CH117640A - Elektromagnetische Dauersicherung. - Google Patents

Elektromagnetische Dauersicherung.

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CH117640A
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Wilhelm Gross
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      Elektromagnetische    Dauersicherung.    Gegenstand der     Erfindung    ist eine elek  tromagnetische Dauersicherung mit zwei,  durch mindestens eine     Elektromagnetwick-          lung    erzeugten     Magnetlinienkreisen,    die ein  ander entgegen auf einen Anker     wirken        und     in deren einem ein von dem zu überwachen  den Strom erwärmter und beim     Überschreiten     der zulässigen Stromstärke den magnetischen       Umwandlungspunkt    erreichender Körper aus       ferromagnetischem    Stoff eingeschaltet ist.

    Dadurch wird beim Erreichen dieses Um  wandlungspunktes die Anziehungskraft des  andern     greises    au± den Anker grösser und       bewirkt    dadurch die Auslösung.  



  Als Anker kann ein auf dem     Mittel-          schenkel    eines     W-förmigen    Elektromagnetes  gelagerter zweiarmiger Hebel verwendet wer  den, der im Normalzustand von dem Kreis  angezogen     ist,    in dem das f     erromagnetische     Material     liegt,    bei Erreichung des Umwand  lungspunktes des     ferromagnetischen    Materials  jedoch von dem andern Kreis angezogen wird  und dadurch die Auslösung des     Stromkreises     herbeiführt.

   Der Anker kann auf einen       Winkelbebel        wirken,    der die Sicherung zum    Beispiel     entgegen    der Wirkung     einer    Feder  in der     Schlussstellung    hält. Bei einer Ausfüh  rungsform     werden    die beiden Magnetlinien  kreise durch je eine gesonderte     Magnetisie-          rungsspule    erreicht.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise zwei Ausführungsformen der       Erfindung    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die erste Ausführung der Siche  rung     im    eingeschalteten Zustand, in     Längs-          schnitt,          Fig.    la die Leitungsführung dieser Siche  rung,       Fig.    2 eine Ansicht der     Fig.    1 um 90    verdreht,       Fig.    3 die gleiche Ausführung in ausge  schaltetem Zustand,       Fig.    4 eine Oberansicht der gleichen  Ausführung im eingeschalteten Zustand,

         Fig.    5 eine     Oberansicht    der gleichen Aus  führung im ausgeschalteten Zustand,       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    der     Fig.    1,       Fig.    ? eine abgeänderte Ausführungs  form.      Die Sicherung ist in der Form eines ge  wöhnlichen Schraubenstöpsels ausgeführt  dessen einer Kontakt durch das Gewinde 1  und dessen zweiter Kontakt durch den Zapfen  2 gebildet wird. Von dem Gewinde 1 führt  ein Draht 3 zur Spule 4 des einen Schenkels  eines     U-förmigen    Elektromagnetes.

   Auf die  sem Schenkel des     Elektromagnetes    sind eine  Anzahl von Streifen 5 aus     ferroma.gnetischem     Material angebracht. Die Streifen 5 sind lei  tend, hintereinander geschaltet und in leiten  der Verbindung mit der     Spulenwicklung.     Vom Magneten sind sie isoliert. Es könnte  aber auch die     Spulenwicklung    um die     ferro-          magnetischen        Streifen    herumgeführt und  diese indirekt beheizt werden. Von diesen  Streifen führt der Draht weiter zu dem Ende  der     Blasspule    6 und vom andern Ende der  Spule aus zu dem einen Kontakt 7.

   Ein zwei  ter Kontakt 8 ist durch den Draht 9 mit dem  Ende einer zweiten     Blasspule    10 verbunden,  von deren anderem Ende aus der Strom über  die Spule<B>11</B> eines zweiten Schenkels des  Elektromagnetes zu dem Zapfen 2 führt.  Die Verbindung zwischen den Kontakten 7  und 8 erfolgt durch das Kontaktstuck 12.  das in einem drehbaren Teil 13 aus Isolier  stoff liegt. Innerhalb dieses Teils 13     liegt     eine Spiralfeder 14, die den Teil so zurück  zudrehen strebt, dass die Kontakte 7 und 8  durch das metallische     Verbindungsstiick    12  nicht verbunden sind.  



  Im Teil 13 ist ferner ein Einschnitt     15'     vorgesehen, in den die Nase 15 eines     )Vinkel-          hebels    eingreift, der bei 16 gelagert ist und  durch seinen Arm 17 betätigt wird. Der  Arm 17 steht unter der Wirkung einer Feder  18, die ihn nach unten zu pressen sucht.  19 ist ein Eisenteil, der mit einer isolieren  den Hülle umgeben ist. Auf diesem Eisenteil  ist. ein Anker 20 gelenkig gelagert. In der  Spule 11 des Elektromagnetes sitzt: ein       Stahlstück    21.

   Es sind nun zwei     magnetiselie     Kreise vorhanden, die einmal gebildet werden  durch den     Elektromagnetensehenkel    4 und das       Eisenstück    19, ein     andermal    durch dieses  Eisenstück 19 und den Schenkel     11..    Im nor  malen Zustand überwiegt die Anziehung des    Schenkels 1 auf den Anker 20, der auch noch  mit Hilfe der Feder     ?2    auf den Schenkel     ge-          presst    wird.

       Werden    aber infolge zu starker Er  wärmung die     ferromagnetischen    Teile 5 bis  zu ihrem magnetischen     Umwandlungspunkt     erhitzt, so überwiegt     nunmehr    die Anzie  hung des magnetischen     Kreises    mit dem       Schenkel    11 und der Anker 20 wird von die  sem Schenkel angezogen. Hierdurch stösst  sein entgegengesetztes Ende an den Arm 17,  der seinerseits die Nase 15 aus dem Ein  schnitt des     Isolierstückes   <B>13</B> herausdrückt, wor  auf dieser sich unter Wirkung der Feder     1.1     bewegt und den Stromkreis unterbricht.

    Durch Zurückführung des Isolierteils 13 ent  gegen der Wirkung der Feder 14 kann die  Einrichtung wieder arbeitsbereit gemacht  werden. Um ein Festhalten des Schalters  unter     Kurmchluss    in der     Einschaltstellung     zu verhindern, wird der Teil 13 zweckmässig  mit einer Freiauslösung beliebiger Art ver  sehen. Die     Blasmagnete    6 und 10 dienen da  zu, um etwa auftretende Lichtbogen sofort  zu verlöschen.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    7 ist  die Wicklung des     Elektromagnetes    auf den  mittleren Schenkel 19     aufgebracht,    der in  diesem Falle natürlich keine isolierende Auf  lage erhält. Diese Ausführungsform verhält  sich im übrigen genau so wie die nach     Fig.    1       bis    6.  



  Die     Blasmagnete,    sowie das     Isolierstück     13 sitzen auf einer Scheibe 23 aus Isolier  stoff. Diese Scheibe ist durch entsprechend  isolierte     Schraubenbolzen    24 mit dem untern       Isolierstiicl@    25 verbunden. Die ganze Siche  rung ist so     gekapselt,        dass    nur der Handgriff  für die     Niedereinschaltung    nach einer stau  gefundenen Auslösung     freiliegt.     



       Versuche    haben     er@geljen,    dass mit      < li#iii     beschriebenen     Schalter    die     schwersten    Kurz  schlüsse anstandslos     abo;escbaltet    werden.  ohne     da.ss    eine     Beeinflussung    der     Leistuugs-          fähigkeit        dericlierun    für     spätere    Fälle  eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTA N SPRUCIi Elektromagnetische Dauer;sieherung, ge- lienn7eiehnet durch zwei, durch mindesten eine Elektromagnetwicklung erzeugte Mag netlinienkreise, die einander entgegen auf einen Anker wirken und in deren einem ein von dem zu überwachenden Strom erwärm ter und beim Überschreiten der zulässigen Stromstärke den magnetischen Umwandlungs- punkt erreichender Körper aus ferromagne- tischem Stoff eingeschaltet ist, derart,
    dass heim Erreichen dieses Umwandlungspunktes die Anziehungskraft des andern Kreises auf den Anker überwiegt und letzteren unter Ausschaltung des Stromes bewegt. UNTERANSPR,tJCHE 1.
    Magnetische Dauersicherung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss # Is Anker ein auf dem Mittelschenkel eines W-förmigen Elektromagnetes gelagerter zweiarmiger Hebel verwendet wird, der im Normalzustand von dem Kreis ange zogen ist, in dem das f erromagnetische Material liegt,
    bei Erreichung des Um wandlungspunktes des ferromagnetischen Materials jedoch von dem andern Kreis angezogen wird und dadurch die Aus schaltung des Stromkreises herbeiführt. 2. Dauersicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Anker auf einen Winkel hebel (17, 15) wirkt, der die Sicherung entgegen der Wirkung einer Feder in der Schlussstellung hält. Dauersicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Magnet linienkreise durch je eine gesonderte Mag netisierungsspule erzeugt werden. 4.
    Dauersicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, .dass der Anker unter der Wir kung einer Feder steht, die ihn auf den einen Schenkel des W-förmigen Magnetes aufpresst und dass der Winkelhebel (17, 15) ebenfalls durch eine Feder in die Schlussstellung gepresst wird.
CH117640D 1924-11-07 1925-11-04 Elektromagnetische Dauersicherung. CH117640A (de)

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