CH117844A - Ansaugevorrichtung bei nicht vollständig abdichtenden Pumpen, insbesondere zur Förderung von gas- und dämpfebildenden Flüssigkeiten. - Google Patents

Ansaugevorrichtung bei nicht vollständig abdichtenden Pumpen, insbesondere zur Förderung von gas- und dämpfebildenden Flüssigkeiten.

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CH117844A
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Heinrich Guettinger
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Heinrich Guettinger
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      Ansaugevorrichtung    bei nicht     vollständig        abdichtenden    Pumpen, insbesondere zur  Förderung von gas- und     dämpfebildenden    Flüssigkeiten.    Zum Ansaugen, insbesondere von     gas-          und        dämpfebildenden    Flüssigkeiten auf eine  Saughöhe von mehreren Metern, zum.

   Bei  spiel bei     Benzintankanlagen,    konnten bisher  nur dichtschliessende Pumpen zur Anwen  dung gelangen, welche das sich bildende     G,--          misch    von Gas und Flüssigkeit förderten,  ohne dass ein Nachlassen des für das An  saugen erforderlichen Unterdruckes in der  Saugleitung erfolgte.     ,Solche    dichtschliessende  Pumpen     nützen    sich jedoch im Betrieb rasch  ab, und damit lässt auch die Saugkraft nach,  so dass diese Pumpen, insbesondere beim  Mangel einer Schmierung, wie dies zum Bei  spiel bei Benzinförderung der Fall ist, häu  figen Reparaturen unterworfen sind.

   Bei  nicht vollständig abdichtenden Pumpen, wie  zum Beispiel bei den durch das schweize  rische Patent Nr. 107274 bekannt geworde  nen Pumpen, findet dagegen keine durch das  Gleiten eines Pumpenkolbens im Gehäuse,  erzeugte Abnützung statt; solche Pumpen  bedürfen jedoch zur Erzeugung und Erhal-         tung    eines genügenden Unterdruckes in der  Saugleitung eines Minimums von Flüssigkeit,  um die Pumpe abzudichten. Diese Flüssig  keitsmenge zum Abdichten ist im Verhält  nis zur Gesamtfördermenge nur     unbedeutend     und wird nach vorliegender Erfindung der  Pumpe von der Druckseite auf die Saug  seite durch eine Umlaufleitung zugeführt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer solchen     Ansaugevorrichtung     schematisch dargestellt, und zwar bedeutet  1 die Pumpe, an welche die Druckleitung  und die Saugleitung 3 angeschlossen sind.  4 ist eine kleine Rückleitung, welche die  Druck- mit der Saugleitung verbindet.  5 ist eine verschliessbare Öffnung, um bei  der ersten     Inbetriebsetzung    die zum Abdich  ten der Pumpe erforderliche Flüssigkeits  menge einfüllen zu können. Damit diese  Flüssigkeit nicht durch die Saugleitung 3  abfliessen kann, ist die Saugleitung     siphon-          artig    ausgebildet.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:      Wird die Pumpe in Betrieb gesetzt,  nachdem genügend     Flüssigkeit    zum Ab  dichten eingefüllt ist, so steigt diese. Flüssig-  
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<tb>   vag'       über die     Verbindungsleitung    4 hinaus, und  schliesst damit diesen Luftweg zwischen der       Drucl@-   <B>Und</B> der     Saugleitung.    ab.

       Durch    die  Leitung 4 fliesst nun ständig eine dem     Que-          schnitt    dieser Leitung und der bestehenden  Druckdifferenz zwischen Druck- und Saug  leitung entsprechende Flüssigkeitsmenge zur  Pumpe zurück, die ausreicht, um die Pumpe  abzudichten, so dass sie fähig wird, Luft aus  der. Saugleitung     ziz    fördern und diese zu ent  lüften, bis der     äussere    Luftdruck ausreicht,  um die Flüssigkeit in der Saugleitung zum  Überlaufen in die Pumpe zu bringen, worauf       die    Pumpe voll in     Tätigkeit    treten kann.

    Nach dem Abstellen der Pumpe läuft die       Flüssigkeit    in den Leitungen zurück, und  sobald in der     Druckleitung    der Flüssigkeits  spiegel unter die Eintrittsöffnung der Lei  tung 4     heruntersinkt,    kann Luft in die  Saugleitung gelangen, und diese     verhindert,           < lass    durch die     Heberwirkung    sich die Pumpe  vollständig entleeren     kann.    Die Pumpe ist  darauf wieder betriebsbereit. Dieses Zurück  laufen der Flüssigkeit beim Abstellen der  Pumpe kann zwar durch ein Rückschlag  ventil mehr oder weniger verhindert. werden.  Solche     Rücksehlagventile    arbeiten aber nie  zuverlässig.

   Immerhin kann damit ein schnel-         leres    Ansaugen der Pumpe ermöglicht wer  den, sofern die Ruhepausen der Pumpe nicht       allzulange    dauern, während welchen sich die  
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  Die     Erweiterung    6 in der     Druclfleitunn     <B>'Al</B>     verhindern,        dnss    die     emporsteigende@l     Luftblasen in die Umleitung 4 gelangen,  wodurch die Entlüftung der Saugleitung ver  zögert würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ansaugevorrichtung bei nicht vollständig abdichtenden Pumpen, insbesondere zur För derung von gas- und dä.mpfebildenden Flüs sigkeiten, dadurch gel#:
    ennzeichnet, dass die Ansaugevorrichtung und die Pumpe so an- Oleordnet und ausgebildet sind, dass die Pumpe von der erstmaligen Inbetriebsetzung an ständig mit Flüssigkeit gefüllt ist und nach Inga.ngsetzung der Pumpe ein kleiner Teil der geförderten Flüssigkeit durch eine Umlaufleitung von der Druckleitung auf die Saugseite der Pumpe zurückfliesst, zum Zwecke. eine zuverl.issige Abdichtung der Pumpe durch die Flüssigkeit zu erzielen.
    wodurch diese fähig wird, einen genügen den Unterdruck in der Saugleitung zu er zeugen und während des Betriebes aufrecht zu erhalten.
CH117844D 1925-09-12 1925-12-30 Ansaugevorrichtung bei nicht vollständig abdichtenden Pumpen, insbesondere zur Förderung von gas- und dämpfebildenden Flüssigkeiten. CH117844A (de)

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