CH118027A - Wage. - Google Patents
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Description
Wage. Bei den bekannten Wagen mit zwei Wage balken, welche drehbar auf Schneiden an geordnet sind und je einen Arm aufweisen, welche Arme gegeneinander gerichtet sind und durch eine Gelenkverbindung frei be weglich miteinander verbunden sind, ist der Schalenträger durch Gelenkverbindungen beweglich mit den Wagebalken verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist ein Schau keln der Lastschale unvermeidlich. Dieser Nachteil wird durch die Wage gemäss vor liegender Erfindung dadurch vermieden, dass die den Armen abgewendeten Ende; der Wagebalken mit Schneiden versehen sind, wobei die Schneiden des einen Wagebalkens mindestens ein Hängelager und die Schnei den des andern Wagebalkens mindestens ein Stützlager bilden, welche Lager ent gegengesetzte Seiten des Schalenträgers tragen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und es ist: Fig. 1 nein Schnitt nach der Linie<B>1-1</B> der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Wage mit punktiert eingezeichnetem Gestell für die Lastschale.
Auf dem Schalenträger 1 der Wage ruht die Lastschale. Die Wagebalken 2 und 3 der Wage sind mittelst Schneiden 4,4a bezw. 5, 5a gelagert, die in an den vier Ecken des Ge stelles 21 vorgesehenen Achatsteinen 6, 6a bezw. 7, 7a arbeiten. - An dem Wagebalken 2 sind aussen zwei Schneiden 8, 8a vorgesehen, die sich inPfannen 12,,12ia frei beweglieherLa- schen 13,13a drehen können. Der Wagebalken 3 weist zwei in Pfannen 9, 9a arbeitende Schneiden 11, lla auf.
Die Pfannen- 9, 9a bilden einen Teil der an dem ,Schalenträger 1 befestigten Stützen 10, 10a. Ein mit zwei Stangen 17, 17a an dem Schalenträger 1 be- festigter Teil 16 ruht mit Schneiden 1<B>5</B> in den Laschen 13, 13a. Die Arme 23; 23a der Wagebalken 2 und 3 werden durch ein Ge lenk,. ein Stahlband oder dergleichen frei be weglich miteinander verbunden. Um hierbei, die Reibung zu verringern, ist die Verbin dung 26 mit Pfannen 25, 25a versehen,; in welchen die einen Teil der mit den Wage- balken 2 und 3 verbundenen Hebel 23, 23a bildenden Schneiden ruhen.
Wie die Zeich nung erkennen lässt, laufen die Hebel .23, 23 < i bis zur Mitte der Waage. Mit jedem Wage balken ist zwecks Ausgleiches der Last ein Gewicht 18, 18a fest verbunden, und jedes Gewicht kann durch eine auf einer Gewinde stange ?0, 20a arbeitende Mutter 19 bezw. 19a in seiner Längsase verstellt werden. Die Schraube 20 geht beim Belasten des Schalen trägers 1 infolge der Drehung der Wage balken aus der in Fig. 1 dargestellten ver tikalen Lage in eine geneigte Lage über.
Daher tritt bei aclisialer Verstellung des Gewichtes mittelst der Schraube 20 eine Änderung des Hebelarmes und damit eire Änderung des Drehmomentes ein.
Das Gewicht der Lastschale wird durch ein auf einem Arm des Wagebalkens 3 all geordnetes Gewicht 22 ausgeglichen. Die Stangen 17, 17a sind durch Gewichte 27, 2T1 beschwert, um die obere Schneide 2.1 in die zugehörige Pfanne 25 der Lasche<B>26</B> zu drücken, und der gleiche Zweck wird durch das Gewicht 22 für die untere Schneide 24a erfüllt.
Die Gewichte 27, 27a können auch fort gelassen werden, in welchem Falle die Be lastung dadurch erhalten werden kann, dass der Schalenträger oder die Lastschale ein seitig verlängert oder nicht in der Mitte der Wage angeordnet wird.
Die Ablesevorrichtung der Wage bestellt aus einem drehbaren, mit einer Ge #iclits- skala versehenen Organ 28, das als Trommel ausgebildet ist, die durch eine Welle und ein auf dieser angeordnetes, mit einem an dem Arm 32 angeordneten Zahnsektor 31 in Eingriff stehendes Zahnrad 30 bewegt wird. Zwei mit der drehbaren Trommel 28 züi- sammenarbeitende Zeiger, die dem Käufer bezw. dem Verkäufer das Gewicht anzeigen, sind fest mit dem Gestell verbunden.
-Wird eine Last auf den Schalenträger 1 aufgebracht, so bewirkt die dadurch ein tretende Senkung des Schalenträgers eine Drehung" des Armes 32 um den durch die Schneide 4 gebildeten Drehpunkt. Der am einen Ende des Armes 32 angeordnete Zahn sektor 31 dreht das mit ihm in Eingriff stellende Zahnrad 30 und bewirkt so eine Drehung der Trommel 28, welche Drehung um so grösser ist, je grösser die Last und die daraus resultierende Bewegung der Last schale ist.
Es können auch die Trommel fest und die Zeiger beweglich angeordnet sein. Das Organ 28 kann statt Trommelform beispiels weise auch Segnientform aufweisen.
Die Funktion der Gewichte 18, 18a kann auch durch Federwirkung ersetzt. wer den, wie dies durch die Fig. 3 veranschau licht ist. Die Feder 38 ist mit ihrem einen Ende mit einer am l1aschinengestell be festigten Platte 39 verbunden, und wirkt auf Arme, die mit dem Schalenträger in Ver bindung stehen.
Bei dieser Ausführungsform wird die Ablesev orichtung, anstatt durch einen der Wagearme, wie beim Beispiel nach Fig. 1 und 2, direkt vom Schalenträger aus betätigt, und zwar mittelst einer Zahnstange 40. die beispielsweise mit dem in Fig. 1 und<B>2</B> dargestellten Zahnrad 30 in Eingriff steht.
Dadurch, dass die Anzeigevorrichtun#- nicht über der L astschale hinausragt, wird ein ungehindertes Abnehmen der auf der Lastschale befindlichen Ware ermöglicht.
Die Anzeigevorrichtung ist. zudem so angeordnet, dass keine Teile derselben vor ragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wage mit zwei Wagebalken, welche drehbar auf Schneiden angeordnet. sind und je einen Arm aufweisen, welche Arme gegeneinander gerichtet sind und durch eine Gelenkverbindung frei beweglich miteinander verbunden sind, dadurch geliennzeiclinet, dass die den Armen abgewendeten Enden der Wageba.lhen mit Schneiden versehen sind, wobei die zuletzt genannten Schneiden des einen Wagebalkens mindestens ein Hänge lager und die Schneiden des andern Wage balkens mindestens ein Stützlager bilden,welche Lager entgegengesetzte Seiten eines Sclialentriigers tragen. UNTERANSPRüCHE: 1. Wage nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnef, dass die gegeneinander'-'ge- richteten Arme der Balken mit Schnei den versehen sind und dass Mittel vor handen sind, welche diese Schneiden in Pfannen der zwischen den Wagebalken vorhandenen Gelenkverbindung drücken, so dass die Gelenkverbindung unter ge wissem Druck auf den Schneiden ruht. 2. Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel, welche die Schneiden gegen die zugehörigen Pfannen drücken, aus Gewichten bestehen. B.Wage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wagebalken die zu wiegende Last ausbalancierende Or gane tragen. 4, Wage nach Patentanspruch und; Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die zu wiegende Last ausbalan cierenden Organe aus Gewichten. be stehen. 5. Wage nach Patentanspruch. und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichte in vertikaler Richtung verstellbar sind. 6. Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichte unmittelbar mit den Wagebalken, verbunden sind. 7.Wage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Anzeigevorrich- tung vorgesehen ist, die mindestens einen Zeiger aufweist, der mit einem mit einer Gewichtsskala versehenen Organ zusammenarbeitet. B. Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mit einer Gewichtsskala ver sehene Organ feststehend angeordnet ist, währenddem der Zeiger sich vor dem Organ bewegt. 9. Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger feststehend a.ngeord4et ist, währenddem das mit einer Gewichts skala versehene Organ durch den Wäge mechanismus angetrieben wird. 10.Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ Trommelform aufweist. 11. Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ Segmentform aufweist. 12. Wage nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>7</B>, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung nicht über die Lastschale hinausragt, um ein un gehindertes Abnehmen der auf dieser befindlichen Ware zu ermöglichen, wo bei gleichzeitig herausragende Teile der Anzeigevorrichtung vermieden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL118027X | 1924-10-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH118027A true CH118027A (de) | 1926-12-16 |
Family
ID=19775306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH118027D CH118027A (de) | 1924-10-06 | 1925-10-03 | Wage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH118027A (de) |
-
1925
- 1925-10-03 CH CH118027D patent/CH118027A/de unknown
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