CH117955A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Glaswaren. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Glaswaren.

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CH117955A
CH117955A CH117955DA CH117955A CH 117955 A CH117955 A CH 117955A CH 117955D A CH117955D A CH 117955DA CH 117955 A CH117955 A CH 117955A
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Company Erie Glass
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Company Erie Glass
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B17/00Forming molten glass by flowing-out, pushing-out, extruding or drawing downwardly or laterally from forming slits or by overflowing over lips

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung     zur    Herstellung von     Glaswaren.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren und eine Einrichtung zur Herstellung  von Glaswaren, hauptsächlich Tafelglas.  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,  dass man das Glas über ein     Formgebungs-          organ    fliessen     lässt,    das einen mit dem Glas  in Berührung kommenden     Endteil    besitzt,  der     zugeschärft    ist und sich .in der Strö  mungsrichtung des Glases erstreckt.  



  Die Einrichtung zur Ausführung des  Verfahrens ist gekennzeichnet durch ein       Formgebungsorgan,    mit dem das Glas beim       Vorbeiwandern    in Berührung kommt und  das einen scharfen, in der Richtung der Be  wegung des Glases sich erstreckenden Lip  penteil besitzt.  



  In der Zeichnung stellt     Fig.    1 eine schau  bildliche Teilansicht des Auslasses eines  Glasofens oder einer andern Quelle für das  geschmolzene Glas dar. Die Abbildung  lässt das     Formgebungsorgan    erkennen, über  das das Glas in Bandform herabfliesst. Das       Formgebungsorgan    ist in einen elektrischen  Stromkreis eingeschaltet und bildet dadurch  ein elektrisches     Heizelement.    Es steht ferner    unter einer Längsspannung, durch die das  Werfen verhindert wird.  



  Die     Fig.    2 bis 11 veranschaulichen in       senkrechten    Querschnitten verschiedene Aus  führungsformen des     Formgebungsorganes,     bei denen das gebildete Glasband oder der  gleichen von dem     Formgebungsorgan    abwärts  fliesst.  



  Die     Fig.    12 bis: 19 zeigen in entspre  chender Darstellungsweise Ausführungs  formen, bei denen das geformte Glasband  oder dergleichen von dem     Formgebungsorgan     in einem Winkel zur Senkrechten abgezogen  wird.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 'ein geeigneter Ofen  oder eine andere Quelle für das geschmolzene  Glas bezeichnet, die mit einem Auslag versehen ist, aus dem das Glas über eine       Auslasslippe    3 in Form eines verhältnismässig  dünnen, breiten Bandes     a    herabfliesst.  



  Der Lippenteil 3, über den das Glas  fliesst, bildet das     Formgebungsorgan.    Er ist  aus     einem.,    hoch hitzebeständigen Material,  zweckmässig Nickelchrom, hergestellt. Die  Lippe ist verhältnismässig dünn und im Quer  schnitt gekrümmt, derart, dass' die obere      Seite konvex gestaltet ist, so dass sie die  Strömung des über sie     hinweg    fliessenden  Glases aus der     wagrechten    in die senkrechte  Ebene umlenkt.

   Der äussere Randteil der  Lippe 3 endigt in eine Kante, die in der  innern Begrenzungsebene des Bandes a liegt,  und es erstreckt sich die Lippe mit der  scharfen Kante in der Strömungsrichtung des  Glases, was für die Verhinderung des     An-          sammelns    von Glas längs des untern Randes  der Lippe von grosser Wichtigkeit ist.  



  Der Lippenteil 3 ist zweckmässig unab  hängig vom Ofen     gehalten    und steht unter  einer Längsspannung, um ein Werfen unter  dem<B>Ei</B>     influss    der auf ihn einwirkenden star  ken Hitze zu verhindern. Auf diese Weise  wird eine gerade Ablaufkante aufrecht er  halten, so dass' ein Band a von vollkommener  Form von dem über die Lippen fliessenden  Glase gebildet werden kann. Die Lippen  platte 3 ist auf beiden Enden mit einer       Stange    4 versehen. Diese Stangen erstrecken  sich nach aussen über die Seiten des Ofens 1.       .rede    Stange ist durch ein Lager geführt,  das am äussersten Ende eines Bockes 5 an  geordnet ist.

   Auf jeder Stange 4 sitzt eine  Feder 6, die sich einerseits an das Lager 5,  anderseits an eine zur Regelung der Span  nung der Feder dienende Mutter 7 anlegt.  Auf diese Weise wird eine konstante Längs  spannung von     gewünschter    Stärke auf die  Lippenplatte 5 ausgeübt, die     zweckmässig.     mehr oder weniger biegsam gehalten ist.  Dadurch wird jeder Neigung der Platte, sich  zu werfen, begegnet.  



  Die Lippenplatte 3 soll auf eine Tem  peratur erhitzt werden, die mindestens so  hoch ist wie die Temperatur des über sie  hinweggehenden Glases, um zu verhindern,  dass das Glas an ihr haften bleibt, und da  für zu sorgen, dass das Glas ohne Bildung       -von    Streifen oder andern Fehlern auf der  mit der Lippenplatte in Berührung stehen  den Seite über diese frei     hinwegfliess't.    Die  Lippenplatte 3 kann durch einen elektrischen  Strom erhitzt werden, da sie aus einem     31a-          terial,    wie Nickelchrom, besteht, das als Wi  derstandselement für eine elektrische Heiz-         einrichtung    geeignet ist.

   Mit     ±    sind die Zu  führungsleitungen für den elektrischen Strom  zu den Stangen 4 bezeichnet.  



  In     Fig.    ? ist dargestellt, wie das Glas  aus dem Ofen über eine Platte 10 von dem  dünnen, scharfen, auswärts und abwärts ge  richteten Lippenteil 1.1 dieser Platte herab  fliesst. Der Lippenteil 11 kann ausser durch  das geschmolzene Glas auch anderweitig er  hitzt werden; doch kann     eine    solche beson  dere Erhitzung auch unterbleiben. Da er  einen Teil der Platte 10 bildet, wird er  nicht unter Längsspannung gesetzt. Unter  halb der Lippe 11 ist eine besondere, ge  krümmte,     verhältnismässig    dünne Platte 12  vorgesehen, die einen scharfen, untern Kan  tenteil besitzt, mit dem das Glasband a. in  Berührung tritt, kurz nachdem es die Lippe  1.1 verlassen hat. Der untere Kantenteil der  Platte 1.2 erstreckt sich ebenfalls in der  Richtung der Bewegung des Glasbandes.

         Die    Platte 12 wird zweckmässig in derselben  Weise wie die Lippenplatte der     Fig.    1 unter  Spannung gesetzt. Sie soll aber nicht beheizt  werden, da, sie in der Hauptsache nur dazu  dient, die     Wirkung    der Schwere auf ein  dünnes, von der Lippe 11 herabfliessendes  Glasband abzuschwächen     bezw.    als     End-          formgebungsorgan    zu dienen in Fällen, wo  (las Glas zu heiss ist, um sich auf der Lippe  11. zu formen.  



       Fig.    3 stellt eine     Ausführungsform    der  Lippe dar, die besonders in Verbindung mit  einem Glasbande von geringer Dicke geeig  net ist. Die     betreffende    Lippe soll beheizt  und unter Spannung gesetzt werden.  



  Gemäss     Fig.    4 besitzt (las     Formgebungs-          organ        kreisförmigen        (,Querschnitt;    ausserdem  ist es hohl gestaltet, um die Einführung eines  Heizmittels zu ermöglichen. Auf der Aussen  seite ist. das     betreffende    Organ mit einem  Lippenteil 15     versehen,    das in eine dünne  Kante übergeht und in der Richtung des Ab  laufes des Glasbandes verläuft.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5  fliesst das Glas zunächst über eine schräg  nach aussen und aufwärts verlaufende Platte  16, die mit.     einem    nach aussen und abwärts           @ur@I@rü@@@enden    Lippenteil 17 versehen ist,       dur    in Eine dünne, scharfe Kante ausläuft.  Zur     Buheizung    der Lippe 17, die nicht unter       l,@iii < "pannung    steht, ist ein     Gasbrenner    18       vorgesehen.     



  Gemäss     Fig.    6 besitzt die horizontale  Platte 20, die durch Brenner 21 beheizt  werden kann, einen nach unten gebogenen  scharfen Lippenteil 22, von dem das Glas  auf eine     Formgebungsschiene    23 fliesst. Das       Cx    las strömt um beide Seiten dieser Schiene  in dünnen Schichten herum, die an der     un-          torn    scharfen Kante der Schiene wieder zu  Einem gemeinsamen Bande     a    zusammen  fliessen. Die Schiene 23 steht unter Span  nung, um ein Werfen zu verhindern; sie  braucht, wenn es sich um die Herstellung  eines dicken Bandes handelt, nicht beheizt  zu werden. Soll dagegen ein dünnes Band  hergestellt werden, so wird sie zweckmässig  beheizt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    7  fliesst das Glasband von dem Lippenteil 25  des     Ofenauslasses    zwischen zwei Lehrstreifen  26 herab, die dem Bande nach der     Forr <  < -          gebung    die endgültige Oberflächenbeschaffen  heit verleihen. Die Streifen 26 sind dünn  und gegeneinander geneigt. Sie stehen unter  Spannung, um ein Werfen zu verhindern,  und werden zweckmässig elektrisch beheizt.  Diese Ausführungsform kann in Verbindung  mit einem Glasbande benutzt werden, das       nach    oben oder in irgend einer andern Rich  tung     von,    der geschmolzenen Glasmasse ab  gezogen wird; ihre Wirkung ist unabhängig  von der Quelle für das Glasband.  



       Fig.    8     läss't    erkennen, wie das Glas da  durch von der Hauptmasse abgetrennt und  in     Bandform.    gebracht wird, dass man es auf  eine Formplatte 30 herabfliessen lässt, die  zweckmässig unter einem     beliebigen    geeigne  ten Winkel angeordnet ist und deren unterer  Rand in eine scharfe     Lippo    ausläuft, die  sich in der Richtung der Fliessbewegung des  Bandes a erstreckt. Die Platte 30 wird zweck  mässig beheizt. Zu diesem Zwecke ist ein  Brenner 31 vorgesehen. Auch kann sie zur    Verhinderung des Werfens unter Spannung  stehen.  



  Gemäss'     Fig.    9 ist die dünne Lippen  platte 32 von der horizontalen Platte 33 ge  trennt. Sie wird zweckmässig auf elektri  schem Wege oder in anderer Weise beheizt  und steht unter Spannung. Dadurch wird die  richtige     Formgebungstemperatur    für die  Lippenplatte des Bandes gewährleistet, auch  dann, wenn die horizontale Platte     33    sich  werfen und die für die richtige Formgebung  erforderliche Temperatur nicht aufweisen  sollte. Die Lippenplatte 32 besitzt eine  scharfe Aussenkante, die in der innern Be  grenzungsebene des Glasbandes liegt.

   Der  Schützen 34 zur Regelung der Tiefe des  über die Platte 33 fliessenden Glases besteht  zweckmässig aus einem hoch hitzebeständi  gen Material, ist im untern Teil nach vorn  gebogen und läuft unten in eine scharfe  Kante aus, um zu verhindern, dass' das Glas  auf der Vorderseite des Schützen     hochwan-          dert.    Der Lippenteil des Schützen wird  zweckmässig beheizt, um der Aussenseite des  Glasstromes, sowie des daraus gebildeten  Bandes die gewünschte Oberflächenbeschaf  fenheit zu geben.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    10  fliesst das Glas durch einen Schlitz herab,  der von zwei Teilen 36 gebildet wird, die  zwecks Veränderung der     Schlitzweite.    zweck  mässig einstellbar und ausserdem hohl gehal  ten sind, um die Überwachung ihrer Innen  temperatur zu erleichtern. Um zu verhin  dern, dass das Glas aussen längs der untern  Kante der Teile 36 entlang wandert, sind  diese mit nach unten vorspringenden Lippen  teilen 37 versehen, die in scharfe     Kanten     auslaufen. Die Lippenteile verlaufen in der  Richtung, in der das Band a fliesst, und wir  ken zur Formung des Bandes zusammen.

    Die Lippenteile 37 können beispielsweise  durch in ihrer Nachbarschaft verlaufende  Drähte, die zweckmässig unter Spannung ste  hen und die Heizelemente eines elektrischen  Stromkreises bilden,     beheizt    werden.  



  Gemäss     Fig.    11 fliesst das geschmolzen  Glas in eine Kammer 40, in deren Boden      ein     Auslass    vorgesehen ist, der durch zwei  einander gegenüberliegende Lippenplatten  41 gebildet wird. Diese     Platten    sind nach  innen und abwärts aufeinander     zugekrümmt     und endigen in scharfe Lippen, die sich in  der Fliessrichtung des Bandes     a    erstrecken.  Diese     Platten    werden zweckmässig unter  Spannung gesetzt,     izm    ein Werfen zu ver  hindern, und können elektrisch oder in an  derer Weise beheizt werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    12  fliesst das Glas über eine Platte 48, von der  es in     wagrechter    Richtung in Bandform ab  gezogen wird. Die Platte 43 ist zweckmässig  elektrisch beheizt und steht mit ihrer schar  fen, in der Abzugsrichtung des Glases ver  laufenden Lippe unter     Spannung.     



  In     Fig.    13 ist eine Lippenplatte 44 dar  gestellt, von der das Glasband in     wagrechter     Richtung abgezogen wird. Die Platte     selbs't     erstreckt sich schräg nach oben und läuft. in  eine scharfe Lippe aus, die sich in der Zug  richtung des Bandes     a    erstreckt. Die Platte  steht unter     Spannung    und ist elektrisch be  heizt, so dass sie dauernd eine vollkommene       Formgebungslippe    bildet.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    14       besitzen    die beiden Platten 45 scharfe, nach  auswärts gekrümmte Lippen, die auf der  Vorderseite des Ofenauslasses zusammen  einen Schlitz bilden, durch den das Glas  band in     wagrechter    Richtung abgezogen  wird. Die Platten können verstellt werden,  um die Breite des Schlitzes zu ändern.  Sie stehen zweckmässig unter Spannung und  werden durch die grosse, mit ihnen in Be  rührung stehende Masse geschmolzenen Gla  ses b auf der erforderlichen Temperatur ge  halten.  



  Gemäss     Fig.    15 ist eine Lippenplatte 46  vorgesehen, deren scharfe Lippe sich nach  oben auswärts in der Richtung des Glas  flusses erstreckt. Sie wirkt als richtige       Formgebungslippe    für die Unterfläche des  gebildeten Glasbandes und kann mittelst  eines     Gasbrennera47    beheizt werden.     EineVer-          teilungspla.tte    48, die zweckmässig elektrisch  beheizt wird und unter Spannung steht, ist    in den nach aussen fliessenden Glasstrom  oberhalb der Platte 48 eingetaucht. Sie  leitet und überwacht die Strömung des  Glases und eignet sich insbesondere für die  Bildung eines dicken Glasbandes aus einer  grossen Glasmasse.  



  Bei der     Ausfübrungsform    nach     Fig.    16  werden die horizontale Platte 50 und der  die Tiefe regelnde Schützen 51 durch die  Glasmasse beheizt. Die Lippenplatte 52 am  vordern Ende der Platte 50 wird zweck  mässig, und zwar auf elektrischem oder an  derem Wege, beheizt und zur Verhinderung  des     Werfens    unter Spannung gesetzt. Die  Platten 51 und 52 verlaufen in scharfe  Lippen, die sich in der     Richtung    der Strö  mung des Glases erstrecken.  



  In     Fig.    1-7 sind     Lehrplatten    55 ähnlich  den Platten<B>26</B> der     Fig.    7 veranschaulicht,  die aber im v     orliegendeli    Falle so angeordnet  sind, dass sie mit einem     wagrecht    vom Ofen  auslass     abgezogenen        Glasbande,        zusamme-i-          wirken.     



  Gemäss     Fig.    1-8 wird der     Formgebungs-          schlitz    durch eine untere heizbare Lippen  platte 56 und einen     obern,    die Temperatur  regelnden Zylinder 57 gebildet, der gedreht  werden kann und geeignet ist, die Masse in  der     gewünschten        Ausdehnung    zu kühlen,  bevor sie beim Hindurchgehen durch den       Formgebungsschlitz    in die Bandform um  gebildet wird. Die beheizte Platte 56 läuft  in eine scharfe Lippe aus, die sich in der  Richtung der Bewegung des Bandes erstreckt  und ermöglicht, dass das Glas ohne Beein  trächtigung seiner Oberflächenbeschaffenheit  frei über sie hinweggeht.

   Der Oberseite des  Glasbandes wird, nachdem sie den Zylinder  57 verlassen hat, durch eine     elektrisch    heiz  bare, unter Spannung stehende Stange 58  die endgültige Oberflächenbeschaffenheit ver  liehen. Die Glasmasse geht, bevor sie die  Lippenplatte 56 erreicht, über eine leicht an  steigende Platte 59, deren Temperatur mit  Hilfe einer unter ihr liegenden Kammer 56  überwacht wird.  



  In     Fig.    19 ist eine Ausführungsform  dargestellt, bei der die     Formgebung    des Gla-           ses        dadurch    bewirkt wird, dass sie über eine       leieht    ansteigende Platte 61 geht, die einen  Lippenteil 6? besitzt. Dieser ist unterhalb des  Hauptteils 61 der Platte angeordnet und  kann durch einen     Brenner   <B>63</B> beheizt werden.  Er läuft in eine dünne, scharfe Lippe aus,  die sich in der     Bewegungsrichtung    des  Glasbandes erstreckt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Glas gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Glas über ein Formgebungsorgan fliessen lässt, das einen mit dem Glas in@ Be rührung kommenden Endteil besitzt, der zu geschärft ist und sich in der Strömungs richtung des Glases erstreckt. UNTERANSPRiüCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Tem peratur des Formgebungsorganes bezw. seines Endteils, über den das Glas hin weggeht, so reguliert wird, dass das Glas nicht die Neigung zeigt, daran zu haften. 2.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch -gekennzeichnet, dass man das Glas an einer metallischen Messerkante vorbeigehen lässt. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Form gebungsorgan unter Spannung gesetzt wird. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Herstellung von Glas gegenständen nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein Formgebungsorgan, mit dem das Glas beim Vorbeiwandern in Berührung kommt und das einen scharfen, in der Richtung der Be wegung des Glases sich erstreckenden Lip penteil besitzt. UNTERANSPRüCHE 4.
    Einrichtung näch dem Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Spannung des Formgebungsorganes in der Längsrichtung zwecks Verhinde rung des Werfens. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Beheizen des Formgebungsorganes. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Form gebungsorgan das Widerstandselement eines elektrischen Heizstromkreises bildet. 7.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Form gebungsorgan aus Metall besteht. B. Einrichtung nach dem Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mehrere Form gebungsorgane, die so angeordnet sind, dass sie einen Schlitz bilden, durch den das Glasband gebildet werden kann. 9. Einrichtung nach dem Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine solche An ordnung des Formgebungsorganes, dass es gegenüber dem Teil, über den das Glas zur. Formgebungsstelle fliesst, einstell bar ist. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das Form gebungsorgan aus einer Chromlegierung besteht.
CH117955D 1925-10-14 1925-10-14 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Glaswaren. CH117955A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008453B (de) * 1954-09-10 1957-05-16 Libbey Owens Ges Fuer Maschine Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Blasen bei der Glasherstellung
DE3045603A1 (de) * 1979-12-03 1981-09-03 Owens-Illinois, Inc., 43666 Toledo, Ohio Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines glasfilmes

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