CH117794A - Skihinterbindung. - Google Patents

Skihinterbindung.

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CH117794A
CH117794A CH117794DA CH117794A CH 117794 A CH117794 A CH 117794A CH 117794D A CH117794D A CH 117794DA CH 117794 A CH117794 A CH 117794A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
arms
bracket
heel
parts
ski
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Application number
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English (en)
Inventor
Co Daehlin
Original Assignee
Daehlin & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Daehlin & Co filed Critical Daehlin & Co
Publication of CH117794A publication Critical patent/CH117794A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/24Tighteners for ski bindings

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


      Skihinterbindung.       Die Erfindung betrifft .eine neue Ski  hinterbindung, mit zwei an festen Seiten  stützen schwingbar     befestigten    steifen Ar  men und an letzteren zur     Seitenriehtung    in  steifer Führung aasgelenkter, verstellbarer       Fersenbügel.     



  Diese     Skihinterbindung    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass am obern Rand der Arme  und des     Fersenbügels    an den einen dieser  Teile Bolzen, und an den andern Teilen Ein  schnitte, sowie am untern Rand der einer  dieser Teile Anschläge angeordnet sind, das  Ganze derart, dass Arme und Bügel mitein  ander in solcher gelenkiger Verbindung  stehen, dass der Bügel nicht nach     unten,    son  dern nur nach oben     ausknicken    kann, und  dass in letzterer Stellung eine Verstellung       bezw.    Lösung des Bügels möglich ist.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der  Bindung ist in beigefügter Zeichnung veran  schaulicht, wo     Fig.    1 die Bindung von der  Seite gesehen zeigt, während     Fig.    2 die Bin  dung von oben gesehen zeigt;     Fig.    3 ist ein       Seitenriss,    teilweise im Schnitt, die Stellung  während der Auslösung der Bindung zeigend.  



  An den     festen    Seitenstützen 1 sind         schwingbar        befestigt    die steifen Arme 2, die       aus    einer Platte zusammengebogen sind, so  dass sie eine nach oben hin offene, aber nach  unten hin geschlossene Rinne bilden. Diese  Arme 2 haben nahe ihrer obern Hinterkante  einen durchgehenden Bolzen oder Stift 3,  und am Boden der     rinnenförmigen    Arme 2  ist unter diesem Bolzen ein passendes Stück  herausgenommen, so wie es aus dem Schnitt       Fig.    3 hervorgeht.

   Diese Arme 2 sind zum  Hineinpassen des     Fersenbügels    4 eingerich  tet, der aus einem umgebogenen Plattenstrei  fen oder einer Schiene besteht, die ungefähr  gemäss einer gewöhnlichen Stiefelferse ge  formt ist. Die zwei vordern Abzweigungen 5  des Bügels sind längs ihrer Oberkante mit  einer Reihe von Einschnitten 6 versehen,  deren Grösse dem Bolzen 3 an den Armen 2  angepasst sind. Es ist ersichtlich, dass der       Fersenbügel    4 sich in der Stellung, die in       Fig.    3 veranschaulicht ist, im Verhältnis zu  den Armen 2 frei verschieben kann, und die  Bindung demgemäss nach der Grösse des Stie  fels eingestellt werden kann.

   Wenn aber die  Arme 5 des Bügels 4 in gerade     Linien    mit  den Armen 2 geschwungen worden sind, und      die Bolzen 3 in einen entsprechenden Ein  schnitt 6 auf den Teilen 5 eingreifen, derart       wie    in     Fig.    1 und 2 gezeigt, ist der Bügel 4  mit. den Armen ? in solcher gelenkiger Ver  bindung, dass der Bügel um die Gelenk  punkte 3 wohl nach oben, nicht aber nach  unten     ausknicken    kann.  



  Für die notwendige Feineinstellung dieser  Bindung ist der     Fersenbügel    4 zweckmässig  mit einem Klemmbügel 7 versehen, der an  der Innenseite der     Fersenpartie    .des Bügels 4       liegt,    an welche eine Flügelschraube 8 be  festigt ist, mittelst welcher der Klemmbügel  7 im Verhältnis zum Bügel 4 verstellbar ist  und demgemäss das Strammen der Hinter  bindung nach Bedarf durch das Drehen der  Schraube 8 zulässt. Der     Klemmbügel    7 kann  zweckmässig mit Führungsösen oder Knasten  9 versehen sein, die ihn in Stellung im Ver  hältnis zum Bügel 4     halten.     



  Es ist. ersichtlich, dass man zwecks Ab  nahme der Skier nur die Arme 5 des     Bügels     4 in die Stellung schwingen muss, die in       Fig.    3 veranschaulicht ist, indem man unter  diese Teile in der Höhe des Bolzens 3 greift  und das durch diesen Bolzen gebildete Glied  nach oben zieht. Die Einschnitte 6 kommen  dann ausser Eingriff mit dem Bolzen 3 und  der     Fersenbügel    4 kann zurückgezogen, und,  wenn erwünscht, .ganz von der Bindung ab  genommen werden, so dass die Skier nicht  von Fremden benutzt werden können.

   Man       kann    auch, wenn erwünscht, die Arme 5 je  am Ende mit einem Loch versehen und den  Bügel 4 zum Durchstecken durch die     Vorder-          riemenlöcher    in den gegeneinander zuge  wandten Seitenstützen 1 der Skier benutzen,  so dass man durch Anbringen eines     HänLe-          schlosses    oder einer andern Sperrung durch  die erwähnten Löcher die     Skier    zusammen  binden kann.  



  Auf Grund der     rinnenartigen    Führung,  die die Arme 5 des Bügels 4 in den Armen 2  besitzen, ist die Bindung in der Seitenrich  tung vollständig steif, während sie sich da  gegen leicht hinauf und hinunter um die       Schwingpunkte    der Arme 2 in den festen  Seitenstützen bewegen können.    Man wird     verstehen,        da.ss    die Arme 2  nicht notwendigerweise     rinnenförmig    zu sein  brauchen, indem es hinreichend ist, dass sie  unten einen oder mehrere Anschläge haben,  gegen welche die vordern Arme 5 des Bügel  4 Anlage bekommen, indem die Bolzen 3 in  solchem Falle mit einem Kopf versehen wer  den können, der um die Oberkante der Bügel  arme 5 greift.

   Die Konstruktion und das  Aussehen der Teile kann im übrigen auch in  ihren Einzelheiten verändert werden, ohne  dadurch von der Idee der Erfindung abzu  weichen. So kann der     Fersenklemmbügel    7  eventuell durch einen andern     Strammungs-          apparat,    der in entsprechender     -Weise    wirkt,  ersetzt werden. Der     Fersenklemmbügel    7  kann auch zweckmässig an der Innenseite  mit Zähnen versehen sein, die sich am Stie  felabsatz festbeissen, und die Haltezapfen 9  können auch in Schlitzen in der Mitte des  Bügels 4 geführt werden.  



  In der Zeichnung sind geteilte Seiten  stützen 1 veranschaulicht, die in üblicher  Weise auf dem Ski festgeschraubt sind. Die  Bindung kann aber auch in Verbindung mit  ganzen festen Seitenstützen angewendet wer  den, oder mit     Seitenstützen,    die durch eine       Ausnehmung    im Ski durchgesteckt sind und  darnach nach     oben    gebogen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skihinterbindung, mit zwei an festen Seitenstützen schwingbar befestigten steifen Armen und an letzteren zur Seitenrichtung in steifer Führung angelenkter, verstellbarer Fersenbügel, dadurch gekennzeichnet, dass am obern Rand der Arme und des Fersen- bügels an den einen dieser Teile Bolzen, und an den andern Teilen Einschnitte, sowie am untern Rand der einer dieser Teile Anschläge angeordnet sind, das Ganze derart, dass Arme und Bügel miteinander in solcher gelenkiger Verbindung stehen, dass der Bügel nicht nach unten,
    sondern nur nach oben ausknik- ken kann, und dass in letzterer Stellung eine Verstellung bezw. Lösung des Bügels mög lich ist. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Skihinterbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den festen Seitenstützen schwingbar befestig ten Arme rinnenförmig gestaltet sind und mit ihrem Boden den Anschlag für die Unterseite der Arme des Fersenbügels bilden, von welchem Boden an den Hinter enden der Arme so viel weggeschnitten ist, & ss die Arme bei aufwärts geknick tem Bügel frei hin und zurück zwischen dem Ende dieses Bodens und dem Be festigungsbolzen geführt werden können, welche letztere dazu bestimmt sind, in die Einschnitte an der Oberkante der Arme einzugreifen.
    2. Skihinterbindung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Einstellungs bügel an der Innenseite der Fersenpartie des Fersenbügels, welcher Einstellungs bügel im Verhältnis zum Bügel mittelst einer Spannvorrichtung verstellt werden kann.
CH117794D 1926-02-08 1926-02-08 Skihinterbindung. CH117794A (de)

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CH117794T 1926-02-08

Publications (1)

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CH117794A true CH117794A (de) 1926-12-01

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ID=4376788

Family Applications (1)

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CH117794D CH117794A (de) 1926-02-08 1926-02-08 Skihinterbindung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH117794A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4013304A (en) * 1975-03-11 1977-03-22 Garcia Corporation Ski-binding with an adjustable toe or heel hold-down loop
RU201567U1 (ru) * 2020-07-22 2020-12-21 Общество с ограниченной ответственностью "Владспортпром" Лыжное крепление

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4013304A (en) * 1975-03-11 1977-03-22 Garcia Corporation Ski-binding with an adjustable toe or heel hold-down loop
RU201567U1 (ru) * 2020-07-22 2020-12-21 Общество с ограниченной ответственностью "Владспортпром" Лыжное крепление

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