CH117976A - Druckform und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Druckform und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH117976A
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CH
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hard rubber
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Hermann Naehler
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Hermann Naehler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D7/00Shaping elastic or deformable material, e.g. rubber, plastics material, to form printing surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description


  Druckform und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Für Tapeten-, Zeug- und Plakatdruck  wurden bisher flache und zylindrische Druck  formen aus Holz oder Metall oder Asphalt  oder Kunststeinmasse mit Metallunterlage  verwendet, welche die gewünschte Druckgra  vierung aufweisen. Für Tiefdruck werden fast  ausschliesslich mit einem Kupfermantel ver  sehene Walzen benutzt, weil diese für die  erforderliche Druckbeanspruchung und feine       Gravierbarkeit    genügende Festigkeit haben.  Gegen     die-Einwirkung    saurer Farben sind  aber diese Kupferwalzen nicht widerstands  fähig genug, so dass mit der Zeit die Ober  fläche der Walze r     auh    wird, während sie für  Tiefdruck unbedingt spiegelglatt sein und  bleiben muss. Solche Kupferwalzen sind über  dies schwer und sehr teuer.  



  Auch Walzen, die mit einem Mantel aus  Kunstharz versehen sind, wie solche ebenfalls  vorkommen, eignen sich weder für Tief- noch  für Hochdruck, weil sie zu spröde sind und  sich nur sehr schwer so bearbeiten lassen,  dass Feinheiten der Zeichnung genügend zum  Ausdruck kommen.  



  Es hat sich nun aber herausgestellt, dass  von den hiervor genannten Nachteilen freie    Druckformen, und zwar sowohl solche für  Hochdruck als auch solche für Tiefdruck ge  wonnen werden können, indem     Hartkautschuk-          masse    auf eine starre Unterlage gebracht,  hernach vulkanisiert und schliesslich mittelst  Sandstrahlgebläse bearbeitet wird.  



  Beispielsweise kann wie folgt verfahren  werden: Ein zylindrischer Aluminiumkern  wird auf dem Umfang oder eine flache Alu  miniumplatte auf einer Seite     aufgerauht.    Auf  diese geraubte Fläche wird zum Beispiel       mittelst    schwach erwärmter Walzen auf die  erforderliche Dicke ausgewalzte Kautschuk  masse in einer für Hartkautschuk bekannten  Zusammensetzung aufgebracht und sodann  die     Vulkanisierung    dieser Kautschukschicht  in bekannter Art und Weise zum Beispiel  in einem     Dampfautoklaven    vollzogen.

   Die  beim Erkalten hart gewordene Kautschuk  schicht sitzt infolge der     Aufrauhung    der star  ren Metallunterlage und     Vulkanisierung    auf  der     betreffenden    Unterlage unverrückbar     fest-          Das    so vorbereitete Gebilde wird dann, wenn  es ein Zylinder ist, abgedreht, beziehungs  weise wenn es eine Platte ist, gehobelt, und  hernach geschliffen, um es zur Aufnahme      von Leimpapier, aus welchem die durch das  gewünschte Dessin bestimmten Partien heraus  geschnitten werden, und zur Bearbeitung mit  einem Sandstrahlgebläse zwecks Gravierung  auf die nötige Tiefe geeignet zu machen.  



  In dieser Weise hergestellte Druckformen  sind ungefähr dreimal leichter als zum Bei  spiel die hievor erwähnten Druckformen mit  Kupfermantel in gleicher Grösse. Sie sind  nicht nur wasser- und säurebeständig, sondern  auch     indifferent    gegen<B>Öl</B> und Benzin, und  besitzen genügende Festigkeit bei der Her  stellung der Drucke.  



  Wenn die Hartkautschukschicht anfäng  lich eine genügende Dicke besitzt, so dass  nicht schon durch einmalige Gravierung eines  Musters mittelst des Sandstrahlgebläses die  Metallunterlage frei gelegt wird, so kann die  selbe ganz gut unter Umständen mehrmals  durch Abdrehen beziehungsweise Abhobeln  und nachheriges Abschleifen nachgearbeitet,  also wiederholt verwendet werden.  



  Zwischen Metallunterlage und Hartkaut  schukbelag kann man eine Zwischenschicht,  gegebenenfalls auch deren mehrere, einfügen;  zweckmässigerweise gibt man aber einer sol  chen Zwischenschicht eine andere Zusammen  setzung, so dass sie weicher ist als der äussere  Belag, indem man die für die Zwischenschicht  verwendete Kautschukmasse mit lockeren Füll    mitteln, zum Beispiel Sägespänen, Papier  schnitzeln, Korkmehl u. a. m. versetzt. Eine  solche Zwischenschicht vermag Spannungen  des äussern Hartkautschukbelages, mit wel  chem sie zusammen vulkanisiert wird, infolge  Temperaturänderungen und anderer Ursachen  aufzunehmen. Ein weiterer Vorteil von Zwi  schenschichten besteht darin, dass die auf  dem Hartkautschukbelag zu erzeugenden Gra  vierungen so tief ausgeführt werden können,  bis die nächste Zwischenschicht bloss gelegt  wird.

   Die durch die Gravierungen entstande  nen Vertiefungen können dann mit fremden  Druckkörpern ausgefüllt werden, wie sie in  der Formstecherei bekannt sind; es können  zum Beispiel Messingleisten eingestochen  oder gegossene Muster aufgenagelt werden.    In der beigegebenen Zeichnung ist bei  spielsweise eine nach dem hiervor beschriebe  nen Verfahren ausgeführte Druckform darge  stellt. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch  eine Druckwalze und Fig. 2 ein Teilstück  der Abwicklung dieser Walze.  



  Auf dem     gerauhten    starren Kern 1, der  zum Beispiel     ein        Aluminiumrohr    sein kann,  ist eine Zwischenschicht 2, die zum Beispiel       aus        10        %        Kautschuk        10        %        Schwefel,    5     %        Faktis     und 5  /o Leinöl im Gemisch mit leichten     Füll-          stoffen,\zum    Beispiel Sägespänen, Papierschnit  zeln Korkmehl oder dergleichen besteht, aufge  bracht;

   die Füllstoffe können bis zu 70      /o     der     Gesamtmasse    ausmachen. Auf die Zwi  schenschicht ist der äussere     Hartkautschukbelag     3 aufgebracht. In einer üblichen Zusammen  setzung weist die     Hartkautschukmasse    auf  100 Teile Kautschuk etwa 40-50 Teile  Schwefel auf. Der Masse für den Belag 3  können Füllstoffe beigesetzt werden, die ge  eignet sind, Kautschuk hart zu machen, zum  Beispiel Kreide, Zinkweiss u. a. m.  



  Die durch Einwirkung eines Sandstrahl  gebläses erzeugten, ein     bestimmtes    Muster  ergebenden Vertiefungen reichen bei -dem ge  zeichneten Ausführungsbeispiel bis zur Zwi  schenschicht 2 hinein; sie sind mit fremden  Druckkörpern 4, zum Beispiel Messingleisten  oder gegossenen     'Mustern    der in der     Form-          stecherei    bekannten Art, ausgelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Druckform, dadurch gekennzeichnet, dass eine starre Unterlage einen aus Hartkaut schuk bestehenden, ein Dessin aufweisenden Belag trägt. UNTERANSPRüCHE 1. Druckform nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartkautschuk belag so dick ist, dass er nach Gebrauch der Druckform mindestens eine Nachbear beitung behufs wiederholter Verwendung vertragen kann. 2. Druckform nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Unterlage und Hartkautschukbelag mindestens eine weichere Zwischenschicht eingebettet ist, auf welcher den Hartkautschukbelag durch setzende Druckkörper befestigt sind.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Druck formen der im Patentanspruch I gekennzeich neten Art, für Hoch- oder Tiefdruck, dadurch gekennzeichnet, dass Hartkautschukmasse auf eine starre Unterlage gebracht, hernach vul kanisiert und schliesslich mittelst Sandstrahl gebläses zur Erzeugung von Dessins bearbei tet wird. UNTERANSPRÜCHE: 3. Verfahren gemäss Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Hartkaut- schukmasse nicht unmittelbar auf die starre Unterlage, sondern auf eine zuvor auf diese aufgebrachte, ebenfalls Kautschuk enthaltende Masse aufgebracht wird, die mit der Hartkautschukmasse zusammen vulkanisiert wird und eine weichere Zwi schenschicht ergibt. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Sandstrahlgebläse Vertie fungen in den Hartkautschukbelag einge arbeitet werden, die diesen letzteren durch setzen und bis an die zunächst darunter befindliche Zwischenschicht reichen.
CH117976D 1925-11-07 1925-11-07 Druckform und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH117976A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2752500A1 (de) * 1977-07-19 1979-02-01 Toppan Printing Co Ltd Tiefdruckverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2752500A1 (de) * 1977-07-19 1979-02-01 Toppan Printing Co Ltd Tiefdruckverfahren

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