CH117611A - Wälzlager. - Google Patents

Wälzlager.

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CH117611A
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CH
Switzerland
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raceway
rollers
roller bearing
recess
curvature
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Inventor
Oskar Leon Karl
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Oskar Leon Karl
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Description


  Wälzlager.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Wälzlager mit     gekrümmten    Erzeugenden  an den Wälzkörpern (Rollen oder Kugeln)  und an wenigstens einer der Laufbahnen  der Laufringe.  



  Die Tragfähigkeit und die Lebensdauer  solcher Lager sind bekanntlich hauptsächlich  von der Grösse der Berührungsflächen  zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen und  von den Höchstbeanspruchungen dieser Flä  chen abhängig. Bei der Berechnung und  Formgebung der Wälzkörper und Lauf  bahnei wird mit Rücksicht auf die Möglich  keit, die Wälzkörper ohne besondere Ein  füllöffnungen einzufüllen und unter Berück  sichtigung der während des Betriebes auf  tretenden Beanspruchungen die     Zusammen-          drückbarkeit    des Materials der     Wälzkörper     und Laufringe in Rechnung gestellt.  



  Bei allen Lagern kommen indessen Be  anspruchungen vor, die die     Elastizitätsgrenze          :des    Materials weit übersteigen, so dass in  der Oberfläche des Materials kleine dauernde  Formänderungen auftreten. Dadurch ent  stehen sogenannte     Flächenwunden,    das heisst    kleine     Abschälungen,    die das Lager schnell  unbrauchbar machen.  



  Nach der Erfindung sollen die obigen  Übelstände beseitigt und ein Wälzlager, das  in Belastungsfähigkeit und Unempfindlich  keit gegen Stösse alle bisherigen Lager über  trifft, hergestellt werden.  



  Gemäss der Erfindung ist wenigstens der  eine Laufring auf der seiner Laufbahn ent  gegengesetzten Seite mit einer ringsum  laufenden Aussparung versehen, wobei die  Breite dieser Aussparung und das Verhält  nis zwischen dem     Krümmungsradius    der Er  zeugenden der     Walzkörperlauffläche    und dem       Krümmungsradius    der Erzeugenden der Lauf  bahnlauffläche derart sind, dass bei Belastung  die     achsiale    Ausdehnung der Berührungsfläche  zwischen dem Wälzkörper und der Laufbahn  wenigstens gleich gross wird, wie die Breite der       AussparungimLaufring,    ehe die Beanspruchung  im Ringmaterial die     Elastizitätsgrenze    erreicht.  



  Auf der Zeichnung werden als beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes zwei einreihige Rollenlager ge  zeigt.           Pig.    1 zeigt einen     Achsialschnitt    eines  Lagers gemäss der ersten Ausführungsform;       Fig.    2 zeigt einen ähnlichen Schnitt der  zweiten Ausführungsform, und       Fig.    3 zeigt einen     Achsialschnitt    eines  bekannten Rollenlagers.  



  In den Figuren ist 1 der Aussenring und  2 der Innenring, die mit     rillenförmigen    Lauf  bahnen mit einer gekrümmten Erzeugenden  zur Aufnahme von Rollen 3, ebenfalls mit  gekrümmter Erzeugenden, versehen sind.  



  Die Laufringe 1 und 2,     Fig.    1 und 2,  sind     auf    der den Laufbahnen entgegenge  setzten Seite mit ringsum laufenden Aus  sparungen 6     bezw.    7 versehen, wobei die  Breite dieser Aussparungen und das Ver  hältnis zwischen dem     Krümmungsradius    der  Erzeugenden der Lauffläche der Rollen 3  und dem     Krümmungsradius    der Erzeugenden  der Lauffläche der Ringe 1 und 2 derartig  sind, dass bei Belastung die     achsiale    Aus  dehnung der Berührungsfläche zwischen den  Rollen 3 und den Laufbahnen der Ringe 1  und 2 gleich oder grösser als die Breite der  Aussparungen 6 und 7 in den Ringen 1 und       \?    wird,

   ehe die Beanspruchung im Ring  material die     Elastizitätsgrenze    erreicht.  



  Zwischen den erwähnten Flächen besteht  in unbelastetem Zustand Punktberührung.  Wird das Lager belastet, so findet die  Berührung zwischen dein Wälzkörper und  der Laufbahn längs einer Fläche statt, und  zwar längs der in der     Wälzlagertechnik    all  gemein bekannten sogenannten Kontaktellipse.  



  Es ist die Grösse dieser Ellipse und so  mit auch deren     achsiale    Ausdehnung teils  von der Lagerbelastung und teils von dem  Verhältnis zwischen den obenerwähnten       Krümmungsradien    abhängig und zwar derart,  dass die Länge der     achsialen    Ausdehnung  grösser wird je grösser die Belastung und je  grösser das erwähnte Verhältnis ist.  



  Bei einer gewissen Belastung ist die  Länge der Grossachse der Kontaktellipse nur  von dem Verhältnis zwischen den erwähnten       Krümmungsradien    abhängig, und, wenn die  Laufringe auf der der Laufbahn entgegen  gesetzten Seite mit einer ringsum laufenden    Aussparung versehen werden, so ist es klar,  dass die Breite dieser Aussparung und das  Verhältnis zwischen dem     Krümmungsradius     der Erzeugenden der     Wälzkörperlauffläche     und dem     Krümmungsradius    der Erzeugenden  der     Laufbahnlauffläche    derart bemessen wer  den können, dass bei einer gewissen Be  lastung die     achsiale    Ausdehnung der Be  rührungsfläche (Kontaktellipse)

   zwischen dein       Wälzkörper    und der Laufbahn wenigstens  gleich gross wird, wie die Breite der Aus  sparung 7 ehe die Beanspruchung im Ring  material die     Elastizitätsgrenze    erreicht.  



  Das obenerwähnte Verhältnis zwischen  den     Krümmungsradien    kann derart gewählt  werden, dass die Berührung bei grösseren  Belastungen den     grösseren    Teil der Rollen  länge entlang, ohne die     Elastizitätsgrenze     zu überschreiten, und bei kleineren Be  lastungen nur einen kleinen Teil der Rollen  länge entlang stattfindet.  



  Die obenerwähnte mit der Belastung ver  änderliche Grösse der Berührungsfläche  zwischen den Wälzkörpern und den Lauf  bahnen wird offenbar teils durch die     Zu-          sammendrückung    des Materials und teils,  infolge der Aussparung in den Laufringen,  durch eine     Durchbiegung    des Querschnittes  der Laufringe bewirkt.  



  Die Rollen 3,     Fig.    1 und 2, sind mit  einer     achsialen    Bohrung 4 solcher Grösse  versehen, dass die Rollenwandung unter Be  lastung sich elastisch ausbiegen und auch  ihre     Biegungselastizität    während des Betriebes  und auch beim Hineinlegen der Rollen  zwischen die Ringe 1 und 2 ausgenutzt  werden kann.  



  In den Seitenflächen der Rolle 3 sind  ausserdem konzentrische Aussparungen 5,  welche das Biegen der Rollenwandungen  erleichtern, vorgesehen, während in der Aus  führung nach     Fig.    2 Rollen ohne derartige  Endaussparungen vorgesehen sind.  



  Die Länge der Rollen 3 ist, wie ersicht  lich, kleiner als der Durchmesser derselben.  Die Rollen sind in einem Rollenhalter  gehalten. Dieser weist zwei Ringe 8 und 9  auf, die je auf einer Seite der Rollen ange-      bracht sind und die mittelst durchgehender  Zapfen 10 von derartiger Form miteinander  verbunden sind, dass die Rollen, unter Ein  wirkung der während des Betriebes auf  tretenden Kräfte ausschwingen können.  



  Die karierten Flächen,     Fig.    2 und 3, zei  gen die beanspruchten     Molekularmassen;     wie daraus hervorgeht, sind die .Massen,  auf welche die Beanspruchung verteilt wird,  beim neuen Lager grösser als beim alten  Lager. Diese vorteilhafte Wirkung wird durch  die gleichzeitige Ausnützung der Druck- und       Biegungselastizität    erreicht.  



  Die Erfindung kann auch bei andern  Arten von     Radial-Rollenlagern    als den hier  gezeigten, sowie bei     Achsial-Rollenlagern     und Kugellagern verwendet werden. Es kann  auch nur die Laufbahn des einen Laufringes  mit gekrümmter Erzeugenden versehen und  die Laufbahn des andern Laufringes zylin  drisch sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wälzlager mit gekrümmten Erzeugenden an den Wälzkörpern und an wenigstens einer der Laufbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der eine Laufring auf der der Laufbahn entgegengesetzten Seite mit einer ringsum . laufenden Aussparung ver- sehen ist, wobei die Breite dieser Aussparung und das Verhältnis zwischen dem Krümmungs- radius der Erzeugenden der Wälzkörperlauf- fläche und dem grümmungsradius der Er zeugenden der Laufbahnlauffläche derart sind,
    dass bei Belastung die achsiale Ausdehnung der Berührungsfläche zwischen dem Wälz körper und der Laufbahn wenigstens gleich gross wird wie die Breite der Aussparung im Laufring, ehe die Beanspruchung im Ring material die Elastizitätsgrenze erreicht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rollenlager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen mit einer achsialen Bohrung versehen sind, um ihre Biegungs-Elastizität zu vergrössern. 2. Rollenlager nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen an ihren Enden mit kon zentrischen Aussparungen versehen sind. 3.
    Rollenlager nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Länge der Rollen kleiner als der Rollendurchmesser ist.
CH117611D 1924-12-17 1925-10-21 Wälzlager. CH117611A (de)

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SE117611X 1924-12-17

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CH117611A true CH117611A (de) 1926-11-16

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ID=20294571

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CH117611D CH117611A (de) 1924-12-17 1925-10-21 Wälzlager.

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