CH117226A - Bei Erdschluss ansprechende Einrichtung. - Google Patents

Bei Erdschluss ansprechende Einrichtung.

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CH117226A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Bei     Erdsehluss    ansprechende Einrichtung.    Bei     den    mit Löschvorrichtungen für den       Erdschluss    versehenen Anlagen, deren     Erd-          schlussrelais    mit dem Reststrom der kranken  Leitung arbeiten, besteht der Mangel,     dass     bei der häufigeren und gefährlicheren Art  der Erdschlüsse, nämlich den     intermittieren-          den        Erdsehlüssen,    das Relais gar nicht. oder  zu spät anspricht, da es infolge seiner Träg  heit auf die bei den     eiiizelnen        Zündsehlägen     auftretenden Stromstösse oft nicht anspricht.

    Daher können sich Fehler in der Anlage  entwickeln, ohne     dass    die Betriebsleitung ge  wahr wird, ob und in welcher Leitungs  strecke dies der Fall ist, und die Anlage ist  den Gefahren der mit den Zündungen ver  bundenen Überspannungen schutzlos ausge  setzt.  



  Um diesen Übelstand zu beseitigen, sind  bei einer auf     Erdschluss    ansprechenden Ein  richtung gemäss der Erfindung die Dämpfung  und die Trägheit des beweglichen Systems  eines     Erdschlussrelais    so klein,     dass    das Re  lais bei     intermittierendem,        Erdschluss    auf den    Stromstoss einer einzigen Zündung anspricht.  Die bisher übliche Schaltung für das     Erd-          schlussrelais    kann dabei beibehalten werden.  



  Bei einer Einrichtung mit Strom- und  Spannungsspule liegt zweckmässig in der Zu  leitung zur Spannungsspule ein Schalter, wel  cher nach dem Ansprechen des Relais die  Spannungsspule abschaltet. Diese Ausbildung  bezweckt, die Wirkung der neuen Einrich  tung bei     inter-mittierendem        Erdscb-luss    dadurch  zu erhöhen,     dass    die Spannungsspule so be  messen ist,     dass    sie bei Dauerbelastung stark  überlastet sein würde. Sie     muss    daher beim  Eintritt von     Dauererdschluss    durch den er  wähnten Schalter in genügend kurzer Zeit  abgeschaltet werden, zum Beispiel -nach 1-2  Sekunden.  



  Um das     Drehmome'nt    eines     Erdschluss-          relais    mit sehr geringer Dämpfung für die  Steuerung eines Signal- oder Schaltkreises  auszunutzen, kann man durch das bewegliche  System des Relais einen Lichtstrahl steuern,  der durch seine Einwirkung auf ein licht-      empfindliches Organ     (Selenzelle    oder licht  elektrische Zelle) ein Signal oder die     Aus-          scha.Iier    betätigt. Vorzugsweise werden da  bei das Signal oder die Schalter durch eine       Verstärkerröhre    betätigt.

   Andere     Ausfüh-          run-Sformen    der Erfindung werden anhand  der     Zeichnuno,    erläutert.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstan  des der Erfindung ist in der     Fig.   <B>1</B>     schema-          'Lisch        daroestellt.    Die bewegliche Spule<B>3</B>  eines wattmetrischen Gerätes trägt einen     Zei-          ,er    2, der mit einem Kontakt<B>1</B> ausgerüstet  ist. Beim Ausschlag des Zeigers     naeh    rechts  berührt der Kontakt<B>1</B> den einstellbaren  Gegenkontakt 4 und schliesst dadurch den  Stromkreis eines Hilfsrelais<B>5,</B> durch das eine  Signal- oder eine     Schaltvorrielitung    in     Tä-          tig,keit    gesetzt wird.

   Die Dämpfung und die  Trägheit des     aus,der    Spule<B>3</B> und dem Zeiger  bestehenden Systems sind so gering,     dass     der Kontakt bei     intermittierendem        Erd-          sehluss    durch     dei    Stromstoss einer einzelnen  Zündung geschlossen wird. Der     Ausschlao,     en     C,     des     Zei-,ers    2 nach der andern Seite hin ist  <I>2n</I>  durch einen Anschlag<B>6</B> begrenzt.

   Es kann  vorkommen,     dass    der Zeiger so     heftic        geyen     diesen Anschlag anstösst,     dass    er über die       Nulla--e    hinaus     zurück:pra11t.    und fälschlicher  weise Kontakt gibt. Infolgedessen würde  das Relais<B>5</B> zweimal oder, was noch     we-          sentlieh    unangenehmer wäre, auch bei     fal-          seher    Energierichtung betätigt werden.  



  Zur     Vermeidun--    dieser     Mögliebkeit    ist  eine     Dämpfungsvorrichtung    vorgesehen, die  aus einem Kolben oder Teller<B>7</B> besteht, der  in bekannter Weise in einem einseitig     ge-          sehlossenen,    kreisbogenförmig     gebogenenRohr     <B>8</B>     gut    passend schwingt.

   Die Stellung des  Zeigers 2 in     Fig.   <B>1</B> ist die Nullstellung, die       Dämpfungsvorrichtung    ist so angeordnet,       dass    sie bei einem     Aussehlag    nach rechts  keine Dämpfung erzeugt,     dass    die Dämpfung  vielmehr nur bei einem Ausschlag nach  links wirksam wird.  



  Ein     züi    vermeiden,     dass    die Signal- oder       Sehaltvorrichtung    bei falscher Energierich  tung durch Zurückprallen des beweglichen  Systems betätigt wird, kann -auch die     Signal-          in       oder     Schaltvorriehtung    gesperrt werden, wenn  das Relais nach der falschen Seite hin aus  schlägt.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    dieser Form der  Erfindung ist in     Fig.   <B>29</B> dargestellt.  



  In einem magnetischen Felde, das durch  die beiden     SpulQii    41 und 42 des     Erdschluss-          relais    erregt wird, schwingt ein     be-#veglielles     System. Dieses besteht aus einer Spule 43  und einer fest mit ihr verbundenen Kontakt  zunge 44, die mit zwei Kontakten 45 und  <B>46</B> zusammenarbeitet. Als Stromquelle dient  eine     Baiterie    47, die mit der     Kontahtzunge     44 durch die Leitung 48 verbunden ist. Eine       Si-,nalscheibe   <B>10</B> ist an einem Magnetanker<B>9</B>  befestigt, der um den Lappen<B>11</B> drehbar ist.

    Die Spule<B>12</B> des Magnetes ist mit der Bat  terie 47     und    mit dem Kontakt<B>-15</B>     verbLin-          den.    Eine, zweite Magnetspule<B>13</B> ist mit  der Batterie 47 und mit dein Kontakt 46  verbunden.     Ihr    Magnetanker 14 trägt am  Ende einen Sperrhaken<B>15.</B>     dei%    sobald der  Anker 14 angezogen ist, einen Arm<B>16</B> fest  hält.. Dieser ist mit dem     Mignetanker   <B>9</B> fest  verbunden.

   Der Magnetanker 14 bildet mit  einem Arm<B>17</B> zusammen einen     Winkelhubel.     Der Arm<B>17</B> schliesst, sobald der Anker 14  angezogen wird, einen Kontakt<B>18.</B> Der Kon  takt<B>18</B>     hann    die Stromquelle<B>19</B> mit     der          Bimetallfeder   <B>20</B> verbinden. Diese wird  durch den     Stromdureh-ano-        ei-wärmt    und       streckt    sieh bei wachsender Temperatur, wo  bei sie mit, ihrem freien Ende den Arm<B>17</B>       zurückdrückt.     



  Die     Vorriehtun-,    arbeitet     fol-,endermassen.     Wenn das     Erdsehlussrelais    von einem Energie  stoss getroffen wird, durch den die Signal  vorrichtung betätigt werden soll,<I>so schlägt</I>  die Zunge gegen den Kontakt 45.     Infol        e-          tn        1-1        ZD     dessen wird die Spule<B>12</B> durch die Batterie  47 erregt.

   Sie zieht den Anker<B>9</B> an, der  die Signalscheibe<B>10</B> hinter der     Offnun(y    21  zum Vorschein kommen     lässt.    Die     Si"nal-          n          seheibe   <B>10</B> wird dann durch den     Bedienuncs-          ma,nn    von Hand     zurüehgelegt.    Hat aber der  Energiestoss die umgekehrte Richtung, so  wird die     Konfaktzunce    44     yeoeii    den Kon  takt 46 geworfen.

   Dadurch erhält die Spule       tn         <B>13</B> einen Stromstoss und zieht den Anker 14  an, so     dass    der Sperrhaken<B>15</B> sich über den  Arm<B>16</B> legt.<B>-</B> Gleichzeitig wird durch den  Arm<B>17</B> der Kontakt<B>18</B> geschlossen. Wenn  dann die Zunge. 44 an den Kontakt 45 zu  rückprallt, so wird die Spule 12 nachträglich  zwar ebenfalls erregt, kann jedoch den Anker  <B>9</B> nicht anziehen, da der Arm<B>16</B> festgehal  ten ist. Infolge des Kontaktes bei<B>18</B> sendet  die Batterie<B>19</B> durch die     Bimetallfeder        9,0     einen Strom.

   Unter der Erwärmung infolge  des Stromdurchganges     streckt    sich die     Bi-          metallfeder    und drückt den Arm<B>17</B> nach  unten. Die Sperre<B>15</B> wird     daidurch    wieder  ausgerückt, jedoch erst zu einer Zeit, zu der  die Kontaktzunge 44 sicher wieder zur Ruhe  gekommen ist.  



  Das     Erdschlussrelais    kann in manchen Fäl  len     vorteilhafterweise    so ausgebildet werden,       dass    es bei Ausschlag nach beiden Seiten<B>je</B>  ein Signal betätigt. Wenn bei einem der  artigen Relais     idas    bewegliche System zu  rückprallt, so würden beide Signale in Tätig  keit treten. Dies     lässt    sieh in besonders     ein-          faeher    Weise vermeiden, wie     Fig.   <B>3</B> zeigt. Bei  dieser Einrichtung ist der Kontakt 45 mit  einer Spule<B>25</B> verbunden, deren Anker<B>26</B>  in der Ruhestellung vermittelst eines Armes  <B>27</B> einen Kontakt<B>28</B> geschlossen hält.

   Ander  seits ist die Spule über einen Kontakt<B>29</B>  mit der Stromquelle 47 verbunden. Eine  zweite Spule<B>30</B> ist mit ihrem einen Ende an  die Stromquelle 47 angeschlossen, das andere  Ende ist über den Kontakt<B>28</B> mit dem  Kontakt 46 des beweglichen Systems     ver-          bun,den.    Der Anker<B>31</B> hält mit seiner rück  wärtigen Verlängerung<B>32</B> den Kontakt<B>29</B>  geschlossen. Der Anker<B>26</B> trägt eine Signal  scheibe<B>33,</B> der Anker<B>31</B> eine Signalscheibe  34.  



  Die Vorrichtung     arbeitQt    folgendermassen:  Wenn die     Kontakt-zunge    44 nach rechts aus  schlägt, so fliesst ein Stromstoss von der  Stromquelle 47 über den Kontakt<B>29,</B> die  Spule<B>25,</B> den Kontakt 45, die     Kontakt-          7unge    44 und über die Leitung 48 zurück. zur  <B>C</B>  Batterie 47.     Die,Spule   <B>25</B> zieht ihren Anker  <B>26</B> an, und die     SignaIscheibe   <B>33</B> kommt hin-         ter    ihrer     Schauöffnung    zum Vorschein. Der  Arm<B>27</B> des Ankers<B>26</B> gibt dabei den Kon  takt<B>28</B> frei, der sieh infolgedessen öffnet.

    Wenn die Kontaktzunge 44 zurückprallt  und infolgedessen den Kontakt 46 berührt,  kann die Spule<B>30</B> nicht erregt werden, da  deren Stromkreis durch den Kontakt<B>28</B> un  terbrochen ist. Dementsprechend     ist,der    Vor  gang, wenn die     Konfaktzunge    durch einen  Energiestoss umgekehrter Richtung den Kon  takt 46 zuerst berührt. Da der Bedienungs  mann die Vorschrift hat, das Signal<B>33</B> von  Hand in die Ruhestellung zurückzulegen, so  ist eine     bQsondere    Einrichtung zur selbst  tätigen Aufhebung der Sperrung des andern  Signals nicht erforderlich; wenn dies ge  wünscht wird, könnte sie auch bei diesem  Ausführungsbeispiel in derselben Weise wie  'bei dem nach     Fig.    2 angebracht werden.

   Es  empfiehlt sieh, gleichzeitig mit dem optischen  Signal ein akustisches Signal beispielsweise  durch Anschlag einer Glocke, zu verbinden.  damit     Ader    Bedienungsmann sofort aufmerk  sam wird und die Vorrichtung wieder in die  Ruhestellung zurückbringt, so     dass    beide  Signale wieder betriebsbereit sind.  



  Es kann von Vorteil sein, wenn in die       Verbin-dungsleitungen    zwischen den Kon  takten 45, 46     und    ihren Spulen<B>25, 30</B> Zähl  werke<B>51, 52</B> eingeschaltet werden, an denen  sich erkennen     lässt,    wie oft das Relais ange  sprochen     hat.    Statt einfacher     Zählwerhe     können auch Schreibvorrichtungen verwendet  werden, die jeden Stromstoss     auf    ein laufen  des Band aufzeichnen, auf dem gleichzeitig  die Zeit vermerkt ist.  



  Da das Relais mit sehr geringer Dämp  fung arbeitet, so ist auch die Kontaktgebung  von geringer Zeitdauer,     idenn    das beweglich e  System prallt von dem Kontakt sofort wie  der zurück. Es entstellt daher auch nur ein  Strom von geringer Dauer, so     dass    es unter  Umständen schwierig werden kann,     Fallklap-          pen    oder Schalteinrichtungen zu bauen, die  darauf ansprechen. Diese Schwierigkeit kann  durch Verwendung eines Kondensators be  seitigt werden. Die hierzu dienende Schaltung      ist in     Fig.    4 dargestellt.

   Das durch einen  Kreis angedeutete     Erdsehlussrelais    ist mit<B>61</B>  bezeichnet, der von ihm zu schliessende Kon  takt mit     622.    Im Augenblick des Kontakt  schlusses liefert die Stromquelle<B>63</B> einen  Stromstoss, der durch die Spule<B>65</B> fliesst.  Diese betätigt die Fallklappe oder die Schalt  vorrichtung.

   Parallel zur Spule<B>65</B>     und    ihrem       Vorschaltwiderstand   <B>66</B> ist der Kondensator  <B>67</B> gelegt, der im Augenblick des     Kontakt-          Schlusses    eine seiner Kapazität entsprechende       Elektrizitätsmen-e    aufnimmt, die er nach       Unterbrechuno-    des Kontaktes<B>62</B>     übfr    den  Widerstand<B>66</B> durch     d*P,    Spule<B>65</B> entlädt.  Die von dem Kondensator aufgespeicherte  Energiemenge kann Weht um vieles grösser  gemacht werden als diejenige     Enero-iemen-.-#".     die während der kurzen Zeit des Kontakt  schlusses durch die Spule<B>65</B> fliessen würde.

         Aueh.    die Zeitdauer der Erregung der Spule  <B>65</B> wird vergrössert. Sie     hann    durch ent  sprechende Bemessung des     Vorsehaltwider-          standes   <B>66</B> vergrössert oder verkürzt werden.  



       Züi    vermeiden ist indessen eine zu     Zgrosse          Laflestromstärke    des Kondensators<B>67,</B> da       sie    den Kontakt<B>62</B> zu stark belasten könnte.  Daher wird zweckmässig dein Kondensator  <B>67</B> ein     )Viderstand   <B>68</B> oder ein anderes       Strombegrenzungsmittel        vorgesehaltet.     



  An Stelle der Energiequelle<B>63</B> kann auch  ein Kondensator treten, der aus dem Netz  aufgeladen werden     hann.    Ein     Ausführuno-,-          -)eispiel    hierzu ist in     Fi   <B>5</B> dargestellt. Das       Pkelais    ist wieder mit<B>61</B> bezeichnet und       sehliesst    den Kontakt<B>62).</B> Es ist an die     Dreh-          stromleitun-,   <B>75</B> in bekannter Weise     ailoe-          schlossen,    worauf hier nicht näher     eingegan-          Cen    zu werden braucht.

   Der Stromkreis, der  bei     Schluss    des     K:ontaktes   <B>62</B> zustande kommt,  enthält ausser der Spule<B>65</B> noch einen     Kon-          deusator    74. Die in diesem Kondensator auf  gespeicherte Energie entlädt sich durch die  Spule<B>65,</B> während der Zeit des     Kontakt(,s     bei<B>62</B>     und    setzt die Fallklappe oder die       Sehaltvorrichtung    in Tätigkeit.

   Die Ladung  des Kondensators 74 geschieht aus dem Netz  <B>75,</B> und zwar wird meist, wie in der<B>Ab-</B>  bildung, ein     Spannungswa.udIer    16     zwischen-          n       geschaltet sein.     1)l*u    Ladung geschieht über  einen Gleichrichter     irgendweleher    Art, bei  spielsweise eine     Glinimlampe   <B>77.</B> Hierdurch  wird verhindert,     dass    die Spannung des     Kon-          densators    der Spannung des Leitungsnetzes  folgt,

   also deren     pcrioliselie        Sellwankun    en  mitmacht     und    im Falle eines Kurzschlusses  zwischen den beiden Leitungen, an die der  Kondensator 74 oder     -WandIer   <B>76</B> gelegt ist,  verschwindet.

   Bei Einbau des     Gle*Chrichlers     <B>77</B> wird der Kondensator 74 auf den Scheitel  wert der speisenden Spannung, in der Figur  der Sekundärspannung des Wandlers<B>76,</B> ge  laden und bleibt geladen, auch wenn die  speisende Spannung zum Beispiel bei einem       Kurzschluss    zwischen den     Ansehlusspunkten     des Transformators<B>76</B> an die Leitung<B>75</B>  verschwindet., Ein solcher     Kurzschluss    ist  eine     Möglichkuit#    mit der stets     gereelniel     werden     muss,

      da der     Kurzschluss        --emeinsarn     mit     Erdsehluss    auftreten     kann.    Der Konden  sator 74 wird     zwpeliniässir    so gross gewählt,       zn        zn          dass        Wne    Spannung während der Dauer der  Kontaktgabe bei     6-')    nicht zu sehr abnimmt.

    Um die Wirkung in der     Si,-nalspule   <B>65</B>       züi    vergrössern,     ist    in derselben Weise, wie in       Fio-   <B>.</B> 4     zn        cezeigt.        zur        Spule        65        der        Kondensator     <B>67</B> mit einem     Strombegrenzungswiderstand   <B>68</B>  parallel geschaltet.

   Dieser lädt sieh dann  während der     Kontalduabe    bei<B>62</B> und entlädt  sich nach Aufhören des Kontaktes durch die  Spule<B>65,</B> wodurch eine länger dauernde und       kräftio-ere    Wirkung der Spule hervorgerufen       zn   <I>2D</I>  wird. In dieser Schaltung wird der Konden  sator<B>67</B> vorzugsweise kleiner genommen als  <B>1</B>     21     der Kondensator 74, damit die Spannung des       Kondensutors   <B>7-1.</B> bei der Entladung in die  n  Spule     6,5    und den Kondensator<B>67</B> nicht zu  abfällt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Bei Erdschluss anspreehende Einrichtung, dadurch o-ehennzeichnet, dass die Dämpfung n eD und die Trägheit des beweglichen Systems eines Erdsehlussrelais so klein s*nd, dass das Relais bei intermittierendem Erdsehluss auf den Stromstoss einer e,nzelnen Zündung an- ,spricht, UNTERANSPRüCHE:
    <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, mit Strom- und Spannungsspule, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Zuleitung zur Spannungsspule ein Schalter liegt, wel cher nach dem Ansprechen des Relais die Spannungsspule, abschaltet. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass das bewegliche System einen Lichtstrahl steuert, der durch seine Einwirkung auf ein licht empfindliches Organ ein Signal oder die Aussehalter betätigt.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Signal oder die Schalter durch eine Verstärker- röhre betätigt werden. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, deren Erdschlussrelais bei Ausschlag nach der einen Seite ein Signal oder dia. Ausschal ter betätigt, gekennzeichnet durch eine Dämpfungsvorrielitung <B>(7, 8)</B> für das be wegliche System<B>(1,</B> 2,<B>3),</B> die bei Aus schlag nach der andern Seite wirksam wird.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass -das bewegliche System einen Kolben<B>(7)</B> trägt, der bei Ausschlag nach der wirkungslosen Seite hin in einen Dämpfungszylinder <B>(8)</B> ein tritt. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, durch deren Betätigung eine Spule mit einer Stromquelle verbunden wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stromquelle durch einen Kondensator (74) gebildet wird, der über einen Gleichrichter<B>(77)</B> aus der vom Erdsehlussrelais <B>(61)</B> überwachten Lei tung<B>(75)</B> geladen wird.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, durch deren Betätigung der Stromkreis einer Spule geschlossen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass parallel zu der Spule ein Kondensator<B>(67)</B> angeordnet ist, der im Augenblick des Stromselilusses geladen wird und nach Aufhören des Strom schlusses seinen Entladestrom durch die 8. Einrichtung Spule (65) sendet. nach <B>'</B> Unteranspruch 7, da- durch gekennzeichnet,
    dass der Lade strom des Kondensators <B>(67)</B> durch einen Widerstand (68).begrenzt ist. <B>9.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch.gekennzeichnet, <B>-</B> dass ein Magnet anker, der bei Ausschlag des Relais nach der einen Seite angezogen wird, bei Aus schlag des Relais nach der andern Seite gesperrt wird. <B>10.</B> Einrichtung nach Unteranspruell <B>9,</B> ge kennzeichnet durch ein Zeitwerk (20), das die Sperrung nach einer bestimmten Zeit wieder aufhebt.
    .11. Einrichtung nach Unteranspruch<B>10,</B> da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit Ader Sperrung des Magnetankers<B>(9)</B> eine Bimetallieder (20) der Erwärmung ausgesetzt wird, und dass diese durch ihre Formveränderung das Sperrglied<B>(15)</B> wieder zurückzieht, 12. Einrichtung nach Unteranspruch<B>9,</B> deren Erdschlussrelais bei Ausschlag nach jeder Seite<B>je</B> einen Elektromagneten betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker <B>(26</B> bezw. <B>31)</B> jedes Magnetes, sobald er angezogen wird, den Stromkreis des an dern Magnetes unterbricht.
    <B>13.</B> Einrichtung nach Unteranspruch. 12, ge kennzeichnet durch Registrierwerke <B>(51,</B> 52), welche :die Anzahl der Stromstösse registrieren, die durch die Magnetspulein <B>(25, 30)</B> der Signalvorrichtung<B>(33,</B> 34) hindurchgehen,
CH117226D 1925-02-16 1925-10-03 Bei Erdschluss ansprechende Einrichtung. CH117226A (de)

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CH117226D CH117226A (de) 1925-02-16 1925-10-03 Bei Erdschluss ansprechende Einrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741284C (de) * 1939-08-30 1943-11-09 Aeg Einrichtung zur Fortschaltung von Lichtbogenkurzschluessen in elektrischen Anlagen

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DE741284C (de) * 1939-08-30 1943-11-09 Aeg Einrichtung zur Fortschaltung von Lichtbogenkurzschluessen in elektrischen Anlagen

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