CH116893A - Einrichtung zur Kühlung von Maschinen und Apparaten. - Google Patents

Einrichtung zur Kühlung von Maschinen und Apparaten.

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CH116893A
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cooling
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cooled
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Theodor Popescu
Alexander Pais
Constantin Pais
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Theodor Popescu
Alexander Pais
Constantin Pais
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/02Arrangements for cooling cylinders or cylinder heads
    • F01P3/04Liquid-to-air heat-exchangers combined with, or arranged on, cylinders or cylinder heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Kühlung        Fon        Nasehinen    und Apparaten.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein  richtung zur Kühlung von Maschinen und  Apparaten     bezw.    von Maschinen- und Appa  ratebestandteilen, die auf neuem Wege eine  wirksame Kälteübertragung gewährleistet,  ohne dass eine Zirkulation des Kühlmittels  selbst erforderlich wäre. Dieser Effekt wird  der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass  die Kälteübertragung unter Vermittlung  eines dampfförmigen Mittels erfolgt, das ein  für allemal in ein geschlossenes Kanalsystem  eingeschlossen ist.

   Als solches     Kälteübertra-          gungsmittel    kann für die nachstehend be  schriebenen Ausführungsformen der Erfin  dung zum Beispiel Ammoniak verwendet  werden. Der Zusammenbau des Kanal  systems kann je nach dem Anwendungs  gebiete der Erfindung in der verschieden  sten Weise erfolgen.  



  In der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen der Einrichtung  veranschaulicht. Die     Fig.    1 und- 2 zeigen die  Anwendung der Einrichtung zur Kühlung  eines Zylinders einer     Verbrennungskraft-          maschine;    in .den     Fig.    3 und 4 ist ein Aus-         führungsbeispiel    zur Kühlung des Öls von  Transformatoren dargestellt.  



  Vor der Beschreibung der Ausführungs  beispiels seien kurz die Grundlagen der vor  liegenden Einrichtung erläutert:  Es wurde gefunden, dass ein Mittel be  stimmter chemischer Natur unter bestimm  ten Druck- und Temperaturverhältnissen ein       Maximum    an     Wärmeleitungsfähigkeit    be  sitzt. Der günstigste     Wärmeleitungszustand     wird nämlich dann erreicht, wenn sich das  Mittel im Zustande des gesättigten Dampfes  befindet, welcher Zustand bei jeder Tempe  ratur eintreten kann, die zum Beispiel zwi  schen dem Siedepunkt und der kritischen  Temperatur des Mittels liegt.

   Wenn der  Druck von 1     Atm.    nicht unterschritten wer  den soll, so hat demgemäss zum Beispiel  Wasser .die grösste Wärmeleitfähigkeit zwi  schen     ca.        -f-    100   und     +   <B>360';</B> flüssiges  Ammoniak zwischen - 33   und     -f-    1,30  ;  Alkohol zwischen     -f-    SO   und     -I-    240   usw.  



  In Benutzung dieser Erkenntnis hat man  daher für die Erzielung bestimmter Kühl  temperaturen einerseits in     der    Wahl des Mit-           tels    und anderseits durch Berücksichtigung  des bei jedem einzelnen Mittel empirisch  festzustellenden Maximum der Wärmeleit  fähigkeit die Möglichkeit, die für den jewei  ligen Zweck geeignetsten Bedingungen zu  wählen.  



  Soll beispielsweise die Kühltemperatur  auf     60,    gehalten werden (Erfordernis für       Motorenkühlungen),    so wird zum Beispiel  Ammoniak als     Übertragungsmittel    in Betracht  kommen, da die vorgenannte Temperatur von  60   zwischen dem Siedepunkt -     33      und  der kritischen Temperatur von     +   <B>130'</B> liegt.  Durch Versuche wurde auch bereits festge  stellt, dass bei Verwendung des Ammoniaks  zu diesem Zwecke (Motoren- und     Transforma-          torenkühlunu)    tatsächlich die rasche Wärme  übertragung sichergestellt ist.  



  Vorteilhaft wird das     Kälteübertragungs-          mittel    bei einer unterhalb der niedrigsten  Verwendungstemperatur desselben liegenden  Temperatur in flüssigem Zustande eingefüllt.  Die Menge des eingefüllten     Kälteübertra-          gungsmittels        wir.l    zweckmässig so gewählt,  dass zwischen den Temperaturgrenzen, inner  halb welcher die zugeführte Kälte nutzbar  gemacht werden soll, immer ein Teil des       Kälteübertragungsmittels    im flüssigen Zu  stande verbleibt. Der übrige Teil des Kälte  übertragungsmittels befindet sich dann stets  im Zustande des gesättigten Dampfes.

   Eine  vollständige Verdampfung des eingeschlosse  nen     Kälteübertragungsmittels    innerhalb der  genannten Temperaturgrenzen wird besser  umgangen, da sonst das     Kälteübertragungs-          mittel    in den Zustand des überhitzten Damp  fes kommen könnte und dadurch seine       Wärmeleitungsfähigkeit    herabgemindert wer  den würde, was vermieden werden muss.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.     1 und 2 besitzt folgende Einrichtungen:  1 ist der Zylinder einer     Verbrennungs-          kraftmaschine,    2 die Ventilkammer des Zy  linders und 3 das     Kurbelwellengehäuse.    An  der Mantelfläche des Zylinders 1 und der  Ventilkammer 2 sind     wulstförinige        Angüsse     5 vorgesehen, die eine unten geschlossene  Längsbohrung 6 besitzen. Die Bohrungen 6    stellen mit an einem Ende     geschlossenen     Rohren 7 in Verbindung, die ebenso wie der  Zylinder aus Metall bestehen.

   Jede Bohrung  6 bildet mit ihrem     Anschlussrohr    7 einen       geschlossenen        Kaital,    in welchem das Kälte  übertragungsmittel ein für allemal eingefüllt  ist. Die Rohre 7 führen zu einer Abküh  lungsvorrichtung 1<B>)</B>. Dieselbe     besteht    aus  mehreren auf den     Rohren    befestigten Schei  ben 11, zwischen denen ein Kühlmittel, z. B.  Luft, Kühlwasser oder dergleichen,     hindurch-          streicht.    Zur     Erhöhung    der Kühlwirkung  der Abkühlungsvorrichtung 10 können die  Scheiben 11. erforderlichenfalls noch mit  Stiften,     Auspressungen    und dergleichen aus  gestattet sein.

   Befindet sich in dem aus den  Kanälen 6 und den     Rollren    7 bestehenden       geschlossenen        Kanalsystem    das für den vor  liegenden     Zweck        geeignete        Kälteübertra-          gungsmittel,    so werden beim Betrieb des  Motors die     heissen    Wandungen des Zylinders  und der V     entilliammer        wirksamst    gekühlt,  weil sich das     Ka.lteübertragungsmittel    in  allen Teilen des Kanalsystems 6,

       "i    im Zu  stande gesättigten Dampfes befindet und weil  deshalb an sämtlichen Stellen dieses Kanal  systems die Bleielle Temperatur herrscht.  Wird die     Abkühlungsvorrichtung    10 durch  irgendein     Kühlmittel        wirksamst        gekühlt,    so  wird diese Kühlung sofort auf die Wan  dungen des Zylinders 1 und der     Ventilka.in-          mer    ?     übertragen.     



  Die vorliegende Einrichtung eignet sich  zum Kühlen sowohl ortsfester     Motore,    wie  auch zum     1,#ühlen    von Motoren auf Land-,  Wasser- und Luftfahrzeugen. Die einzelnen  Teile der     Einrichtunb    können selbstredend  in der verschiedenartigsten Weise durchgebil  det werden;

   so können beispielsweise bei       Mehrzylindermotoren    die Kanäle der Zylin  derwandungen und der Ventilkammern un  tereinander in Verbindung stehen und durch  ein oder mehrere Verbindungsrohre mit ir  gendeiner Abkühlungsvorrichtung, zum Bei  spiel mit einem     Bienenkorbkühler,    in Verbin  dung gebracht     werden.    Auch können die den       Zylinder    unmittelbar kühlenden Kanäle aus  Rohren bestehen, die an die     Zylinderumflä    -           chen    befestigt (angelötet, angeschweisst und  dergleichen) sind.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.     3 und 4 weist folgende Einrichtungen auf-,  20 ist das Gehäuse des Transformators,  21 sind die Kerne. 22 die Wicklungen und  27 die Durchführungsisolatoren. Der inner  halb des Gehäuses 20 befindliche Hohlraum  25 ist mit<B>01</B> erfüllt. In dem Hohlraum 25  sind Rohre 28 angeordnet, die unten und  oben durch     Verteilrohre    29, 30 verbunden  sind. Von .dem obern     Verteilrohr    29 zweigt  ein Verbindungsrohr 31 ab, das zu einer  Abkühlungsvorrichtung 35 führt. Die Ab  kühlungsvorrichtung 3.5 besteht bei vorlie  gendem Ausführungsbeispiel aus mehreren  Rohren 36, die durch ein Rohr 37 mit dem  Verbindungsrohr 31 kommunizieren. Auf den  Rohren 36 sind Kühlscheiben 39 aufgesteckt  und mit den Rohren verbunden.

   Zwischen  den Kühlscheiben streicht irgendein Kühl  mittel, z. B. Luft, Wasser oder dergleichen,  hindurch. Zur Erhöhung der Kühlwirkung  der Kühlscheiben 39 können dieselben mit  Stiften,     Auspressungen    und dergleichen ver  sehen sein. Die Rohre 28, 29, 30, 31, 36 und  37 bilden ein geschlossenes Kanalsystem, in  welches ein für allemal das     Kälteübertra-          gungsmittel    eingefüllt ist. Durch das Kälte  übertragungsmittel wird während des Betrie  bes des Transformators an allen Stellen des  Kanalsystems die gleiche Temperatur auf  rechterhalten und das in den     Zwischenrän          men    25 befindliche     0l        wirksamst    gekühlt.  



  Das bei den beschriebenen Einrichtungen  angewendete Verfahren kann als ein stati  sches Kühlverfahren bezeichnet werden, da.  bei demselben keine äussere Kraft verwendet  wird, um das     Kälteübertragungsmittel    in  dem Kanalsystem 6, 7     bezw.    28 bis 31, 36  und 37 in Bewegung zu setzen. An allen  Stellen des zu kühlenden Konstruktionsmate  rials, die unter dem Einfluss des in den Ka  nälen befindlichen     Kälteübertragungsmit-          tels    stehen, gleichgültig, ob dieses     Mittel     flüssig oder     dampfförmig    ist, herrscht stets  ein und dieselbe Temperatur.

   Diese Tempe-         raturausgleichung    findet überdies immer  augenblicklich     statt.     



  In     dein    Augenblicke, in dem an einem  Ende des geschlossenen, das     Kälteübertra-          gungsmittel    enthaltenden Konstruktionsteils  die Kühlung einsetzt, weist auch     das    andere  Ende den gleichen Temperaturgrad auf.  Diese Wirkung ist dadurch leicht nachzuwei  sen, dass man an beiden Enden des Kühler  kanalsystems Thermometer anbringt, welche  zeigen, dass bei Temperaturänderungen an  einem Ende sofort die gleiche Temperatur  am andern Ende abzulesen ist.  



  Die Art und Menge des     Kälteübertra-          gungsmittels,    welches in das Kanalsystem  ein für allemal eingefüllt wird, wählt man  also, wie bereits gesagt, so, dass es sich inner  halb der Temperaturgrenzen, zwischen wel  chen die Wärme nutzbar gemacht werden  soll, im Zustande des gesättigten Dampfes  befindet, so dass an allen -Stellen des Kanal  systems gleiche Temperaturen herrschen.  



  Wenn man beispielsweise eine Kälte  übertragung zwischen den Temperaturen von  - 10   und     +    60   unter Vermeidung von  Unterdruck vornehmen will, wird man zum  Beispiel Ammoniak verwenden, weil die Flüs  sigkeiten, welche einen Siedepunkt über -0    haben, sich innerhalb jener Temperatur  grenzen nicht im Zustande des gesättigten  Dampfes befinden.  



  Die Einrichtung gemäss der vorliegenden  Erfindung kann für die verschiedensten in  dustriellen Zwecke angewendet werden und  sind die fallweise für diese Zwecke not  wendigen Konstruktionen dem Gebrauchs  zweck anzupassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI: Einrichtung zum Kühlen von Maschinen und Apparaten bezw. von Maschinen- und Apparatebestandteilen, dadurch gekennzeich net, da.ss die Einrichtung ein zur KöRe- übertragung dienendes, geschlossenes, wärme leitendes System von Kanälen aufweist, das ein bleibend in die Kanäle eingefülltes Kälte übertragungsmittel enthält, welches zwischen den Temperaturgrenzen, innerhalb welcher die zugeführte Kälte nutzbar gemacht wer den soll, sich im Zustande des gesättigten Dampfes befindet, und zwar sowohl bei der Kälteaufnahme, als auch bei der Kälteab gabe,
    so dass gleiche Temperatur im gesamten Kanalsystem herrscht. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zu küh lende Objekt Kanäle aufweist, die mit einer Kanäle besitzenden Abkühlungs vorrichtung derart in Verbindung stehen, da.ss die Kanäle des Objektes und die Kanäle der Abkühlungsvorrichtung das geschlossene Kanalsystem für das Kälte übertragungsmittel bilden. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, .dass das Kanalsystem aus Me tall besteht. 3.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das ein für allemal in das Kanalsystem eingeschlos sene Kälteübertragungsmittel aus Ammo niak besteht. 4. Einrichtung nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, -dass jeder Kanal des zu kühlenden Objektes mit je einem durch das Kälteübertragungsmittel gekühlten Kanal in Verbindung steht. 5.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das zu kühlende Ob jekt mit untereinander verbundenen Kühlkanälen ausgestattet ist, die durch einen oder mehrere Verbindungskanäle mit einer aus Kanälen zusammengesetz ten L%.bliühlungsvorrichtung in Verbin dung stehen. 6. Einrichtung nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab kühlungsvorrichtung mehrere Rohre auf weist, die mit Kühlkörpern ausgestattet sind. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle in An sätzen des zu kühlenden Objektes ange ordnet sind.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Einrich tung gemäss dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Kälteübertragungs- mittel in flüssigem Zustande in das Kanal system eingefüllt wird. UNTERANSPRUCH B. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass Ammoniak in das Kanalsystem eingefüllt wird.
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