CH117882A - Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Aussenwandung. - Google Patents

Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Aussenwandung.

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CH117882A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  Röntgenröhre mit zum Teil aus     11letall    bestehender     Aussenwandung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Rönt  genröhre, deren Aussenwandung teilweise aus  Metall besteht und bei der die Kathode und  die Antikathode grösstenteils von diesem Me  tallteil umgeben sind. Zweck der Erfindung  ist, die nicht in den wirksamen Röntgenstrah  lenkegel fallenden Strahlen in der Röhre ab  zufangen,     sä    dass die Bedienung der- Röhre  ungefährlich wird.  



  Der     Erfindung    gemäss ist mindestens ein  Schirm innerhalb der Röhre angeordnet,  durch welchen die Röntgenstrahlen verhin  dert werden, an solchen Stellen der Glaswan  dung aus der Röhre     herauszutreten,    welche  nicht für ihren Austritt bestimmt sind.  



  Die Metallwandung .der Röhre kann mit       der    Antikathode leitend verbunden sein.  Zweckmässig wird jedoch die Antikathode von  dem Metallteil der Aussenwandung durch eine       Isolierung    getrennt, die der zwischen der       Erde-und    der     Antikathode    anzulegenden Be  triebsspannung widerstehen kann. Die Ka  thode kann dabei auf dasselbe oder auf ein  nur wenig' vom Potential der Aussenwandung       abwQichenden    Potential gebracht werden, oder    sie kann vom Metallteil der Aussenwandung  durch eine Isolierung getrennt sein, die zu  sammen mit .der zwischen dem Metallteil und  der Antikathode vorgesehenen Isolierung der  zwischen der Kathode und der Antikathode  auftretenden Betriebsspannung standhalten  kann.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung  ist eine Kathode von einem von dem metalle  nen     Wandteil    der Röhre isolierten Metallge  fäss umgeben, .dem während des Betriebes :der  Röhre dasselbe oder ein etwas vom Potential  der Kathode abweichendes Potential gegeben  wird, und der Metallschirm ist hinter der Ka  thode in diesem Gefäss     befest_gt.    Dieser Me  tallschirm kann ferner gleichzeitig als Stütze  für die Kathode dienen.  



  Ferner kann zum Beispiel in den Fällen,  in denen     die    Anordnung eines solchen Schir  mes hinter der Kathode noch ungenügend  ist, um alle nicht wirksamen Strählen abzu  fangen, ein ringförmiger Metallschirm an  der Aussenwandung des die Kathode um  gebenden Gefässes befestigt werden. Dieser       Schirm    ist dann so anzuordnen, dass er die      nicht wirksamen, von der Antikathode aus  gehenden Röntgenstrahlen abfängt, die durch  den freien Raum zwischen dem die Kathode       umgebenden    Gefäss und dem Metallteil der  Aussenwandung     hindurchdringen.     



  Den zum Abfangen der Röntgenstrahlen  dienende Metallschirm     wird-man    aus einem  schwer von diesen Strahlen zu durchdringen  den Stoff herstellen. Ausserdem ist es empfeh  lenswert, den Schirm aus einem hitzebestän  digen Stoff anzufertigen, da er in vielen Fäl  len durch Wärmeleitung und durch Strah  lung ziemlich hoch erhitzt wird. Besonders       günstige    Ergebnisse sind mit einem aus Wolf  ram bestehenden Schirm erzielt worden.  



  In der     ,Zeichnung    sind einige Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Röntgenröhre mit     Glüh-          kathode,    die von einem die ungewünschte  Strahlung abfangenden Schirm unterstützt  wird, der unmittelbar mit dem Metallteil der       Aussenwandung    in Berührung ist;       Fig.    2 zeigt eine Röntgenröhre, bei der  eine Glühkathode von einem vom Metallteil  der Aussenwandung isolierten Metallgefäss       umgeben    ist, und bei der hinter der     Glüh-          kathode    ein Metallschirm in diesem Gefäss be  festigt ist, wobei ausserdem ein ringförmiger  Metallschirm um dieses Gefäss herum ange  ordnet ist;

         Fig.    3 stellt. eine Röntgenröhre dar, deren  Bauart der in     Fig.    2 angegebenen entspricht,  jedoch mit dem Unterschied, dass der ring  fÜrmige Metallschirm um das die     Glühka-          thode    umgebende Gefäss bei dieser Bauart  weggelassen ist, da der Bau der Röhre einen  solchen Schirm überflüssig macht;       Fig.    4 stellt eine Ausführungsform dar,  bei der nur ein ringförmiger Metallschirm um  das die Glühkathode umgebende Gefäss an  geordnet ist, während der     Raum        innerhalb     des Gefässes zum     Durchlass    des wirksamen  Röntgenstrahlenkegels freigelassen ist.  



  In     Fig.    1 ist 1 ein Metallteil der Aussen  wandung der Röntgenröhre, an den sich ein  die Antikathode 3 tragender Glasteil 2 an  ,chliesst. An den Metallteil 1 ist ausserdem    ein     zweiter    Glasteil 4     angeschmolzen,    in den  die     Stromzuführungsdrähte    für eine     Glüh-          kathode    5 eingeschmolzen sind. Der metal  lene Wandteil 1 kann beispielsweise aus       Chromeisen    und überhaupt aus einem solchen  Stoff bestehen, der sich leicht an Glas an  schmelzen lässt und der schwer Röntgen  strahlen durchlässt. Im metallenen Wandteil  ist zum     Durchlass    der wirksamen Röntgen  strahlen ein Fenster 6 angebracht.

    



  Zum     Abfangen    der von der Antikathode  ausgesandten, nach dem Glasteil 4 der Wan  dung gerichteten Röntgenstrahlen ist ein  Schirm 7 aus Wolfram in einem abgesetzten  Rand des metallenen Wandteils durch  Schweissen oder auf andere     \'Greise        befestigt.     Dieser Schirm dient ausserdem als Stütze für  die     'Glühkathode,    zu welchem Zweck die       Stramzuführungsdrähte    der Kathode von dem  Schirm isoliert getragen werden.  



       Fig.    2 stellt eine Ausführungsform dar,  bei der die Kathode und die Antikathode vom  Metallteil der Aussenwandung durch Isolie  rungen getrennt sind, die insgesamt der     zw        i-          schen    der     Kathode    und der Antikathode auf  tretenden Betriebsspannung standhalten. In  dieser     Fig.    ist 11 ein metallener Wandteil,  in dem ein Fenster 12 zum     Durchlass    des  wirksamen Röntgenstrahlenkegels ange  bracht ist.

   Der Metallteil 11 ist an einer Seite  an einen gläsernen, eine Antikathode 14 tra  genden Wandteil 13     angeschmolzen.    Ander  seits ist der Metallteil<B>1.1</B> an einen Glasteil 1.5       angeschmolzen,    der ein Gefäss 16 trägt, in  dem eine Glühkathode 17 angeordnet ist.  Bei, der dargestellten Ausführungsform he  steht die Glühkathode aus einer Spirale, die  einerseits an einem     Stromzuführungsdraht     18 und anderseits am     D1etallgefäss    16     befestigt     ist, mit dem ein     Stromzuführungsdraht    19  verbunden ist.

   Das Gefäss 16 hat infolgedes  sen dasselbe Potential wie die Glühkathode  17, so dass die von dieser Kathode ausgehen  den Elektronen im wesentlichen zu der beim       Betrieb    auf hohes Potential     gebrachten    An  ode gezogen werden.  



  Innerhalb des Gefässes 16 ist ein Metall  schirm 20, vorzugsweise aus Wolfram,. an-      geordnet, der auf einem Sitz in dem Gefäss  16 ruht. Dieser Schirm dient zum Abfangen  der in dem Gefäss 16     eindringenden    Röntgen  strahlen. Da der Schirm 20 das gleiche Po  tential wie das Gefäss 16 hat, wird auch Bie  der     Schirm    nur in geringem Masse von der       Kathode    ausgehende     Elektronen    anziehen,  beziehungsweise dieselben abstossen, so dass  die ausgesandten Elektronen in noch stär  kerem Masse nach der Antikathode gerichtet       @verden.    Ausserdem dient der Schirm 20 als  Stütze der Glühkathode,

   zu welchem Zweck  der     Stromzuführungsdraht    18 vom Schirm  20 isoliert getragen wird.  



  Ein zweiter gleichfalls aus Wolfram be  stehender Schirm 21 ist um das Gefäss 16  herum angebracht, der die von der Antika  thode ausgehenden Röntgenstrahlen     abfängt,     die durch den Zwischenraum zwischen dem  metallenen Wandteil 11 und dem Metallge  fäss- 16     hindurchdringen.    Alle für die Be  dienung der Röntgenröhre gefährliche Strah  len werden durch die Metallwandung     11-    und  die beiden Schirme 20 und 21 abgefangen.    Die in     Fig.        \'3    dargestellte Röntgenröhre  stimmt in den Hauptzügen mit der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    2 überein.

   In dieser  Figur ist der metallene Wandteil mit 11 be  zeichnet, in dem ein Fenster 12 angebracht  ist und an dem ein gläserner, eine Antika  thode 14 tragender Wandteil 18     angeschmol-          zen    ist. Anderseits ist der Metallteil 11 an  einem Glasteil 15     angeschmolzen,    der ein Ge  fäss 16 trägt, in dem eine Glühkathode 25 in  Form eines geraden Glühfadens befestigt  ist. Der eine     Stromzuführungsdraht    18 wird       isoliert    von einem Metallschirm 20 getragen,  welcher zum Beispiel aus Wolfram bestehen  kann     und    auf einem Absatz in dem Gefäss  16 ruht. Der andere     Stromzuführungsdraht     26 ist leitend mit dem Schirm 20 verbunden.

    Der Metallteil 11 der Aussenwandung ist  derart ausgeführt, dass der Austritt von Rönt  genstrahlen durch den     Zwischenraum    zwi  schen dem Gefäss 16 und der Wand 11 nicht  möglich ist. Ein ringförmiger Schirm,     wie     der in     Fig.    2 mit 21 bezeichnete, ist bei die-         ser    Bauart überflüssig, weil sich das Gefäss  11 weit genug nach oben erstreckt.  



  In     Fig.    4     ist    eine     Ausfübrungsform    an  gegeben, bei der der offene Raum innerhalb  des die Kathode umgehenden Gefässes zum  Aussenden des wirksamen Röntgenstrahlen  kegels dient. In dieser Figur ist ein metal  lener Wandteil 11 angegeben,     -der    mit einem  gläsernen, eine Antikathode 14 tragenden  Wandteil 18 verschmolzen ist: Anderseits ist  der Metallteil 11 mit einem ein Metallgefäss  16 tragenden gläsernen Wandteil 15 ver  sehen. Als Fenster dient bei dieser Ausfüh  rungsform ein an den gläsernen Wandteil<B>15</B>       a.ngeschmolzener    Glasteil     2;7.    Die Kathode  ist in dieser Ausführungsform ebenfalls als  gerader Glühfaden ausgestaltet und mit 25  bezeichnet.

   Sie wird vom Metallgefäss 16 ge  tragen und ist mit diesem einerseits leitend  verbunden,     während    das andere Ende der  Kathode an einem     Stromzuführungsdraht     28 befestigt ist, der vom Metallgefäss 16 iso  liert getragen wird. Zum Abfangen der für  die Bedienung gefährlichen     Röntgenstrahlen,     die durch den Zwischenraum zwischen dem  Gefäss 16 und dem Wandteil 11 nach aussen  treten könnten, ist ein     Wölframschirm    29 um  das Gefäss 16 herum angebracht, der auf  einem Absatz des Gefässes 16 ruht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgenröhre, deren Aussenwandung teil weise aus Metall besteht und bei der die Kathode und die Antikathode von diesem Metallteil grösstenteils umgeben werden, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schirm innerhalb der Röhre angeordnet ist, mittelst dessen die Röntgenstrahlen verhin dert werden, an solchen Stellen der Glas wandung aus der Röhre herauszutreten, welche nicht für ihren Austritt bestimmt sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kathode von einem von dem metallenen Wandteil der Röhre isolierten Metallgefäss umgeben ist, dem während des Betriebes der Röhre dasselbe oder ein etwas vom Potential der Kathode abweichendes Potential gegeben wird, wobei ein Schirm hinter der Ka- tbocle in diesem Gefäss befestigt ist. ?. Röntgenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm als Stütze für die Ka thode dient.
    Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kathode von einem von dem metallenen Wandteil der Röhre isolierten Metallgefäss um- @@yeben ist, dem während des Betriebes der Röhre dasselbe oder ein etwas vom Poten tial der Kathode abweichendes Potential ge- beben wird, wobei ein ringförmiger Schiren an der Aussenwand dieses Gefässes befe- tidt ist.
    4. I:öntgenröh.re nach Pa.tentansprueh, da durch -(-kennzeichnet. dass der Schirm aus Wolfram besteht.
CH117882D 1925-04-06 1926-02-09 Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Aussenwandung. CH117882A (de)

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