CH117585A - Vorrichtung zur Herstellung von besonders zur telegraphischen Beförderung bestimmten Chiffreschriftsätzen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von besonders zur telegraphischen Beförderung bestimmten Chiffreschriftsätzen.

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CH117585A
CH117585A CH117585DA CH117585A CH 117585 A CH117585 A CH 117585A CH 117585D A CH117585D A CH 117585DA CH 117585 A CH117585 A CH 117585A
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Cryptograph Ab
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    • G09CCIPHERING OR DECIPHERING APPARATUS FOR CRYPTOGRAPHIC OR OTHER PURPOSES INVOLVING THE NEED FOR SECRECY
    • G09C1/00Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system
    • G09C1/06Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member
    • G09C1/10Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member the connections being electrical
    • G09C1/12Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member the connections being electrical comprising contact-bearing permutation discs

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Description


  Vorrichtung zur Herstellung von besonders zur telegraphischen Beförderung  bestimmten     Chiffresehriftsätzen.       Bei der in der schweizerischen Patent  schrift Nr. 95047     dargestellten    und beschrie  benen Vorrichtung werden zwei im Verhält  nis zueinander schrittweise einstellbare  Chiffrierzylinder verwendet, die mit der zur  Herstellung der Chiffre dienenden     Maschine     elektrisch verbunden sind und die Bewegun  gen derselben bestimmen.

   Jeder dieser Chiff  rierzylinder enthält dieselbe Anzahl von  Kontaktringen und Kontaktstiften, sowie  von innern elektrischen Verbindungen zwi  schen Kontaktringen und     Kontaktstiften        wie     die Anzahl Zeichen der verwendeten Zei  chenreihe     bezw.    die Anzahl     Tasten    des in  Übereinstimmung mit dem gegebenen Text  zu     betätigenden    Tastenbrettes. Die Chiffrier  zylinder sind deshalb sehr kostspielig und  erfordern grosse Genauigkeit bei der Her  stellung.

   Der Zweck vorliegender Erfindung       ist,    .eine Vereinfachung der Chiffrierzylinder  zu ermöglichen, so. dass sie billiger und vor  allem kleiner gemacht werden können, wo  durch der Vorteil erreicht wird, dass ihre  Drehbewegungen infolge der kleineren Masse  und der kleineren Anzahl Reibungsstellen    schneller vor sich gehen     können,    und dass  für ihren Antrieb eine kleinere elektromoto  rische Kraft erforderlich wird.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  beiden Chiffrierzylinder zusammen eine sol  che Anzahl     Kontaktringe    mit zugehörigen       Kontaktstiften    besitzen, dass die Anzahl  Kontaktringe des einen Chiffrierzylinders  mit der Anzahl Kontaktringe des andern Zy  linders multipliziert ein Produkt gibt, das  der Anzahl Zeichen der verwendeten Zei  chenreihe entspricht,     -wobei    die von den Ta  sten des nach dem gegebenen Text zu     betäti-          genden    Tastenbrettes schliessbaren Kontakte  in Gruppen eingeteilt sind, deren Anzahl der  Anzahl der Kontaktringe des einen Chiff  rierzylinders entspricht, und welche derart  in leitender Verbindung mit dem andern  Chiffrierzylinder stehen,

   dass jeder Kontakt  ring desselben mit einem Kontakt jeder  Gruppe verbunden ist, während die Kontakt  stifte des letztgenannten Zylinders in Be  rührung mit den Kontaktstiften eines fest  stehenden     Kontaktträgers    stehen, die an den  gleichfalls in Gruppen eingeteilten, elektro-      magnetischen Organen der zur Herstellung  der Chiffre dienenden Maschine in der Weise  angeschlossen sind, dass jeder Kontaktstift  mit einem der elektromagnetischen Organe  jeder     Gruppe    in Verbindung steht,

   wobei  sämtliche elektromagnetischen Organe     jeder     Gruppe durch ein Gruppenrelais über die  Wicklung des letzteren an einen der K     .on-          taktringe    des erstgenannten Chiffrierzylin  ders     anschliessbar    sind, dessen Kontaktstifte  mit den     Kontaktstiften    eines feststehenden  Kontaktträgers in Berührung stehen, welche  letztgenannten Kontaktstifte mit je einem  Kontakt verbunden sind, der von jeder der  Tasten einer     Tastengruppe    in dem nach dem  gegebenen Text zu     betätigenden    Tastenbrett  geschlossen werden kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  Ausführungsform der Erfindung schematisch  dargestellt, die für die Zeichenreihe von  20 Zeichen eingerichtet ist. Hierbei hat der  eine     Chiffrierzylinder    vier, der andere fünf  Kontaktringe mit entsprechenden Kontakt  stiften.  



       Fig.    1     ist    ein Schaltungsschema.,       Fig.    2 eine Seitenansicht einer Taste mit  den durch     dieselbe    zu betätigenden Kontak  ten, und       Fig.    3 eine Seitenansicht des einen Chiff  rierzylinders und des entsprechenden, fest  stehenden     Kontaktträgers,    der teilweise im       Schnitt    dargestellt     ist;          Fig.    4 und 5 zeigen Endansichten der  Chiffrierzylinder.  



  Für jede Taste des Tastenbrettes, das ge  mäss dem gegebenen Text (beim Chiffrieren)       bezw.    gemäss der Chiffre (beim Dechiffrieren)  betätigt wird, ist ein Kontakt     lcl-Ic2o    vor  gesehen, der beim Herabdrücken der entspre  chenden Taste geschlossen wird. Sämtliche       Kontakte    sind an einer Stromquelle s, zum  Beispiel an dem positiven Pol derselben,  durch eine Leitung 19 angeschlossen. Fer  ner sind diese Kontakte mit gegen den Chiff  rierzylinder     Cl    anliegenden Bürsten     b,-b4          gruppenweise    verbunden.

   Bei dem dargestell  ten Ausführungsbeispiel ist der erste K     on-          takt    von links jeder aus fünf Kontakten be-    stehenden Gruppe, also     kl,        k,;"        k:,,        k13    und     k1;     durch eine Leitung 1 mit der Bürste     b1    ver  bunden. Der zweite Kontakt jeder Gruppe       k2,        k6,        k,o,        k14.        k18    steht durch eine Leitung  mit der Bürste     b_.    in Verbindung.

   Der dritte  Kontakt jeder Gruppe k     r"        k.;,        k11,        leas    und     k1;,     ist durch eine Leitung 3 mit der Bürste     b:;     verbunden, während der vierte Kontakt jeder  Gruppe     k4,        k8,        k12,        k"    und     k""    durch eine Lei  tung 4 mit der Bürste     b4    in Verbindung  steht.

   Der Chiffrierzylinder     C'    besteht, wie  bei dem Patent Nr.<B>95047,</B> aus voneinander  isolierten Metallringen     r,-r"    gegen welche  die     Bürsten        b,-b,    anliegen, und welche mit  je einem der in dem isolierenden Endstück     gi.     des Zylinders     vorgesehenen    Kontaktstifte       sl-s,    in leitender Verbindung stehen. Mit  jedem dieser Kontaktstifte steht ein Kon  taktstift p eines feststehenden     Kontaktträgers          21,1    in Berührung.

   Der Chiffrierzylinder     Cl     ist wie bei dem Patent Nr.     950-17    drehbar  gelagert und wird zum Beispiel durch die in  jenem Patent veranschaulichte Vorrichtung  gedreht, wobei jede     Drehbewegung    dem Vier  tel einer Umdrehung entspricht.  



  Die elektromagnetischen Organe, die bei  dem Patent Nr. 950477 zur Betätigung der  Tasten der Chiffreschreibmaschine oder       Durchlocher    dienen, sind in     Fig.    1 mit       ei-e2o    bezeichnet. Sie sind einerseits grup  penweise mit den     Kontaktstiften    des festen       Kontaktträgers        rtl    verbunden und können an  derseits gleichfalls     gruppenweise    mit. Bür  sten     b5-b,    verbunden werden, die gegen den  Chiffrezylinder     C11    anliegen.

   Die Verbin  dung zwischen den Kontaktstiften des festen  Kontaktträgers     7a1    und den elektromagneti  schen Organen     ei-e,.",    ist     analog    der Verbin  dung zwischen den Bürsten     b,-b,    und den       Kontakten        k.,-k"",    indem die elektromagne  tischen Organe durch Leitungen 5, 6, 7, 9       gruppenweise    mit den     Kontäktstiften        h    ver  bunden sind. Die     elektromagnetischen    Or  gane     ei-e2o    sind in fünf Gruppen eingeteilt.

    Die ersten Organe von rechts jeder Gruppe,  also ei,     ezi,        e",        e.18    und ei-" sind durch die Lei  tung 5 mit einem der Kontaktstifte p ver  bunden. Die zweiten elektromagnetischen      Organe jeder Gruppe     e2,    es,     elo,        e14    und     e,s     stehen durch die Leitung 6 mit einem an  dern der Kontaktstifte     p,    in Verbindung,       während    die Leitungen 7 und 8 das dritte       bezw.    vierte elektromagnetische Organ jeder  Gruppe mit je einem der übrigen Kontakt  stifte p verbinden.

   Sämtliche     elektromagne-          tisehen    Organe jeder Gruppe     ei-e4,        ezi-es,          eo-e,=.        e,3-e,6,        ei-7-e2o    können durch ein  Gruppenrelais     Ro,        Rio,        Rii,        Ri2,        Ri3    mit einer  Leitung 9     bezw.    10, 11, 12, 13 und dadurch  mit einem der gegen den Chiffrierzylinder       C'i    anliegenden Bürsten     b,-b,    verbunden  werden.

   Die Wicklung     RMo,        RM,o,        RM",          RM"        RM"    jedes Gruppenrelais ist zwischen  dem     positiven    Pol der Stromquelle<B>S</B> und der  entsprechenden Leitung 9, 10, 11, 12,     13    ein  geschaltet.

   Der Chiffrierzylinder     C\    ist, wie  der Zylinder     C',    aus voneinander isolierten  Kontaktringen     r5,        r6,        r7,        rs,        ro    zusammenge  setzt, die mit je einem der im isolierenden  Endstück des Zylinders     C'i        befestigten    Kon  taktstifte     s,-s(>    verbunden sind.

   Die Kon  taktstifte     s,-s(,    sind im Kreis und in glei  chen Abständen voneinander angeordnet, wie  die Kontaktstifte     si-s,    des Zylinders     C'.     Jede Drehbewegung des Zylinders     C\    ent  spricht dem Fünftel einer Umdrehung.

   Gegen  jeden der Kontaktstifte     s@    so     liegt    ein Kon  taktstift eines festen Kontaktträgers     n2    an,  Jeder dieser     Kontaktstifte    ist durch eine Lei  tung 14     bezw.    15, 16, 17, 18 mit einem Kon  takt     g.        bezw.        g2,        g.,        g4,        gzi    verbunden, welche  Kontakte auch mit     dem.    negativen Pol der  Stromquelle     S    durch eine Leitung 20 in Ver  bindung stehen.

   Jeder der Kontakte     g,-gz5     ist derart angeordnet, dass er geschlossen  wird, wenn irgendeine der Tasten einer Ta  stengruppe herabgedrückt wird. Zu diesem  Zwecke     kann    jeder der Kontakte     gi-g,     durch einen drehbaren Arm 21     (Fig.    2)     be-          tätigt    werden, an welchem ein Querstück 22       befestigt    ist, das sich der Tastengruppe ent  lang erstreckt.  



  Wenn einer der Kontakte     k,-k2o    beim  Herabdrücken der entsprechenden Taste ge  schlossen wird; soll nur eines der elektro  magnetischen Organe erregt werden. Dass    dies geschieht, geht aus dem Folgenden her  vor: Wenn zum Beispiel die den Kontakt     k3          betätigende    Taste herabgedrückt wird, so  wird dieser Kontakt, sowie auch der Kon  takt     g,    geschlossen.

   Der Strom fliesst dann  von dem positiven Pol der     Stromquelle        S     durch die Leitung 19, den Kontakt     k3,    die  Leitung 3, die Bürste     bs,    den Kontaktring     rs,     den Kontaktstift     s3    und dann, je nach der  zufälligen Lage des Chiffrierzylinders     C'    im  Verhältnis zu dem festen Kontaktträger     n,,     durch eine der Leitungen 5 bis 8, zum Bei  spiel 8, ferner durch das letzte elektromagne  tische Organ derjenigen Gruppe, deren Grup  penrelais mit dem Kontakt     g,    über den  Chiffrierzylinder     C'    in     Verbindung    steht,

    und zurück zu dem negativen Pol der Strom  quelle     S'.    Es wird also vom Chiffriergesichts  punkt aus dasselbe Ergebnis erreicht, wie  durch die Chiffrierzylinder nach dem Patent  Nr. 95047, nämlich die Möglichkeit, jedes  Zeichen einer Zeichenreihe mit jedem     andern.     derselben Reihe zu chiffrieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von beson ders zur telegraphischen Beförderung be stimmten Chiffreschriftsätzen, mit zwei im Verhältnis zueinander schrittweise einstell baren Chiffrierzylindern, welche mit einer zier Herstellung der Chiffre dienenden Ma schine elektrisch verbunden sind und die Bewegungen derselben bestimmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Chiffrierzylinder C', C\ zusammen eine solche Anzahl Kon taktringe mit zugehörigen Kontaktstiften be sitzen,
    dass die Anzahl Kontaktringe des einen Zylinders mit der Anzahl Kontakt ringe des andern Zylinders multipliziert ein Produkt gibt, das der Anzahl Zeichen der verwendeten Zeichenreihe entspricht, wobei die durch die Tasten. eines nach dem ge gebenen Text zu betätigenden Tastenbrettes schliessbaren Kontakte k,-k 2o in Gruppen eingeteilt sind, deren Anzahl der Anzahl Kontaktringe des einen Chiffrierzylinders Cif entspricht, und welche derart in leiten der Verbindung mit dem andern Chiffrier- z@-linder Cl stehen, dass jeder Kontaktring des letzteren mit.
    einem der Kontakte jeder Gruppe 7a-7;,1 usw. verbünden ist, während die Kontaktstifte 31-8l des letztgenannten Chiffrierzylinders mit den Kontaktstiften eine:
    festen Kontaktträgers in Berührung stehen, die an den gleichfalls in Gruppen eingeteilten, elektromagnetischen Organen e1-e.', der zur Herstellung der Chiffre die nenden liasehine in der Weise angeschlossen sind, dass jeder Kontaktstift mit einem elek tromagnetischen Organ ,jeder Gruppe in Ver bindung sieht, wobei sämtliche elektromagiie- tisehen Organe jeder Gruppe durch Gruppen relais mit einem mit der Wicklung des Grup- penrelais, die direkt an der Stromquelle an 7eschlossen ist,
    verbundenen Kontaktring des erstgenannten Chiffrierzylinders C11 in Verbindung gesetzt werden- können, dessen Kontaktstifte mit den Kontaktstiften eines festen Iionial#:
    tträgers in Berührung stehen, die an je einen Kontakt einer An- zalil Kontakte angeschlossen sind, welche je durch sämtliche Tasten jeder Ta stengruppe des naeli dem gegebenen Text zu betätigenden Tastenbrettes geschlossen wer den können.
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