CH118106A - Einrichtung zum Auffangen und Kondensieren des von der Kathode eines Quecksilberdampf-Gleichrichters aufsteigenden Quecksilberdampfes. - Google Patents

Einrichtung zum Auffangen und Kondensieren des von der Kathode eines Quecksilberdampf-Gleichrichters aufsteigenden Quecksilberdampfes.

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CH118106A
CH118106A CH118106DA CH118106A CH 118106 A CH118106 A CH 118106A CH 118106D A CH118106D A CH 118106DA CH 118106 A CH118106 A CH 118106A
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cooling
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mercury vapor
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dome
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zum Auffangen und Kondensieren des von der Kathode  eines     Quecksilberdampf-Gleichrichters        aufsteigenden        Quecksilberdampfes.       Bei     Quecksilberdampfgleichrichtern        wird     die Quecksilberkathode durch den Lichtbogen  derart erhitzt,     dass'    von ihr ein     Qüecksilber-          dampfstrom    in den Zylinderraum des Gleich  richters strömt und sich dort an kälteren  Teilen des Zylinders niederschlägt.

   Dieser       Torgang,    der an sich für den     Gleichrichterbe-          trieb    unschädlich wäre, kann aber doch zu  Störungen     Anlass    geben und leicht zur Ur  sache von Rückzündungen werden. Bilden       sich.    . an den Anoden     Quecksilberkondens-          tröpfchen,    so sind diese oft der Ausgangs  punkt eines     Rückzündungsliöhtbogens;    indem  sie durch den sich ansetzenden     Lichtbogen.     auf eine Temperatur gebracht- werden, welche  die     Ventilwirkung    des Gleichrichters aufhebt.

    Ferner verdichtet der nach den Anoden strö  mende Quecksilberdampf die Luft gerade an  den     Stellen.    des Zylinders; an denen das  Hochvakuum zum einwandfreien Betrieb des  Gleichrichters     unerlässlich-    ist. Es muss daher  insbesondere dafür Sorge getragen werden,  dass die Strömungsrichtung des Quecksilber  dampfes von den Anodenräumen     wegweist.       Schliesslich aber wird durch die heissen Queck  silberdämpfe der ganze Gleichrichter er  wärmt und ständig lösen sich dabei Gase und  Dämpfe vom Material des     Gleichrichters.     Auch dieser Torgang ist an sich als ein ganz  normaler zu betrachten, solange die dauernd  wirkende Entlüftungsanlage imstande ist, die  frei werdenden Gase und Dämpfe abzuführen.

    Aber bei plötzlicher     Überlastung    des Gleich  richters kann der Fall     eintreten,    dass das       Luftpumpenaggregat    zur     Entlüftung    nicht  ausreicht, so dass. Rückzündungen als Folge  der     Überlastung    zu" verzeichnen sind. Diesen  Übelständen hat     man'dadurch    zu begegnen  gesucht, dass man den Gleichrichter mit Kühl  einrichtungen versah, welche die Temperatur  des Zylinders auf einer ungefährlichen Höhe  halten     sollten:.    Ferner hat man einen Kühl  dom über der Quecksilberkathode angeordnet,  der die aufsteigenden Quecksilberdämpfe auf  fängt und kondensiert.

   Dieser Kühldom ist  im     allgerrieinen-    auf- den eigentlichen Gleich  richterzylinder aufgesetzt und ist     -mit    -einem  Kühlmantel umgeben. Damit nun die Queck-      Silberdämpfe nicht in die Anodenräume ge  langen, hat man bereits die Zylinderwand des  Kühldomes in das Innere des Gleichrichters  hinein verlängert und diese Verlängerung  gewissermassen als Führungsrohr für den       Quecl@silberdampf    benutzt.

   Man hat sogar,  um ein Abirren der Quecksilberdämpfe     sicher     zu vermeiden, auch unmittelbar über der  Kathode ein kleineres Führungsrohr angeord  net, welches den Dampf in den Kühldom       bezw.    in dessen     Verlängerung        hineinleitet.     Aber alle diese Einrichtungen konnten das  Auftreten von Rückzündungen nicht voll  ständig verhindern, weil die bisherige Art  der Kühlung nicht wirksam genug war, um  der bei grossen Überlastungen     auftretenden     momentanen Steigerung der     Quecksilber-          dampfmenge    rasch genug Rechnung zu tragen.  



  Dies ist nur durch eine besondere neue  Ausgestaltung der Kühleinrichtung des ver  längerten     ten    Kühldomes zu erreichen. und es ist  Gegenstand der Erfindung eine Einrichtung  zum Auffangen und Kondensieren des von  der Kathode eines Gleichrichters aufstei  genden, Quecksilberdampfes, bestehend aus       (-inem    auf den mit ringförmig angeordneten  Anoden versehenen Deckel des     Gleichricliter-          gefässes    aufgesetzten, mit Kühlung     versehe-          nen    und in das Innere des Gefässes verlänger  ten Kühldomes,

   bei welcher auch der in das       Gleichrichtergefäss    hineinragende Teil des  Kühldomes durch eine an seiner innern Ober  fläche angebrachte Kühleinrichtung gekühlt  wird. Ein Kühldom dieser Art und mit einer  solchen Kühleinrichtung versehen hat den  grossen Vorteil vor der     bisherigen    Bauart,     dass     er ein grosses Fassungsvermögen mit einer sehr  wirksamen Kondensation des Quecksilber  dampfes vereinigt, so dass selbst grosse     Me-          talldampfmengen,    wie sie bei grossen Bela  stungen von der Kathode abgegeben werden,  vom Kühldom aufgenommen und in kürzester  Zeit kondensiert werden., Wird aber so die  Erwärmung des Gefässes verhindert,

   dann  wird damit gleichzeitig die Gefahr des Auf  tretens von Rückzündungen bei Überlastun  gen beseitigt.  



  - Die     Fig.    1 und 2 geben zwei Ausfüh-         rungsbeispiele    der     Erfindinig    wieder. In die  sen Figuren bedeutet     g    ein     Gleichrichterga-          fäss    mit den     Anoden        a,        a    und der Kathode       1e;,   <I>d</I> ist ein auf das     Gleichrichtergefäss    auf  gesetzter Kühldom, welcher durch ein gege  benenfalls angesetzte; Rohrstück d' in das  Innere des Gefässes hinein verlegt ist.  



  In     Fig.    1 ist b ein Kühlmantel, welcher  das     Gleichrichtergefäss    und den -auf dieses  aufgesetzten Teil     d    des Kühldomes kühlt.  Die     Kühlflüssigkeit    (Wasser) ist mit     iv    be  zeichnet. Erfindungsgemäss wird auch die  nach innen ragende Verlängerung des Kühl  domes (<B>d</B>) durch das innere Rohrsystem der       Kühlschlange    s kräftig gekühlt.

   Im darge  stellten Falle wird die Kühlung durch das  weniger wirksame äussere Rohrsystem der  Kühlschlange     s        unterstützt.    Um ein Abirren  der Quecksilberdämpfe zu vermeiden     und    da  mit die Wirkung der Kühleinrichtung zu er  höhen, ist der Sammler     e    vorgesehen, wel  cher den Kathodenraum von den Anoden  räumen trennt und in seiner Mitte ein     rührför-          miges    Führungsstück f trägt, welches den  Quecksilberdampf unmittelbar in den Kühl  dom leitet.

   Die Anordnung der     Fig.    1     hat     noch einige kleine Mängel, indem die ver  schiedenartige Kühlung der beiden Kühldom  flächen eine Komplikation der Einrichtung  bedeutet und weil zur Befestigung von an  dern Konstruktionsteilen es vorteilhaft er  scheint, an Stelle des dünnen Kühlmantels b  .die kräftigere Wand des Kühldomes als     Stütz-          und    Befestigungswand zur Verfügung zu  haben.  



  Diese Mängel lassen sich aber bei einer  Ausführung des Domes gemäss     Fig.    2 -ver  meiden, nach welcher als Kühleinrichtung  eine im Innern des Kühldomes befindliche;  sich an die Zylinderwand des Domes an  schmiegende Kühlschlange s Verwendung  findet. Diese Kühlschlange macht die Au  ssenkühlung des     obern    Teils des Kühldomes  entbehrlich, wenn sie sich     möglichst    über die  ganze Länge des den Dom bildenden Zylin  ders erstreckt. Der Einrichtung nach     Fig.    2  gebührt auch aus dem Grunde der Vorzug      vor der Aussenkühlung, weil die kühlende  Oberfläche im Innern des Domes durch eine  Kühlschlange gegenüber der Mantelkühlung  erheblich vergrössert werden kann.

   Die be  schriebenen Einrichtungen sind für den       Gleichrichterbetrieb    vor grosser Bedeutung,  weil sie die Belastungsmöglichkeit des  Gleichrichters steigern und die Gefahr der  Rückzündung wesentlich herabsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Auffangen und Konden sieren des von der Kathode eines Gleichrich ters aufsteigenden Quecksilberdampfes, be stehend aus einem auf den mit ringförmig angeordneten Anoden versehenen Deckel des Gleichrichtergefässes aufgesetztem, mit Küh lung versehenem und in das Innere des Ge fässes verlängertem Kühldom, dadurch ge kennzeichnet, dass auch der in das Gleichrich- tergefäss hineinragende Teil des Kühldomes durch eine an seiner innern Oberfläche ange brachte Kühleinrichtung gekühlt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kühleinrichtung eine Kühlschlange verwendet wird, die im Innern des Kühldomes über die ganze Länge des Zylinders derart angeordnet ist, dass sie sich an die Zylinderwand des Kühldomes anschmiegt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass der Kathoden raum von dem Anodenraum durch einen Sammler getrennt ist, in dessen Mitte ein rohrförmiges Führungsstück angebracht ist, welches den Quecksilberdampf un mittelbar in den Kühldom leitet.
CH118106D 1925-04-06 1926-03-06 Einrichtung zum Auffangen und Kondensieren des von der Kathode eines Quecksilberdampf-Gleichrichters aufsteigenden Quecksilberdampfes. CH118106A (de)

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CH118106D CH118106A (de) 1925-04-06 1926-03-06 Einrichtung zum Auffangen und Kondensieren des von der Kathode eines Quecksilberdampf-Gleichrichters aufsteigenden Quecksilberdampfes.

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