CH116876A - Getriebe mit kontinuierlich sich änderndem Übersetzungsverhältnis. - Google Patents

Getriebe mit kontinuierlich sich änderndem Übersetzungsverhältnis.

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CH116876A
CH116876A CH116876DA CH116876A CH 116876 A CH116876 A CH 116876A CH 116876D A CH116876D A CH 116876DA CH 116876 A CH116876 A CH 116876A
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CH
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Koenemann Ernst Ing Dr
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Koenemann Ernst Ing Dr
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  Getriebe mit     kontinuierlich    sich änderndem     Übersetzungsverhältnis.       Es ist bekannt, eine Veränderlichkeit der       Übersetzung,    zwischen zwei Wellen dadurch  hervorzurufen, dass auf den betreffenden  Wellen konische Trommeln angebracht wer  den, welche durch ein Zugmittel miteinander  in Verbindung stehen. Man geht hierbei im  allgemeinen den Weg, die einzelnen Lagen  des Zugmittels nebeneinander zu legen.  Dies lässt sich jedoch nur bei Drahtseilen,  Hanfseilen und dergleichen durchführen,  welche den häufigen Hin- und     Herbiegungen     bei hohen Beanspruchungen auf die Dauer  nicht gewachsen sind.  



  Es sind auch schon Getriebe mit kon  tinuierlich sich änderndem Übersetzungs  verhältnis bekannt, bei denen ein Zugmittel  sich von einer getriebenen Scheibe ab- und  in entgegengesetztem     Biegungssinn    auf eine  treibende     Scheibe    in     übereinanderliegenden     Lagen aufwickelt. Da das Zugmittel, zum  Beispiel ein Stahlband, der vitale Teil des  ganzen     Getriebes    ist, und nach Lage der  Dinge so hoch beansprucht wird, dass es ein  Biegen nach beiden Richtungen mit seinen  Zusatzspannungen in den Aussenfasern des    Bandes nicht aushält, so musste diese Anord  nung zu schneller Zerstörung des Bandes  führen.  



  Diese Nachteile der bekannten Getriebe  werden gemäss der Erfindung dadurch ver  mieden, dass ein     Zugmittel,    als welches bei  spielsweise ein Stahlband dienen kann, sich  von einer getriebenen Scheibe ab- und in  gleichem Drehsinn auf eine treibende Scheibe  in     übereinanderliegenden    Lagen aufwickelt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, wie man  es beispielsweise als     Anfahrgetriebe    für  Motor-Kraftfahrzeuge durchbilden würde.  



       Fig.    1 zeigt das Getriebe im Grundriss,  und       Fig.    2 die Scheiben zum Auf-     bezw.    Ab  wickeln des Zugmittels, von der Seite ge  sehen.  



  Durch eine Welle 1 wird die Kraft in  das Getriebe eingeleitet, durch eine mit er  sterer     konaxiale    Welle 2 wird sie dem Ge  triebe entnommen. Hilfswellen 3 und 4 ste  hen mit den Hauptwellen 1 und 2 durch  Zahnräder 5, 6     bezw.    7, 8 in Verbindung.      Die Zahnräder 6, 7 sind mit ihren Wellen  fest verbunden, während die Zahnräder 5       und    8 sich auf ihren Wellen frei drehen  können, solange die Kupplungen _1 und     B     sich in der gezeichneten Mittelstellung be  finden. Die Kupplung A ist mit der Welle 1,  die Kupplung B mit der Welle 2 durch Nut  und Feder verbunden. Auf der Hilfswelle 3  sitzt eine Scheibe 9, auf der Hilfswelle 1  eine Scheibe 10.

   Die Scheiben 9 und 10  sind durch das Stahlband 11 derart mitein  ander verbunden,     da.ss    das eine Ende des  Stahlbandes 11 an der Scheibe 9, das andere  Ende an der Scheibe 10 befestigt. ist     (Fig.    2).  Eine     Rückholfeder    12, welche mit.     einem     Ende am Zapfen 13 der Scheibe 10, mit  ihrem andern Ende an dem Festpunkt 11  befestigt ist, ist entgegengesetzt gewickelt  wie das Stahlband 11.  



  Die Wirkungsweise des     Getriebes    ist  folgende: Beim Beginn des     Anfahrens    wer  den die Kupplungen A und B nach aussen  geschlagen und hierdurch die Räder 5 und 8  mit. ihren Wellen gekuppelt. Die in die  Welle 1 eingeleitete Kraft geht dann den  Weg 1, 5, 6, 3, 9, 10, 4, 7, 8, 2. Die Über  setzung zwischen den Scheiben 9 und     11l,     welche dadurch gegeben ist, dass sich auf der  Scheibe 9 wenig, auf der Scheibe 10 viel  Lagen des Stahlbandes befinden, bewirkt  also eine Übersetzung ins Langsame.

   Mit  ,jeder Umdrehung der Welle 3 wird die Zahl  der Lagen des Stahlbandes auf der Scheibe 9  grösser, auf der Scheibe 10 kleiner, so dass  also bei der vorliegenden Ausführungsform  die Übersetzung von 9 zu 10 erst ins Lang  same, dann auf gleiche Drehzahl und schliess  lich ins Schnelle wirken würde. Diese stetige       Xnderung    der Übersetzung ist so lange wirk  sam, bis die Welle 2 die gleiche Drehzahl  angenommen hat: wie die Welle 1. In die  sem Augenblick müssen die Kupplungen A  und B von Hand nach innen geschlagen   -erden, und hierdurch wird die Welle 1 mit  der Welle 2 unmittelbar gekuppelt.     Gleich-          r(,iti,-    werden die Scheiben 5 und 8 und da  mit. auch die     Scheiben    9 und 10 abgekup  nelt.

   Die     R.ückholfeder    12 dreht nach Ab-         kupplung    der Scheiben 9 und 10 von der  treibenden und getriebenen Welle diese  beiden Scheiben im entgegengesetzten Dreh  sinne so lange, bis das Stahlband 11 auf die  Scheibe 10 wieder aufgewickelt, die Aus  gangsstellung also wieder erreicht ist.  



  Natürlich könnte man das Getriebe auch  so, bauen, dass mehr als eine veränderliche  Übersetzung zwischen treibender und ge  triebener Welle eingeschaltet ist. Man     könnte     dann beispielsweise die Zahnräder 5 und 6  oder die Zahnräder 7 und 8 durch Scheiben  nach Art der Scheiben 9 und 10 ersetzen.  



  Besonders günstige Verhältnisse ergeben  sich in vielen Fällen für das Zugmittel,  wenn die Scheibe, von welcher das Zug  mittel sich     abwickelt,    schneller läuft als die  getriebene Welle.  



  Zweckmässig wird die Vorrichtung derart  ausgebildet, dass die Hilfswelle 3, auf wel  cher die treibende Scheibe 9 sitzt, mindestens  so schnell läuft wie die diese Hilfswelle  treibende Welle 1.  



  Die     Schwierigkeiten    für die praktische  Durchbildung des     Getriebes    liegen im all  gemeinen in der hohen Zugkraft, welche  durch das Stahlband übertragen werden muss.  



       EI   <B>,</B>     e        in        vielen        Fällen        nur        dadurch,        zu     ausführbaren     :11)messungen    des Stahlbandes  zu gelangen,     dass    man die Welle     .1    schneller  laufen hisst als die Welle 2 und dadurch das  Drehmoment an ihr unter das an der Se  kundärwelle 2 erforderliche Drehmoment  hinuntergeben lässt.  



  Das Getriebe könnte auch so ausgebildet  sein, dass die Bewegungen der Kupplungen  _1 und B nach Erreichung der     Endüberset-          zung    selbsttätig erfolgen. Man kann zu die  sem     Zwech        beispielsweise        Knaggen    an den  Scheiben 9 oder 10 anbringen, welche die  Kupplungen auslösen, sobald durch den       Lauf    des Stahlbandes der Durchmesser der  Scheibe eine bestimmte Grösse erreicht hat.  



       Naturgemäss    findet dieses Getriebe vor  allen Dingen zweckmässig dort Verwendung,  wo es sieh darum handelt, erhebliche Massen  zu beschleunigen, wie bei Kraftfahrzeugen,  Triebwagen, Lokomotiven und andern Fahr-      zeugen.     Daneben    kann es aber auch überall  dort mit Vorteil verwendet werden, wo Dreh  zahlen oder Drehmomente, welche sich inner  halb bestimmter Grenzen ändern, aus be  triebstechnischen Gründen erwünscht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebe mit kontinuierlich sich ändern dem Übersetzungsverhältnis, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Zugmittel sich von einer getriebenen Scheibe ab- und in gleichem Drehsinne auf eine treibende Scheibe in übereinanderliegenden Lagen aufwickelt. UNTERANSPRüCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die treibende Scheibe (9) auf einer Hilfswelle (3) sitzt, welche mindestens so schnell läuft wie eine diese Hilfswelle treibende Welle (1). 2.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (9, 10) durch je ein Vorgelege mit einer Welle (1, 2) verbunden sind, und dass diese bei den Wellen konaxial angeordnet sind. . Getriebe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Steuerglied, welches derart ausgebildet ist, dass durch dasselbe ,nach Erreichung eines bestimmten Durch messers der Scheiben (9, 10) dieselben selbsttätig abgekuppelt und gleichzeitig zwischen einer treibenden und einer ge triebenen Welle eine feste Verbindung hergestellt wird.
CH116876D 1924-10-01 1925-10-01 Getriebe mit kontinuierlich sich änderndem Übersetzungsverhältnis. CH116876A (de)

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CH116876D CH116876A (de) 1924-10-01 1925-10-01 Getriebe mit kontinuierlich sich änderndem Übersetzungsverhältnis.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2496187A (en) * 1943-08-20 1950-01-31 Stewart Warner Corp Electric control mechanism

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2496187A (en) * 1943-08-20 1950-01-31 Stewart Warner Corp Electric control mechanism

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