CH117006A - Spielzeug-Kinematograph. - Google Patents

Spielzeug-Kinematograph.

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CH117006A
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film
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cinematograph
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Alexander Kolowrat
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Alexander Kolowrat
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  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

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      Spielzeug-Kinematogr        aph.       Es ist bereits     bekannt,    die     Fortschaltung     des. Filmes mittelst zwangsläufiger Greifer  durchzuführen. Die Bewegung dieser Greifer  wurde durch verschieden geformte Exzenter       bewerkstelligt.    Diese     hatten    jedoch den Nach  teil, dass zum Transport des Filmes mehr als  die Hälfte der für die gesamte Projektion  verfügbaren Zeit verwendet werden musste.

    Der Vorteil dieser Greifer war wohl gegen  über andern     Fortschaltungsmechanismen    darin  zu erblicken, dass der An- und Ablauf der  Filmbewegung allmählich vor sich ging, wo  durch einerseits der Film geschont, ander  seits eine präzise     Fortschaltung    des Filmbil  des     im.    Fenster gewährleistet wurde.

   Dieses       Fortschaltsystem    hatte jedoch den schwer  wiegenden Nachteil, dass spezielle     Abblend-          vorrichtungen    verwendet werden     mussten,     welche einen grossen Lichtverlust bei der Pro  jektion bedingten und überdies eine     Kom-          plizierung    der ganzen Apparatur mit sich       brachten.     



  Mit der vorliegenden Erfindung wird nun       bezweckt,    das allmähliche Ab- und Anlaufen  des Filmes beizubehalten, jedoch die für den    Transport desselben erforderliche Zeit auf  einen Bruchteil des bisher nötigen Zeitraumes  zu verringern, wodurch einerseits ein für  das freie Auge     nicht    mehr     wahrnehmbarer     Wechsel der Einzelbilder     stattfindet,    so dass  eine vollständige Abblendung während der..       Filmtransportperiode,        wie    es bisher der Fall  war, absolut nicht mehr     notwendig    ist und  somit 'der Lichteffekt ohne jedweden Verlust  zur Geltung kommt.  



  Durch die Erfindung werden die Vorteile  des     Greifersystemes    beibehalten, die Nach  teile desselben jedoch ausgeschaltet und über  dies der Apparat wesentlich     vereinfacht.     



  Das Wesen der.     vorliegenden        Erfindung     ist darin zu erblicken, dass von einer einzigen       angetriebenen    Welle sämtliche zu einer Film  vorführung .erforderlichen Organe, und zwar  die     Filmtransportvorrichtung,    das     Filmauf-          röllorgan    und das     Abdeckungsorgan    für das  während des Filmtransportes vor dem Bild  fenster gerade     vorbeibewegte    Perforations  loch unmittelbar     betätigt    werden.  



  Auf der     Zeichnung    ist die Erfindung bei  spielsweise     veranschaulicht,    und zwar zeigt:           Fig.    1 den     Spielzeug-Kinematograph    in Sei  tenansicht,     Fig.    2 denselben in Stirnansicht,  teilweise im Schnitt,     Fig,    3-6 die Filmfort  schaltungsvorrichtung in den verschiedenen  Schaltstellungen in schematischer Seitenan  sicht,     Fig.    7-9 und 12 vier verschiedene  Ausführungsformen der     Filmaufwicklungs-          vorrichtung    in verschiedenen Ansichten,

         Fig.    10 und 11 zwei besondere Ausführungs  beispiele einer     Abblendevorrichtung,    und       Fig.    13 eine Einzelansicht.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist  die     Fortschalteinrichtung    folgendermassen  beschaffen:  Auf einer und derselben Welle 1, welche  durch eine Handkurbel 2 in Bewegung ge  setzt werden kann, sitzt eine Steuerscheibe 3,  deren Umfang mit Schaltkurven 4 ausgestat  tet ist, von denen jede einzelne zu einer Fort  schaltbewegung bestimmt ist. Dieses Steuer  rad 3 steuert den um seinen Bolzen 5  schwingbaren und längsverschiebbaren     Grei-          ferarm    6, der durch eine Zugfeder 7 ständig  gegen die Steuerkurve 4 gedrückt wird.

   Bei  Drehung der Welle 1     bezw.    des Steuerrades  3 in der Pfeilrichtung     (Fig.    3-6) erfolgt  somit zuerst ein Heben des     Greiferarmes    6  mit dem     Greiferstift    B. In weiterer Folge  wird durch einen zweiten Arm 9, der einer  seits durch eine Zugfeder 10 an die Steuer  scheibe 3     angepresst    wird, und durch ein Ge  lenk 11 mit dem     Greiferarm    6 in     Verbindung     steht, die     Eingriffsbewegun--    des Greifer  armes in die Perforation des Filmes bewirkt  (     Fig.    3).

   Hierauf gleitet der vorerst gehobene       Greiferarm    6 entlang einer Steuerkurve 4,  welche ein verlangsamtes An- und Auslaufen  der     Bewegung        bedingt    und schaltet dabei den  Film 12 (strichpunktiert) um eine Bildhöhe  vorwärts     (Fig.    4). Hierauf tritt der Arm 9  in Wirksamkeit und verursacht durch das  Abgleiten in der Steuerkurve 4 die Freigabe  des Filmes 12, so dass der     Greiferarm    6, wie  oben, gehoben werden kann. Es werden durch  eine einzige Steuerscheibe 3 beide Arme 6,  9     betätigt.     



  Der auf diese Weise bewegte Film 12  läuft in einer bekannten Dose 13, in welcher    er aufgerollt ist. Die     Aufrolleinrichtung    be  steht aus einem Kern 14, der fest mit der  Welle 1 verbunden ist. Auf diesem Kern 14  hängt lose ein Ring 15, welcher den Film 12  selbsttätig erfasst und aufrollt. Um den Film  zu erfassen und festzuklemmen, ist der Ring  15 entweder mit einer der Filmbreite ent  sprechenden, nach innen sich verjüngenden  Rille 16 versehen, oder mit einer Zahnung am  Umfang     (Fig.    8) ausgestattet, die der Per  foration des Filmes entspricht.  



  Auch kann der Ring 15 auf dem äussern  Umfang mit einem Adhäsionsmittel 19 aus  gestattet sein     (Fig.    9).     Zweckmässig    wird der  Trägerkern 1.4 zwecks Erhöhung der Ad  häsion     aufgerauht.    oder auch mit einem Ad  häsionsmittel     (Fig.    8) versehen. Der Film  wird durch diese Einrichtung     entsprechend     seiner     Fortschaltung    erfasst und aufgerollt,  ohne dass ein besonderer Zug, oder besondere  Bremsvorrichtungen benützt werden. Ausser  dem ist der Vorteil gegeben, dass bei zuneh  mender Filmlänge eben durch das Gewicht,  des Filmes die Adhäsionswirkung sich auto  matisch vergrössert, und somit der vergrösser  ten Reibung der Dose 13 Rechnung getragen  wird.

   Beim Zurückspulen des Filmes erfolgt  ein Abheben des ganzen Ringes 15 von dem  Kern 14 und schaltet sich auf die Weise die  Adhäsionswirkung selbsttätig aus.  



  Durch diese höchst einfache und     trotzdem     sicher wirkende     Aufrollvorrichtung    ist es  gänzlich überflüssig, dass der Film,     wie    dies  bis nun stets erforderlich war, an seinem  Ende an dem     Aufwickelkern    mittelst beson  derer Vorrichtungen festgemacht werden  muss.  



  Bei den bekannten     Aufrollvorrichtungen     hatte sich häufig der Film von seiner Be  festigungsstelle gelöst, wodurch es gänzlich  unmöglich wurde, den Film aufzurollen. Ge  mäss der vorliegenden Erfindung kann sich  das Filmende automatisch auf dem auf dem  Kern 14 lose aufgehängten Ring 15 fest  klemmen.

   Nach     Fig.    12 ist der Ring 15 lose  um den Kern 14 drehbar und mittelst einer  Adhäsionsfeder 20     mitnehmbar.         Abblendung während des Filmtranspor  tes : Da bei     vielen        Filmen    die Perforations  löcher sich in der Mitte befinden, ist es even  tuell     notwendig,    während des Filmtranspor  tes diese Perforationslöcher durch geeignete       Mittel        abzudecken,    damit keinerlei Lichtein  druck durch diese     Perforationslöcher    verur  sacht wird.

   Dies geschieht erfindungsgemäss  entweder durch einen auf dem     Greiferarm    6  vorgesehenen, zweckmässig flachen Finger 21       (Fig.    1 und 2), dessen Stellung zum     Greifer-          Stift    6' so sein muss,     .dass    eben, wenn der       Greiferstift    in ein Perforationsloch eingreift,  der Finger 21 das vor dem Bildfenster zu  transportierende Perforationsloch gänzlich  abdeckt. Selbstredend muss der Finger zu die  sem Zwecke in seiner Breite so gehalten sein,  dass er mindestens der Lochbreite entspricht.

    Der Greifer schaltet somit den     Film    vor  wärts, während der mit ihm starr verbundene  Finger 21 gleichzeitig die Abdeckung des  vor dem Bildfenster zu transportierenden  Perforationsloches bewirkt.  



  Um ein automatisches Stehenbleiben des  Filmes zu bewirken, kann eine Einrichtung  geschaffen werden, welche durch den Film  ausgelöst, den     Greiferarm    6 in Höchststel  lung, und zwar zweckmässig bei Eingriffs  stellung des     Greiferstiftes    6' arretiert, wo  durch der Film einerseits nicht mehr     fortge-          schaltet    wird, anderseits in seiner Stellung  in der Laufbahn fixiert ist. Dadurch ist be  dingt, dass der Film selbst dann, wenn das       Aufrollorgan    weiter arbeitet, nicht mehr aus  seiner Lage gebracht werden kann.  



  Bei der Ausführungsform der Abblende  vorrichtung nach     Fig.    10,     befindet    sich vor  dem Bildfenster, welches das zur Projektion  bestimmte Bild freilässt, eine um ein Gelenk  22 schwingbare     Versehlusskappe    23, welche  von dem     Greiferarm    24     bezw,    von dem mit  diesem starr verbundenen Finger 25 erfasst  und während des Transportes mitgenommen  wird, wodurch eine vollständige Abdeckung  des bezüglichen Bildes bewirkt wird. Bei  Freigabe des Filmes durch den     Greiferstift     6' erfolgt auch die Freigabe der Klappe 23,    welche wieder durch eine entsprechend vor  gesehene Feder 26 hochgezogen wird.  



  Gemäss der Ausführungsform nach     Fig.     11 ist auf der Welle 1, welche die Steuer  scheibe 3 trägt, eine zweite (innere) Steuer  scheibe 27     befestigt,    welche einen Verschluss  28, der     mittelst        einer    Feder 29 an diese Steuer  scheibe 27     angepresst    wird, hebt,     bezw.    aus-'       lässt,    so dass durch diese Vorrichtung wäh  rend des     Filmtransportes    eine vollständige  Abdeckung der Lichtstrahlen bewirkt wird.  Die Kurvenform wird zweckmässig so ge  wählt, dass ein rasches Heben und Senken er  zielt wird.

   Die Steuerkurve kann zweckmässig  so verlaufend sein, dass ein allmähliches     An-          und    Auslaufen der     Bewegung    verlässlich       stattfindet,    wogegen die Transportgeschwin  digkeit gegenüber jener- bei den bis nun be  kannten - Vorrichtungen     eine        unverhältnis-          mässig    grössere ist. Gemäss     Fig.    13 ist die  Steuerkurve entsprechend der an- und ab  laufenden Bewegung     eckenlos    gestaltet, um  einer übermässigen Beanspruchung des Fil  mes, somit des ganzen     Fortschaltmechanis-          mus    vorzubeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spielzeug-Kinematograph, dadurch ge kennzeichnet, dass von einer einzigen ange triebenen Welle sämtliche zu einer Filmvor- führung erforderlichen Organe, und zwar die Filmtransportvorrichtung, das Film.aufroll- organ und das Abdeckungsorgan für das während des Filmtransportes vor dem Bild fenster gerade varbeibewegte Perforations loch unmittelbar betätigt werden.
    <B>UN</B> TERANSPRüCHE: 1. ginematograph nach Patentanspruch, mit durch Kurven nur eines umlaufenden Teils betätigtem Greifer, dadurch gekenn zeichnet, dass die Filmfortschaltung durch einen an der umlaufenden Kurvenscheibe (3) gleitenden Greifer (6) erfolgt, dessen Ein- und Ausrückung durch eine an der selben Kurvenscheibe gleitende Kulisse (9) bewirkt wird.
    2. Kinematograph nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Filmauf- rollorgan aus einem Ring (15) besteht, der auf einem Kern (14) der Antriebs welle (1) lose aufgehängt ist, und der den Film (12) selbsttätig erfasst und aufrollt. 3. Kinematograph nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (15) an seinem Umfang mit einem Adhä sionsmittel ausgestattet ist. 1. Kinematograph nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (15) lose um den Kern (14) drehbar und mittelst einer Adhäsionsfeder (20) in der Drehrichtung mitnehmbar ist.
    5. Kinematograph nach Unteranspruch 1, bei welchem der Film die Perforations löcher in der Mitte aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abdeckung des während des Filmtransportes vor dem Bildfenster gerade vorbeibewegten Perfo rationsloches durch den Greifer (6) er folgt. 6. Kinematograph nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (6) einen Finger (21) trägt, der sich beim Filmtransport immer vor dem jeweils vor dem Fenster vorbeibeivegten Perforations loch befindet.
    7. Kinematogra.ph naeli Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Greifer (6) auf eine Verschlussklappe (23) derart ein wirkt, dass diese während des Filmtrans portes das Fenster gegen die Lampe ab deckt. B. Kiüematograph nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der An triebshelle (1) eine zweite Kurvenscheibe (27) zur Steuerung eines besonderen Ver schlusses (28) angeordnet ist.
    @). Kinematogmaph nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Still setzung des Filmbandes der Greifer (6) in seiner Hochstellung durch ein Sperr organ arretiert wird.
CH117006D 1924-12-04 1925-11-16 Spielzeug-Kinematograph. CH117006A (de)

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