profil-          frä.ser    für diesen abgerundeten Teil der Pfeil  spitze stets ein unkorrektes Profil liefert,  kann dieser abgerundete Teil des Zahnes an  der Kraftübertragung niemals teilnehmen,  verringert also die nutzbare Radbreite.  Durch Fingerfräsen hergestellte Pfeilräder  bestehen daher stets aus zwei Schrägverzah  nungen, die sich unter einem kleinen, dem  Durchmesser des     Fingerfräsers    entsprechenden  Kreisbogen zu einer abgerundeten Pfeilspitze  vereinigen, ohne in diesem abgerundeten Teil  korrektes, tragendes Profil zu besitzen.  



  Um allen diesen     Übelständen    aus dem  Wege zu gehen, hat man versucht, Pfeilver  zahnungen durch kreisbogenförmige Zahn  flankenformen zu ersetzen.     Ein    in beiden  Schenkeln     symmetrisch    zur Mitte' der Rad  breite angeordneter kreisbogenförmiger Zahn      besteht nicht mehr aus zwei organisch ge  trennten und schwer zu vereinigenden Teilen,  sondern kann als organisches Ganzes in  einem Zuge durch mechanische Bearbeitung  erzeugt werden.

   Da es möglich ist, Schneid  kanten entlang einem Kreisbogen zu bewegen,  und dabei in bekannter Weise mit dem Rad  körper zusammen abzuwälzen, bieten derar  tige Zahnformen der Herstellung nach dem  zeitgemässen Abwälzverfahren keine grossen  Schwierigkeiten und gewähren überdies ein  korrektes Tragen über die ganze Radbreite,  unter Vermeidung von schwierigen Ecken  oder Kanten. Ein kreisbogenförmiger Zahn  sichert. eine allmähliche Kraftübertragung  ohne jeden Achsialdruck, in ähnlicher Weise,  wie der Pfeilzahn. Im Vergleich mit Letzte  rem besitzt er jedoch den Nachteil einer  wesentlich geringeren Überdeckung bei sonst  gleichen Verhältnissen. Er besitzt in der  Radmitte keinerlei Schräglage.

   Seine Nei  gung nimmt erst entsprechend dem Lauf des  Kreisbogens nach den Rändern des Rades hin  allmählich zu; infolge dieser, in der mittleren  Partie des Rades sehr geringen Schräglage  ergibt sich nur eine verhältnismässig geringe  Überdeckung für den ganzen Zahn. Kreis  bogenförmig verzahnte Radkörper müssen  daher zur Erzielung einer genügenden Über  deckung im allgemeinen breiter gehalten wer  den, als Pfeilräder unter den gleichen Ver  hältnissen.  



  Vorliegende Erfindung betrifft nun eine  zwischen beiden liegende, neuartige Zahn  form, welche alle hervorragenden Eigenschaf  ten des kreisbogenförmigen Zahnes beibehält,  und trotzdem seine Nachteile, die zu geringe  Überdeckung, wesentlich verbessert. Der ge  schlossene Kurvenzug, nach welchem ein  kreisbogenförmiger Zahn als organisches  Ganzes geformt erscheint, wird im Prinzip  beibehalten. Die Kurve selber, der einfache  Kreisbogen von überall gleichmässiger Krüm  mung, wird durch eine sich der Pfeilform an  nähernde, und daher in höherem Grade ge  eignete Kurve ersetzt. Durch Hinzufügung  einer geeigneten Zusatzbewegung lässt sieh  eine Bewegung entlang einer Kreisbahn zu    einer Bewegung entlang einer Polygonkurve  mit abgerundeten Ecken verzerren.

   Bewegt  man die Schneidkanten des Werkzeuges  einer Abwälzmaschine entlang einer solchen  Polygonkurve, so lässt sich ein Stück von die  ser Kurve, nämlich eine abgerundete, para  belähnliche Ecke des Polygons, ohne Schwie  rigkeiten an Stelle des einfachen Kreis  bogens zum Erzeugen entsprechender Zahn  formen verwenden. Der organische Zusam  menhang der ganzen Zahnform als einheit  liche Kurve bleibt also gewahrt, während die  erzielte Überdeckung gegenüber dem Kreis  bogen wesentlich vergrössert erscheint.  



  Um einen Vergleich zwischen den be  kannten und der neuen Zahnform zu ermög  lichen, sind sämtliche besprochenen Zahnfor  men in den Abbildungen 1 bis 4 einander  gegenüber gestellt. Der Einfachheit wegen  stellen sämtliche Abbildungen in üblicher  Weise Schnitte durch die Zahnform in der  Abwicklung auf eine Ebene dar. Da beim  Abwälzverfahren die Schneidkante in dieser  selben Ebene bewegt werden muss, um beim  Abrollen des zu verzahnenden Radkörpers in  dieser Ebene die gewünschte Zahnform ein  zuschneiden, so stellen die in den Abbildun  gen- gezeigten Begrenzungslinien der Zahn  flanken in dieser ebenen Form gleichzeitig  den Weg der Schneidkante bei Herstellung  durch Abwälzen dar.

   Sämtliche gezeigten  Zahnformen besitzen zum leichteren Ver  gleich gleiche Teilung und Zahnbreite; die  grösste zugelassene Schräglage des Profils  auf dem Radkörper beträgt in allen Fäl  len 45  .  



  Abb. 1 zeigt einen echten Pfeilzahn mit  scharfer Ecke,  Abb. ? einen durch Fingerfräsen herge  stellten Pfeilzahn,       Abb.    3 einen     symmetrisch    kreisbogenför  migen Zahn, und       Abb.        .1    einen Zahn gemäss einem Aus  führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

    Zwischen den Zähnen nach     Abb.    1 und 3  besteht     weder    der äusseren Form, noch der  erzielten     Merdeckung        S1        resp.    82     nach    ein  wesentlicher Unterschied.     Abb.    3 zeigt da-      gegen deutlich die vollständige Vermeidung,  der unangenehmen Ecke durch die organisch  zusammenhängende Zahnflankenform, nach  einem einfachen Kreisbogen von überall glei  chem Krümmungsradius verlaufend, aber auch  die verhältnismässig sehr schlechte und unzu  reichende Überdeckung S3.

   Demgegenüber  zeigt Abb. 4 an einem Beispiel der Erfindung  die grundsätzlichen Eigenschaften der neuen  Zahnform, eine vollständige Vermeidung der  Ecke durch einen organisch zusammenhän  genden Kurvenzug, welcher aus einer ein  fachen Kreisbewegung unter Zuhilfenahme  einer Zusatzbewegung als Polygonkurve mit  abgerundeten Ecken entsteht und infolge  seiner Annäherung an die Form einer Parabel  der Linienführung der echten Pfeilform ver  hältnismässig nahekommt und eine dement  sprechend günstige Überdeckeung S4 ergibt.  



  Bei Kegelrädern liegen die Verhältnisse  genau wie bei Stirnrädern.  



  Abb. 5 zeigt ein Beispiel der neuen Zahn  form für Kegelräder in der Abwicklung auf  die Ebene, oder als Zahn eines ebenen Plan  kegelrades. Die allgemeinen Merkmale der  artiger Kegelradzahnformen sind genau die  gleichen, wie vorstehend bei Stirnrädern aus  geführt;  Abb. 6 zeigt das Beispiel eines Stirn  räderpaares mit pfeilartigen Zähnen gemäss  vorliegender Erfindung in perspektivischer  Ansicht;  Abb. 7 zeigt das gleiche in der Anwen  dung für Kegelräder.  



  Jede Kurve, welche infolge einer belie  bigen Zusatzbewegung zur einfachen Kreis  bewegung gewissermassen als Verzerrung der  Kreiskurve zur Polygonkurve entsteht und  entsprechend vergrösserte Überdeckung ergibt,  ist zu verwenden.  



  Wenn die Vorteile derartig geformter  Pfeilzähne auch bereits bei roh gegossenen  oder geschmiedeten Zahnrädern hervortreten,  so erhalten sie doch ihre grösste Bedeutung  erst für hochwertige, geschnittene Verzah  nungen. Praktisch wird man daher solche  Kurven für die Zahnformung bevorzugen,  die der mechanischen Bearbeitung nach dem    modernen Abwälzverfahren die geringsten  Schwierigkeiten bereiten. Die meisten be  kannten Abwälzmaschinen enthalten einen  Werkzeugträger, welcher eine oder mehrere  schrägliegende Schneidkanten an der Flan  kenfläche des gedachten Zahnes einer Zahn  stange, oder bei Kegelrädern an der Flanken  fläche des gedachten Zahnes eines Plan  kegelrades entlang bewegt. Bei geradliniger  Bewegung der Schneidkanten werden auf  diese Weise gerade Zahnstangen- (Plankegel  rad) Zahnflanken, bei rotierender Bewegung  der.

   Schneidkante kreisbogenförmige Zahn  stangen- (Plankegelrad) Zahnflanken um  hüllt, welche Schneidkanten bei Einleitung  der bekannten Abwälzbewegung zwischen  diesem Werkzeugträger und dem zu     verzah-          nenden    Radkörper entsprechende Zahnfor  men in letzterem entwickeln. Ausschlaggebend  für die entstehende Zahnform ist bei derar  tigen Maschinen also die Form der durch die  Bewegung der Schneidkante umhüllten Zahn  stangen- (Plankegelrad) Zahnflanke.  



  Um ein Beispiel für die leichte Bearbei  tungsmöglichkeit der neuen Zahnform nach  dem Abwälzverfahren zu geben, genügt da  her hier die Angabe eines     Beispiels    eines  Werkzeugträgers, der im Stande ist, eine  oder mehrere schrägliegende     Schneidkanten     derart zu bewegen,     @        dass    sie eine Kurve der  erwähnten Art beschreiben.  



  Die erforderliche     Schnittbewegung    kann  aus der einfachen Kreisbewegung durch eine  Zusatzbewegung verschiedenster Art abgelei  tet werden. Die Zusatzbewegung kann bei  spielsweise in einer hin- und herpendelnden  Bewegung bestehen, die mit entsprechender  Frequenz während der kreisenden Hauptbe  wegung auf einer geraden Linie oder auf  einem Kreisbogen     erfolgt.    Sie kann ebenso  gut durch Kurven beliebiger Art, wie auch  bei Zwischenschaltung entsprechender Kur  beltriebe von einer zweiten Kreisbewegung  aus gesteuert werden.

   Ebensogut kann auch  eine zweite, mit der ersten zwangsläufig ver  bundene, einfache Kreisbewegung unmittelbar  als Zusatzbewegung benutzt werden, in wel  chem Falle zwei einfache Drehbewegungen      zu der rotierenden Schnittbewegung entlang  der gewünschten Polygonkurve zusammenge  fasst werden.  



  Durch derartiges Zusammenwirken meh  rerer einzelner Bewegungen wird der Zweck,  das Beschreiben einer Kurve der be  schriebenen Art durch die Werkzeug  schneide gegenüber dem Radkörper auch  dann erreicht, wenn Radkörper und Werk  zeug je eine der Bewegungen ausführen, da  es für die relative Bewegung zwischen Rad  körper und Werkzeugschneide gleichgültig  ist, ob letztere beide Bewegungen gegenüber  einem stillstehenden Radkörper oder ob beide  je eine der Bewegungen ausführen. Die hier  möglichen Konstruktionen stellen jedoch nicht  den Gegenstand vorliegender Erfindung dar,  deshalb möge hier die Angabe einer einzigen,  beispielsweisen Ausführung eines     Werkzeug-          träurers    genügen.  



  Eine verhältnismässig einfache Lösung  ergibt ein Zusammensetzen der Schnittbewe  gung aus zwei gleichzeitig wirkenden ein  fachen Drehbewegungen. Erteilt man dem  Verkzeugträger mit den Schneidstählen  gleichzeitig zwei Drehbewegungen um ver  schiedene Achsen, so führt er eine Planeten  bewegung aus. Einen derartigen Werkzeug  träger mit. Planetenbewegung an Stelle der  einfachen, geradlinigen oder rotierenden Be  wegung, und seine Stellung zu dem zu     ver-          zahnenden    Radkörper, zeigen in schemati  scher Weise die Abb. 8 (im Schnitt) und die  Abb. 9 (in Draufsicht).  



  Die Hauptwelle 1 trägt an einem Ende  die Antriebsriemenscheibe 2, am andern den  Kurbelzapfen 3 und ist im Gestell 4 gelagert.  Auf dem Kurbelzapfen 3 ist ein Werkzeug  träger 5 mit einem Zahnkranz 6 drehbar ge  lagert. Das Gestell 4 ist an seinem  Ende zu einem Gehäuse mit dem fest  stehenden Innenzahnkranz 7 ausgebildet,  mit welchem der Zahnkranz 6 des Werkzeug  trägers im Eingriff steht. Werkzeugträger 5  trägt an vier gegenüberliegenden Punkten  im gleichen Abstand von seiner Drehachse  vier geradflankige Schneidstähle 8, 9, 10, 11    mit dem Profil des halben Zahnes einer Zahn  stange.  



  Bei Antrieb der Hauptwelle 1 durch Rie  menscheibe 2 wird die Achse des Kurbel  zapfens 3 einen kleinen Kreis a vom Ra  dius ihrer Exzentrizität beschreiben. Der  auf den Zapfen 3 drehbar gelagerte Werk  zeugträger 5 wird diese Bewegung um die  Hauptwelle 1 mitmachen, dabei jedoch in  folge Abrollens seines Zahnkranzes 6 auf  dem feststehenden Innenzahnkranz 7 gleich  zeitig in entgegengesetztem Sinne auf dem  Kurbelzapfen 3 umlaufen. Das Ergebnis ist  also eine Planetenbewegung des Werkzeug  trägers 5.  



  Die Entwicklung der hierbei von der  Schneidkante beschriebenen Kurve zeigt die  Abb. 10. Die beiden ineinander abwälzenden  Verzahnungen 6 und 7 der Abb. 8 und 9  entsprechen den Rollkreisen K1 und Ki, der  Abb. 10. Der von der Schneidkante     beschrie-          beneWeg    gleicht denjenigen eines zum     Roll-          kreise    K, gehörigen Punktes P1 im Abstande  R1 von der Mitte von K'. Gemäss der  Abb. 8 rollt: der Rollkreis K, im relativ  feststehenden Kreise K, ohne zu gleiten.  Dabei wird der Mittelpunkt 31, des     Rollkrei-          ses    K, um den Mittelpunkt M1. des festste  henden Kreisfis Ki.. einen Kreis vom Radius  P, beschreiben. I her Punkt P, beschreibt eine  verlängerte Hypocykloide.  



  Wenn sich die Durchmesser von K1 und  K, wie 4:5 verhalten, so wird die von Punkt:  P, durch Abrollen der Kreise K, und K, in  einander beschriebene punktiert gezeichnete  Hypocykloide die Form eines abgerundeten  Fünfeckes besitzen. Das  < ausgezogen gezeich  nete Stück düeses Fünfeckes besitzt die ange  strebte parabel- oder pfeilartige Form, und  kann in ähnlicher Weise wie ein Kreisbogen  ohne weiteres als auf die Ebene abgewälzte  Grundform für die neue, pfeilähnliche Zahn  form gemäss vorliegender Erfindung benutzt  werden. Statt einer Hypocykloide könnte  auch eine     Epitrochoide    gewählt werden.  



  Die genaue Form der entstehenden, ver  längerten     Hypocykloide    wird durch entspre-      chende Wahl des Grössenverhältnisses zwi  schen R1, K1 und K2 bestimmt.  



  Für die Wirkung derartiger Werkzeug  halter ist es gleichgültig, ob die einzelnen  Bewegungen fortlaufend im gleichen Dreh  sinne ausgeführt werden, oder ob nur ein  für die Zahnentwicklung genügender Teil der  Kurve beschrieben wird und hierauf eine  Umkehr der Bewegungsrichtung erfolgt, wo  bei die Werkzeugschneide dann also wie bei  einer Hobelmaschine entlang der Zahnkurve  hin- und herpendelnde Bewegungen ausfüh  ren würde.  



  Ähnliche Resultate, das heisst Schnittbe  wegungen entlang parabelähnlichen Kurven  lassen sich jedoch auch durch anders durch  konstruierte Werkzeugträger erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I-: Zahnrad mit pfeilartigen Zähnen, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnflanken in der Abwälzung auf eine Ebene nach einer Kurve geformt sind, welche ein parabelähn liches Bogenstück einer durch eine Kreisbe wegung und eine Zusatzbewegung erzeugten Polygonkurve mit abgerundeten Ecken dar stellt. UNTERANSPRUCH: 1. Zahnrad nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnflankenkurve in der Abwälzung einen parabelähnlichen Teil einer cyklischen Kurve von der Ge stalt eines Polygones mit abgerundeten Ecken bildet.
    PATENTANSPRÜCH II Verfahren zur Herstellung von Zahnrä dern mit pfeilartigen Zähnen gemäss Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass den Schneidkanten von die Zahnflanken herstel lenden Stählen bei Anwendung des an sich bekannten Abwälzverfahrens eine kreisför mige Schneidbewegung in der Ebene der Planverzahnung unter gleichzeitiger Erzeu gung einer relativen Zusatzbewegung zwi schen den Schneidkanten und dem zu ver- zahnenden Radkörper erteilt wird, so dass eine resultierende Schneidbewegung entlang einer parabelähnlichen Ecke einer Polygonkurve erzeugt wird. UNTERANSPRÜCHE 2.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzbe wegung ebenfalls eine einfache Kreisbe wegung ist, so dass jede Schneidkante rela tiv zum Radkörper entlang einer cykli- schen Kurve von der Form eines Polygons mit parabelähnlichen Ecken bewegt. 3. Verfahren nach Patentanspruch- II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Schneidkanten beide Kreisbewe gungen gegenüber dem Radkörper erteilt werden, so dass sie eine Planetenbewegung ausführen.
CH116869D 1924-09-12 1925-08-03 Zahnrad mit pfeilartigen Zähnen. CH116869A (de)

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