CH117351A - Filterpresse. - Google Patents

Filterpresse.

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CH117351A
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CH
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filter
filter body
disk
housing
flow opening
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English (en)
Inventor
"Cuprum" Aktiengesellschaft
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Cuprum Ag
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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


  Filterpresse.    Es sind Filterpressen mit auswechselbarem  Filterkörper bekannt, wobei dieser Filter  körper während des Filtervorganges- vor  einer     Durchflussöffnung    von geringerem Flä  cheninhalt als der Filterkörper vorbei be  weglich ist.  



  Ist eine solche Filterpresse für hochvis  kose Flüssigkeiten oder Lösungen bestimmt,  wie sie insbesondere in der Kunstseiden  industrie vorkommen, so ist es nicht möglich,  eine Reinigung des Filterkörpers in der Fil  terpresse selbst vorzunehmen. Vielmehr ist  es nötig, den Filterkörper von Zeit zu Zeit  gegen einen reinen     unverstopften        auszu-          wechseln.    Die Erfindung bezweckt nun,  dieses Auswechseln einfach und schnell zu  gestalten.

   Zu diesem Zweck ist der Filter  körper mit einem Blindteil versehen, der so  lösbar im Filterkörper angeordnet ist, dass er  bei der Bewegung des letzteren mitgenom  men wird und bei dem Auswechseln dessel  ben an der     Durchflussöffnung    zur dichten       Abschliessung    derselben verbleiben kann.

    Wird der neue Filterkörper nach der Aus  wechslung in Bewegung versetzt, so nimmt  er den Blindteil     mit.       Dadurch, dass der Blindteil während des       Auswechselns    des Filterkörpers die Durch  flussöffnung dicht abschliesst, wird verhin  dert, dass Luft in die Leitungen gelangt, was  bei der     Kunstseidefabrikation    zum Beispiel  zu vermeiden ist.     .Zweckmässig    wird das Fil  tergehäuse so eingerichtet, dass es, nachdem  der neue Filterkörper eingesetzt ist, entlüftet  werden kann, so dass auch aus dem Gehäuse  nach dem     Wiedereröffnen    der     Durchfluss-          öffnung    keine Luft in die Leitungen gelan  gen kann.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Filterteils einer Filterpresse nach  der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt nach der     Linie          A-B    und     A-B'    der     Fig.    4 einer Ausfüh  rungsform mit einer Filterscheibe 1;       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach Linie       C-D    der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt denselben Schnitt wie     Fig.    1  einer Ausführungsform mit zwei Filter  scheiben 1 und 1',       Fig.    4 eine Seitenansicht in Richtung des  Pfeils E in     Fig.    1 gesehen;

             Fig.    5 stellt eine Filterscheibe allein im       Querschnitt,    und       Fig.    6 in Ansicht dar;  Die     Fig.    7, 10, 11 und 12 zeigen schema  tisch die Filterscheibe in verschiedenen Stel  lungen während des Betriebes und der Aus  wechslung;       Fib.    8 und 9 stellen eine andere Ausfüh  rungsform eines Blindteils in Ansicht und  im Schnitt dar.  



  Die Filterscheibe nach     Fig.    5 und 6 be  steht aus den zwei aufeinander befestigten  Scheiben 3 und 4 mit einem dazwischen be  findlichen Filtersieb 5, zum Beispiel aus  Tuch. Die Scheibe 3 ist als Schneckenrad  ausgebildet und mit einer Nabe 6 und Boh  rung versehen.  



  Das Filtersieb 5 wird mittelst der ring  förmigen Scheibe 4 gegen die Scheibe 3 fest  eingespannt. Beide Scheiben haben genau  aufeinander passende Durchgangsöffnungen B.  



  Des weiteren ist die sonst kreisförmige  Filterscheibe nach 9, 10,     11    und 12     (Fig.    6)       sektorförmig    ausgeschnitten und der Aus  schnitt. mit einem losen     sektorförmigen     Blindteil 13 ausgefüllt. Dieser Blindteil, von  der gleichen Stärke wie die zusammen  gebaute Filterscheibe, das heisst wie die  Scheiben 3 und 4 mit dem eingeschlossenen  Filtersieb 5, hat am Umfang eine gleiche  Nerzahnung wie die Scheibe 3 und vervoll  ständigt somit den Zahnkranz der als     Schnek-          kenrad    ausgebildeten Filterscheibe. Im Ge  gensatz zur letzteren ist der Blindteil jedoch  nicht mit Durchgangsöffnungen versehen,  sondern voll ausgebildet.  



  In dem Filtergehäuse 15     (Fig.    1. und 2)  wird die eben beschriebene Filterscheibe  durch eine auf einer drehbaren Welle 16 be  festigte Schnecke 17 angetrieben. 18 ist die  Scheibenwelle.  



  Das Filtergehäuse besteht aus zwei Tei  len 19 und 20     (Fig.    1), deren jeder in der       untern    Hälfte mit einem Rohrstutzen 21  und 22 versehen ist. Diese Rohrstutzen mün  den im Innern des Gehäuses mit einem     sek-          torförmigen    Querschnitt 23, welcher von  Dichtungsflächen 24, 24' umgeben ist     (Fig.       1, 2). Die     Massverhältnisse    sind nun so ge  wählt, dass beim Zusammenschrauben der Ge  häuseteile 19 und 20 sich die Flächen 24 und  24' abdichtend gegen die Filterscheibe 1  legen.  



  Zweckmässig     werden    die Flächen 24 und  24' mit einer federnden Dichtung ausge  rüstet, wodurch beim Drehen der Filter  scheibe, trotz     guter    Abdichtung, ein Fest  klemmen verhindert werden kann.  



  Ein Deckel 25     (Fig.    1 und 2), in welchem  die Schneckenwelle 16 gelagert ist, schliesst  das Gehäuse nach oben hin ab. Die Warze  26 dient zum Anschluss an eine Entlüftungs  leitung.  



  Die zu filtrierende Lösung wird durch  den Rohrstutzen 21     (Fig.    1) eingeführt und  durch die vor der     sektorförmigen        Rohrstut-          zenmündung    freiliegenden Durchgangsöff  nungen 8 der Filterscheibe gepresst und durch  den Rohrstutzen 22 abgeführt.  



  In     Fig.    7, 10, 11 und 12 bedeutet 23 die       Ausmündung    des Rohrstutzens 21     bezw.    22  in das Filtergehäuse und 13 die Blind  scheibe. Die     Filterscheibe    dreht sich in der  Pfeilrichtung.  



       Fig.    7 zeigt die Stellung der Filter  scheibe     bezw.    des Blindteils derselben bei  Beginn des Arbeitsvorganges. Während des       Arbeitsvorganges    dreht sich die Filterscheibe       langsam    in der     Pfeilrichtung    bis in ihre     End-          stellung        (Fig.    10). Die Geschwindigkeit  dieser Bewegung kann mit bekannten Mit  teln beliebig eingestellt werden.  



  Dadurch, dass nun an der Kante 28, 29  der     Durcliflussöffnung        (Fig.    7) während der  Drehung der Filterscheibe verschmutzte oder  verstopfte Durchgangskanäle 8 verschwinden  und an der Kante 30, 31 in gleicher Anzahl  reine     Durchgangskanäle    zum Vorschein kom  men, bleibt der mittlere freie Durchgangs  querschnitt immer derselbe. Demzufolge ist  auch eine gleichbleibende     Durchflussmenge     der Lösung unbedingt gesichert.  



  Ist die Filterscheibe in ihrer Endstellung       (Fig.    10) angelangt, dann wird sie gegen  eine reine ausgewechselt. Zu diesem Zweck  wird die Scheibe von Hand oder mechanisch      in die Stellung     (Fig.    11) gedreht. In dieser  Stellung schliesst der Blindteil die Durch  flussöffnung luftdicht ab und verhindert so  ein weiteres Nachfliessen von Lösung     bezw.     Flüssigkeit. Nach Abnehmen des     Filter-          gehäusedeckels    25     (Fig.    1) und nach Heraus  nehmen der Welle 18 ist man in der Lage,  die Filterscheibe nach oben herauszuziehen       (Fig.    12).

   Hierbei bleibt die lose Blind  scheibe in ihrer Lage stehen und verhütet so  ein Eintreten von Luft oder Schmutzteilchen  in die mit Lösung angefüllten Rohrstutzen.  Das Einsetzen einer reinen Filterscheibe ge  schieht umgekehrt in der gleichen Weise wie  (las Herausnehmen.  



  Bevor jedoch das Filter in Betrieb gesetzt  wird, wird das Filtergehäuse vollkommen  luftleer gemacht. Dies geschieht dadurch, dass  man die mit in das Gehäuse eingedrungene  Luft durch Auffüllen mit reiner Flüssigkeit  zum grossen Teil verdrängt und den Rest  zweckmässig mittelst Vakuum absaugt. Die  Scheibe wird sodann in die Lage der     Fig.    7  gedreht, wonach der Kreislauf wieder be  ginnen kann.  



  Der Blindteil der Filterscheibe wird  zweckmässig, um ihm bei der Bewegung  Führung und bei der Auswechslung des Fil  terkörpers sicheren Halt zu geben, nahe sei  nem äussern Bogenrand beidseitig nach     Fig.    8  und 9 mit einer Führungsrippe 27 versehen,  wobei dann im Filtergehäuse entsprechende  Führungsnuten vorgesehen sind.  



  Um die Filtration noch vollkommener zu  gestalten, schaltet man eventuell zwei oder  mehrere Filterscheiben hintereinander in das  Gehäuse ein, welche mit fortschreitend fei  neren Sieben versehen sein können.     Fig.    3  zeigt beispielsweise eine solche Anordnung  mit zwei Filterscheiben 1 und 1' im Schnitt.  Ein     Zwischenflansch    32 ist zwischen beiden    Filterscheiben 1 und 1' angeordnet und dich  tet mit seinen beiden Seiten gegen die Filter  scheiben 1 und 1' ab. Im übrigen ist die  Konstruktion die gleiche wie bei der ein  fachen Ausführung, und man hat es hierbei  in der Hand, die Filterscheiben. in gleichem  oder entgegengesetztem Sinne umlaufen zu  lassen.  



  Statt einer umlaufenden Filterscheibe  können auch umlaufende endlose Filterbän  der oder Filterzylinder benutzt werden. Der       Blindteil        ist    dann durch ein     Segment    des  Bandes     bezw.    der Zylinderwand gebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filterpresse mit auswechselbarem Filter körper, der während des Filtervorganges vor einer Durchflussöffnung von geringerem Flä cheninhalt als der Filterkörper vorbeibeweg- lich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterkörper einen Blindteil hat, der so lös bar im Filterkörper angeordnet ist, dass er bei der Bewegung des letzteren mitgenom men wird und bei Auswechslung des Filter körpers an der Durchflussöffnung zur dichten Abschliessung derselben verbleiben kann.
    UNTERANSPRUCH Filterpresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Filterkörper Scheibenform hat und der Blindteil durch einen Sektor dieser Filterscheibe gebildet ist, wobei dieser Blindteil nahe seinem Aussen rand mit Führungsrippen versehen ist, zum Zweck, ihm Führung bei der Bewegung und Halt bei der Auswechslung des Filterkörpers zu geben.
CH117351D 1924-10-09 1925-09-03 Filterpresse. CH117351A (de)

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DE117351X 1924-10-09

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CH117351A true CH117351A (de) 1926-11-01

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CH117351D CH117351A (de) 1924-10-09 1925-09-03 Filterpresse.

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