CH117322A - Filtriervorrichtung, insbesondere für Maschinen zum Spinnen von Kunstseide. - Google Patents

Filtriervorrichtung, insbesondere für Maschinen zum Spinnen von Kunstseide.

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CH117322A
CH117322A CH117322DA CH117322A CH 117322 A CH117322 A CH 117322A CH 117322D A CH117322D A CH 117322DA CH 117322 A CH117322 A CH 117322A
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CH
Switzerland
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individual filters
housing
rotating part
outflow
filter
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Inventor
"Cuprum" Aktiengesellschaft
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Cuprum Ag
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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


      Filtriervorrichtung,    insbesondere für     Nasehinen        znm    Spinnen von     Kunstseide.       An     Kunstseidespinnmaschinen    werden un  mittelbar vor dem Eintritt der Spinnlösung  in die feinen Spinndüsen sogenannte Kerzen  filter eingebaut, um die letzten     Unreinigkei-          ten    aus den Spinnlösungen zu entfernen.  Naturgemäss müssen solche Kerzenfilter von  Zeit zu Zeit durch frische ersetzt werden.  Durch das Auswechseln kann aber sehr leicht  etwas noch     unfiltrierte    Lösung auf die reine  Seite übertreten, auch ist das Eindringen  von Luft nicht ausgeschlossen.

   Beides wie  der gut zu machen, ergibt Zeit- und Mate  rialverlust.  



  Um diese     Missstände    zu vermeiden, ist die  Anordnung getroffen worden, mehrere Filter  parallel zueinander in die Leitung ortsfest  einzuschalten, so. dass es zwar möglich war,  ohne Unterbrechung des Flüssigkeitsstromes  zu arbeiten. Jedoch     bestand    durch die Ver  wendung vieler Zähne, die beim Umschalten  in bestimmter Reihenfolge bedient werden  mussten, die Gefahr des     Übertretens    von     un-          filtrierter    Lösung, des     Eintretens    von Luft  und einer Unterbrechung des Flüssigkeits  stromes. Diese Gefahren wurden noch durch    die Notwendigkeit, den Filterkörper     düszu--          tauschen,    erhöht.

   Mit der Ausbildung der       Filtriervorrichtung    gemäss der     Erfindung     will dies     alles    vermieden, oder wenigstens  auf ein unschädliches     Mass    beschränkt wer  den.  



  Die     Filtriervorrichtung    nach der Erfin  dung hat mehrere Einzelfilter auf einem be  weglichen Gehäuse, wobei - dieses Gehäuse  sich gegenüber einem ruhenden Träger so  verstellen lässt und der Träger     und_    das Ge  häuse so mit Kanälen durchsetzt sind, dass  durch Verstellen des Gehäuses die Einzel  filter abwechselnd in Arbeitsstellung und da  bei zugleich die jeweils nicht     benützten    Ein  zelfilter in Reinigungsstellung oder in Ruhe  stellung gebracht werden können.

   Bei einer  bevorzugten, im nachfolgenden durch ein  Beispiel erläuterten Ausführungsart des Ge  genstandes der Erfindung ist eine     revolver-          köpfartige    Anordnung getroffen; die- Einzel  filter befinden sich auf einem drehbaren Ge  häuse, das um einen ruhenden Mittelteil ge  dreht werden kann. Das Gehäuse und der  Mittelteil sind so mit Kanälen versehen, dass      in bestimmter Lage jeweils ein Filter sich in  Arbeitsstellung befindet, während das oder  die andern Filter entweder völlig abgeschal  tet sind, oder so mit dem Mittelteil verbun  den sind, dass die Reinigung der Filter durch  Zurückströmen gereinigter Flüssigkeit er  folgt.  



  Auf der Zeichnung stellt       Fig.    1 die Gesamtanordnung eines mit  Filtern versehenen Ausführungsbeispiels des  Erfindungsgegenstandes zum Teil schema  tisch im Schnitt dar;       Fig.    2 ist ein Schnitt durch den ruhenden       :Mittelteil    nach der     Linie        A-B    der     Fig.    l;       Fig.    3 ist teilweise ein Grundriss links  mit aufgesetztem, rechts mit     abgenommenem     Filter und teilweise ein Schnitt nach der  Linie     C-D    der     Fig.    1 durch den ruhenden  Mittelteil;

         Fig.    4 ist eine gleiche Darstellung wie       Fig.    1, nur befinden sich die Filter in an  derer Lage relativ zum ruhenden Mittelteil;       Fig.    5 ist ein Grundriss zu     Fig.    4.  



  Die zu filtrierende Flüssigkeit gelangt  durch den     Eintrittstutzen    b des Abzweig  stückes<I>a</I> in ein     festsiehendes        Hahnkücken   <I>d</I>       (Fig.    1). Aus der     Kückenbohrung    gelangt  bei der in     Fig.    1 und 3 dargestellten Einstel  lung der Filter die zu filtrierende Flüssig  keit in den Kanal     g    eines drehbaren Hahn  gehäuses     ra,    um dann in die Glocke e zum  Kerzenfilter f zu strömen.

   Aus dem Innern  des Kerzenfilters     t    gelangt die Lösung ge  filtert wiederum in das     Hahngehäuse        ii..    zu  rück, und zwar in einen Kanal     li,    um durch  eine andere Bohrung des     Hahnkückens        d     weiter zu strömen, die mit dem zweiten Stut  zen     b'    des Abzweigstückes a in Verbindung  steht, von wo aus die Weiterführung der ge  reinigten Flüssigkeit zur Verbrauchsstelle  erfolgt.  



       Fig.    1 zeigt das beiderseitig symmetrisch  ausgeführte drehbare Gehäuse     -n,    welches  gleichzeitig zwei Kerzenfilter mit Glocke  trägt, im Schnitt. Ist das Kerzenfilter f un  durchlässig geworden, so kann durch     ein-          faehes    Verdrehen des     Hahngehäuses        n.    ein  gereinigtes zweites Filter     f'    an die Stelle des    ersteren gebracht und somit die     Filtrierung     fast ohne     Unterbrechung,    jedenfalls ohne  störende     Lnterbrecliung,    weiter     geführt    wer  den.  



  Die Reinigung des Filters f geschieht  nicht durch     Hera.usnelinien        desselben,    sondern  durch Rückspülen     niit    frischer filtrierter  Lösung aus dem Innern der Kerze heraus,       wobei    der     Scliniutz    von der Aussenseite der  Kerzen aus den     Cxlocken        e,    e' durch die  Hähne Z abgezapft wird, und zwar in der  Stellung nach     Fig.    4, rechte Seite, in wel  cher das zu reinigende Filter f' nur durch  den     Friscliflitssigl;

  eitl@anal        h.'    mit dem     Hahn-          küeken    d in     Verbindung    steht.     Fig.    4 und 5  zeigen demnach das eine Kerzenfilter f im  Betrieb - beide Kanäle des Gehäuses stehen  für dieses Filter auf     Durchlass    zum Filtrie  ren - sowie das zweite Kerzenfilter     f'    in  Reinigungsstellung - der Kanal     g'    für die  unreine Flüssigkeit findet keine entspre  chende Bohrung, ist also verschlossen, und  die rückwärts durchfliessende, reine Flüssig  keit strömt mit dem abgelösten Schmutz  durch den rechten Hahn Z ab.  



       Fig.    1 und 3 zeigen ebenfalls ein Kerzen  filter im Betrieb, das andere aber vollständig  durch das Kücken d     abgeschlossen.    In dieser  Stellung (Ruhestellung) kann das abgeschlos  sene Filter in aussergewöhnlichen Fällen ge  öffnet werden.  



  Das zur Steuerung der Filter dienende  Kücken     d    ist ein     Fünfwegekücken,    de-sen  Wege zu     symmetrisch    angeordneten, und  zwar einander diametral gegenüberliegenden  Doppelkanälen (g.     h.    und     g',        h)    im dreh  baren Gehäuse     ii.    passen. Die Entlüftung der  Glocken e und ei geschieht durch Stutzen i  und     i'    mit passenden Ventilen, um nach dem  Reinigen     Gcwissheit    zu     haben,    dass die Fil  terglocken gefüllt und die Kerzen mit. Flüs  sigkeit vollkommen umgeben sind.  



       Fig.    3 und 5 zeigen das Filter im Grund  riss, in dem auch die Bohrungen des     Hahn-          kückens    zu sehen sind. Der Kanal für die  zuströmende unreine Flüssigkeit des Kückens  mündet auf zwei     Querbohrungen        (Fig.    3),  der     Reinflüssigkeitskanal    auf drei Quer-      Bohrungen im     Kücken        (Fig.    2). Jeder der  Kanäle ist. mit einem Druckanzeiger r und     r1     verbunden. o und     p    sind Stellringe mit Ge  winde auf dem Kücken zum Dichten von  Kücken und     Gehäuse    gegeneinander.

   Die  äussern Glocken e und     e1,    wie auch die     Dek-          kel   <I>7c</I> zum Verschliessen der Filterzylinder  werden mittelst     Konusschraubenmuttern        l     und     w    und zentraler Gewindespindel     in    dicht       aufgepresst.    Diese zentrale Verschraubung  macht auch Filter und Glocken leicht ab  nehmbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filtriervorrichtung, insbesondere für D1a- schinen zum Spinnen von Kunstseide, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Einzel filter auf einem beweglichen Gehäuse an geordnet sind, wobei das Gehäuse sich gegenüber einem ruhenden Träger so verstel len lässt und der Träger und das Gehäuse so mit Kanälen durchsetzt sind, dass durch Ver stellen des Gehäuses die Einzelfilter abwech selnd in Arbeitsstellung und dabei zugleich die jeweils nicht benützten Einzelfilter in Reinigungsstellung oder in Ruhestellung ge bracht werden können.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Filtriervorrichtung nach Patentanspruch, deesen Einzelfilter auf einem als Drehteil ausgebildeten beweglichen Gehäuse an geordnet sind, gekennzeichnet durch ein mit Zufluss und Abfluss versehenes,, als Träger für den Drehteil dienendes Bahn- kücken, um das der mit an den Zu- und Abfluss des Hahnkückens anschliessbaren Kanälen versehene Drehteil mit den Fil tern schwenkbar ist.
    2. Filtriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit zwei Einzel filtern, gekennzeichnet durch im Drehteil angeordnete, einander diametral gegen über liegende Zu- und Abflussleitungen und eine zweifach gegabelte Zuflussleitung und eine dreifach gegabelte Abflussleitung im Hahnkücken, sowie - Abflussleitungen bei den Einzelfiltern, die zum Ablaufen der rückströmenden Flüssigkeit bei der Filterreinigung dienen.
    3. Filtriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 mit Einzel filtern von Zylinderform, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einzelfilter und sie um schliessende Glocken mittelst zentraler Verschraubung verschliessbar und ab nehmbar sind.
CH117322D 1925-01-15 1925-10-12 Filtriervorrichtung, insbesondere für Maschinen zum Spinnen von Kunstseide. CH117322A (de)

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