CH117875A - Uberstrom-Schutzregler für Mehrphasenanlagen. - Google Patents

Uberstrom-Schutzregler für Mehrphasenanlagen.

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CH117875A
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Überstrom-Schutzregler    für     Hebi-phasonanlagen.       Es ist bekannt, zum Schutz gegen Über  strom in     Mehrphasenanlagen    Regler einzu  bauen, die bei einem gewissen     Höchststrom     ansprechen und dabei die Erregung der die  zu schützende Anlage speisenden Maschinen  so weit herabsetzen,     dass    der Strom auf ein  zulässiges Mass vermindert wird.

   Bei     Mehr-          phasenanlagen    tritt dabei der Übelstand auf,       dass    die Wirkung verschieden ist,<B>je</B> nachdem  ein einphasiger     Kurzschluss        (Erdschluss),    ein  zweiphasiger oder ein dreiphasiger     Kurz-          schluss    sich ereignet.  



  Dieser Übelstand wird durch die Erfin  dung beseitigt. Der Regler nach der     Erfi#-          dung    spricht praktisch gleichmässig an,  gleichgültig, ob der Strom nur in einer oder  in zwei oder in allen Netzphasen den Grenz  wert überschritten hat, und zwar spielt da  bei die     vektorielle    Lage der Ströme keine  Rolle. Das wird dadurch erreicht,     dass    auf  das     Regelorgan    des Reglers unabhängig von  einander     ebensoviel    elektrisch getrennte Mag  netsysteme einwirken, als Netzphasen vor  handen sind.  



  In     Fig.   <B>1</B> der Zeichnung ist ein Regler    .dargestellt, wie. er beispielsweise der Erfin  dung entspricht. Der Regelwiderstand a ist  in den Feldkreis der Erregermaschine     c    des       Drehstromgenerators   <B>b</B> eingeschaltet und in  der gezeichneten Stellung durch das Kon  taktband     d        kurzgesclilossen.    Der durch die  Druckfeder<B>f</B> belasteten     Anliebevorrichtung     des Kontaktbandes, die in einer Platte e  endigt, stehen in einem gewissen Abstand der  Kern des Elektromagnetes<B>g</B> und die Enden  der zweiarmigen Hebel m und n gegenüber,  die an den Kernen der Elektromagnete<B>h</B> und  i gelenkig befestigt sind.

   Der Zugkraft der  Magnete<B><I>g,</I></B><I> h, i</I> -wirken die regelbaren Zug  federn<B>k</B> entgegen; ihre Spulen werden ge  trennt von den drei unabhängigen Strom  wandlern o gespeist, deren jeder einer der  drei Netzphasen<B>B,<I>8,</I></B> T zugeordnet ist.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  nun folgende: Tritt beispielsweise bloss in  Phase<B>S</B> ein Überstrom auf, so zieht der Mag  net i seinen Kern an, der Hebel m stösst  gegen die Platte e, hebt das Kontaktband     d     und     selialtet    so einen Teil des Widerstandes a  in den Erregerstromkreis der Maschine     c    ein,      so     dass    die Spannung der Hauptmaschine<B>b</B>       ,phasi        ein        Über-          sinkt.    Bei zwei- oder drei C       strom    von gleicher Grösse wird der Ausschlag  der Magnete nicht grösser,

       äa    jeder Magnet  unabhängig vom andern nur von dem Strom  der eigenen Phase erregt wird. Damit auch  der     Druch    auf die Platte e bei ein- und     mehr-          phasigem        Kurzschluss    praktisch der gleiche  ist, macht man zweckmässig die Gegenfeder  möglichst schwach im Verhältnis zur Zug  kraft der Stromspulen<B><I>g,</I></B><I> h,</I> i.     Natürlieli     könnten die     Magnete    i und h ebenfalls un  mittelbar, also ohne     Zwisehensehaltung,    von  Hebel in,     ii    auf die Platte e und damit auf  den Regler einwirken.  



       Fig.    2 zeig' ein Ausführungsbeispiel für  die Erfindung für den Fall,     dass    ein Regler  mit Drehsystem verwendet wird. Hier wir  ken die drei Spulen<B><I>g,</I></B><I> h,</I> i auf     Ferrarissehei-          ben   <B>p</B> ein, die durch Anschläge     q    in der An  fangslage gehalten werden. Überschreitet  der Strom beispielsweise in Phase     R    die zu  lässige Grenze, so dreht sieh die Scheibe<B>p</B>  gegen die Kraft der Feder<B>k</B> und mit ihr das       Zahnsegoinent    r in der Pfeilrichtung. Dieses  steht im Eingriff mit dem Zahnrad s, das  lose auf der     Reglerwelle    e sitzt.

   Nach einem  gewissen     Dreliwinkel    stösst der auf dem Rad  s sitzende     Mitnehmer    t an den auf der     Re-          glerwelle    e befestigten Hebel u und nimmt  diese mit, wodurch das Kontaktsegment<B>d</B>  mehr Widerstand a in den     Erregerlneis    der  zugehörigen Maschine einschaltet.  



  Die     Fig.   <B>3</B> und 4 veranschaulichen eine  mittelbare Regelung indem hier durch die  drei, von den drei Phasen erregten Magnete       g#   <I>h.,</I> i bei     Kurzschluss    in einer oder mehreren  Phasen lediglich ein Kontakt v betätigt  wird, der den Stromkreis des Reglers steuert.  Gemäss     Fig.   <B>3</B> wird bei     Kurzschluss    der Kern  einer oder mehrerer Spulen<B>g,<I>h,</I></B> i gegen die  federnde Platte<B>f</B> gestossen und dabei der       1,Z-.ontal-,t    v geschlossen; dadurch wird die       Vibrationsspule    des     Tirrillreglers    w einge  schaltet und der Erregerstrom der Erreger  maschine c geschwächt.

      Bei     Fig.    4 wird im     Kurzsehlussfall    durch  mindestens einen der Magnete<B>g,</B>     li,   <I>i</I> der  Kontakt v geöffnet und damit die Haltespule  <B><I>y</I></B> des Kontaktreglers<B>r</B> stromlos gemacht, so       dass    durch diesen Regler entsprechend Wi  derstand a in den Erregerstromkreis des       Haupterregerkreises    eingeschaltet wird.  



  Die     daroestellten    Vorrichtungen wirken,  wie aus den     Selialtskizzen    zu erkennen ist,       ebensogut    bei     einphasigern,    wie bei     zwei-          oder    dreiphasigem     Kurzschluss.    Es sind le  diglich Ausführungsbeispiele für die     Erfin-          duno,    veranschaulicht" und abweichende An  ordnungen nach dem Erfindungsprinzip sind  möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII. Überstrom-Schutzregoler für Mehrphasen- anlagen, dadurch gekennzeichnet, dass auf zn das Regelorgan desselben unabhängig vonein- 7 ander ebensoviel elektriseh getrennte Magnet systeme einwirken, als Netzphasen vorhan den sind.
    UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Regler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Magnetsystem -von einem besonderen Stromwandler gespeist ZD wird. 2. Regler nach Patentansprucch, dadurch ge- 2n kennzeichnet, dass jedes Ma#gnetsystem eine eigene, einstellbare Gegenfeder be sitzt. <B>3.</B> Regler nach Patentansprueh, dadurch ge kennzeichnet, dass durch die Magnet systeme der Stromkreis des Regelorganes eD geöffnet oder geschlossen wird. 4.
    Regler nach Patentitnspr-uieh, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen die Magnet systeme und das von ihnen zu betätigende Or-an ein toter Ganc -eschaltet ist. el CI eD
CH117875D 1924-11-17 1925-10-20 Uberstrom-Schutzregler für Mehrphasenanlagen. CH117875A (de)

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