CH117716A - Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und Ausnützen elektrisch erzeugter Wärme. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und Ausnützen elektrisch erzeugter Wärme.

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CH117716A
CH117716A CH117716DA CH117716A CH 117716 A CH117716 A CH 117716A CH 117716D A CH117716D A CH 117716DA CH 117716 A CH117716 A CH 117716A
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Paul Seehaus
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Paul Seehaus
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D11/00Central heating systems using heat accumulated in storage masses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      verfahren        lind    Vorrichtung     zum    Speichern     und        Ausnützen          elektrisch    erzeugter Wärme.

      Bei derjenigen Gruppe von Verfahren  und Vorrichtungen zur Speicherung und Aus  nützung elektrisch erzeugter Wärme, bei  welcher die gespeicherte Wärme in beson  deren     Wärmeverbrauchsvorrichtungen    zur  Verwertung gelangt, sind die als     Wärme-.     Speicher dienenden und den Kern der Spei  chervorrichtung bildenden     Dampfkessel,Warm-          wasserbehälter    oder auch Körper aus Material  mit grossem     Wärmeaufnahmevermögen,    wie  Eisen, Speckstein oder dergleichen bisher  mit starken wärmeisolierenden Schichten  umkleidet worden,

   um einen möglichst ge  ringen Teil der in den genannten Speicher  körpern mittelst elektrischer     Heizeinrichtung     erzeugten Wärme an die Umgebung zu ver  lieren. Dabei wird gewöhnlich die Wärme  aus dem Kern, der in     allen    seinen Teilen  meist annähernd die gleiche Temperatur auf  weist, mittelst Rohrleitungen oder Kanälen  und darin in     Bewegung    gesetzten Gasen  oder Flüssigkeiten herausgeholt und zu den       Wärmeverbrauchsvorrichtungen    geführt.

   Durch  die Isolierhülle strömt dabei sowohl während  des     Aufheizens,    wie auch während der    Wärmeentnahme, dauernd Wärme in die  Umgebung ab, die für die Verwertung ver  loren geht und deren Menge je nach der  Temperaturdifferenz zwischen Speicherkern  und Umgebung, nach der isolierenden Wir  kung der Hülle und nach der Wärmesättigung  der letzteren schwankt.  



  Um diesen Wärmeverlust mindestens  teilweise zu verhüten, wird     _    gemäss der vor  liegenden Erfindung das zur Wärmeüber  führung dienende Mittel -durch eine, für das  Mittel durchlässige und mindestens teilweise  zur Wärmespeicherung dienende Isolierhülle  hindurch entgegen der Richtung des Wärme  durchtrittes durch diese und in der Reihen  folge und in der Weise durch die     Wärme-          verbrauchsvorrichtiingen        mittelst    einer     Förder-          vorrichtung    im Kreislauf gehalten, dass das  bewegte Mittel mit tiefer Temperatur in die  Isolierhülle eintritt.

   Diese Isolierhülle     um-          sch@iesst    mindestens einen, aber verhältnis  mässig kleinen Speicherkern, der höchstens  teilweise die zu speichernde Wärme auf  nehmen kann und der die     Samrnel-    und  Ableitungskanäle für das bewegte Mittel,      sowie eine elektrische Heizeinrichtung ent  hält.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel einer Vorrichtung zur Aus  übung des den Gegenstand der     Erfindung     bildenden Verfahrens dar, und zwar zeigt       Fig.1    einen senkrechten Schritt nach  Linie     I-II    der     Fig.    2, und       Fig.    2 einen horizontalen Querschnitt  dieser     Vorrichtung.     



  Die mittelst der elektrischen Heizvor  richtung A erzeugte Wärme wird teils     ini     Speicherkern B, teils in der gas- oder flüs  sigkeitsdurchlässigen Isolierhülle     Cgespeichert.     Der     Speicherkern        13    ist verhältnismässig klein,  so dass er höchstens einen Teil der zu  speichernden Wärme aufnehmen     karr)).    Die  Isolierhülle C kann aus einem porösen Kör  per, aus geschichteten Platten, oder aber  aus losem Sand von Ziegeln oder     dergleichem     bestehen;

   in letzterem Falle wird die äussere  Form durch einen Siebmantel gewahrt.<I>D,, D</I>  sind die     Sammel-    und Ableitungskanäle,  durch welche das Gas oder die Flüssigkeit  nach Durchdringen der Isolierhülle C aus  dein Kern zu den     Wärmeverbrauchsvorrieh-          tungen    E und F gelangt. E stellt beispiels  weise eine Koch- und     Bratplatte,    F die  weniger hohe Temperatur benötigende Warm  wasserbereitungsanlage mit Wasserkreislauf  dar.

   Diese letztere wird von dein     Wärrne-          übertragungsmittel    nach dem Gegenstrom  prinzip bestrichen,     uird    somit gelangt das  bewegte Mittel mit niedriger Temperatur  mittelst der Fördereinrichtung G in den die  Isolierhülle C umgebenden, durch die Um       mantelung    H gebildeten, geschlossenen Raum  T im     Kreislauf    zurück.

   Die Umlaufge  schwindigkeit der Gas- oder Flüssigkeits  menge ist durch Klappern oder Schieber in  den Kanälen oder durch Tourenregulierung  der Fördereinrichtung     regulierbar.    Die Ab  leitung des     wärmeübertragenden    Mittels aus  dem Kern und seine Zuleitung zu verschie  denen, voneinander unabhängigen Wärme  verbrauchsvorrichtungen kann ohne weiteres  auch in voneinander unabhängigen und je  für sich regulierbaren Zweigen vor sich    gehen. Die Förderung kann eine mechanische  sein, oder auf Temperaturunterschieden des  Mittels beruhen.  



  Es ist auch möglich, die     Isolierhülle    in       übereinanderliegende,    voneinander unabhän  gige Isolierhüllen zu unterteilen und jede  diese     Teilisolierhüllen    mit äusserer Zu- und  innerer     Ableitung    für ein bewegtes Mittel  zu versehen, wobei mindestens die innerste  Isolierhülle elektrische     Heizeinrichtungen    er  hält und jede der konzentrischen, wärme  speichernden und isolierenden     Schichtet),     unabhängig von den andern, zusammen mit  einer oder mehreren     Wärmeverbrauchsvor-          richtungen        zrr    betreiben.

   Es wird zum Beispiel  die innere Vorrichtung zur Dampferzeugung  und eine äussere, das heisst eine die innere       unischliessende,    zum     Speisewasservorwärmen     benützt.  



  Wird als     wärmeübertragendes    Mittel Luft  gewählt, so ist es klar, dass der     allgemeine     Luftraum in den     Kreislauf    einbezogen werden  kann, indem diesem die zu bewegende Luft  menge entnommen und durch die Isolier  hülle und die     übrigen    Vorrichtungen in der       geschilderten        Riebtung    geführt werden kann,  wenn auf     Rückführung    der Wärmereste in       der    Luft, welche nach ihrem Austritt aus  der letzten     Wärmeverbrauclisvorrichtung    noch  irr ihr vorhanden sind, verzichtet wird,

   oder  diese     Wärmereste        mittelst    eines Schornsteins  zur Bewegung der Luft benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTAL SPRü CHE I. Verfahren zum Speichern und Ausnützen elektrisch erzeugter Wärme, bei welchem ein Strom eines gasförmigen oder flüssigen Mittels zur Überführung der Wärme aus dein Speicher nach den Wärmeverbrauchs- vorriclitungen d;
    errt, dadurch gekenn zeichnet, da( das zur Wärmeüberführung dienende Mittel durch eine, für das Mittel durchlässige und mindestens teilweise zur Wärmespeicherung dienende Isolier- hülle hindurch entgegen der Richtung des Wärrnedurchtrittes durch diese und in der Reihenfolge und in der Weise durch die Wärmeverbrauchsvorrichtungen mittelst einer Fördervorrichtung im Kreis lauf gehalten wird, dass das bewegte Mittel mit tiefer Temperatur. in die Isolierhülle eintritt.
    1I. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine Isolierhülle mit äusserer Zu- und innerer Ableitung für das bewegte Mittel mindestens einen Speicherkern umschliesst, der Sammel- und Ableitungskanäle, sowie eine elek trische Heizeinrichtung enthält und die zu speiehernde Wärme höchstens teilweise aufnimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das bewegte Mittel mindestens mittelst eines, mit Regelungsvorrichtung für die Geschwindig keit des durch ihn bewegten Mittels ver- sehenen Kanals nach den Wärmever- brauchsvorrichtungen geführt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Fördervorrichtung selbst so eingerichtet ist, dass die Geschwindigkeit des bewegten Mittels durch sie geregelt werden kann.
CH117716D 1929-01-17 1925-12-24 Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und Ausnützen elektrisch erzeugter Wärme. CH117716A (de)

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