CH118146A - Hydraulische Kraftanlage mit künstlichem Hochdruckgefälle. - Google Patents
Hydraulische Kraftanlage mit künstlichem Hochdruckgefälle.Info
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- E02B9/00—Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
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Description
Hydraulische Kraftanlage mit künstlicheln Hochdruckgefälle. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausführungsform der Kraftanlage nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, mit einer zwischen das Gewässer und die über den Berg führende Leitung eingeschal teten, siphonförmigen, tiefer als der Spiegel des Gewässers liegenden Leitung und einer in diese letztere Leitung eingeschalteten Wasserstrahlwasserpumpe, der mittelst einer Druckleitung Wasser von einer Stelle her zugeführt wird, die höher liegt als der Scheitel der über den Berg führenden Lei tung.
Erfindungsgemäss ist die Wasser strahlwasserpumpe in den absteigenden Arm der siphonförmigen Leitung eingeschaltet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Von einer unter dem tiefsten Spiegel des Gewässers A gelegenen Stelle des letzteren aus geht eine Leitung S, in einen mit seiner Sohle tiefer als der Gewässerspiegel gelegenen wasserdichten Zementschacht M, in dem sie siphonartig verläuft. Diese Lei tung S, ist anderseits an die über einen Berg führende Leitung E, F angeschlossen. In den abfallenden Teil der Leitung<B>81</B> ist- eine Wasserstrahlwasserpumpe 0, eingeschaltet, der durch eine Leitung J Triebwasser von einer Stelle her zugeführt wird, die höher liegt als . der Scheitel B der Leitung E, F.
Dies ermöglicht, die Leitung J ohne scharfe Krümmer an die Pumpe und dadurch auch an die Leitungen<B>8,</B> anzuschliessen. In der Leitung S, ist zwischen ihrem im Gewässer A befindlichen Ende und der Pumpe 0,. ein Rückschla.gventil B1 eingeschaltet.
An der tiefsten Stelle der Leitung S,, be findet sich im Schachte M eine Reserve pumpe P1, die bei der Inbetriebsetzung der Anlage und gegebenenfalls bei Unregel mässigkeiten des Wasserzuflusses aus der Druckleitung J zu wirken hat. Sie kann für selbsttätiges Anlassen oder für Anlassen von Hand eingerichtet sein. In letzterem Falle bringt man zweckmässig noch ein Rückschlagventil zwischen ihr und der Lei tung E, F an, um bei allfälligen Störungen ein Rückfliessen von Wasser aus der Leitung in die Pumpe zu verhindern.
Von dem Gewässer C aus geht eine si- phonförmige, tiefer als der Gewässerspiegel ge- legene Leitung .8z in einen Schacht N und zu einer Leitung L, die durch eine Talsohle zum Gewässer A zurückführt. In den ab fallenden Teil der Leitung S, ist eine \Yas- serstrahlwasserpumpe 02 eingeschaltet, der durch eine Leitung G Triebwasser von einer Stelle her zugeführt wird, die höher liegt als der Spiegel des Gewässers A.
In die Leitung SZ ist unterhalb der Pumpe 02 eine Reservepumpe P2 und oberhalb der Pumpe 02 ein Rückschlagsventil R2 eingesetzt. Ist die Pumpe P2 eingerichtet, um von Hand an gelassen zu werden, so bringt man zweck mässig ein Rückschlagsventil R:; zwischen ihr und der Rückleitung L an.
Um den Zufluss von Wasser durch die Leitung 8, in die Steigleitung E zu regeln, kann man in ersterer zwischen den Pumpen 0,. und P, eine Reguliervorrichtung, zum Beispiel eine Klappe oder dergleichen, an bringen, desgleichen in der Leitung J vor der Pumpe 0l.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hydraulische Kraftanlage nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, mit. einer zwischen das Gewässer und die über den Berg führende Leitung eingeschalteten, si- phonförmigen, tiefer als der Spiegel des Ge wässers liegenden Leitung und einer in die ser letzteren Leitung eingeschalteten Was serstrahlwasserpumpe, der vermittelst einer Druckleitung Wasser von einer Stelle her zugeführt wird, die höher liegt als der Sehei- tel der über den Berg führenden Leitung, dadurch gekennzeichnet,dass die Wasser strahlwasserpumpe in den absteigenden Arm der siplionförinigen Leitung eingeschaltet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. hydraulische Kraftanlage nach Patent anspruch hiervor, dadurlli gekennzeich net, da.ss in die siphonförmige Leitung vor der Wasserstrahlwasserpumpe eine Reservepumpe und hinter der Wasser strahlwasserpumpe ein Rüeksehlagsventil eingeschaltet ist.2. Hydraulisehe Kraftanlage nach Patent- ansprueli hiervor, bei der das in der hy draulischen Kraftmaschine ausgenii'zte Wasser in ein zweites Gewässer fliesst, vun dem aus eine siphonförmige Wasser leitung zu einer längs einer Talsohle zum ersten Gewässer führenden Leitung geht, dadurch gekennzeichnet,dass in dem ab steigenden Teil dieser letzteren siphon- förmigen Leitung eine Wasserstrahlwas- serpumpe angeordnet ist, der vermittelt einer Druelzleitilng Wasser von einer Stelle zugeiihrt wird, die höher hc,gt als der Spiegel des ersten Gewässers, und dass in diese siphonförmige Leitung hinter der Wasserstrahlwasserpumpe einRüeksehlag- ventil und vor derselben eine Reserve pumpe eingesehaltet sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98042T | 1922-01-17 | ||
| CH118146T | 1925-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH118146A true CH118146A (de) | 1926-12-16 |
Family
ID=25705356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH118146D CH118146A (de) | 1922-01-17 | 1925-07-07 | Hydraulische Kraftanlage mit künstlichem Hochdruckgefälle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH118146A (de) |
-
1925
- 1925-07-07 CH CH118146D patent/CH118146A/de unknown
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