CH118212A - Spule für Textilzwecke. - Google Patents
Spule für Textilzwecke.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
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Description
Spule für Textilzwecke. Zur Behandlung von aufgespulten Tex tilfasern, insbesondere Kunstseide mit Flüs sigkeiten oder Gasen werden vielfach Metall spulen, besonders solche aus Aluminium, verwendet, die einen durchlochten Mantel be-y sitzen, um den Flüssigkeiten einen raschen Zutritt zu den Textilfasern zu ermöglichen.
Es wurde nun gefunden, dass man die Einwirkung von Flüssigkeiten und Gasen auf aufgespulte Textilfasern, insbesondere aber die Auswaschung und Färbung dersel ben über das bisher erreichte Mass noch mehr vervollkommnen und beschleunigen kann, wenn die auf Spulen aufgewickelten Fasern nicht direkt auf :dem Spulenmantel auflie gen, sondern, wenn man die Berührungs fläche zwischen den zu behandelnden Fasern und dem Spulenmantel möglichst klein ge staltet oder, mit andern Worten, wenn die aufgespulten Fäden hohl auf dem Spulen- m,antel aufliegen.
Dies wird bei der den Ge genstand vorliegender Erfindung bildenden Spule dadurch erreicht, dass der, wie an sich bekannt, durchbrochene Spulenmantel derart mit in der Längsachse der Spulen laufenden vorspringenden Rippen versehen ist, deren Rüci@en schmal ist, dass die Berührung zwi schen aufgespulten Fasern und Spule nur auf dem schmalen Rücken dieser Rippen er folgt. . ,.. ;_ In der Zeichnung sind schematisch Aus führungsbeispiele dieser Spule dargestellt Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erster < Ausführungsbeispiels der Spule;
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A .der Fig. 1, verschiedene Varianten des Rippenquerschnittes darstellend; Fig. "3 zeigt die perspektivische Ansicht eines mit wellenförmigen, in der Längsrichtung der Spule verlaufenden Rippen versehenen Aus führungsbeispiels der Spule; Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Spule, das sozu sagen nur ein Gerippe bildet, Fig. 5 einen Längsschnitt zu Fig. 4.
Der Spulenmantel 1 besitzt bei allen Bei spielen Öffnungen 2, welche im allgemeinen in beliebiger Grösse und Anzahl auf dem Spulenmantel verteilt sein können, und trägt ausserdem Rippen 3, welche in der Richtung der Längsachse der Spule auf der Spulen wand ununterbrochen von einem Ende zum andern verlaufen und nur die nicht zu he- wickelnden ,Spulenränder frei lassen. Das Profil dieser Rippen kann, wie in Fig. beispielsweise ersichtlich ist, verschieden ausgeführt werden.
Jedenfalls muss der Rücken der Rippen schmal sein, so dass die Berührungsfläche zwischen Rippen und Fa den eine kleine sein -wird. Ferner ist die Ver teilung der Rippen auf dem Spulenmantel derart, dass die Bewicklung die Spule nur an den schmalen Rücken der Rippen berühren wird. In Fig. 3 sind die in der Längsrich tung der Spule verlaufenden Rippen 4 wel lenförmig ausgeführt.
Bei .der Ausführung nach Fig. 4 sind die Öffnungen der Spulen wand derart vergrössert, dass der Spulen mantel zwischen den Rippen fehlt und die Spule sozusagen nur aus einend Gerippe be steht. In das Spuleninnere sind Versteifungs ringe 5 eingeschoben, über welchen die Rip pen verlaufen. Bei dieser Ausführung wird der Flüssigkeit der breiteste Zutritt zu den Fasern ermöglicht. Die Rippen können in verschiedenster Weise auf den Spulen ange bracht werden, zum Beispiel schon beim Giessen der Spulen durch Auflegen von Stäb- ehen, durch Pressen usw.
Der technische Vorteil der Rippen be steht nun darin, dass durch das hohle Auf liegen der Fäden, zum Beispiel die vollstän dige Auswaschung von aufgespulter Kunst seide, in einem Bruchteil der bisher benötig ten Zeit bei Verbrauch einer viel geringeren Wassermenge als bisher erfolgt, wodurch bei gleichbleibenden Betriebsräumlichkeiten eine bedeutende Steigerung der täglichen Lei stung erzielt wird. Durch die beschriebenen Rippen erhalten ferner die Spulen eine be sondere Festigkeit, da diese längslaufenden Erhebungen als Versteifungen wirken. Diese erhöhte Festigkeit bewährt sich zum Bei spiel beim Trocknen von aufgespulter Kunst eide.
Bei dieser Trocknung üben die sich zusammenziehenden Fäden sehr grosse Druck kräfte auf die Spulen aus, durch welche ge wöhnliche Spulen meistens rasch deformiert und dadurch minderwertig oder unbrauchbar gemacht werden. C ni die Festigkeit der Spulen weiter zti erhöhen, erwies es sieh als vorteilhaft, ausser dem noch, wie zum Beispiel in Fig. 4 und -5, Versteifungsringe anzubringen, welche an der Innenseite der Spulen anliegen.
Dadurch wird .der Verbrauch an Spulen ein geringerer.
Schliesslich sei darauf hingewiesen, dass das Wegschneiden von Ausschuss von den Spulen viel besser und ohne jede Beschädi gung der Spule vor sich geht. Während früher der Ausschuss derart weggeschnitten wurde, dass die Aussehusswicklung von aussen aufgeschlitzt wurde, wobei nicht zu vermei- den war, dass die Spule von dem Messer be- sehädigt wurde, indem Kratzer und Risse entstanden,
von welchen aus die Spule bei chemisch wirkenden Agentien besonders leicht weiter angefressen -wurde, kann die Ausschusswieklung bei den erfindungsgemäss gebilduten Spulen zum Beispiel von unter.
<B>i</B> tus,' nach oben, also mit nach oben gerichteter, der Spule nicht zu;ehehrter Messerscheide, auf geschlitzt werden, wobei die Rippen als Führung für das Messer dienen, so dass die Spulen nicht beschädigt werden, ihre L(,- bensdauer also verlängert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spule für Textilzwecke, insbesondere zur Behandlun; von Kunstseide und andern Fa- s.eistoffen mit Flüssigkeiten oder Gasen, mit durchbrochenem Mantel, dadurch gekenn zeichnet, dass der Spulenmantel derart mit vorspringenden Rippen mit schmalem Rüli- ken versehen ist, -welche in.der Richtung der Längsachse cler Spule verlaufen,dass die Bewicklung nur auf den schmalen Rüeken der Rippen die Spule berühren wird. 1!NTERANSPRUCH: Spule für TeztilzwecIzc- nach I'atent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechun@ en so gross bemessen sind, dass zwischen, den Rippen der Spulenmantel fehlt, und dass die Rippen durch eingescho bene Stiitzringe geatützt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH118212T | 1926-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH118212A true CH118212A (de) | 1926-12-16 |
Family
ID=4377198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH118212D CH118212A (de) | 1926-01-23 | 1926-01-23 | Spule für Textilzwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH118212A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907930C (de) * | 1950-07-16 | 1954-03-29 | Karlsruhe Augsburg Iweka | Gelochte Kunstseidespinnspule mit nichtgelochten Versteifungsrippen |
| DE1056568B (de) * | 1956-03-02 | 1959-05-06 | Jose Jungbecker | Gelochter Wickeltraeger zum Nassbehandeln, insbesondere zum Faerben, von Garnen und Faeden |
| DE1056569B (de) * | 1956-10-15 | 1959-05-06 | Jose Jungbecker | Gelochter Wickeltraeger zum Nassbehandeln, insbesondere zum Faerben, von Garnen und Faeden |
| US3448597A (en) * | 1967-04-11 | 1969-06-10 | Evadur Products Inc | Dye tube |
| EP1473400A3 (de) * | 2003-04-22 | 2004-12-08 | Tiziano Romagnoli | Durchlässige halb-feste Garnspule aus formplastischem Material zur Farbbehandlung |
-
1926
- 1926-01-23 CH CH118212D patent/CH118212A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907930C (de) * | 1950-07-16 | 1954-03-29 | Karlsruhe Augsburg Iweka | Gelochte Kunstseidespinnspule mit nichtgelochten Versteifungsrippen |
| DE1056568B (de) * | 1956-03-02 | 1959-05-06 | Jose Jungbecker | Gelochter Wickeltraeger zum Nassbehandeln, insbesondere zum Faerben, von Garnen und Faeden |
| DE1056569B (de) * | 1956-10-15 | 1959-05-06 | Jose Jungbecker | Gelochter Wickeltraeger zum Nassbehandeln, insbesondere zum Faerben, von Garnen und Faeden |
| US3448597A (en) * | 1967-04-11 | 1969-06-10 | Evadur Products Inc | Dye tube |
| EP1473400A3 (de) * | 2003-04-22 | 2004-12-08 | Tiziano Romagnoli | Durchlässige halb-feste Garnspule aus formplastischem Material zur Farbbehandlung |
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