CH117414A - Wasserturbine mit freiem Radinnerem und radialer Ein-und Ausströmung am äussern Radumfang sowie mit Reguliervorrichtung zur Änderung der Einlassbogenlänge. - Google Patents

Wasserturbine mit freiem Radinnerem und radialer Ein-und Ausströmung am äussern Radumfang sowie mit Reguliervorrichtung zur Änderung der Einlassbogenlänge.

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CH117414A
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CH
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Elemer Banki
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Elemer Banki
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Description


      Wassertarbine    mit freiem Radinnerem und radialer Ein- und     Ausströmung    am     äussern     Radumfang sowie mit Reguliervorrichtung zur     Änderung    der     Einlassbogenlänge.       Bei Turbinen mit freiem     Radinnern    und  radialer Ein- und Ausströmung an dem äu  ssern     Radumfange    wurden bereits Regulier  vorrichtungen verwendet, durch welche     die          Beaufschlagung    ohne erhebliche     Änderung     des     Eintrittswinkels    geändert werden kann.

    Die Änderung der     Beaufschlagung        bewegte     sich jedoch bisher innerhalb enger- Grenzen,  da man die Vergrösserung der     Einlassbogen-          länge    nur bis zu dem Grenzwert statthaft  erachtete, bei welchem der Wasserstrahl die  Welle im freien Trommelinnern noch nicht  streift. Die     Schluckfähigkeit    der Turbine  blieb infolgedessen auch bei maximaler     Be-          aufschlagung    gering und die Belastung  konnte nur innerhalb enger Grenzen geändert  werden.

   Ein weiterer Nachteil dieser Tur  binen besteht darin, dass ihr Wirkungsgrad  bei Rückstau im     Unterwasser    erheblich ver  mindert wird, indem die leer laufenden  Schaufeln auf das Stauwasser wie Pumpen  einwirken, wodurch an Energie viel verzehrt  wird.  



       Vorliegende    Erfindung beruht auf der         Erkenntnis,    dass man an der     bisher--als    un  erschütterlich     gegoltenen    Voraussetzung,  nach welcher der Wasserstrahl das Trommel  innere ohne     Streifung    der Welle durchzu  laufen hat, nicht festzuhalten braucht.

       Theo-          retische        Erwägungen    führten zu der durch  Versuche bestätigten Tatsache, dass in einem  Wasserstrang, welcher das freie Trommel  innere auf     beiden    Seiten der-Welle ausge  breitet durchläuft, solche Stromlinien ent  stehen, bei welchen nur ganz unerhebliche  Energieverluste auftreten, so dass die     Durch-          strömturbine    auch dann tadellos wirkt, wenn  die Welle nicht in Luft, sondern in Wasser  läuft.  



  Solange, bis man mit der     Vergrösserung     der     beaufschlagten    Bogenlänge unter dem  Grenzwert bleibt,     -über    welchen der     das-          Trommelinnere    durchlaufende Wasserstrang  im freien -     Trommelinnern-    keinen Räum-  mehr findet, so     dass    - die äussern     --Strom-          fädere    gezwungen sind;

   unter Umkehrung     der:     Bewegungsrichtung - durch die     Eintritts-          schaufelkanäle    auszuströmen, arbeitet die      Turbine im wesentlichen in gleicher Weise  und mit demselben Wirkungsgrad wie die  bekannten     Freistrahl-(Freiström-)Turbinen,     nur dass im Trommelinnern je nach der     Be-          aaifschlagung    ein mehr oder minder hoher  Überdruck entsteht. Über den erwähnten  Grenzwert entsteht im Trommelinnern ein  hoher Überdruck, wodurch der Wasserstrang  sich über sämtliche     Ausflusskanäle    ausbrei  tet.

   Der     Wirkungsgrad    wird zwar infolge  der Umkehrung der Bewegungsrichtung ein  zelner Wasserfäden in den     Einlassschaufel-          ka.nälen        theoretisch    vermindert, jedoch ist  dieser Verlust     praktisch    ohne Belang, da, die  überwiegende Mehrzahl der Wasserfäden mit  vollem Wirkungsgrad arbeitet.  



  Füllt der die Turbine durchlaufende  Wasserstrang sämtliche freien Schaufelka  näle aus, so nimmt der Wirkungsgrad bei  Rückstau im     Unterwasser    nicht. ab, indem  nur die für die Turbine ohnedies verloren  gehende     Ausflussgeschwindigkeit        vermindert:     wird.  



  Die Erfindung besteht demnach darin,  dass die bekannte     Durchströmturbine    mit  eineu     Reguliervoriiclitung    versehen wird,  welche die Vergrösserung der der freien       Durchströmung    entsprechenden geringen Ein  trittsbogenlänge in dem Masse ermöglicht,  dass dadurch der Wasserstrang die Welle  überflutet. Hierdurch wird erreicht, dass die       Leistungsfähigkeit    der     Durchströmturbine     bei zunehmender Belastung in einem     bisher     unerreichbar erachtetem Masse     gesteigert     wird.

   Als Weiterentwicklung der Erfindung  wird das Mass der Vergrösserung der Ein  trittsbogenlänge soweit ausgedehnt, dass da  durch das freie Trommelinnere durch den  durchlaufenden     Wasserstrang    ausgefüllt wird,  wobei durch sämtliche freien Schaufelkanäle  Wasser ausfliesst. Hierdurch wird einer  seits die Leistung"-- und     Schluckfähigkeit    der  Turbine bis zur denkbaren     äussersten    Grenze  gesteigert, anderseits wird eine Turbine ge  schaffen, welche auch bei Rückstau im     Un-          terwasser    mit vorzüglichem Wirkungsgrad  arbeitet.

      Die Zeichnung stellt eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes in senk  rechtem Schnitt dar.     Fig.    1 zeigt die Re  guliervorrichtung auf geringe     Beaufschla-          gung    eingestellt, wobei die Turbine in     be-          kannt.er    Weise als     Freiströmturbine    arbeitet;       Fig.    2 zeigt dieselbe in der der     grössten        Be-          aufsehlagung    entsprechenden Grenzlage.  



  Das Innere der bekannten Turbinentrom  mel     a    mit Schaufeln<I>b</I> ist ganz frei, nur die  Welle e setzt ihre Mitte durch. Die Trommel  ist in dem gleichzeitig den     Einla.ssk    anal     (.1z     und     Auslasskanal   <B><U>d.,</U></B> umfassenden Gehäuse     d     eingeschlossen. Die den     Einlasskanal        dl    bil  dende Rückwand ist in der     Nähe    der Trom  mel nach einer logarithmischen Spirale aus  gebildet, damit der     Wasserstrang    allen Schau  feln unter gleichem Winkel und auf dein     kÜr-          zesten    Wege zugeführt. wird.

   Unmittelbar  über der Trommel     a    ist am     Einlasskanal        dl     eine Klappe e     vorgesehen,    deren Achse     e1    in  den beiden Seitenwänden des Gehäuses d  drehbar gelagert ist.

   Das eine Ende der     Achse          cl    ragt aus der Seitenwand hervor und ist mit  Vorrichtungen zum Festlegen in verschiede  nen Drehlagen     versehen.    Der Flügel der  Klappe e     bildet    eine     Fortsetzung,der    Vorder  wand des     Einlasskanals        dl    und wird, zumin  dest an seinem freien Ende, nach einer loga  rithmischen Spirale ausgebildet.

   Ein an der       Nabe    der     Klappe        vorgesehener        Anscbla.g        r_     stösst in der     äussersten,    der grössten     Beauf-          schlagung        entsprechenden    Lage der     Klappe     gegen eine Fläche am Gehäuse an. Die ge  zeichneten Stromlinien zeigen die Bahn der  einzelnen Wasserfäden an.  



  In der in     Fig.    1     darg-estellt.en,    einer     g##-          ringen        Beaufsclil < igitng        entsprechenden        Lago     dient die Klappe     c    nur zur     Bestimmung    der  Diele des     @#@'#isser.#traüges,    so dass     tler    in die  Turbine     eintretende    Wasserstrang nur durch  die spiralförmig     ausgebildete    Rückwand,     als,-)     einseitig geleitet.

   wird, was aber bei     dünnem     Wasserstrahl erfahrungsgemäss     genügt.     



  In der äussersten, der grössten     Beaufschla-          gung    entsprechenden Lage,     Fig.    2, der Klappe  e legt sich ihr freies Ende auf dem Trommel  umfang eng an, so dass der Wasserstrang      bis zu seinem     Eintritt    beiderseitig geleitet  wird, damit alle Wasserfäden unter rich  tigem Winkel in die     Trommel    eintreten.  



  Die Erfindung ist nicht auf die beschrie  bene     R.eguliervolrrichtung    beschränkt,     vieh-          mehr    umfasst sie die Verwendung jeglicher  Reguliervorrichtungen von beliebiger Aus  führung, welche die Vergrösserung der     Beauf-          schlagungsbogenlänge    über den oben genau  <B>t</B> angegebenen Grenzwert hinaus     ermöglicher.     n

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserturbine mit freiem Radinnern und radialer Ein- und Ausströmung an dem äussern Radumfange, sowie mit Reguliervor richtung zur Änderung der Einlassbogenlänge, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliervor richtung derart ausgebildet und angeordnet wird, dass sie die Vergrösserung einer der freien Durchströmung an einer Seite der Welle entsprechenden geringen Beaufschla- gungsbogenlänge bis zu dem Wert ermöglicht, bei welchem die Welle von dem das freie Trommelinnere durchströmenden Wasser strang überflutet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Turbine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch derartige Ausbildung und Anordnung der Reguliervorrichtung, durch welche die Vergrösserung der Be- aufschlagungsbogenlänge bis: zu dem Wert ermöglicht wird, bei welchem der durchlaufende Wasserstrang das Trom melinnere ausfüllt. 2. Turbine nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliervorrichtung aus einer, im Einlasskanal als Fortsetzung der Vorder wand des letzteren angeordneten, zumin dest an ihrem freien Ende nach einer loga rithmischen .Spirale ausgebildeten Klappe besteht.
CH117414D 1925-02-21 1926-02-01 Wasserturbine mit freiem Radinnerem und radialer Ein-und Ausströmung am äussern Radumfang sowie mit Reguliervorrichtung zur Änderung der Einlassbogenlänge. CH117414A (de)

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CH117414D CH117414A (de) 1925-02-21 1926-02-01 Wasserturbine mit freiem Radinnerem und radialer Ein-und Ausströmung am äussern Radumfang sowie mit Reguliervorrichtung zur Änderung der Einlassbogenlänge.

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