CH118242A - Verfahren zur Herstellung von hektographischen Negativen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hektographischen Negativen.

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CH118242A
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    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/025Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
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Description


      verfahren        zur    Herstellung.     von        hektographischen    Negativen.    Von gewöhnlichen, im wesentlichen aus       Gelatine    und Glyzerin oder dergleichen be  stehenden     hektographischen    Druckflächen  lässt sich bekanntlich mit     fetten    Druckfarben  nicht ohne weiteres drucken, da die Druck  fläche ausserhalb der Druckelemente (Schrift  züge, Zeichnungen usw.) nicht genügend  farbabstossend wirkt und daher tont. Um  diesem Übelstand abzuhelfen, hat man be  reits vorgeschlagen, der     Hektographenmasse     gewisse Stoffe, teils neutraler, teil     alkalischer     Reaktion zuzusetzen.

   Die bisher hierfür vor  geschlagenen Zusätze haben sich jedoch in  der Praxis nur wenig bewährt. So zeigt bei  spielsweise der vorgeschlagene Zusatz von  Wasserglas den Nachteil, dass die     Masse     porös und bröckelig wird und nur eine ge  ringe Anzahl von Abzügen gestattet, die da  bei meist noch nicht einmal einwandfrei  ausfallen.  



  ' Es wurde nun gefunden,     dass,    man alle  diese Mängel     beheben    und     Hektographen-          flächen    herstellen kann, von denen sich     mit-          telst    fetter Druckfarben absolut schärfe und  tonfreie Abzüge in grosser Zahl machen las  sen,

   wenn man die im wesentlichen aus Ge-         latine    und Glyzerin oder deren Ersatzstoffen  bestehende     Hektographenmasse    mit     einer     wasserlöslichen organischen Base     bezw.    mit  einer Mischung einer solchen mit     einer    an  orgawschen Base oder einem basisch wir  kenden Salz versetzt und gleichzeitig zur       Herstellung    des zu vervielfältigenden Ori  ginals ein Schreibmittel (Tinten, Farben,  Stifte usw.) verwendet, das ein Metallsalz       enthält,    welches mit. der der     Hektographeu=     masse einverleibten Base oder dem basisch  wirkenden Salz eine unlösliche Verbindung  ergibt.

       E13    sind dies insbesondere die wasser  löslichen Salze des     Aluminiums,    Eisens, Ko  balts, Nickels, Titans, Quecksilbers, Mangans,  Zinns, Bleis und Chromoxyds oder Gemische  von solchen. .  



  Bringt man ein mit einem     derartigen     Schreibmittel hergestelltes. Original mit  einer     Hektographenfläche,    deren Masse eine  organische Base von genügender     Wasser-          bezw.        Glyzerinlöslichkeit    enthält, in Berüh  rung, zum Beispiel durch Auflegen und An  pressen, so     entsteht    auf der Druckfläche ein  Negativ, dass     beim-Überwalzen    mit fetter  Druckfarbe nur an den ,Stellen, wo sich      Schriftzüge oder     -zeichen    befinden, Farbe  annimmt, während     ausserhalb    derselben die  Farbe vollkommen abgestossen wird,

   so dass  durchaus tonreine Abzüge in grosser Anzahl  gefertigt werden können, ohne dass ein Be  feuchten der Druckfläche während des       Druckens    erforderlich wäre.  



  Zur Ausführung des Verfahrens versetzt  man beispielsweise eine aus Gelatine     und     Glyzerin bereitete     Hektographenmasse    mit  etwa 2 %     Äthylendiamin,    während man dem  zur Herstellung des zu     vervielfältigenden     Originals verwendeten Schreibmittel 10 bis  20 % eines Gemisches von Eisensulfat und  Aluminiumsulfat zusetzt.  



  In dem vorstehend angegebenen Beispiel  kann das     Äthylendiamin    , durch die gleiche  Menge Anilin oder dergleichen ersetzt wer  den. Die organischen Basen können teil  weise auch durch anorganische Basen oder  basisch wirkende Salze ersetzt werden,  zum Beispiel 1 %     Äthylendiamin    durch  0,25 % Natron- oder Kalilauge, oder durch  0,5 bis 1 % Soda,     Pottasche    oder dergleichen,  oder schliesslich durch 1,5 % Borax, Natrium  bikarbonat oder dergleichen.  



  Anstatt der     Hektographenmasse    die Base       bezw.    das basisch wirkende Salz einzuver  leiben, kann man auch nur die Druckfläche  einer gewöhnlichen     Hektographenmasse    mit  einer wässerigen,     glyzerinhaltigen    Lösung  der betreffenden Base überstreichen und    nach erfolgtem Trocknen das zu vervielfäl  tigende Original auflegen.  



  Die gleiche Lösung kann auch vorteil  haft zum Entfernen eines Negativs von der  Druckfläche benutzt werden, indem man  dieselbe damit unter Benutzung eines  Schwammes oder eines Wattebausches ab  reibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von hekto- graphischen Negativen, von welchen mittelst fetter Druckfarben scharfe Abzüge gemacht werden können, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hektographenmasse mit einer wasserlöslichen, organischen Base und das zur Herstellung des zu vervielfältigenden Originals verwendete Schreibmittel mit einem solchen Metallsalz versetzt, das mit der der Hektographenmasse zugesetzten Base eine unlösliche Verbindung ergibt. UN TERANSPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' man der Hektogra- phenmasse eine anorganische Base zusetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' man der Hektogra- phenmasse ein basisch wirkendes Salz zusetzt.
CH118242D 1925-06-30 1925-06-30 Verfahren zur Herstellung von hektographischen Negativen. CH118242A (de)

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