CH118078A - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von hochgespanntem und überhitztem Dampf. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von hochgespanntem und überhitztem Dampf.

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CH118078A
CH118078A CH118078DA CH118078A CH 118078 A CH118078 A CH 118078A CH 118078D A CH118078D A CH 118078DA CH 118078 A CH118078 A CH 118078A
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CH
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Howard Shepherd Sydney
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Howard Shepherd Sydney
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B27/00Instantaneous or flash steam boilers
    • F22B27/16Instantaneous or flash steam boilers involving spray nozzles for sprinkling or injecting water particles on to or into hot heat-exchange elements, e.g. into tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Verfahren    und Einrichtung zur Erzeugung von hochgespanntem und überhitztem Dampf.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren und eine Einrichtung zur Erzeugung  von hochgespanntem und überhitztem Dampf,  der sich für Krafterzeugung eignet, und die  Erfindung bezweckt, den Dampf in     ökono-          mischerer    und vorteilhafterer Weise als bis  her üblich zu erzeugen.  



  Beim Verfahren gemäss vorliegender Er  findung presst man Wasser unter Druck  durch eine Leitung, in welcher es allmählich  auf diejenige Temperatur, welche dem zu er  zeugenden Dampfdruck ungefähr entspricht,  gebracht wird, und spritzt dann das so er  hitzte Wasser in den obern Teil einer Dampf  erzeugerkammer gegen einen in derselben sich  befindenden hocherhitzten Teil, so dass es  zum grössten Teil augenblicklich in Dampf  umgewandelt wird, worauf man den erhalte  nen Dampf von dem obern Teil dieser Dampf  erzeugerkammer     mittelst    einer weiteren     Lei-          tu#    - durch den obern Teil einer separat     ge-          _en        Dampfüberhitzerkammer    hindurch  t,

   in welcher der Dampf auf einen hoch  c: ten Teil des     Überhitzers    auftrifft und       daot_.    überhitzt und dann aus diesem obern    Teil der Kammer abgeleitet wird, wobei in  beiden Kammern neben dem Dampf vorhan  denes Wasser sich von ersterem abscheidet  und in den untern erhitzten Teil der Kam  mern fällt, in welchem .es verdampft wird,  so dass der hochgespannte, überhitzte Dampf  in trockenem     Zustand    aus dem obern Teil -der  Überhitzungskammer nach einer Verbrauchs  stelle geleitet werden kann.  



  Die Einrichtung zur Ausführung des  Verfahrens ist gekennzeichnet durch einen       Dampferzeuger    und einen     Überhitzer,    welche  zur Heizung getrennte Verbrennungsräume  aufweisen, und deren Dampferzeuger- und       Überhitzerkammern    in ihren obern Teilen  miteinander verbunden sind, in welchen Kam  merteilen unterhalb der Stellen, an welchen  Wasser     bezw.    Dampf     eintritt,    hocherhitzte  Teile vorgesehen sind, welche durch die     obern          Wandungen    der Verbrennungsräume gebildet  sind;

   ferner     ist,die    Einrichtung mit einer Lei  tung versehen, durch welche Wasser mittelst  einer Pumpe in den obern Teil der Dampfer  zeugerkammer gepresst wird, sowie auch mit  Mitteln, um das Wasser in dieser Leitung auf      eine Temperatur zu erhitzen, welche ungefähr  derjenigen des zu erzeugenden Dampfdruckes  entspricht.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer Einrich  tung zur Ausführung des Verfahrens gemäss  ,der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung  dargestellt, und zwar in     Fig.    1 im Vertikal  schnitt, und in     Fig.    2 im Grundriss;     Fig.    3  zeigt ein Detail im Schnitt.  



  Im Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1  und 2 weist der Dampferzeuger zwei konzen  trisch zueinander angeordnete Zylinder a. und  b auf, mit     kuppel-    oder halbkugelförmigen       obern    Enden, deren untere Enden dampfdicht,  zum Beispiel durch Verschrauben, miteinan  der verbunden sind. Die Zylinder     a.    und b  sind durch zwei ähnlich gestaltete und kon  zentrisch zueinander angeordnete Zylinder c  und d, deren obere Enden ebenfalls     halb-          li#ugelförmig    gestaltet     s;nd,    umgeben und diese  äussern Zylinder sind an ihren untern Enden  ebenfalls dampfdicht miteinander verbunden.

    Die beiden innern Zylinder     et    und<I>b</I>     schl_e-          ssen    zwischen sich die     Dampferzeugerl,:ammer     e ein. Der Zylinder c befindet sich in klei  nem Abstand von dem Zylinder     ddes    Dampf  erzeugers, so dass er mit demselben einen  ringförmigen Kanal f bildet, -der '     einerse*ts     mit, dem untern Ende des entsprechenden Ver  brennungsraumes g, welcher durch den innern  Zylinder a des Dampferzeugers gebildet wird,  in Verbindung steht und anderseits mit. einem       Auslass        li    für die Verbrennungsgase.

   Der Zy  linder c ist ebenfalls in einem gewissen Ab  stand vom Zylinder d angeordnet und bildet  mit letzterem eine     Wasserzufuhrkammer        i,     in welcher ein Nippel     i.'    eingeschraubt ist,  zwecks Verbindung mit einer Pumpe, welche  das zu verdampfende Wasser     unter        Drucli#     zuführt.

   Ein vertikal angeordnetes Rohr     k.     gebt in axialer Richtung durch die     obern     Wandungen der Zylinder     c    und<I>d</I> und<I>b</I>  hindurch und ist in diese Wandungen einge  schraubt,     so,dass    eine dampfdichte     Verbindung     mit jedem Zylinder entsteht;

   am untern Ende  des Rohres     k        innerhalb    der Dampferzeuger  kammer     e    sind Muttern     irr,    in' vorgesehen, von    welchen die untere, nämlich     rill,    mit Durch  bohrungen     in-,    versehen ist, welche mit dein  Innern des Rohres     k,    in     Verbindung    stehen  und eine     Spritzdiise    bilden,

   durch welche das       zit    verdampfende Nasser auf .die obere Wan  dung -des     Zylindes        cis    welche den hocherhitz  ten Teil des     Vcrhrennungsraumes    g im  Dampferzeuger     bildet,    gespritzt wird,     Zwobei     es zum grössten     Teil    und     augenblieklieh    ver  dampft.

   Innerhalb     d(,s    Rohres     k:    ist ein Rohr  o konzentrisch und fest angeordnet,     -,wodurch     zwischen den Rohren     k    und o ein Ringkanal       n    gebildet wird, durch welchen das Wasser  hindurchströmt; das untere Ende o' passt ge  nau in die Spritzdüse     ni'    und ist gegen die       Dampferzeugerkammer    e offen; das obere  Ende des. Rohres o ist. mit dem obern Endteil  der     Bohrung    des Rohres     k,    in offener Verbin  dung.

   Der     Ringl@anal        r?    steht durch im Rohr  7c vorgesehene seitliche Löcher     p    mit der       \N,rasserzufulirliammer        i.    in Verbindung.

   Die  Anordnung ist derart, dass das unter Druck  in die Kammer     i,        eingefiilirte    Wasser durch die  seitlichen Löcher     p    des Rohres<I>7e</I> in den Ring  kanal     ri        fl-*esst;

          und    von dort durch die Spritz  düse in.'     auf    die obere> Wandung des Zylin  ders o, wobei das     Wasser    auf seinem Weg  durch die Kammer und das Rohr     k        allmäli-          lieh    auf eine holte Temperatur, welche dem  zu     erzeugenden        Dampfdruck    ungefähr ent  spricht, durch die heissen Verbrennungsgase,  welche von dem Verbrennungsraum     g    durch  den Rangraum f strömen, zu dem vorgenann  ten     Z:weel@    erhitzt wird.

   Um zu verhindern,  dass     'N,#Tasserteilclien        beim        Kontakt    mit der er  hitzten     obern    Wandung des Verbrennungs  raumes     g        Kugelform    annehmen und nach un  ten in nie     Dampferzeugerkammer        e    rollen,  ist jene     Wandung    mit einer Anzahl von kon  zentrisch zueinander angeordneten und nach  aussen und oben sich erstreckenden ringför  migen Rippen     r        versehen.    Wasser, das neben  dem Dampf noch vorhanden     ist,    scheidet sich  von ersterem ab,

   fällt in den     riiigförmi-en     untern Teil der     Dampferzeugerkammer        e    und  wird     durch        dic#.    erhitzte seitliche Wandung     n     des     Verbrennung@-raumes,    mit welcher es in  Berührung kommt.     rasch        verdampft.         Der     Überhitzer    weist zwei konzentrisch  zueinander     angeordnete    Zylinder s und     i    auf,  welche halbkugelförmige obere Enden be  sitzen, die in einem Abstand voneinander sich  befinden.

   Im obern Ende des äussern Zylinders  <I>t</I> ist ein Nippel<I>t'</I> eingeschraubt, mit wel  chem eine Leitung     zc    verbunden ist, die sich  in die     Überhitzerkammer    v, welche durch :den  Zwischenraum zwischen den beiden Zylindern  s und t gebildet wird, erstreckt. Der zuge  hörige Verbrennungsraum s' wird durch den  Zylinder s gebildet.  



  Eine Leitung     zv    verbindet mittelst  Schraubenkupplung w' und     w2    das obere  Ende des Rohres k der     Dampferzeugerkam-          mer        e    mit dem Nippel t' der     Überhitzerkam-          mer        v.    Im Rohr w ist eine Expansionswin  dung     w'    vorgesehen. Wasser, das im Dampf  in der     Überhitzerkammer    vorhanden ist,  scheidet sich von Dampf ab und fällt in den  ringförmigen untern Teil dieser Kammer,  wo es durch die Berührung mit der erhitzten  Wandung s rasch verdampft wird.

   Der Zy  linder t besitzt in seinem obern Teil einen  seitlich angeordneten Nippel     t2    zwecks Ver  bindung mit einer Maschine oder einer andern  Vorrichtung, in welcher der     erzeugte    über  hitzte Dampf Verwendung findet. Der  Dampferzeuger und der     Überhitzer    sind  nebeneinander angeordnet und von einer ge  meinsamen Platte x getragen.  



  Die Brenner für flüssigen Brennstoff,  welcher zur Heizung des Dampferzeugers und       Überhitzers    verwendet wird, sind innerhalb  eines Gehäuses y vorgesehen, auf welchem  die Platte<I>x</I> befestigt ist. Die     Platte   <I>x</I> ist auf  einer Seite bei y ' mit dem Gehäuse y ge  lenkig verbunden und auf der andern Seite       mittelst    einer     verschwenkbaren    Schraube z  und Flügelmutter     z'    am Gehäuse     befestigt,     so dass die Platte x mit den auf ihr     befestig-          ten    Teilen, falls erwünscht, ausgeschwenkt  werden kann,

   um Zutritt zu den Brennern  und zu den     Verbrennungsräumen        g    und     s'    zu  gewähren. Jeder Brenner weist eine Rohr  leitung 1. auf,     welche    an ihrem einen Ende  mit einem Nippel 2 verbunden ist, durch  welchen der flüssige     Brennstoff,    zum Bei-    spiel Öl, zugeführt wird; der Nippel 2 ist  im untern Teil -des Gehäuses y fest. Mit  ihrem andern Ende ist die Leitung 1 mit einer  zentral angeordneten und nach oben gerich  teten     Brennerdüse    3, welche von dem Nippel  2 getragen ist, verbunden.

   Ein Teil der Lei  tung 1 ist schraubenförmig gewunden, wobei  die Windungen 1a auf einem Kegelmantel  liegen und oberhalb und     konaxial    zur     Bren-          nerdüse    3 angeordnet sind. Oberhalb und  koaxial zur     Brennerdüse    3 ist ein     rohrför-          miger    Körper 4, 4a, bestehend aus zwei ab  gestumpften Konussen, angeordnet, dessen  Oberteil 4 die Schraubenwindung la des  Rohres 1 abstützt.

   Jeder Rohrkörper 4, 4a  trägt ferner einen nach aussen sich er  streckenden konischen Teil 5, der vom Ge  häuse y getragen wird und als Trennungswand  dient, um die Verbrennungsräume     g        bezw.        s'     von dem untern Teil des Gehäuses abzu  schliessen, welcher mit Öffnungen 6 versehen  ist, um Luft zu den     Brennerdüsen    3 zuzu  lassen.

   Jeder Rohrkörper 4,     4a    besitzt ferner  eine nach aussen sich erstreckende     segment-          förmige    Trennwand 7, welche sich gegen  einen Teil des untern Endes der Wandung     a          bezw.    s des     Verbrennungsraumes    abstützt. In  einem Teil des Gehäuses y, der oberhalb der  Trennungswände 5 liegt, ist eine Aus  lassöffnung     h    für die Verbrennungsgase vor  handen.

   Die Anordnung ist derart,     da.ss    die  heissen Verbrennungsgase des Verbrennungs  raumes y des Dampferzeugers gezwungen  werden, auf einer Seite des untern Endes des  Verbrennungsraumes in das untere Ende des       ringförmigen    Kanals f einzutreten, in dem  selben noch oben zu strömen und auf der  gegenüberliegenden Seite nach abwärts, um  zur Austrittsöffnung     lz    zu gelangen.

   Die  heissen Verbrennungsgase des Verbrennungs  raumes     s'    des     Überhitzers    s, t strömen aus  dem untern Teil des Verbrennungsraumes  direkt nach der genannten Austrittsöffnung  <I>da.</I> Beide Nippel 2 für die Ölzuführung sind  mit ihrem untern Ende an eine gemeinsame  Leitung 8 angeschlossen, welche mit ihrem  Ende 8a mit einer Brennstoffpumpe verbun  den werden kann.

   Das andere Ende 8b dieser      Leitung ist, wie in     punktierten    Linien ge  zeigt, mit einem Brennstoffbehälter     8e,    in  welchem Druckluft über dem Brennstoff  :ich befindet, verbunden, so dass, wenn die       Brennstoffpumpe    aus irgend einem Grund  stillsteht, flüssiger Brennstoff automatisch  aus dem Behälter den     Brennerdüsen    3 durch  die Wirkung der Druckluft über ein     R.üe1L-          schlagkugelventil        41    zugeführt wird,

       iv        obei     das     Rückschlagventil    sich automatisch wäh  rend dem     Arbeiten    der Pumpe schliesst. Der  Brennstoff tritt unter der     Druckwirkung          aus    der Düse 3 in Gestalt eines Strahles aus.  



  Die     Auslassöffnung    h ist mit. einer hori  zontalen Saugleitung 10 verbunden, im Falle  die Einrichtung auf einem Strassenfahrzeug       gebraelit    ist, so dass die Verbrennungsgase  <B>i</B> ang<B>Z,</B>  durch die Wirkung des Luftzuges abgesaugt  werden. In diesem Falle wird an der Verbin  dungsstelle des     Auslasses        1z    mit dem Saug  rohr 10 zweckmässig eine drehbare Klappe  11 vorgesehen, welche die     Verbrennungsgase     in einer solchen Richtung in das Rohr<B>1.0</B> lei  tet, welche der Bewegungsrichtung     des    Fahr  zeuges entspricht.  



  Die     vorbeschriebene        Einrichtung    kann auf  mannigfache Weise abgeändert werden. So  kann beispielsweise, um die Wasserteile, zu  verhindern, dass sie     Kugelform    annehmen,  oder um bereits gebildete Wasserkügelchen  zu zerstören, der obere     Wandungsteil    von     a     mit einer Anzahl von nach oben sich     erstrek-          kenden,    zugespitzten Vorsprüngen     r"    ver  sehen sein, wie in     Fig.    3 gezeigt.

   Die Aus  lassöffnung     1z    kann     auch    mit einem Kamin  verbunden sein, wenn die     Einrichtun-    bei  einer stationären     Maschine    gebraucht wird.  



  Die Heizung des Dampferzeugers und       Überhitzers        gesrlrieht        vor,eilhafterweise        dur-lr     Verbrennen von flüssigem Brennstoff, zum  Beispiel von einem Schweröl, wie das mexi  kanische Brennöl, welches ein     hohes    spezi  fisches Gewicht, zum Beispiel     (1,90N    besitzt  und beim Verbrennen eine sehr hohe Tem  peratur entwickelt.  



  Die vorliegend beschriebene Einrichtung  kann sehr klein     lochalten    werden, um über  hitzten Dampf von sehr hohem Druck, zum    Beispiel von 70 bis 140 Atmosphären und  von sehr     hoher    Temperatur zu erzeugen und  eignet sich vor allem für Maschinen von       Kraftfahrzeugen.    Beispielsweise wird für  eine Maschine von 30 PS der Dampferzeuger  mit     Wasserzufuhrkammer    und ringförmiger       Heizkammer    etwa 30 cm hoch bei einem  Durchmesser von 17 cm, während der     Über-          hitzer        eine        Höhe    von 17 bis 20 cm und einen  Durchmesser von etwa. 11 cm erhält.

   Diese  Dimensionen sind     natürlich    nur beispiels  weise Angaben.  



  Die der Hitze ausgesetzten Teile der Ein  richtung können     aus    einem Metall hergestellt  werden, welches der Korrosion bei hohen  Temperaturen widersteht.

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Erzeugung von hochge spanntem und überhitztem Dampf, der sich für Krafterzeugung eignet, dadurch gekennzeichnet, dass man Wasser unter Druck durch eine Leitung presst, in wel cher es allmählich auf diejenige Tem peratur, welche dem zu erzeugenden Dampfdruck ungefähr entspricht, ge bracht wird, und dann das so erhitzte Wasser in einem obern Teil einer Dampf erzeugerkammer gegen einen in derselben sich befindenden hoch erhitzten Teil spritzt, so dass der grösste Teil des Was sers augenblicklich in Dampf umgewan delt wird,
    worauf man den erhaltenen Dampf von dem obern Teil dieser Dampferzeugerkammer mittelst einer weiteren Leitung durch den obern Teil einer separat;
    geheizten Dänipftiberlritzer- kammer hinclurclrtreibt, in welcher der Dampf auf einen hoch erhitzten Teil des Überhitzers auftrifft und dabei überhitzt und dann aus diesem obern Teil der Kammer ab-,eleitet wird, wobei in beiden Kammern neben dem Dampf vorhan denes Wasser sich von ersterem abschei det und in den untern erhitzten Teil der Kammern fällt, in welchem es verdampft wird, so dass der hoelrgespa.nnte, über hitzte Dampf in trockenem Zustand aus dein obern Teil der Überhitzerkammer nach einer Verbrauchsstelle geleitet werden kann.
    1I. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Dampferzeuger und einen Überhitzer, welche zur Heizung getrennte Verbrennungsräume aufweisen und deren Dampferzeuger- und Über- hitzerkammern in ihren obern Teilen mit einander verbunden sind und in welchen Kammerteilen unterhalb der Stellen, an welchen Wasser bezw. Dampf eintritt, hoch erhitzte Teile vorgesehen sind, wel che durch die obern Wandungen der Vcrbrennungsräume gebildet sind, fer ner gekennzeichnet durch eine Leitung,
    durch welche Wasser mittelst einer Pumpe in den obern Teil des Dampfer zeugers gepresst wird und durch Mittel, um das Wasser in dieser Leitung auf eine Temperatur zu erhitzen, welche un gefähr derjenigen des zu erzeugenden Dampfdruckes entspricht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die hocherhitz ten Teile, gegen welche Wasser bezw. Dampf geleitet wird, durch Verbrennung von flüssigem Brennstoff erhitzt werden und dass die heissen Verbrennungsgase .dazu verwendet. werden, um das Wasser auf seinem Weg zum Dampferzeuger zu er hitzen.
    '?. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der Dampferzeuger, als auch der mit ihm ver bundene Überhitzer zwei senkrechte Me- i allzylinder aufweisen, deren obere Enden halbkugelförmig sind und konzentrisch in einander und in bestimmtem Abstand von einander angeordnet sind, während ihre untern Enden dampfdicht miteinander verbunden sind, so dass eine oben durch halbkugelige Wandungen begrenzte Kam mer entsteht, welche nach unten sich als enger Ringraum fortsetzt,
    wobei der in- nere Zylinder einen Verbrennungsraum bildet und die Dampferzeugerkammer oben einen<B>Ei</B> inlass' für das zu verdampfende Wasser und die Überhitzerkammer oben einen Einlass für Dampf und einen Auslass für hoch überhitzten Dampf aufweist'.. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Leitung, durch welche das zu verdampfende Wasser dem Dampferzeuger zugeführt wird, zwei Zylinder aufweist, deren obere Enden halb kugelförmig sind und in bestimmtem Ab stand voneinander und konzentrisch inein ander, sowie ausserhalb des Dampferzeu gers angeordnet sind, und zwischen letz terem und dieser Leitung ein Kanal ge bildet wird, durch welchen heisse, von einem der Verbrennungsräume kommende Verbrenungsgase passieren können, ferner gekennzeichnet durch eine Leitung, welche den Raum zwischen den beiden Zylindern mit dem obern Teil des Dampferzeugers verbindet. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Verbrennungsraum eine Bren- nerdüse vorgesehen ist, welcher flüssiger Brennstoff unter Druck vermittelst eines im Verbrennungsraum schraubenförmig gewundenen Rohres zugeführt wird. so dass der Brennstoff in Gestalt eines Strahles aus dem Brenner austritt und bei Ver brennung die Wandungen des zugehörigen Verbrennungsraumes erhitzt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dampferzeuger der Überhitzer und die Leitung zum Erhitzen des Wassers auf einer Platte befestigt sind, welche abhebbar mit einem Gehäuse verbunden ist, in welch letzterem die Öl brennerdüsen, die gewundenen Brennstoff zufuhrleitungen und Lufteinlässe vorge sehen sind, sowie Trennwände und doppelt konische Leitungen, um eine direkteVcrbin- dung zwischen den Lufteinlässen und den Verbrennungsräumen zu verhindern, und ferner ein Auslass für die heissen Verbren nungsgase.
    @@. Einrichtung nach Patentanspruch II, bei weleher der Dampferzeuger durch einen äussern und innern Zylinder gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass. das obere Ende des innern Zylinders, welches hoch erhitzt wird und die obere Wandung des Verbrennungsraumes des Dampferzeugers darstellt, mit Vorsprüngen versehen ist, welche verhindern, dass das Wasser Kugel gestalt annimmt, wenn es mit dem erhitz ten Ende des innern Zylinders in Kontakt kommt.
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