CH117500A - Einrichtung zum Sammeln von Rohgummi und andern Baumsäften. - Google Patents

Einrichtung zum Sammeln von Rohgummi und andern Baumsäften.

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Publication number
CH117500A
CH117500A CH117500DA CH117500A CH 117500 A CH117500 A CH 117500A CH 117500D A CH117500D A CH 117500DA CH 117500 A CH117500 A CH 117500A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cup
tree
collecting
trunk
raw rubber
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Application number
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English (en)
Inventor
William Raeber Louis Josef
Hans Schweizer
Original Assignee
William Raeber Louis Josef
Hans Schweizer
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Publication date
Application filed by William Raeber Louis Josef, Hans Schweizer filed Critical William Raeber Louis Josef
Publication of CH117500A publication Critical patent/CH117500A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/10Tapping of tree-juices, e.g. caoutchouc, gum
    • A01G23/14Tapping-spouts; Receptacles for juices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



     Einrichttng    zum Sammeln von   Rohgummi und andern Baums#ften.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung, die dazu bestimmt ist, zum Beispiel vom   angezapften      Gummibaum    den fliessenden Rohgummi zu sammeln. Sie besteht aus einem Sammelbecher und aus einer Vorrichtung zum Befestigen desselben am Stamme.



   Es sind bereits   versehiedene      Einrichtun-    gen zum genannten Zwecke im Gebrauch.



   Weil jedoeh keine derselben den Anforde rungen der sogenannten Malariagesetze, wel che in den   meisten gummiproduzierenden   
Ländern, zum Beispiel in den Federierten    Malayischen    Staaten, in Kraft bestehen, in bezug auf Form und Befestigungsart am
Baum entspricht, ist der Gebrauch dieser Einrichtungen ein zeitraubender und mit Materialverlust verbunden.



   Nach den Gesetzen zur Bekämpfung der Malaria dürfen nämlich Sammelbecher, wenn der   Baum"ruht", also    nicht gezapft wird, nicht in der Erntelage (aufrecht) am Stamme gelasse werden, sondern müssen nach Ge  brauch    derart   versorgt werden, daB    darin sich kein   Regenwasser-bekanntlich    die beste   Brütungsstätte    für   Moskitos-an-    sammeln kann.



   Um dieser Bestimmung nachzukommen, hat man sich bisher damit beholfen, dass man neben jedem angezapften   Gummibaum    einen Stock in den Boden   rammte,    über wel ehen der Becher nach Gebrauch gestülpt wurde, so dass das Regenwasser darüber ab lief. Das Zurichten des Stockes, das Ab binden des Bechers und seine weiteren   Ma-       nipulationen    sind jedoch sehr zeitraubend, abgesehen davon, dass bei kräftigem Winde die nur lose aufgesetzten Becher   fortgeweht    werden und verloren gehen. Es entstehen somit grosse   Zeit-und      Materialverluste,    be sonders wenn man in Betracht zieht, dass in einer einzigen Plantage meistens Tausende von Gummibäumen täglich zu   behan-    deln sind.



   Die Erfindung will die Nachteile der bisherigen Einrichtungen vermeiden. Sie verzichtet auf die Anwendung eines Stockes, denn dank einer zweckmäBigen Ausbildung kann die ganze Einrichtung   stetsfort    am Stamme gelassen   werden-also    auch dann, wenn der   Baum"ruht"-,    ohne dass der Sammelbecher Regenwasser aufnimmt oder vom Winde weggeblasen wird.



   Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes.



   Fig. 1 stellt den Sammelbecher in Ansicht dar ;
Fig. 2 bis 4 zeigen die   Aufhängevor-    richtung :
Fig. 5 stellt den Sammelbecher, in Erntestellung am Baume befestigt, in Seitenansicht dar ;
Fig. 6 stellt die beiden Teile der Einrichtung, am Baume befestigt, in Vorderansicht dar ;
Fig. 7 zeigt, wie der Sammelbecher am ruhenden Baume befestigt wird.



   Der Sammelbecher (Fig. 1) ist aus einem rostfreien Metall, zum Beispiel Aluminium, angefertigt und seine Querschnittsform kann rund, oval, drei-, vier-oder vieleckig sein.



  Die innere   Becherfläche    weist keine   Aus-    buchtung auf ; der Hohlraum nimmt vom Grund gegen den Rand hin allmählich zu,   so daB    selbst bei horizontaler Lage sich im Becher kein Regenwasser ansammeln kann.



  An seinem obern Rande weist der Sammelbecher einen Schlitz a auf, durch welchen er an einer Zunge d der Aufhängevorrichtung befestigt werden kann. Wenn der Becher von   au#en    her an die Zunge gehängt wird, so steht er aufrecht in der   Erntelage    am Baum. Die Aufhängevorrichtung (Fig.



     2,      3    und   4)    besitzt eine   Stütz-ud    Aufhängeschiene aus Metall, welche an dem Stamme durch einen Metalldraht D, der um den Baum herumgeht, befestigt wird. Um eine sichere Befestigung zu erzielen, wird der Draht D durch die Ose   b    gezogen. Zum Festhalten des Bechers besitzt die Schiene an ihrem obern Ende die genannte Zunge   d,    über welche der Becher mit dem Schlitz a gesteckt wird.



   Das gegabelte untere Ende   c    ist   rechl :-    winklig umgebogen. Zwischen den beiden   Sehenkeln    des umgebogenen Teils   c kommt    der untere Teil des Bechers zu liegen. Er ist dann von den beiden Schenkeln umfasst, so   dal3    er auch seitlich sich nicht bewegen kann.



   Wenn man am   angezapften    Baume den fliessenden Gummi ernten will, so wird   dis      Einrichtny    in der in Fig. 5 gezeichneten Lage   direkttunier    der   Ausflussrinne au    Gummibaume angebracht. Zuerst wird die   Aufh#ngevorrichtung um    den Stamm   gebun-    den, dann der Becher aufgehängt.



   Will man den Sammelbecher nach er  folgter      Saisonernte    am Stamme lassen, so wird er von der senkreehten Lage am Baume in eine   wagrechte gebracht, wobei    die offene Seite des Bechers gegen den Stamm gekehrt wird. Dies geschieht, indem man die Zunge d von innen durch den Schlitz a einführt,   wo-    bei dann das untere Schienenende c in den Becher hineinragt. Das umgebogene Ende gibt dabei dem Becher einen festen Halt.



   In dieser Lage ist der Sammelbecher gegen das Ansammeln von Regenwasser und gegen jedes   Wegwehen durch den Wind    ge  sch#tzt.   



   Die Einrichtung ist so einfach, dass ein einziger Griff genügt, um den Becher von einer Lage in die andere zu bringen ; mit der   gleichen Leichtigkeit kann er auf-oder      abgeh#ngt werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Sammeln von fliessen- dem Rohgummi und andern Baums#ften, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einem Sammelbecher und einer Aufhänge- vorrichtung besteht, vermittelst welcher der Becher sowohl aufrecht, als aucli mit der Öffnung gegen den Baumstamm gekehrt an diesem befestigt werden kann, wobei er in der letztgenannten Lage so gehalten ist, da# sich weder Regenwasser im Innern des Bechers ansammeln, noch der Becher durch den Wind weggeweht und vom Stamme gerissen werden kann.
    UNTERANSPRtJCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Rohl- raum des Bechers vom Grund nach dem Rande zu erweitert, ohne Ausbuchtungen aufzuweisen, in welchen sich Regenwasser ansammeln konnte.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da. l3 zur Aufhängevorrichtung eine Me tallschiene gehort, welche oben eine Zunge zum Aufhängen des Bechers aufweist, in der Mitte von einer Öse quer durchsetzt ist f#r die Aufnahme eines Drahtes zum Befestigen der Schiene am Baum- stamm, und am untern Ende umgebogen und gegabelt ist.
CH117500D 1926-01-26 1926-01-26 Einrichtung zum Sammeln von Rohgummi und andern Baumsäften. CH117500A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108770633A (zh) * 2018-05-18 2018-11-09 西北农林科技大学 一种可翻转的生漆接收装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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