CH117676A - Verfahren und Einrichtung zur Verminderung des Staubaufwirbelns durch Strassenfahrzeuge. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Verminderung des Staubaufwirbelns durch Strassenfahrzeuge.

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CH117676A
CH117676A CH117676DA CH117676A CH 117676 A CH117676 A CH 117676A CH 117676D A CH117676D A CH 117676DA CH 117676 A CH117676 A CH 117676A
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CH
Switzerland
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wheel
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behind
wheels
road vehicles
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Inventor
Adolf Schultheis
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Adolf Schultheis
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08—Front or rear portions
    • B62D25/16—Mud-guards or wings; Wheel cover panels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Verminderung des Staubaufwirbelns       durch    Strassenfahrzeuge.    Die     Beobachtung    zeigt, dass die Staub  a.ufwirbelung durch rasch fahrende Strassen  fahrzeuge zum grössten Teile dadurch ent  steht, dass die Räder Staub mitreissen. Dieses  Mitreissen von Staub durch die Räder selbst  hat seinen Grund allem Anscheine nach in  der Hauptsache darin, dass hinter dem rasch  fahrenden Rade, am stärksten unmittelbar  an der Stelle, wo es den Boden verlässt, eine  Luftverdünnung entsteht. Dies ist natur  gemäss in erhöhtem Masse der Fall bei  Gummireifen, namentlich Pneumatikreifen,  und zwar am gleichen Fahrzeug im allge  meinen mehr am stärker belasteten Hinterrad  als am Vorderrad.  



  Die vorliegende Erfindung geht daher  darauf aus, die " Staubaufwirbelung zu be  kämpfen durch Verminderung der erwähn  ten primären Ursache, der Luftverdünnung.  



  Auf der Zeichnung sind vier Ausfüh  rungsbeispiele einer gemäss der vorliegenden  Erfindung gebauten Einrichtung mehr sche  natisch dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt in Seitenansicht das erste    Beispiel in der Anwendung auf das Vorder  rad eines Automobils;  Fig. 2 ist die zugehörige Vorderansicht;  Die Fig. 3 und 4 stellen in Seitenansicht  und Grundriss das zweite Ausführungsbei  spiel dar, an einem Hinterrade angebracht;  Fig. 5 zeigt in Seitenansicht das dritte  Beispiel, und  F ig. 6 und 7 sind Seitenansicht und  Grundriss des     vierten    Beispiels.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  und 2 ist auf dem Kotschutzblech 1 ein  mit der Mündung nach vorn gerichteter  Trichter 2 angebracht, in dem ein     Netz,    3  oder dergleichen eingebaut sein kann, um  das Hereinfliegen grösserer Körper zu ver  hindern. Dieser Trichter 2 durchdringt auf  ungefähr halber Länge das Schutzblech 1  und ist mit seinem untern, hintern Ende  mittelst eines Winkelstückes 4 festgehalten.  An dieses verengte Ende schliesst sich  ein     zweckmässigerweise    etwas versteiftes  Schlauchstück 5 an, das gegen die Stelle ge  richtet ist, an der das umlaufende Rad den  Boden verlässt.

   An diese Stelle wird daher      die im Trichter 2 aufgefangene und in der  Folge mit dessen zunehmender Verengung  verdichtete Luft getrieben, um die eingangs  erwähnte Luftverdünnung zu     vermindern.     



  Ein dem beschriebenen ähnlicher     Wind-          fangtrichter    kann auf dem Schutzblech  der Hinterräder angebracht werden. Will  man jedoch einen solchen Aufbau     vermeiden,     so kann man eine seitlich des Rades angeord  nete     Windfangeinrichtung    verwenden, wie  sie zum     Beispiel        Fig.   <B>3</B> und 4     zeigen.    Hier  ist an dem das Hinterrad überdeckenden  Schutzblech 6 mittelst     eines    Scharniers 8 ein  senkrecht gerichtetes, die Aussenseite des Ra  des zum grössten Teil     verdeckendes.    Blech 7       angelenkt    und hinten feststellbar.

   An die  sem     ist    ein Trichter 9 vorgesehen, an dessen  hinteres Ende sich ein     zweckmäss'igerweise    in  eine Düse auslaufendes Schlauchstück 10  anschliesst, -das wiederum gegen die Stelle  gerichtet ist, an der das. Rad den Boden v er  lässt.

   Das Scharnier 8 erlaubt ein Aus  schwenken der Vorrichtung 7, 9, wenn das  Rad zugänglich gemacht werden soll.     -          F'ig.    5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  dem die Auspuffgase eines Automobilmotors  dazu     verwendet    werden sollen, die schon  wiederholt .erwähnte Luftverdünnung zu ver  mindern. 20 ist der Auspufftopf, in den die  Abgase des Motors durch ein Rohr 11 ge  langen; 12 ist das Auspuffrohr, dessen hin  teres, ausserhalb des Topfes 20 befindliches  Ende zum Beispiel mittelst einer gewichts  belasteten Klappe 18 mehr oder weniger ge  schlossen werden kann. Von einem am Füh  rersitz befindlichen Hebel 14 aus lässt sich  diese Klappe mittelst Seilzug und Winkel  hebel betätigen.  



  Durch den Auspufftopf 20 geht nun auch  ein Rohr 15,     Idas    innerhalb des Topfes mit  seitlichen Öffnungen versehen ist und sich  von hinten am Vorderrad bis hinter das  Hinterrad     erstreckt    und an dessen beide  Enden, ähnlich wie für das Beispiel nach       Fig.    1 und 2     angenommen,    in Düsen aus  laufende Schlauchstücke angeschlossen sein  können. Wird gewünscht, hinter den Rädern  die bewusste Luftverdünnung nicht=     entstehen       zu lassen, so schliesst man     mittelst    der  Klappe 13 das Auspuffrohr 12 hinten mehr  oder weniger ab.

   Dann treten die Auspuff  gase teilweise in das Rohr 15 über und wer  den     in    die     genaiiris,en    Stellen geleitet.  



  Die     Fig-.    6 und 7 zeigen eine Ausfüh  rungsform der     Einrichtung,    bei der an eine  Druckleitung     1.i    (für Luft oder     Auspuff-          Oase)    durch ein Gelenk     16    zwei Rohre 18  <B>J</B>  angeschlossen sind,     von    denen das eine auf  der Aussenseite, das andere auf der Innen  seite des Rades     bizur    Stelle führt, wo der  Luftverdünnung     ent-c-en.gewirkt    werden soll,       und    hier in eine Düse ausmündet.

   Diese Rohre       sind    mit ihrem     hintern    Ende je an     einer    Fe  der 19. aufgehängt, um     Unebenheiten    der  Strasse und     Erscliiitterungen    des Rades     Recli-          nung        zi=    tragen.  



  Es liegen     noch    andere als die schon an  gegebenen Möglichkeiten vor, um der     melir-          inals        erwähnten    Stelle hinter dem     R.ade        Luft--          zuzuführen,    oder um überhaupt dort     eine,     Luftverdünnung zu vermindern. Man     kann     beispielsweise das Rad mit      'indfliigeln    ver  sehen, einen Ventilator in den Wagen     eIn-          bauen,    oder einen schon vorhandenen dein       genannten    Zwecke .dienstbar machen, usw.

    Im Falle der Verwendung von     Auspuffgasen     kann     Vorkehrung    zur     Kühlung    der letzteren  getroffen werden, turn Beispiel dadurch, dass  man einen     Injektor    in die     Grasleitung    einbaut,  in dem die Abgase mit Aussenluft     gemicli':     werden.

Claims (1)

  1. PATEN TA 1i SPRüCHE I. Verfahren zur Verminderung des1- < iul@- a.ufwirbelüs durch Strassenfahrzeuge, da durch gekennzeielinet, dass die hinter den umlaufenden Rädern zwischen ibe:#en und dem Boden auftretende 1uft@'erflün- nung vermindert wird.
    1I. Einrichtung zur Ausführung- des Ver fahrens nach Patentanspruch I, sekenn- zeichnet durch eine Leitung, die bi:-, nahe an die Stelle #(,führt ist, -,vo das Ik-ad den Boden v(,rlä sst, und dies anderseits ein I)riielzfluidnni zuseführt erhält. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen' auf einem Kotschutzblech angebrachten, mit dem weiteren Ende nach vorn gerichteten und hinten an die hinter das Rad füh rende Leitung anschliessenden Trichter. ?. Einrichtung nach Patentanspruch II, für Hinterräder von Automobilen, ge kennzeichnet durch einen vor der Stirn seite des Rades angeordneten, am Kot schutzblech mittelst Scharniers mit senk rechter Achse angeschlossenen, mit sei nem weiteren Ende nach vorn gerichte ten, hinten an die erwähnte Leitung an geschlossenen Trichter. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung sich vom Vorderrad bis zum Hinterrad erstreckt, durch den Auspufftopf geführt und hier durchbrochen ist, und gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, um das Auspuffrohr mehr oder -weniger zu schliessen, wenn Auspuffgase durch die erwähnte Leitung an die Räder geführt werden sollen. 4. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die; ge nannte Leitung an einen Ventilator an geschlossen ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung aus zwei Rohren besteht, von denen das eine auf der Aussen- und das andere auf der Innenseite des Rades angeordnet ist und welche Rohre vorne gelenkig an eine Druckleitung, angeschlossen, hinten federnd aufgehängt sind.
CH117676D 1926-01-08 1926-01-08 Verfahren und Einrichtung zur Verminderung des Staubaufwirbelns durch Strassenfahrzeuge. CH117676A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2443965A1 (fr) * 1978-12-13 1980-07-11 Laine Leo Garde-boue supplementaire pour automobile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2443965A1 (fr) * 1978-12-13 1980-07-11 Laine Leo Garde-boue supplementaire pour automobile

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