CH117051A - Verfahren zum Anlassen von durch Drehstromerregermaschinen beliebiger Art erregten Asynchrongeneratoren. - Google Patents

Verfahren zum Anlassen von durch Drehstromerregermaschinen beliebiger Art erregten Asynchrongeneratoren.

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CH117051A
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excited
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Verfahren zum Anlassen von durch     Drehstromerregermasehinen    beliebiger Art  erregten     Asynchrongeneratoren.       Einfache     Asynchronmaschinen    können       generatorisch    auf ein Netz, auf das sie an  geschlossen sind,     zurückarbeiten    und Wirk  ströme an dieses abgeben. Sie können. aber  nur so lange     als    Generatoren arbeiten, als sie       Erregung    aus dem Netze erhalten, also an  dere Stromerzeuger an dieses     angeschlossen     sind.

   Gibt man den     Asynchr        onmaschinen     aber Fremderregung, indem man an den  Läuferkreis zum Beispiel fremderregte Dreh  stromerregermaschinen,     wie        Frequenzwand-          ler    oder kompensierte     Kollektormaschinen     anschaltet, so ist es möglich, mit den     asyn-          ehronen    Generatoren allein den     Betrieb    auf  recht zu erhalten, da diese ihre Spannung  beibehalten, ohne dass ihnen     11lagnetisierunbs-          strom    aus dem Netz     zugeführt    wird.

   Sie  können im Gegenteil solchen Strom noch an  das Netz abgeben. Dabei erzeugen sie eine  Frequenz, die in der Nähe der praktisch  brauchbaren Frequenzen liegt,     bezw.    durch  geeignete Einrichtungen dieser gleichgemacht  werden kann. Sowohl die Hauptasynchron-         maschine,    als- auch die     Drehstromerreger-          maschine    müssen nun, um Verluste zu ver  meiden, in ihren magnetischen     Teilen-durch-          wegs    aus geblättertem     Eisen    hergestellt  werden.

   Wenn daher durch einen Zufall der       Strom    in beiden Maschinen     vollkommen    ver  schwindet, zum Beispiel, wenn die antrei  bende     Kraftmaschine    zum Stillstand     li:ommt,     dann vermag die     Asynchronmaschine    nach  neuer     Ingangsetzung    die     Drehstromerreger-          maschine,    die, wie hier vorausgesetzt wird,  im Betrieb von ihr erregt wird, nicht zu er  regen, und diese kann infolgedessen die       Asynchronmaschine    nicht erregen;

   denn die       remanenten        Magnetismen    sind     zu    gering, um  die     notwendige    Erregung zu erzeugen.  



  Nach der Erfindung soll dieser     Übelstand     dadurch behoben werden, dass die     Drehstrom-          erregermaschine        erstmalig    durch einen Gleich  strom aus einer Hilfsquelle. magnetisiert  wird.  



  Dieses Verfahren ist in     Fig.    2 der Zeich  nung     veranschaulicht.    Diese zeigt eine Dreh-           stromerregermaschine    mit dem Ständer g,  der     Ständerwicklung        iv,    dem Läufer r. den  Schleifringen     g    und dem     Kommutator   <I>k.</I>  Ausserdem ist eine Batterie b vorgesehen, die  über einen Regelwiderstand d mit Hilfe des  Schalters<I>t</I> an die Wicklung     w    angeschlos  sen werden kann. Bei Inbetriebsetzung wird  das Aggregat mit Hilfe seiner mechanischen  Kraftquelle auf die normale Drehzahl hin  aufgefahren, bei der sonst die richtige Fre  quenz zu herrschen pflegt.

   Sodann wird die  Batterie b. an deren Stelle auch Elemente  oder irgend eine andere Hilfsgleichstrom  quelle treten können, auf die 'Wicklung     ic,          geschaltet.    An den Bürsten der     Drebstrom-          erregermaschine    tritt dann ein Strom ent  weder von der Frequenz Null oder doch von  sehr niedriger Frequenz auf, der in dem Ro  tor der Hauptmaschine fliesst und nur die  Erregung des genannten Aggregates einlei  tet; der aus der Batterie b zugeleitete Gleich  strom gibt so den ersten Anstoss zum Ent  stehen eines Erregerstromes sowohl in der       Drehstromerregermaschine,    als auch in der  Hauptmaschine.

   Nach     Anerregung    des     Asyn-          ehrongenerators    wird die Hilfsquelle wieder  abgeschaltet.  



       Anstatt    die     Hilfserregung    der Ständer  Rdcklung w zuzuführen, kann man sie auch  in eine besondere     Hilfserregerwicklung    lei  ten. die in dem niederfrequenten Teil der       Drehstromerregermaschine    angebracht ist.  Eine Einrichtung dieser Art zeigt     Fig.    1 der  Zeichnung. bei der in dem Ständer s neben  der     Ständerwicklung        ii,    noch die Hilfswick  lung h vorgesehen ist, an die die Batterie b    durch den Schalter t angelegt werden kann.  Die Hilfswicklung lt braucht nur für wenig  Strom bemessen zu sein und braucht auch  keine erhebliche Spannung zu erhalten, da  es vollständig genügt, dass ein Anstoss für die  Erregung gegeben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Anlassen von durch Dreh stromerregermaschinen beliebiger Art erreg ten Asynchrongeneratoren, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehstromerregermaschine erstmalig durch einen Gleichstrom aus einer Hilfsquelle magnetisiert wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichstrom der Wicklung im niederfrequenten Teil der Maschine zugeführt wird. \?. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da-ss die Hilfsquelle nach Anerregung des Asynchrongenerators wieder abgeschaltet wird.
    :3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichstrom einer Hilfswicklung im niederfrequenten Teil der Drehstromerregermaschine zugeführt wird.
CH117051D 1924-09-09 1925-09-03 Verfahren zum Anlassen von durch Drehstromerregermaschinen beliebiger Art erregten Asynchrongeneratoren. CH117051A (de)

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CH117051D CH117051A (de) 1924-09-09 1925-09-03 Verfahren zum Anlassen von durch Drehstromerregermaschinen beliebiger Art erregten Asynchrongeneratoren.

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